Unser Wiedersehen mit der Makadi Bay/Ägypten

mit anschließender Nilkreuzfahrt

Wir haben Winter in Deutschland, mittlerweile ist es schon Februar geworden als wir unseren alljährlichen Urlaub nach Ägypten antreten. Auch in diesem Jahr wollen wir in der Makadi Bay unseren Badeurlaub verbringen. Aber zuvor noch eine Woche mit einem Kreuzfahrtschiff auf dem längsten Fluss der Welt, dem Nil verbringen.
Nachdem wir im letzten Jahr zu Gast im Hotel Sol Y Mar waren, haben wir uns für dieses Jahr wieder für ein Haus, der uns wohl bekannten Red Sea Gruppe entschieden.

Unser Flug startet von München aus nach Hurghada, der Abflug ist für 21:15 vorgesehen. Wir werden also so ziemlich die ganze Nacht in unserem Flieger von Tuifly verbringen. Unsere Ankunft in Hurghada ist für 3:00 vorgesehen, nachdem wir unsere Koffer vom Laufband geholt haben, gehen wir schnell nach draußen. Hier wartet schon unser Bus, der uns nach der Makadi Bay bringen wird. Im Grand Makadi Hotel wartet man schon auf uns. Das Einschecken geht relativ schnell voran, so dass wir um 4:30 Morgens endlich ins Bett kommen.

  1. Urlaubstag: Um 7:45 sind wir schon wieder auf den Beinen, im Leonardo Restaurant das gleich in der Nähe der Rezeption liegt, nehmen wir unser erstes Frühstück ein. Wie meistens im Ausland oder Ägypten bestelle ich mir ein Omelette mit Mushrooms und Cheese, danach hole mir ein paar Brötchen und dazu Marmelade aus Erdbeeren oder Himbeeren. Zum Trinken gibt es Kaffee und irgendwelche Säfte, vorwiegend Orangen oder Ananassaft oder aber einen Multivitamin-Saft.
    Nach dem Frühstück machen wir unseren ersten Spaziergang über das riesige Hotel-gelände, das ja eigentlich aus den Hotels Grand Makadi, Makadi Palace und Makadi Spa besteht. Wie wir schon im letzten Jahr sehen konnten, werden hier noch einige weitere Hotels der Red Sea Gruppe gebaut.

Wir gehen auch durch die wunderschöne Anlage des Makadi Palace Hotels, das wir von Bildern im Reisekatalog vom Ägyptenspezialist ETI schon lange kennen. Leider war es uns in diesem Jahr zu teuer, so dass wir uns für das Grand Makadi entschieden haben. Ein weiterer Grund war die Kombination zwischen den Red Sea Hotels und den Nilkreuzfahrtschiffen von Grand Cruises die beide zu einem Familienunternehmen gehören. Wir haben uns in diesem Jahr für die Kombination Grand Makadi und der MS Grand Rose entschieden.

Blick auf das Makadi Palace

2. Urlaubstag: Um 10:30 haben wir eine Besprechung mit dem Örtlichen Reiseleiter von ETI der uns die nötigen Informationen über das Hotel und den morgigen Beginn unserer Nilkreuzfahrt mitteilt. Das meiste über die Nilkreuzfahrt ist uns bekannt, da wir ja schon mehrmals an einer Kreuzfahrt teilgenommen haben. Die Abfahrt findet Früh morgens schon um 5:00 statt, es geht von Makadi Bay Richtung Safaga. Hier ist ein großer Busparkplatz, wo sich alle Busse aus Sicherheitsgründen (ca.40/50 Stück) zu einem Konvoi zusammen schließen. Um dann gemeinsam durch die Arabische Wüste Richtung Quena/Luxor fahren. Die Stadt Luxor erreichen wir gegen 10:00 ???? Vormittags. Nach dem Einschecken an Bord und dem Beziehen unserer hübschen Kabine auf dem Secounddeck gehen wir noch kurz in das Restaurant. Das sich auf dem Maindeck, also ganz unten befindet, um noch eine Kleinigkeit zu essen.

Am frühen Nachmittag machen wir noch eine Spaziergang in Luxor an der Promenade und am Ufer des Niles entlang. Später gehen wir zum Schiff zurück, um auf dem Sonnendeck auf einer der zahlreichen Liegen in der Sonne liegend zu faulenzen. Hier oben gibt es auch einen überdachten Barbetrieb, wo es Kaffee und andere kühle Getränke gibt (Mein persöhnliches Lieblingsgetränk ist CubaLibre). Gegen 15:30 wird am Heck des Schiffes noch eine Crepes-Station eröffnet. Dazu gibt es verschiedene Zutaten von Puderzucker, Schokoladensoße oder verschiedene Marmeladen. So kann man es in der warmen Ägyptischen Sonne gut aushalten.
Um 18:00 gehen wir wieder in das Restaurant zum Abendessen. Seit Gestern Abend hat sich ein Pärchen aus Aue im Vogtland uns angeschlossen. Sie haben wohl festgestellt das wir uns hier in Ägypten einigermaßen gut auskennen.
Heute Abend gibt es in der Lounge-Bar Live-Musik, eine junge Frau führt uns dann einen Bauchtanz vor. Danach wird uns ein Tanoura-Tanz von einem Tänzer vorgeführt. Wir haben den sagenhaften Tanoura-Tanz schon einige Male in verschiedenen Ägyptischen Hotels und auch auf unseren Nil-Kreuzfahrten gesehen.

(Tanoura ist ein traditioneller Nationaltanz hier in Ägypten. Seine Besonderheit ist, dass nur Männer diesen Tanz aufführen Die Grundlage des Tanzes ist ein kreisender Tänzer der sich fortlaufend um seine Achse dreht, notwendigerweise gegen den Uhrzeigersinn. Ein Tanoura- Tänzer kann sich von 15 Minuten bis zu mehreren Stunden drehen!, und sich dadurch in einen Zustand der Trance bringen. Bei der Aufführung entstehen technisch anspruchsvolle Elemente mit Röcken, die den Tänzer vielschichtig bedecken. Eine flauschige und dramatische Schicht von Röcken dient als Attribut der Präsentation. Und erfahrene Tänzer beziehen Tamburine und andere Elemente in den Tanz ein)

3. Urlaubstag: Heute Morgen heißt es schon früh aufstehen, denn Besichtigungen hier in Ägypten beginnen wegen der beginnenden Hitze immer sehr früh. Kurz vor 7:00 sind wir schon im Speisesaal zum gemeinsamen Frühstück, und eine Stunde später sind wir am Tempelgelände von Karnak angekommen. Wir werden von einem Reiseleiter der uns die folgenden 7 Tage begleitet, durch den Tempel geführt. Er erzählt uns viel über die Ägyptische Kultur und seine Pharaonen.

Am Tempelgelände von Karnak wurde von insgesamt 30 Pharaonen über 2000 Jahre lang gebaut, somit ist er mit einer Fläche von 100 Hektar der größte Tempelkomplex der Welt.

Gegen 10:00 verlassen wir den Gigantischen Tempel und fahren mit dem Bus in die Altstadt von Luxor zu einem kurzen Spaziergang.

Als nächstes besuchen wir den Luxor-Tempel – Amun-Opet-Tempel, der am anderen Ende der Stadt liegt, und ebenfalls in allernächster Nähe des Nilufers liegt.

Das Opet-Fest wurde zur Zeit der alljährlichen Überschwemmungen gefeiert. Zur Beginn des Opet-Festes brachte man die Kultstatuen von Amun-Re, Mut, und Chons in ihren heiligen Barken vom nördlichen Opet (Karnak) ins südliche Opet (Opet bedeutet“ heiliger Ort“ in das innerste Heiligtum des Luxor-Tempels.

Kurz vor Mittag verlassen wir den Tempel und kehren auf unser Schiff zurück. Um 13:00 ist die Abfahrt der MS Grand Rose aus Luxor. Es geht Richtung Süden, als erstes werden wir die Schleusenanlagen von Esna erreichen, hier werden wir anlegen und Übernachten. Danach geht es weiter nach Edfu, wo sich der Horus-Tempel befindet. Am nächsten Tag werden wir im Laufe des Nachmittags den Doppeltempel von Kom Ombo (Sobek und Haroeris-Tempel) erreichen. In den vergangenen Jahren konnten wir diesen Tempel nur in der Nacht besichtigen. Anschließend geht unsere Kreuzfahrt weiter bis nach Assuan, wo wir ein weiteres Mal übernachten werden.
Hier ist der vorläufige Endpunkt unserer Reise, bevor es wieder mit dem Schiff zurück nach Luxor bzw. weiter zur Makadi Bay geht.

Aber zuerst gehen wir gehen wir in das Restaurant im Unterdeck, um eine Kleinigkeit zu essen. Danach ziehen wir uns Freizeitkleidung (darunter eine Badekleidung) an, und gehen auf das Sonnendeck, um uns auf zwei der zahlreichen Badeliegen hinzulegen. Währenddessen gleitet das Nilufer langsam an der Grand Rose vorbei. Wir waren schon einige Male hier auf dem Nil unterwegs, und es ist immer wieder ein tolles Erlebnis. Diese Ruhe auf dem Fluss, manchmal kommen uns auch andere Kreuzfahrtschiffe entgegen, oder ein anderes Schiff überholt uns, wir kommen an kleinen Inseln vorbei, wo ein paar Kühe weiden. Auf wiederum anderen Flussinseln sehen wir eine Gruppe Kinder mit einem Fußball spielen. Es ist einfach Traumhaft auf dem Fluss, und sehr zu empfehlen. Mittlerweile ist 15:00 geworden, ein Koch macht auf dem Sonnendeck Crepes für die Gäste, dazu gibt es beliebige Beilagen, und natürlich auch Cappuccino und andere Getränke zum Trinken.

Um 17:45 erreichen wir die Schleusen von Esna, wie man sieht herrscht schon volle Dunkelheit. Die Straßenhändler warten schon an der Schleuse auf uns, um ihre Waren anzubieten. (Die Schleusenkammerlänge beträgt ca. 150 Meter, ausreichend für zwei Schiffe, und die Kammerbreite 16 Meter, die Stauhöhe beträgt 4,5 Meter).
Wir haben Glück und können gleich durch die Schleuse fahren. Wir werden heute Nacht in Esna anlegen und auch übernachten.

Nach der Schleusendurchfahrt gehen wir gleich in die Lounge-Bar auf dem Oberdeck hinunter, hier werden heute die Honorationen des Schiffes (Kapitän, Chefingenieur, Generalmanager, Chefkoch usw. vorgestellt. Am Eingang zur Lounge-Bar die Platz für 130 Passagiere bietet, stehen für uns Getränke bereit.

Nach dem Empfang, geht es in das Restaurant im Unterdeck, wo allerlei leckeres Essen auf uns wartet.

4. Urlaubstag: Guten Morgen, wir haben auch heute Nacht ausgezeichnet an Bord der MS Grand Rose geschlafen. Aber hier in Ägypten heißt es ja früh aufstehen, da die meisten Ausflüge wegen der Hitze auch sehr früh beginnen. Vor dem Frühstück im Restaurant gehe ich noch schnell zum Pooldeck hoch (6:30), aber um diese Zeit ist niemand hier oben.
Um 8:30 erreichen wir die Nilbrücke bei Edfu, hier müssen die drei Verdecke an der Getränketheke und wo die ganzen Sitz-Inseln auf dem Sonnendeck stehen, sowie bei den Badeliegen herunterklappt werden.

Nach dieser Brücke haben wir wieder freie Fahrt, der Nil wird hier breiter und es kommen ein paar neue Inseln. Jetzt am späteren Vormittag ist das Pooldeck und seine Badeliegen wieder voll mit unseren Kreuzfahrt-Gästen belegt. Wir kommen an der kleinen Stadt Edfu vorbei, das wir auf dieser Reise aus Sicherheitsgründen nicht mehr besuchen werden.


Hier in Edfu steht der Horus-Tempel, der besterhaltene Tempel in Ägypten. Er wurde in der Griechische Antike als die Ptolemäer in Ägypten herrschten im Zeitraum von 237 bis 57 v. Chr. erbaut. Der Tempel von Edfu war lange Zeit bis zu den Kapitellen hinauf mit Wüstensand überdeckt, was seinen guten Erhaltungszustand erklärt. An den Seitenrändern des Tempels standen auf den Sandmassen noch im 19. Jahrhundert die Häuser der einheimischen Bewohner.

Unsere Reise geht weiter den Nil abwärts. Um die Mittagszeit gehen wir noch kurz in das Restaurant im Unterdeck zu einem kleinen Snack.
Kurz nach 14:00 sehen wir in einer Kurve des Flusses Kom Ombo auftauchen. Die kleine Stadt liegt am Östlichen Nilufer. Nach dem Anlegen der Grand Rose gehen wir mit unserem Reiseleiter zu der imposanten Tempelanlage hinauf. Wir sind schon mehrmals hier gewesen, aber bisher immer in der Dunkelheit. In den folgenden 2 Stunden schauen wir uns die beiden Tempel an und machen ein paar Fotos von ihnen.

Beeindruckend sind die Wandskulpturen (Malereien), die im Gegensatz zu früheren Dynastien aus der Wand heraus geformt wurden. Zu Früheren Zeiten wurden Reliefzeichnungen (Flachbild) aus der Wand >geschnitzt<.

Der Doppeltempel von Kom Ombo entstand in der ptomäischen Epoche Ägyptens 304 bis 31 v. Chr. Der Tempel von Kom Ombo am östlichen Nilufer stellt eine Besonderheit dar. Im Gegensatz zu den meisten anderen altägyptischen Sakralbauten wurden in ihm zwei Gottheiten getrennt voneinander verehrt. Die vom doppelten Haupteingang aus gesehen südöstliche, dem Nil abgewandte Seite war Sobek, dem krokodilköpfigen Wasser- und Fruchtbarkeitsgott, später auch Schöpfergott, geweiht. Im linken, nordwestlichen Halbtempel galt die Verehrung dem Haroeris, dem Licht- und Himmelsgott, aber auch Kriegsgott. Der falkenköpfige Haroeris war eine Erscheinungsform des Gottes Horus.

Gegen 16:30 geht unsere Fahrt weiter nach Süden in Richtung Assuan. Bald darauf wird es schon wieder dunkel, und wir gehen unter Deck um uns für das Abendessen fertig zu machen. Als wir um 20:00 wieder unsere Kabine aufsuchen, haben wir Besuch. Auf unserem Bett liegt ein Mann mit meiner Sonnenbrille, die der Kabinensteward auf unser Bett gezaubert hat. Den heutigen Abend verbringen wir wie immer in der großen Lounge-Bar (230qm) auf Deck 4. Hier ist immer etwas los, und man hat Zeit für eine Unterhaltung mit den übrigen Gästen. Irgendwann am frühen Abend haben wir dann Assuan erreicht.

5. Urlaubstag: Wir haben auch diese Nacht ausgezeichnet geschlafen. Auch heute Morgen heißt es früh aufstehen und Frühstücken. Um 6:45 sind wir schon mit einem Bus unterwegs zum unvollendeten Obelisken der in einem alten Steinbruch in der Nähe von Assuan liegt. Mit einer Höhe von 41,75 Metern auf einer Basis von 4,2 × 4,2 Metern sowie einem Gewicht von etwa 1168 Tonnen wäre er bei Fertigstellung der größte Obelisk des Altertums gewesen. Er besteht aus Rosenquarz und wird der Pharaonin Hadschepsut aus der 18. Dynastie zugeschrieben

Wir fahren weiter ca. 13 Kilometer in Richtung Süden und sind kurz vor 8:00 am Assuan-Staudamm (Assuan-Hochdamm) angekommen. Hier haben wir einen wunderbaren Blick auf den riesigen Nasser-Stausee. Wenn man den Hochdamm in Richtung Süden verlässt, führt die Straße zum Ramses Tempel in Abu Simbel (etwa 300 km) und weiter in den Sudan bzw. Auf der anderen Seite des Dammes geht der Blick auf den kleinen Stausee der sich von hier bis zur 7 Kilometer kleinen Staumauer, die im 19. Jahrhundert gebaut wurde. In diesem kleinen See befindet sich die Philae-Insel unser nächstes Ziel.

Der Hochdamm ist mehr als 3800 Meter lang und 111 Meter hoch, an der Sohle 980 Meter und an der Krone etwa 40 Meter breit) Der etwa 500 km lange Stausee ragt bis in den benachbarten Sudan hinein, ist nach Inhalt der drittgrößte und nach Fläche der siebtgrößte Stausee der Erde.

Schon um 8:30 haben wir die Anlegestelle im kleinen Nassersee erreicht. Über einen langen Steg, der von vielen Souvenierhändlern gesäumt ist, betreten wir unser Boot, das uns zu der Insel Philae (Agilkia) bringen wird. Pro Schiff sind etwa 30 Personen an Bord. Unsere Reisegruppe von der MS Grand Rose umfasst ca. 140 Personen mit 3 weiteren Reiseleitern.
Im kleinen Nasser-Stausee gibt es einige Kalkstein-Inseln an denen wir vorbei fahren, bis wir unser Ziel erreichen.

Nach kurzer Schifffahrt erreichen wir die Insel Agilkia, wo der Philae-Tempel in den Jahren 1977-1980 wegen der Überflutung durch den Stausee neu aufgebaut wurde. Gleich an der Anlegestellen stehen wunderschön blühende Bougeenvillea-Sträucher. Dann betreten wir den Tempelbereich der Göttin Isis geweiht ist, auf der linken Seite ist die lange Westkolonnade die man auch vom Wasser sieht. Rechts vom gepflasterten Hof ist die Ostkolonnade mit dem Arensnuphis-Tempel, dahinter die Mandulis-Kapelle und der Imhotep-Tempel. (berühmter Baumeister, Begründer der Ägyptischen Schrift sowie der Ägyptischen Heilkunde). Dann erreichen wir den ersten Pylon, überall im Tempelbereich sind die Spuren der jahrelangen Überschwemmungen durch den Bau des ersten Staudammes (1898-1902) zu sehen.

Nach knapp 2 Stunden verlassen wir die Insel im kleinen Nasser-Stausee und fahren zur Marina wo unsere Abfahrt erfolgte. Als nächstes besuchen wir eine Parfümerie in Assuan. Ägypten hat im Nil-Delta große Anbau-Felder mit Lotus, Rosen und Jasmin, aus denen sich wunderbare und preiswerte Parfüme herstellen lassen.

Am Nachmittag machen wir nochmals einen Busausflug durch Assuan, besuchen als erstes die El Tabia Moschee, die in einem Park inmitten der Stadt liegt. Sie besitzt zwei hohe Minarette, die in der ganzen Stadt gesehen werden. Die Kuppel wird von 24 Säulen getragen. Wir müssen alle unser Schuhe ausziehen, Obligatorisch müssen die Frauen vor dem Eintritt in die Musullah (Gebetshalle) ihr Haar sowie die Schultern bedecken.

Im Inneren der Moschee erklärt uns der Reiseleiter die fünf Säulen des Islams:
Allah als einzig wahren Gott mit seinem Propheten Mohammed anzuerkennen, fünf Gebete am Tag zu verrichten, Bedürftige zu unterstützen, die Fastenzeit während des Ramadans, warum es sie gibt und wer davon ausgenommen ist, sowie als Höhepunkt eines jeden Moslems die Pilgerfahrt (Hadsch) nach Mekka.

Danach fahren wir weiter zur koptisch-orthodoxen Erzengel-Michael-Kathetrale, die sich in Höhe der Nil-Insel Elephantine befindet. Sie wurde im März 2006 eingeweiht. Sie ist sehr groß und besitzt mehrere Andachtsräume. Hier in Assuan leben Christen und Muslims seit vielen Jahren friedlich miteinander.
Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich das berühmte Luxushotel Old Cataract-Hotel im orientalisierenden Kolonialstil, das durch seinen Ausblick auf die ehemaligen Stromschnellen des Nils und seine berühmten Gäste, unter anderem Agatha Christie, Winston Churchill, François Mitterrand, bekannt wurde. In der Gleichen Straße weiter flussaufwärts steht das Nubische Museum, das wir aber heute nicht mehr besuchen.

Unser Weg führt uns jetzt zum Basar von Assuan, wo wir noch eine weitere dreiviertel Stunde verbringen. Hier gibt es allerlei zu kaufen, von Textilien über Obst und Gemüse, sowie Gewürze aller Art. Mittlerweile ist die Dunkelheit eingebrochen, so dass wir im Anschluss daran an Bord der MS Grand Rose zurück kehren. Wo ein schmackhaftes Abendessen auf uns wartet. In unserer Kabine haben wir wieder Besuch bekommen, auf unserem Bett liegt ein Krokodil das unser Kabinenboy aus den Bade und Handtüchern gezaubert hat.

6. Urlaubstag: Heute Morgen in aller Frühe machen wir uns auf den Weg nach Abu Simbel. Vor ein paar Jahren war ich schon einmal beim Weltberühmten Tempel von Ramses II der direkt am Nasser-Stausee liegt. Dieses Mal ist auch meine Frau mitgefahren und unsere Bordbekanntschaften aus Aue sind ebenfalls mit dabei. Der Weg nach Abu Simbel ist lang, fast 300 Kilometer geht es durch die Wüste, dafür benötigen wir mit unserem Bus etwa 4 Stunden.

Bild von 1963: Um das steigende Wasser von der Tempelanlage fernzuhalten, wurde zunächst ein Schutzdamm um sie herum gezogen.

Am heutigen Standort ist der Ramses-Tempel wie auch der Tempel seiner Gemahlin Nefertari seit den Jahren 1963 -1968. Zu dieser Zeit wurde der Nasserstausee geflutet und die Wassermassen standen schon kurz vor den beiden Tempeln.
Zwischen November 1963 und September 1968 wurden die zwei Tempel mit Sägen in 1.036 Blöcke zerteilt, die jeweils zwischen sieben und 30 Tonnen wogen. Ihr neuer Standort lag 64 Meter über dem Niveau des alten Areals und 180 Meter weiter landeinwärts. An dem Projekt waren ägyptische, deutsche, italienische und schwedische Baufirmen beteiligt. Die deutsche Firma Hochtief war mit der Bauleitung beauftragt.
Beim Bau der beiden Tempel zur Zeit Ramses II. schlug man sie 60 Meter tief in den Sandsteinfelsen. Am heutigen neuen Standort ersetzen riesige Stahlbetonkuppeln die Felsen. Daran ist das Innere der Tempel befestigt. Außen sind die Kuppeln von Sand, Geröll und den Original-Felsen ummantelt, so dass die Bauten weiterhin wie in den Felsen gebaut wirken. Nach vier Jahren Bauzeit war das Megaprojekt am 22. September 1968 vollbracht.

Die beiden Tempel liegen auf einer Halbinsel direkt am Stausee. Kurz vor 8:00 sind wir am Visitor-Center vor den Tempeln angekommen. Von hier geht ein Rundweg zu der Terrasse vor den Tempeln. Beeindruckt von den 21 Meter hohen Kolossalstauen betreten wir die insgesamt 63 Meter in den Fels führende Tempelanlage. In der großen Säulenhalle stehen 8 Osiris-Statuen von Ramses, dargestellt mit den Kronen von Ober u. Unterägypten. Dahinter befindet sich die Vier Säulenhalle mit einem Blick auf das Allerheiligste.
Seitlich zu beiden Seiten befinden sich 7 Räume, die für das Sed-Fest genutzt wurden. Jeder Pharao konnte erstmals nach 30 Regierungsjahren sein Sedfest feiern, das Fest diente der Erneuerung seiner Kräfte.
Der Pharao Ramses II. feierte in seiner 66-jährigen Regierungszeit 14 Sedfeste

Als „Sonnenwunder“ von Abu Simbel (21. Februar sowie am 21 Oktober) bezeichnet man ein Ereignis, das zwei Mal im Jahr stattfindet. Hierbei beleuchten in einem bestimmten Zeitraum die durch den Tempeleingang eindringenden Sonnenstrahlen für etwa 20 Minuten drei der vier in sitzender Haltung dargestellten Götterstatuen des tief im Tempel liegenden Heiligtums: des Amun-Re von Theben, des vergöttlichten Ramses und des Re-Harachte von Heliopolis. Die Statue des ganz links sitzenden Ptah von Memphis, eines Erdgottes, der mit dem Reich der Toten verbunden war, bleibt mit Ausnahme seiner linken Schulter außerhalb des Sonnenlichts.
Pharao Ramses II. feierte in seiner 66-jährigen Regierungszeit 14 Sedfeste

Als Nächstes besuchen wir auch den kleinen Tempel der Ramses-Gattin Nefertari, der etwas einfacher in seiner Aufmachung als der große Tempel war. Wir streiften noch über das Gelände und machten uns danach auf den Rückweg zum Visitor-Center. Hier nochmal nach ein paar Souvenir Ausschau zu halten, und zum Abschluss noch eine Toilette aufzusuchen. Um 9:00 Vormittags sind wir schon wieder auf dem Weg zurück nach Assuan.
Als ich vor ein paar Jahren das erste Mal hier in Abu Simbel war, schaute ich mir die Sound & Light Show an. Das war damals ein gewaltiges Erlebnis, aber auch nur möglich weil wir am späten Nachmittag hier vor Ort waren und die Dämmerung bald einsetzte.

Gegen 9:00 fahren wir zurück nach Assuan, das wir nach 4 Stunden wieder erreichen. Für heute Nachmittag ist ein Ausflug auf Kitchener Island geplant. Das ist eine kleine Flussinsel mit etwa 650 MeterLänge und einer Breite von 115 Metern, unterhalb des ersten Kateraktes und westlich der größeren Nil-Insel  Elephantine  Hier befindet sich heute der Botanische Garten von Assuan. Wir verbringen noch die letzten Minuten auf dem Pooldeck, soeben wendet ein Nilkreuzfahrtschiff und parkt neben uns ein.

Um 14:00 geht es dann los, unsere Gruppe wird von einem Reiseleiter abgeholt und zu einem Transferboot gebracht, das uns über den Nil bringt. Wir fahren am Nordufer von Elephantine vorbei. Plötzlich kommt ein kleiner Junge mit einer Art Boot vorbei, er hängt sich an unser Schiff an, und singt in deutlicher und Deutscher Sprache das Lied ( Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus). Wir sind alle erstaunt und freuen uns darüber, und natürlich bekommt der Junge ein Trinkgeld von den Bootsgästen.

Die Insel ist ein Juwel, das von seinem früheren Besitzer im Laufe seines Lebens begrünt wurde. Er hat Stecklinge verschiedener Pflanzen, Bäume und Blumen aus der ganzen Welt geholt und hat seine Insel dadurch zu einem Pflanzenparadies gemacht.

Die Insel ist nach Horatio Herbert Kitchener benannt, dem Sirdar (Oberbefehlshaber) der ägyptischen Armee von 1892 bis 1899, ersten Generalgouverneur des Anglo-Ägyptischen Sudan im Jahr 1899 und späteren ersten Earl Kitchener of Khartoum. Man überließ ihm die Insel 1899 für seine Verdienste bei der Niederschlagung des Mahdi-Aufstands im Sudan nach der Schlacht von Omdurman. Sie war bis zu seinem Tod im Juni 1916 in seinem Besitz.
Auf Kitchener geht die Bepflanzung der Insel zurück, der hier viele exotische Blumen, Bäume und andere Pflanzen aus Asien und Afrika setzen ließ, die den Grundstock des heutigen Botanischen Gartens bildeten. Die Insel ging später in das Eigentum der ägyptischen Regierung über, die auf ihr eine biologische Forschungsstation einrichtete. In der Gegenwart ist die Kitchener-Insel ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische.

Nach etwa 2 Stunden verlassen wir wieder die grüne Insel (unnötig zu sagen dass wir schon mehrmals hier waren), um zurück zum Schiff fahren. Dort verbringen wir die nächste Stunde auf dem Pooldeck bei einem CubaLibre oder zwei. Zum Abschluss des heutigen Tages haben wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebt.

Heute Abend nach dem Abendessen gibt es eine Galabija Party (Kostümparty) in der Lobby Lounge. Wir haben uns vor ein paar Jahren an Bord, hübsche Kostüme extra für so einen Abend gekauft, und nehmen sie immer wieder auf eine Nilkreuzfahrt mit. Etwa 30 bis 50 Prozent der Passagiere an Bord nehmen an der Galabija Party kostümiert teil. Und es sind teilweise sehr schöne Kostüme dabei.
Ich persönlich trage das Kostüm eines Emir aus Arabien, dazu eine klassische arabische Kopfbedeckung mit einem Igal Kopfring. Meine Kopfbedeckung lasse ich mir vom Besitzer der Bordboutique immer wieder frisch binden.

7. Urlaubstag: Am frühen Morgen startet unsere MS Grand Rose wieder zurück nach Luxor zum Ausgangspunkt unserer Nilkreuzfahrt. Wir konnten heute etwas länger schlafen, da ja keine Ausflüge gemacht werden konnten. Als erstes gehen hinunter ins Restaurant zu einem gemütlichen Frühstück. Danach gehen wir nochmals in unsere Kabine, um unsere Badekleidung anzuziehen, und danach auf das Pooldeck zu gehen. Um ca. 8:30 erreichen wir schon wieder die Stadt Esna mit seiner Schleuse. Vor der Schleuse entdecken wir die La Flaneuse du Nil, es ist ein traditioneller ägyptischer Großsegler, ein Dahabieh. Er ist auf Segel oder auf Schlepper angewiesen, besitzt eine Klimaanlage in seinen sieben Kabinen. Mit Ihr kann man kürzere Nilkreuzfahrten machen, es ist eine ruhigere Art des Reisens auf dem Nil.
Wir haben Glück und können gleich in die Schleuse fahren. Direkt vor uns in der Schleusenkammer, steht unser Schwesterschiff die MS Suntimes, das neueste Schiff aus der Flotte.


So geht es weiter in Richtung Luxor, die Fahrt Flussabwärts mit der Stömung geht wesentlich schneller, als unsere Fahrt nach Süden bzw. Assuan. Den heutigen Tag geniessen wir auf unserem sonnigen Pooldeck bei Cappuccino und Crepes. Dazu gibt es natürlich auch ein bis zwei CubaLibre. Auf dem Weg nach Norden sehen wir einen alten Schaufelraddampfer, wenig später einen alten Kahn der am Ufer mit geschnittenem Zuckerrohr beladen wird.
Wir kommen um 13:30 hier in Luxor an. In der Lobby steht eine Informationstafel, die uns auf das Abreisegespräch um 14:30 und 17:00 in der Bar hinweist.
Als Ersatz für den entgangenen Besuch des Edfu-Tempels (wegen Sicherheitsbedenken) werden wir jetzt den Totentempel von Ramses III hier in Medinet Habu besuchen. Das gehört nicht zu dem offiziellen Progamm einer Nilkreuzfahrt.

Ausführliche Erläuterungen zu den oberen Bildern möchte nicht machen, da mir das nötige Wissen dazu fehlt, und mein Besuch schon zu lange her ist. Die Bilder sprechen teilweise für sich.

Zu Ramses III selber weiß ich nur soviel: Bei der Errichtung seines Grabes im Tal der Könige und den Prinzengräbern im Tal der Königinnen kam es 1159 v. Chr., dem 29. Regierungsjahr des Pharaos, zum Streik von Deir el-Medina, der ersten dokumentierten Arbeitsniederlegung in der Geschichte. Grund war die mangelnde Versorgung der Arbeiter in der Siedlung Deir el-Medina mit Lebensmitteln, was auf wirtschaftliche Schwierigkeiten am Ende der Herrschaftszeit Ramses’ III hinweist. Der König soll einer Haremsverschwörung unter der Teilname seines Sohnes Pentawer zum Opfer gefallen sein. Unter seinem Nachfolger Ramses IV kam es des öfteren zu Thronstreitigkeiten mit Bürgerkriegscharakter und führte zu einem Erstarken der Macht der Priester, gerade in Theben, was zum Niedergang der Pharaonenherrschaft führte. Mit Ramses XI endete um 1075 v. Chr. die 20. Dynastie der Ramessiden-herrscher.

In diesem Jahr besuchen wir den Karnak-Tempel in der Nacht, es ist schon 19:30 als wir den Tempel betreten. Wir haben nicht weit zu gehen, da unser Schiff die MS Grand Rose fast direkt am Tempel anliegt. Leider haben wir ein Problem mit den Bildern auf Grund der Dunkelheit, so dass ich auf weitere Bild-versuche verzichte.

Wir sind viele Jahre in Luxor gewesen, so dass man auf andere Bildersammlungen von Karnak zurück könnte

8. Urlaubstag: Heute Morgen heißt es noch einmal früher etwas aufstehen als sonst. Wir haben nämlich eine Ballonfahrt gebucht, unsere Tanzgruppe hat mir zu meinem Geburtstag im vorigen Jahr eine größere Summe für einen Ausflug geschenkt. Dieses Geld werden wir jetzt dazu verwenden, einen Rundflug in der Nilebene um Luxor zu erleben. Um 4:30 verlassen wir schon unser Schiff um mit einem der kleinen Fährboote auf die Westseite (Westbank) des Nil zu fahren, wo unser Heißluftballon starten wird. Unser Flug dauerte ein gute Stunde, wir konnten den Hadschepsut-Tempel von oben sehen. Weiterhin das Ramesseum von Ramses II, sowie Medinet-Habu von Ramses III und die Memmonkolosse von Amenophis III. Auch das fruchtbare Schwemmland des Nils und die kleinen Dörfer mit ihren Dachterrassen die für allerlei benutzt werden, waren gut zu erkennen .

Nach dem Landung unseres Ballons, es ist mittlerweile 6:00 morgens vorbei, fahren wir gleich mit dem Bus zum Schiff zurück. Denn kurz nach 9:00 findet schon unser nächster gebuchter Ausflug zum Tempel der Hadschepsut in Deir el Bahari statt.
Wir fahren wieder mit einem Bus auf die Westbank, dort liegt in einem Talkessel der aus Kalkstein erbaute Terrassentempel der Hadschepsut. Er soll im Jahr 1470 v. Chr. von ihrem Architekt und Haushofmeister Senenmut (Geliebter) erbaut worden sein. Sein Grab TT 353 lies er in allernächster Nähe de Hadschepsut-Tempels erbauen. In dieser Grabanlage führt ein langer Gang direkt unter den zentralen Bereich ihres Totentempels, was normalerweise nicht erlaubt war.

Vom Busparkplatz kommen wir an Verkaufsständen vorbei, ebenso gibt es hier seit ein paar Jahren ein Bistro/Cafe wo man Getränke bekommt. Als erstes kommen wir am verdeckten Eingang von TT 353 (Senenmut) vorbei. Bevor es zur ersten Rampe nach oben geht, kann man in Erdlöchern noch Reste von Palmen erkennen, die Hadschepsut damals aus ihren Expeditionen aus Punt mitbringen ließ. Die weitere Beschreibung des Tempels möchte ich vermeiden, weil mir das nötige Wissen dazu fehlt.
Wir gehen beiden Rampen nach oben bis zur Hathor-Kapelle und weiter zum Festhof auf der zweiten Terrasse. Hier sind gerade Polnische Restauratoren am Werk, um den Tempel weiterhin zu erhalten. Hier am Festhof soll es auch einen Gang geben, der tief in den Berg führen soll (Tal der Könige ???? ). Im unteren Hof besuchen wir im Anschluss die Anubis-kapelle, hier aber sind viele Bilder von Hadschepsut an den Wänden zerstört. Ob ihr Nachfolger Thutmosis III oder die Priester von Karnak dafür verantwortlich waren, lässt sich heute nicht mehr mit Gewissheit sagen.

Nach unserem Besuch im Totentempel von Deir-el Bahari fahren wir nach Kurna (El Qurna). Mittlerweile ist fast das ganze Dorf verlassen und die meisten Häuser abgerissen. Hier war über die Jahrtausende die Heimat der Grabräuber vom Tal der Könige oder in anderen Gräbern. Unser Weg führt uns zu einer Alabaster-Fabrikation oder Verkaufsstelle. Wir sind schon öfters hier gewesen, aber eine Kleinigkeit zum Kauf findet sich immer wieder. Ganz egal ob es Schalen, Vasen aus Alabaster, oder Wandbilder (Tafeln) aus Keramik sind.

Heute ist unser letzte Abend hier an Bord, in der Lounge-Bar ist für unseren Abschied eine Veranstaltung geplant. Die Kellner machen Musik und wer Tanzen möchte hat dazu Gelegenheit. Auch ein leckerer Kuchen steht für uns bereit.

9. Urlaubstag: Heute Morgen geht es mit dem Bus zurück zur Makadi Bay. Die ersten der etwa 300 Kilometer führen am Nil entlang. Bei Quena geht unser Weg nun durch die Ägyptische Steinwüste in Richtung Safaga. Kurz nach Mittag erreichen wir unser Hotel in der Makadi Bay, das Grand Makadi Hotel.

10. Urlaubstag: Nach unserem Frühstück im Leonardo Restaurant ziehen wir unsere Strandschuhe an, und machen uns auf den Weg den Strand entlang. Wir wollen die Makadi Bay entlang bis zu unserem Hotel Hotel Sol Y Mar gehen, wo wir vor zwei Jahren im Urlaub zusammen mit unserer Tochter waren. Auf dem Weg dahin gibt es eine ganze Reihe an Hotels, große und auch kleinere. Die Red Sea Hotels bauen hier direkt neben dem Makadi Spa ein neues großes Familienhotel, mit Namen Sun Wing Water World Makadi. So sind wir die nächsten 2 Stunden beschäftigt.

Nach dem Mittagessen suchen wir uns einen schönen Platz mit Badeliegen aus. Fündig werden wir am Strand, hier stehen noch viele freie Sonnenliegen. Sie sind alle mit einem großen Sonnenschirm aus Stroh oder Bast, sowie einem Windschutz ausgestattet. Heute Vormittag kamen wir an dem Hotel Prima Life vorbei, hier standen Mini- Sonnenschirme mit einem geschätzten Durchmesser von etwas über einem Meter (da muss man wohl seine Füße einziehen). So geniesen wir den Nachmittag, ab und zu bringt uns ein Kellner eine Cola oder ein Bier zum Trinken. Den Kaffee oder einen Cappuccino trinken wir meistens an einer der vielen Strandbars. So vergeht der Nachmittag im Fluge und gegen 16:30 gehen wir in unser Zimmer um uns für den Abend bzw. Abendessen fertig zu machen. Die Dämmerung setzt hier in Ägypten schon früh ein, wir machen noch ein paar Schritte vor unser Hotel, um ein paar Fotos zu machen.

11. Urlaubstag: Wir sind nun schon den zweiten Tag in unserem Hotel. Nach der doch etwas anstrengenden und stressigen Kreuzfahrt haben wir erstmals Ruhe und Entspannung im Hotel genossen. Wir verbringen die meiste Zeit am Strand auf einer der zahlreichen Badeliegen, und bei einem ausführlichen Strandspaziergang an der Bay entlang.
Heute spazieren wir durch das riesige Makadi Palace gleich nebenan, es ist natürlich schon eine Klasse besser als unser Grand Makadi Hotel. Hier gibt es überall kleine Bars und Grillstationen, wo man sich eine Kleinigkeit zum Essen und zum Trinken holen kann. Heute Abend verbringen wir mit den Bekannten aus Aue eine Stunde an einem Tisch bei der Piano-Bar. Danach möchte der Ehemann wieder auf sein Zimmer zurück.
( Wir hatten den Eindruck dass er ein ehemaliger Alkoholiker war, und kein weiteres Risiko wegen dem Alkohol eingehen wollte, was wir natürlich verstehen )
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12 – 15. Urlaubstag: Auch an den folgenden Tagen geniesen wir die warme Ägyptische Sonne. Unsere Badeliegen im Hotel-Park befinden sich alle unter den vielen Palmen. Am Strand sind alle Badeliegen durch die großen Sonnenschirme geschützt. Wir machen jeden Tag ein bis zwei große Strandspaziergänge, aber immer in Südliche Richtung. Unser Hotel ist bis jetzt das letzte Hotel in der Makadi Bay in nördlicher Richtung. Die nächste Bucht nördlich von uns ist Sahl Hasheesh, sie ist aber bis jetzt sehr wenig erschlossen. Nur am nördlichsten Ende der Bucht befindet sich ein großes Hotel.
Bei der Piano-Bar kann man Shisha-Pfeife rauchen, das möchte ich heute mal probieren. Ich bestelle eine Wasserpfeife mit Apfel-Geschmack, das schmeckt soweit sehr gut, aber alleine eine Shisha rauchen macht absolut keinen Spaß. Die letzten Male war meine Tochter mit dabei, zu zweit eine Wasserpfeife rauchen ist viel interessanter.

Einmal ist auch dieser schöne Urlaub zu Ende, kurz nach 20:00 werden wir im Hotel abgeholt, und zum Flughafen von Hurghada gebracht. Unser Flug mit einer Maschine von Tui-Fly wird Morgen Früh um 6:00 in München landen.

Fazit: Auch diese Ägyptenreise war sehr schön, wir hatten ein herrliches Wetter, was aber in Ägypten eigentlich selbstverständlich ist. Unser Reiseleiter von diesem Jahr war sehr nett , und konnte sein großes Wissen auch teilweise seinen Gästen vermitteln.
Auf unserer Nilkreuzfahrt hatten wir uns mit der MS Grand Rose ein anderes Schiff ausgesucht. Sie war etwas jünger als die Grand Palm, aber ebenso Rustikal eingerichtet. Das Bordpersonal war nett, ein sym­pa­thischer Koch der uns jeden Tag frische Crepes zubereitete. Ebenso zwei Pool-Kellner die uns jeden Wunsch erfüllten. Nur der Poolboy konnte mit seinem Vorgänger nicht mithalten. Habiby nannte er sich damals, (meine Liebe) heißt das übersetzt.
In Assuan konnten wir die Örtliche Moschee sowie die Koptische Kirche besichtigen, beides war sehr schön. Auch (Lord) Kitchener Island (Botanischer Garten)besuchten wir ein weiteres Mal. Mit meiner Frau fuhren wir nach ABU SIMBEL, vor einigen Jahren war ich alleine hier, damals besuchte noch die Sound & Light Show, weil wir am späten Nachmittag vor Ort waren.
Das Grand Makadi Hotel war eigentlich ein Kompromiss, unser Wunschtraum war das Makadi Palace. Aber auf Grund der Schiff-und-Hotelkombination mussten wir das Grand Makadi Hotel auswählen.
Bei einem nächsten Mal wird es wohl das Makadi Palace oder das Makadi Spa sein.

Unser Badeurlaub in der Makadi Bay

Ägypten

Dieses Jahr wollen wir zusammen mit unserer Tochter Raphaela eine Woche in einem kleinen Hotel in der Makadi Bay verbringen. Wir haben uns den Sol Y Mar Club im Madinat Makadi ausgesucht. Das Madinat liegt etwa 20 Kilometer südlich vom Flughafen Hurghada. Es ist Anfang März und die Temperaturen hier in Ägypten liegen wohl bei über 25°.

Unser Flug geht mit einem Flieger von Tuifly von München nach Hurghada, wo wir gegen 10:00 ankommen werden. Es geht über die Balkanroute, hier liegt noch viel Schnee in den Bergen. Danach fliegen wir über Griechenland und die Insel Kreta, bevor wir das Afrikanische Festland bei Alexandria erreichen. Hier geht es südwestlich an Kairo vorbei in Richtung dem Roten Meer bzw. dem Badeort Hurghada.

Wie erwartet hat unser Flugzeug kurz nach 10:00 auf dem Flughafen in Hurghada aufgesetzt, so dass meine Tochter und ich schon kurz darauf gemeinsam am Kofferband auf unser Gepäck warten. Danach verlassen wir den Flughafen und gehen zum großen Parkplatz wo schon ein Bus wartet, der uns nach der Makadi Bay bringen wird. Die Makadi Bay liegt etwa 20 Kilometer südlich des Flughafen von Hurghada.

Wir haben uns für dieses Jahr ein kleines Hotel das im Madinat Makadi liegt, ausgesucht. Das **** Sol Y Mar Club Makadi, mal sehen wie es uns gefallen wird. Ein Hotelboy bringt uns zu unserem Zimmer das in einem Gebäude in der Mitte des Hotelgeländes liegt. Wir gehen durch einen herrlichen grünen Garten bis zu dem Gebäude.

Unser Zimmer ist einfach möbiliert, aber vom Balkon kann man auf den wunderschönen Garten blicken. Das Bett unserer Tochter ist nur durch einen Vorhang von uns getrennt. Aber ich denke wir kommen damit zurecht. Wir packen zuerst unser Gepäck aus, danach gehen wir zum Restaurant zurück, das fast genau neben dem Rezeptionsgebäude liegt.

Mittlerweile ist es ja schon Mittagszeit und meine Damen haben Hunger. Unser Restaurant hat eine Außenterrasse wo man zu jeder Mahlzeit Essen und Trinken kann und ebenso in der Morgensonne frühstücken kann. Danach holen wir uns ein paar Handtücher vom Strandboy und machen uns auf den Weg zum Strand. Es sind ja nur ein paar Meter bis dahin. Hier verbringen wir die nächsten 2 -3 Stunden teils in der Sonne sowie auch im Schatten.

Da es in Ägypten schon früh dämmert und dunkel wird, packen wir gegen 16:30 unsere Badesachen zusammen, und gehen zum Duschen und uns für den heutigen Abend fertig machen in unser Zimmer zurück. Wenn man dem Gartenweg der durch das Hotelgelände geht folgt, kommt man nach kurzer Zeit auf eine Zufahrtsstraße, auf der alle Hotels und Resort des Madinats zu erreichen sind. Mittlerweile ist es schon ziemlich Dunkel geworden. Es gibt einige Souvenier-Shops und Shisha Bars wo aber zu dieser frühen Zeit noch nichts los ist. Wir kehren in unser Hotel zum Abendessen zurück.

2. Urlaubstag: Kurz nach 8:30 gehen wir zum Frühstücken in unser Restaurant. Ich bestelle mir beim Koch als als erstes einen Teller mit Omelette und Mushrooms (mein Lieblingsessen). Danach hole ich mir ein paar Brötchen und dazu Marmeladen verschiedener Art dazu. Meine Mädchen essen wesentlich aufwendiger als ich. Nach dem Frühstück holen wir unsere Strandsachen aus dem Zimmer und gehen ans Meer. Hier verbringen wir ein paar Stunden bevor wir wieder zum Pool zurück kehren. In der El Kobra Bar gibt es einen ausgezeichneten Cappuccino zum Trinken.

Nach unserem schmackhaften Mittagessen machen wir noch einen Spaziergang durch den herrlichen grünen Garten. Die nächsten Stunden verbringen wir noch am Pool, bevor es nochmals zum Strand geht und wir an der hübschen Strandpromenade entlang gehen.

3. Urlaubstag: Heute Morgen fahren wir drei gemeinsam mit dem Linien-Bus nach Hurghada/Sekalla zum Shoppen?. Unser Weg führt durch die Wüste, vorbei an vielen Luxushotels wie das Alf Leila Wa Leila Hotel – (Albatros 1001 Nights) und dem Jungle Aqua Park vorbei. Weiter geht es am Flughafen und dem Grand Resort vorbei, dem Hotel wo wir viele und schöne Urlaubtage verbracht haben.

Wir spazieren durch die Geschäfts-Straßen von Sekalla die außer einigen Souvenier-Geschäften und Straßen-Cafes aber wenig zu bieten hat. Sodass wir schon nach 2,5 Stunden wieder zurück zur Makadi-Bay fahren.
Der Zimmerservice hat in der Zwischenzeit unsere Betten gemacht und ein Segelboot aus Handtücher darauf gezaubert. Solche Kunstwerke haben wir in vielen Jahren hier in Ägypten gesehen, ob es Elefanten, Krokodile oder Affen darstellte es war immer schön anzusehen. Den Nachmittag verbringen wir wieder am Pool gegenüber des Restaurants. Als wir um 16:00 in unser Zimmer zurück gehen sehen wir direkt vor unserem Balkon einen Arbeiter der an einer Palme abgestorbene Wedel abschneidet.

4. Urlaubstag: Für den Heutigen Tag habe ich einen Bus-Ausflug nach Luxor gebucht. Wir werden den Karnak-Tempel das Tal der Könige sowie den Tempel der Königin Hadschepsut besuchen. Meine Damen machen heute einen Quad-Ausflug durch die Wüste, einen kurzen Ritt auf dem Kamel und einer Verköstigung in einem Beduinendorf.
Mein Ausflug nach Luxor dauert heute den ganzen Tag, es sind ca. 295 Kilometer bis nach Luxor. Die Fahrt geht schon früh um 5:00 los. Unser Weg führt etwa 200 km durch die Arabische Wüste, auf einem Rastplatz inmitten der Wüste machen wir eine kleine Rast, bis wir dann bei Quena den Nil erreichen. Wir das sind etwa 40 Reisebusse die hier aus Sicherheitsgründen in der Kolonne durch die Wüste fahren müssen, zumindest bis zum Nilufer.

Um 8:30 sind wir am Karnak-Tempel bei Luxor angekommen, um diese Zeit sind noch nicht so viele Besucher hier. So können wir in aller Ruhe durch den großen Tempelbezirk gehen (der größte Tempelkomplex der Welt). Ich bin mittlerweile schon einige Male hier in Luxor/Karnak gewesen, sowie auch im Tal der Könige. Es ist immer wieder faszinierend hier.

Nach dem Besuch des Karnak-Tempels fahren wir in ein Hotel in der Nähe des Luxor-Tempels zu einem Mittagessen. Danach geht es Flussaufwärts über die Nilbrücke ins Tal der Könige, dass wir gegen 12:00 erreichen. Dort steigen wir in eine Mini-Eisenbahn die uns die restlichen Meter bis zum Eingang zu den Königsgräber bringt.


Hier bekommen wir unsere Eintrittskarten die zur Besichtigung von maximal 3 Königs-Gräber berechtigen. Da ich schon einige mal hier im Tal zu Besuch war, suche ich mir als erstes KV2 das Grab von Ramses IV aus, das sich gleich am Eingang des Tales befindet. Danach gehe ich zu KV 11, das sich weiter im Zentrum befindet, hier liegt Ramses III, der Vater des obigen Herrschers. Die beiden sind die ersten Könige der 20. Dynastie. Leider finde ich im Moment keine Bilder dieser Gräber mehr. Das Bemerkenswerte an diesen Gräbern aus der 20. Dynastie ist, sie gehen alle gerade und ohne weitere seitliche Abzweigungen in die Tiefe. (Der Grund ist, dass man beim Bau eines Grabes schon öfters in ein Älteres schon vorhandenes Grab durchgebrochen ist)


Im Zentrum des Tales befindet sich KV 62 das Grab von Tut Anch Amun des wohl bekanntesten Ägyptischen Pharaos. Der Grund ist aber, weil man sein Grab nahezu unversehrt mit allen Grabbeigaben für einen König gefunden hat. Das Grab besuche ich nicht, weil es vollkommen leer und relativ ungeschmückt ist.
Gleich neben dem Grab von Tut Anch Amun haben sie den Weg aufgerissen, offensichtlich sucht man hier ein weiteres Königsgrab.