Auch im Frühjahr 2026 wollen wir wieder ein paar Sonnige Tage im warmen Ägypten verbringen. Es sind mittlerweile schon 4 Monate vergangen, seit unserer Kreuzfahrt in den kühlen Norden von Norwegen. Das Wetter hatte uns hier einen dicken Strich durch unseren Urlaub gemacht. Mehr als die Hälfte unserer 14-tägigen Kreuzfahrt herrschte starker Regen und Orkanartige Stürme in der Nordsee.
Das wollen wir nun wieder wett machen, in der warmen Sonne Ägyptens. Wir erwarten Ende Februar in der Makadi Bay südlich von Hurghada Temperaturen von über 25°. Es wird auch dieses Mal ein Badeurlaub in einem hochpreisigen 5***** Sterne Resort werden.
Wir waren insgesamt schon mehr als 10mal in Ägypten, in vielen bekannten Urlaubs-Orten wie Sharm El Sheik auf der Sinaihalbinsel, in Hurghada und bis hinunter nach Marsa Alam. Ebenso verbrachten wir schon mehrmalig eine Woche Kreuzfahrt auf dem Nil mit einem anschließenden Aufenthalt in einem der vielen Luxushotels am Roten Meer.

Donnerstag, den 26. Feb. 2026
Es ist eigentlich noch mitten in der Nacht, unser Radiowecker zeigt uns 10 Minuten vor 3 Uhr an, wir sind noch hundemüde. Eigentlich habe ich in dieser Nacht gar nicht Geschlafen und meine Frau sehr wenig, aber wir müssen aus dem Bett, um zum Flughafen in München zu fahren. Um 5:30 müssen wir schon im Munich Airparks (Parkhaus) in Oberding sein, (hinterm Flughafen) unser Auto abstellen, um dann mit einem Transfer-Bus zum Terminal 1 am Flughafen fahren. Unser Abflug am Flughafen München mit der Fluglinie Air Cairo ist für 8:10 vorgesehen. Und unsere Ankunft am Flughafen in Hurghada/Ägypten ist laut Flugplan um 13:20 vorgesehen.
Punkt 03:45 sitzen wir im Auto und fahren los. Von unserem Wohnort in Ottobeuren geht es zur Autobahn-Anschlussstelle der A 96 bei Erkheim. Der Verkehr in Richtung München ist noch relativ ruhig, wie schon im vergangenen Jahr, um die gleiche Zeit. Allerdings haben wir immer wieder Nebelfelder die unsere Fahrt etwas behindern. In einem der Tunnel auf der Umgehungstraße A99 von München ist eine Baustelle, die uns ebenfalls etwas ausbremst.
Wir haben uns entschlossen in diesem Jahr einen neuen Parkservice zu testen. Unser Parkservice, den wir seit 20 Jahren genutzt haben, ist in den letzten Jahren immer teurer geworden, und mit seiner Leistung aber eher etwas zurück gegangen, eigentlich schade. Das Handling ist im Vergleich zu den vergangenen Jahren natürlich etwas komplizierter geworden. Wir werden nicht mehr einfach an einem Treffpunkt abgeholt, und in ein Parkhaus gebracht, um dann weiter mit einem Shuttle zum Terminal 1/Modul A gebracht zu werden.
Unser heutiges Parkhaus steht in Oberding/Schwaig und ist ein paar Kilometer weiter als Hallbergmoos entfernt.
Um 5:20 sind wir im Airparks Parkhaus angekommen. Hier fahren wir durch eine Schranke die unser Auto-Kennzeichen erkennt, und im mehrstöckigen Parkhaus einen freien Stellplatz suchen. Im Parkdeck 1 finden wir noch einen freien Parkplatz , die ersten zwei Parkdecks sind fast voll geparkt. Danach fahren wir mit unseren Koffern in einem Fahrstuhl nach unten ins Erdgeschoss, wo wir an einem Schalter in der Lounge einchecken müssen, um anschließend mit einem großen Transferbus, zum Flughafen zu fahren.


Am Terminal 1 vor dem Modul C steigen wir aus dem Bus, um zu Fuß weiter in das Modul A gehen, das sich am Nördlichen Beginn des Terminals befindet. Der Weg mit unseren Koffern bis zum Modul A ist ziemlich weit, ich hatte vergessen, hinunter auf Ebene 3 zu gehen, wo sich ein Rollband befindet, das uns bequem zu Modul A bringen könnte. Hier befindet sich der Schalter von AirCairo, mit der wir nach Hurghada fliegen werden. Die Ägyptische Fluggesellschaft fliegt in der Hauptsache mit Airbus A 320-200 bis zum Airbus A 320-neo, die relativ jung sind. Ich kann mich noch erinnern, dass wir im letzten Jahr ebenfalls mit einem Airbus A 320-neo von AirCairo nach Hurghada geflogen sind.
Es ist 6:10 als wir den Check-In Schalter von AirCairo erreichen, es steht schon eine beachtliche Menge an Passagieren in der Warteschlange. Der Check-In wird auf drei Schaltern durchgeführt aber es dauert trotz allem mindestens 20 Minuten bis wir unsere großen Koffer abgeben können. Auf dem Weg zurück nach Modul C, dieses mal gehen wir die Treppe hinunter auf die Ebene 3, um mit dem Rollband zu fahren. Kurz vor dem Ziel setzen wir uns auf eine der freien Sitzbänke um unser versäumtes Frühstück nachzuholen. Meine Frau hat ein paar belegte Brote mit Käse und Wurst (ich mag Leberwurst) mitgenommen. Dazu noch eine kleine Flasche Wasser zum Trinken, wir müssen die Wasserflasche natürlich austrinken oder in den Mülleimer werfen, mit einer gefüllten Flasche kommen wir nicht durch die Passkontrolle.
Nach unserer Brotzeit gehen wir weiter bis zur Passkontrolle, die ohne Probleme stattfindet. Wir gehen am My Duty Free Bereich vorbei weiter zu Gate C10 wo unsere Abfertigung erfolgen soll. Irgendwann kommt eine Ansage dass unser Flug SM 2931 etwas Verspätung hat und erst gegen 8:30 stattfindet. Dann um 8:10 heißt es plötzlich, unser Flugzeug sei da, und wir sollen uns zum Einsteigen vorbereiten. Nach dem letzten Check gehen wir eine Treppe hinunter um in einen Transferbus zu steigen, der uns zu unserem Flugzeug bringen soll. Die Maschine steht irgendwo auf dem großen Parkfeld vor dem Terminal. Da wir einen Sitzplatz im hinteren Teil des Flugzeugs haben, steigen wir über die hintere Treppe in die Maschine. Es dauerte aber doch eine ganze Weile, bis unser Start erfolgte, um 9:58 starten wir vom Flughafen München.
Leider war auch auf diesem Flug eine Flugbesatzung und eine Deutschsprachige Stewardess die uns keinerlei Informationen zum Flug bzw. der Flugroute gab. Unser Sitzplatz war in Reihe 22 im hinteren Bereich, beim Check-In haben wir einen Fensterplatz bekommen, so dass wir zwischendurch ein Foto von unserem Flug machen konnten. Unmittelbar nach unserem Start in München konnten wir oberhalb der dichten Wolkendecke einen wunderbar blauen Himmel bewundern.



drei Interessante Bilder können wir von den Bergen in Kroatien die teilweise Schneebedeckt waren machen.



Wenig später war von Griechenland sowie vom Mittelmeer auf Grund der dichten Wolkendecke nichts mehr zu erkennen. Erst als wir schon in Ägypten angekommen sind, und die Lybische Wüste überqueren, können wir wieder ein paar weitere Bilder machen. Unter uns waren kleine Wolkenbällchen über der Wüste zu sehen, unser Flug geht weiter in Richtung Süden. Im Gegensatz zu früheren Flügen nach Ägypten konnten wir aber weder von den Großstädten Alexandra noch von der Millionenstadt Kairo etwas sehen. Irgendwann sahen wir endlich auf der Linken Seite das Rote Meer unter uns liegen. Bei unserem Landeanflug auf den Flughafen von Hurghada können wir erstmalig das Ferienparadies El Gouna von oben erkennen. Kurz darauf schwenkte unser Pilot wieder nach Rechts in`s Landesinnere ab.


Im Gegensatz zu all den vergangenen Jahren flogen wir den Flughafen von Hurghada dieses mal nicht von der Meerseite, sondern vom Landesinneren aus der Wüste an.



Bild oben links: Ferienparadies El Gouna
Es ist schon 13:30 als wir am Flughafen von Hurghada landeten. Da wir die Startbahn von Süden erreichen und hier aufsetzen, rollen wir anschließend auf der zweiten Rollbahn wieder nach Süden zurück. Hier schwenken wir auf den Terminal 1 ein, fahren aber wieder an ihm vorbei in Richtung Norden zum Terminal 2, wo er dann endgültig anhält. Natürlich dauert es etwas bis wir endlich aus dem Flugzeug steigen können. Danach fahren wir mit einem Vorfeldbus der Marke Cobus (eine Portugiesisch/Deutsche Produktion) über eine große Anfahrtsrampe zum seitlichen Eingang des Terminal 2. Hier steigen wir alle aus dem Bus und betreten die große Halle. Gleich auf der linken Seite befinden sich drei Bankschalter zum Geld wechseln, als auch zum Kaufen der Ägyptischen Visa. Vor uns stehen die Schalter und Vertreter der verschiedenen Reiseveranstalter, die ebenfalls Visa verkaufen wollen. Wir gehen zu einem der Bankschalter und kaufen das Visa zum Preis von 22 Euro, das der Bedienstete gleich in den Reisepass klebt. In den vergangenen Jahre hatten wir noch 30 Euro bzw. 34 Euro beim Schalter von unserem Reiseveranstalter Schauinsland bezahlt. Danach müssen wir verschiedene Passkontrollen überwinden und die Einreisebescheinigung für Ägypten abgeben. Im Anschluss gehen wir zum Gepäck-band weiter, wo sich sich inzwischen schon die Mehrzahl der Fluggäste befindet. Gerade eben läuft das Gepäckband an, wir gehen weiter bis zu einem Durchlass in der Wand, wo das Band mit den ersten Reisekoffern erscheint. Unsere beiden Koffer erscheinen nach etwa 20 bis 30 Minuten, mit denen wir vor unserem Ausgang aus der Halle noch ein weiteres Mal durch eine Röntgen-Kontrolle müssen.
Wir verlassen den Airport und gehen zum großen Parkplatzes, wo viele Busse und Taxis auf ihre Gäste warten. Wir haben schon vor ein paar Wochen einen Privatshuttle bestellt, der von einem ehemaligen Deutschen geführt wird. Schnell finden wir den Fahrer von MyDriver (Taxiunternehmen) der schon auf uns wartet. Im Nu sind unsere Koffer im Auto eingeladen und es geht etwa 30 Kilometer in Richtung Süden, bis wir dann die Makadi Bay erreichen. Unser heutiger Taxifahrer war nicht allzu gesprächig, aber vermutlich waren seine Sprachkenntnisse in Englisch nicht allzu gut. Am großen Eingangsportal das etwa einen Kilometer vom Hoteleingang (Rezeption) steht, muss unser Taxifahrer einen Ausweis zeigen. Der Wächter am Tor öffnet den Kofferraum und schaut mit einem Spiegel unter das Auto. Ganz wie bei einem Grenzübergang in manche Länder.

Eingangsportal vom Tucana Resort
Unser Gepäck wird ausgeladen, während wir in die Rezeption gehen, wo wir von einem der Mitarbeiter sofort erkannt und begrüßt werden. Während das Einbuchen erfolgt, bekommen wir von einem weiteren Mitarbeiter Getränke überreicht. Vor zwei Jahren bekamen wir noch Hausgemachte Pralinen zum essen, die ganz hervorragend schmeckten. Aber alles ist vergänglich.
Wir hatten vor etwa 14 Tagen eine Anfrage gestartet, um eventuell ein Superior- Zimmer in Haus 23 zu bekommen. Wie es sich heraus stellte, hat Niemand diese email erhalten bzw. gelesen. Statt dessen bot man uns ein Zimmer in Haus 27 an, dessen Lage uns aber nicht bekannt war. Nach 2 oder 3 Tagen könnten wir dann in Haus 23 umziehen, wovon wir wegen der Umstände nicht begeistert waren.
Unter Vorbehalt nahmen wir das Zimmer an, wenig später fuhr uns ein Bediensteter mit seinem Elektro-Car zum Haus 27 und zeigte uns das Zimmer mit der Nummer 27205. Das Zimmer in der ersten Etage war genauso schön wie unsere Zimmer in den vergangenen Jahren, mit der gleichen Ausstattung und einer Größe von etwa 35 qm. Nur eben dass es ein paar Meter weiter vom Zentrum bzw. Pool entfernt war. Dieses Mal haben wir einen Sonnigen Balkon. Wir entschließen uns hier zu bleiben und nicht später umzuziehen. Allerdings fand meine Frau später auf unserem Email-Account die betreffende Email mit der Anfrage, die wir dem Rezeptionisten zeigten, um Ihnen schon zu zeigen, dass sie diese Nachricht verschlampt hatten. Er machte ein Screenshot von der Mail davon, um sie seinem Chef zu zeigen.

Und weil wir jetzt schon wieder hier in der Rezeption waren, reservierten wir auch gleich ein paar Abendessen in drei a la Carte Restaurants für die kommenden Tage. Als erstes wollen wir in das Gaia ein Italienisches Restaurant, es befindet sich in der ersten Etage über dem Hauptrestaurant Lucina und der Rezeption. Als nächstes wollten wir ins Manzoku (Asiatisches Restaurant), es befindet sich drüben im Sunrise Royal Makadi und zu guter Letzt noch ins Chimichurri Restaurant (Steakhaus). Irgendwann in diesem Urlaub wollten wir noch ein weiteres Mal zum Asiaten gehen.
Wie wir hörten ist Morgen am Freitag Abend vor dem Hauptrestaurant ein Arabischer Abend mit einer Nubischen Tanzgruppe sowie einem Bauchtanz, den wir schon aus den vergangen Jahren kennen. Nachdem wir unser externes Essen gebucht haben, gehen wir die paar Schritte zur Oasis-Bar hinüber um noch zwei Tassen Cappuccino zu trinken. Anschließend machen wir einen Spaziergang zum Hotel Sunrise Royal Makadi hinüber, gehen hier durch die große Eingangshalle, und auf der anderen Seite wieder hinaus. Ich hatte zu Hause festgestellt wo sich das Mexikanische Restaurant befindet (El Paso), vielleicht besuchen wir es in diesem Urlaub ebenfalls. Bei unserem Spaziergang müssen wir leider feststellen dass der Wind relativ Stark und auch etwas Kühl ist.
Nach unserem Spaziergang gehen wir wieder ins Tucana Resort zurück, um in der Oasis-Bar einen CubaLibre sowie einen Gin Tonic zu trinken. Während wir hier sitzen, sehen wir einen alten Bekannten vorbei gehen. Bei unserem Aufenthalt in 2024 war Murat oder Faras wie jetzt auf seinem Namensschild steht, Ober in der Oasis-Bar und am Abend ab 20:00 in der Anjum-Bar einer der Bar-Kellner. Er war zuverlässig und schnell im Gegensatz zu manchem seiner Kollegen. Im Jahr 2025 war er dann, bei uns sagt man dazu Springer, er brachte Getränke-Pakete und andere Waren zu den verschiedenen Bars.
Er freut sich ebenfalls uns zu sehen, in diesem Jahr arbeitet er im Posh Club und bringt, bestellte Getränke in die einzelnen Gast-Villen. Seine Arbeitszeit ist im Posh Club kürzer geworden, sie endet nach seinen Worten um 18:00 und nicht wie früher gegen 23:00.
Unser Zimmer 27205
Nachdem wir uns etwas mit Murat/Faras unterhalten haben, gehen wir auf unser Zimmer zurück. Während meine Frau noch die Koffer auspackt, bespreche ich in meinem Diktiergerät noch meine letzten Eintragungen. Danach machen wir uns fertig zum Abendessen, wir gehen heute ins Hauptrestaurant Lucina. Natürlich sind wir gespannt darauf, welchen Kellner wir noch vom letzten Jahr kennen.
Mittlerweile ist es schon 18:45 geworden, und dunkel, das Tucana Resort strahlt im Abendlichen Lichterglanze. Am Eingang vom Haupt-Restaurant Lucina werden wir von der Empfangsdame die wir noch aus den vergangenen Jahren kennen begrüßt. Sie bringt uns an einen freien Tisch. Hier sehen wir Mohammed den Älteren Kellner, mit dem wir aus irgendeinem Grund ein gespaltenes Verhältnis hatten. Zu guter Letzt sehen wir Esyed oder Sayed wie jetzt auf seinem Namensschild steht. Mit Ihm haben wir seit unserem ersten Urlaub hier, ein sehr gutes Verhältnis. Er kommt wie Murat/Faras ebenfalls aus Alexandria, er hat eine hübsche junge Frau und mittlerweile vier Kinder. Drei Jungs und seit 4 Monaten ein Mädchen.
Zum Trinken bestellen wir ein Glas Rotwein und Wasser. Meine Frau bestellt zum Essen einen Salatteller und ich nehme eine Gemüsesuppe und als Hauptgang essen wir beide ein Rumpsteak mit Kartoffelpüree und Karotten. Als Nachtisch nehmen wir ein Schokoladensouffle das auch ganz ausgezeichnet schmeckt.


Nach dem Abendessen machen wir einen weiteren Spaziergang hinüber ins ebenfalls schön beleuchtete Nachbarhotel Sunrise Royal Makadi, wir gehen am SHAHRAZAD-Restaurant vorbei, wo ein paar Köche am riesigen Außengrill stehen. Weiter geht es am Splash-Imbiss vorbei, hier sind noch nicht allzu viele Tische belegt und auf der Tribüne gegenüber findet eine Kinderdisco oder Ähnliches statt. An der Selbstbedienung am Splash, die jetzt geschlossen hat, gehen wir vorbei durch den Park zurück in unser Tucana Resort. Um 20:30 sind wir schon auf unserm Zimmer zurück und trinken am Balkon noch ein Bier sowie eine Flasche Wasser. Kurz nach 22:00 haben wir uns zum Bett gehen fertig gemacht, und gleich darauf ins Bett. Wir haben beide große Bettschulden von der vergangenen Nacht ( ich hatte überhaupt nicht geschlafen und meine Frau nur wenig)
Freitag, den 27. Feb. 2026
Hallo guten Morgen, wir sind um 8:00 aufgestanden, und haben großartig geschlafen. Der Himmel ist blau, aber leider haben wir auch etwas oder mehr Wind. Als wir wenig später ins Lucina-Restaurant hinunter gegangen sind, hat der Wind tüchtig geblasen. Wir bekommen einen Sitzplatz an einem größeren Tisch in der Nähe der Eingangstüre. Gleich darauf wurden drei weitere Personen an unseren Tisch gesetzt. Sie waren nicht allzu gesprächig. Was für eine Nationalität sie hatten, war nicht für uns nicht erkennbar. Als negativ habe ich später nach ihrer Bestellung empfunden, die Frau hatte 4 gekochte Eier bestellt, hat im Anschluß das Eiweiß in eine Abfallschale gelegt. Nun verstreicht sie das Eigelb (Ei-dotter) auf ihrem Brot. So etwas habe ich noch nie gesehen, und es tat mir wegen dieser Verschwendung sehr leid.
Im Anschluss an unser Frühstück haben wir uns bei der Handtuch-Ausgabe am Pool zwei Badetücher geholt, und an einer etwas Windgeschützteren Badeliege am Oasis-Pool ausgelegt. Das ging aber nicht allzu lange gut, der Wind war einfach unangenehm. Wir packen unsere Badetücher zusammen und gehen gemeinsam zum Badestrand hinunter, in der Hoffnung dass es hier windstiller ist. In der Nähe des Promenaden-Weges finden wir eine ruhige und windstille Badeliege. Alle Sonnenschirm-Reihen haben einen Windschott der gegen die Landseite gerichtet ist. Da wir aber noch keine Badesachen angezogen hatten, gehen wir zurück auf unser Zimmer. Vor unserer Zimmertüre angekommen, müssen wir leider feststellen, dass keine unserer beiden Zimmerkarten unsere Türe öffnete, und die Karten aus irgendeinem Grund entwertet waren.
Wir gehen zurück in die Rezeption um unsere Zimmerkarten frisch Kodieren zu lassen. Sie wunderten sich darüber, kodierten unsere Karten neu, klärten uns aber auf dass die Karten nicht mit den Handys in Berührung kommen sollten. Was aber sowieso nicht der Fall war.
(In den nächsten zwei, drei Tagen mussten wir mehrmals in die Rezeption um unsere Karten immer wieder frisch Kodieren zu lassen. Was dann langsam zu einem Ärgernis wurde).
Nachdem wir wieder mit den Kodierten Karten ins Zimmer kommen, und uns umziehen, gehen wir zum Strand zurück. Heute ist unser Strandabschnitt vom Sunrise Royal Makadi nur zu etwa 50 Prozent belegt, im Gegensatz zum letzten Jahr wo mindestens 80 – 90 Prozent immer belegt waren. Kurz nach Mittag machen wir einen kleinen Spaziergang in Richtung Madinat Makadi. Wir kommen an unserem südwestlichen Nachbarn dem Xanadu Makadi Bay vorbei, das ist ein Riesenhotel mit über 815 Zimmern in allen Kategorien. In den vergangen zwei Jahren wollte ich immer wieder mal das Gelände des Hotels Xanadu Makadi Bay betreten. Wurde aber immer wieder von der Security des Hotels das hier an der Uferpromenade stand daran gehindert. In diesem Jahr steht niemand am Xanadu Show Center wo ein Weg in das riesige Hotelgelände führt. Seit diesem Frühjahr ist auch das Nachbargelände das an das Madinat Makadi grenzt (ehemals Tia Heights Makadi) wieder frei gegeben. Es gehört jetzt ebenfalls zu Xanadu-Hotels und heißt jetzt Xanadu Club Makadi hat weitere 456 Zimmer damit ist Xanadu wohl mit über 1270 Zimmern und über 3.800 Betten der Platzhirsch hier in der Makadi Bay. Nachdem meine Frau in eine Toilette am Pool des Clubs geht, gehe ich ein paar Meter weiter. Hinter dem Gebäude gibt es eine große Liegefläche sowie einen riesigen Außenpool. Am Pool sitzt ein Security der gleich auf mich zugeht. Ich mache ein, zwei Foto von der hübschen Anlage und mache ihm klar, dass ich schon ein Hotel habe, und zeige ihm mein Armband vom Tucana Resort. Ich erkläre ihm dass hier im vergangenen Jahr noch eine große Baustelle war, aber er versteht mich wohl nicht.
Hotel Xanadu Makadi Bay

Im Jahr 2024 wurden noch im gesamten Areal des Tia Heights Makadi an den verschiedenen Häusern die Fenster heraus gerissen, sie hatten damals ein riesiges Schwimmbecken, auch das wurde abgebrochen. Man konnte vom Promenadenweg das ganze Baugebiet überblicken. In drauffolgenden Jahr wurde ein Zaun aus Bambusmatten aufgestellt, so dass kein ungehinderter Einblick auf das Gelände möglich ist.



Es ist bestimmt eine wunderschöne Anlage dieses Riesenhotel, das in einem modernen Stil gebaut ist, wer diese Größe mag, ist hier sicher gut aufgehoben. Wir gehen weiter bis zum Biginn des Madinats Makadi wo sich jetzt das Jaz Makadina (ehemals das Sol Y Mar Club Makadi) befindet. In diesem kleinen Hotel**** waren wir vor vielen Jahren zusammen mit einer unser beiden Töchter zu Gast. Es hatte eine schöne Garten-Landschaft, und wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.
Auf dem Rückweg gehen wir zum Splash Imbiss (Sunrise) hinauf, bei einem der Kellner haben wir dann zwei Bier eine kleine Portion Pommes sowie einen Hamburger für meine Frau bestellt. Coca Cola trinken wir hier nur ohne Eis, weil die Eiswürfel in diesem Hotel aus Nilwasser gemacht werden( was uns ein Reiseleiter von SchauinsLand vor zwei Jahren erzählt hatte). Auch in diesem Jahr laufen zahlreiche große Vögel / Reiher um die Esstische herum. Sie springen auf die Tische, wenn Essensreste in den Tellern sind. Es dauert immer ein wenig bevor sie von den Kellnern wieder verjagt werden.
Danach gehen wir wieder zu unserer Strandliege zurück. In diesem Jahr haben wir leider einen anderen Strandboy als in den vergangenen zwei Jahren. Gegen 15:00 gehen wir wieder zurück an die Poolanlage vom Hotel und suchen uns eine windgeschützte Badeliege. Bald darauf trinken wir an der Oasis Bar noch zwei Tassen Cappuccino und anschließend einen Cubalibre und einen Gin Tonic. Auch hier arbeiten lauter neue Barkellner.
Heute Abend ist Arabisches Barbecue vor dem Lucina Restaurant. Kurz vor 18:30 sind wir vor dem Restaurant angekommen, und sichern uns einen der kleinen Tische vor den Fenstern. Die Arabischen Köstlichkeiten sind von den Köchen schon aufgebaut, und es kann bald losgehen. Drinnen im Lucina-Restaurant sind Salate, Obst und Kuchen und andere Süßigkeiten aufgestellt. Bevor das Barbecue dann los geht, mache ich noch ein paar Bilder von der hübschen Buffet-Auslage. Da es relativ kühl und windig ist, bitten wir unseren Ägyptischen Freund Saed/Esaed um einen der Heizstrahler die bei den Tischen auf der Terrasse stehen. Wenige Minuten später rollt Saed einen der Heizstrahler vor unseren Tisch. Bald darauf wird das Essen eröffnet.






Wie der Name schon sagt, es war ein Arabisches Barbecue mit Speisen, die uns größtenteils unbekannt sind. Alle möglichen Beilagen sind in großen Schüsseln und Behältern untergebracht. Es war nur schade dass heute kein großer Truthahn auf der Wärmeplatte liegt, wie in den vergangenen Jahren. Auf einer der Ablagen auf der anderen Seite gibt es Wachteln zu Essen. Zum Trinken bestellten wir wie üblich bei den Kellnern.


Leider gibt es heute Abend keine Nubische Musik oder sonst eine Tanzvorstellung. Ebenso konnten wir heute keinen Arabischen/Ägyptischen Bauchtanz bewundern, und auch einen Tanoura Tanz gab es ebenfalls nicht.


Ich habe hier Bilder von unserem Aufenthalt im vergangenen Jahr eingefügt
In den vielen Jahren wo wir hier in Ägypten zu Besuch waren, haben wir schon einige Tanoura Tänze gesehen und erlebt. Die letzte Vorführung die wir sehen konnten, war im vorigen Jahr hier im Tucana Hotel. Es ist immer ein gern gesehenes Erlebnis, wobei auch die Qualität des Tanzes eine große Rolle spielt.
Tanoura ist ein traditioneller Nationaltanz hier in Ägypten. Seine Besonderheit ist, dass nur Männer diesen Tanz aufführen. Die Grundlage des Tanzes ist ein kreisender Tänzer der sich fortlaufend um seine Achse dreht, notwendigerweise gegen den Uhrzeigersinn. Ein Tanoura- Tänzer kann sich von 15 Minuten bis zu mehreren Stunden drehen!, und sich dadurch in einen Zustand der Trance bringen. Bei der Aufführung entstehen technisch anspruchsvolle Elemente mit 3 Röcken oder mehr, die den Tänzer vielschichtig bedecken. Eine flauschige und dramatische Schicht von mehreren Röcken dient als Attribut der Präsentation. Und erfahrene Tänzer beziehen Tamburine und andere Elemente in den Tanz ein.
Nach der Veranstaltung die schätzungsweise etwa 1 – 2 Stunden dauerte, machen wir noch einen kurzen Spaziergang über die Hotelanlage vom Sunrise Royal. Gegen 21:00 sind wir schon auf unserem Zimmer zurück, auf dem Balkon trinken wir noch ein Stella Bier (Ägyptisches Bier) und einen Saft aus dem Kühlschrank. Danach machen wir uns zum Bett gehen fertig. Wir sind immer noch etwas Müde von der Anreise.
Im Laufe des Tages mussten wir zweimal in die Rezeption bzw. Anrufen, weil wir nicht in unser Zimmer kommen, es kam ein Mitarbeiter vom Empfang vorbei. Aber der kam genauso wenig in unser Zimmer. Als nächstes kommt ein Boy vom Service, und macht neue Batterien in das Türschloss. Danach können wir wieder in unser Zimmer.
Samstag, den 28. Feb. 2026
Guten Morgen , es ist mittlerweile kurz nach 8:00 als wir uns zum Frühstücken fertig machen. Wir haben einen herrlichen blauen Himmel, die Temperatur liegt wohl im Moment bei etwas unter 20°. Negativ ist leider nur, wir haben einen kühlen Wind. Ich befürchte, der wird uns den ganzen Tag und noch ein paar weitere Tage begleiten.
Zum Frühstücken gehen wir immer in´s Hauptrestaurant Lucina. Die Empfangsdame erwartet uns und bringt uns zu einem freien Tisch. Gleich darauf nimmt einer der Bestellkellner unsere Wünsche auf. Wir bestellen zwei Cappuccino und zwei Gläser Orangensaft und zum Essen für meine Frau ein gekochtes Ei, ich nehme meistens ein Omelett mit Käse und Mushroom. Das habe ich schon die vergangenen Jahre immer gegessen. Im Anschluss holen wir uns an der Buffett-Theke noch diverse Sachen, wie verschiedene Brötchen, dann süßes wie Hörnchen, Nuss-Schnecken und vieles mehr. Nach unserem Frühstück gehen wir zurück auf unser Zimmer 27205 um uns für den heutigen Tag fertig zu machen. Wir entschließen uns gleich an den Strand zu gehen, weil wir hier vom kühlen Nordwind geschützt sind. Wir finden eine freie Badeliege mit Windschott direkt am Promenadenweg. Die ersten drei Sonnenschirmreihen vom Wasser aus, sind sowieso meistens belegt, hier eine Badeliege zu bekommen ist fast unmöglich.
Wir ziehen unsere Badeliegen etwas aus dem Schatten der Sonnenschirme heraus. Etwa 1.5 Stunden verbringen wir in der warmen Morgen-Sonne auf unseren Strandliegen. Unten am Strand wartet Casanova (Kamel) mit seinem Besitzer auf Kinder und Erwachsene die auf ihm einen Strandritt machen wollen. Auf Wunsch gibt es auch ein Küsschen von Ihm, als meine Frau das im letzten Jahr einmal gesehen hat war sie schockiert davon. Vor einigen Jahren hat unser kleiner Enkel mit seinem Vater auf ihm einen Ritt gemacht.


Dann machen wir uns auf, um einen unserer Strandspaziergänge zu machen. Zum Spaziergang haben wir sogenannte Strandschuhe oder Badeschuhe dabei. Meine letzten Strandschuhe habe ich in einem kleinen Shop im Red Sea Hotel Makadi Palace gekauft. Heute wollen wir wieder bis an das Nördliche Ende der Makadi Bay zu den Red Sea Hotels gehen, das sind schon einige Meter.
Zuerst kommen wir am Strandabschnitt vom Sunrise Tucana Resort vorbei, (wir sind immer am Strand vom Sunrise Royal, weil er uns besser gefällt). Gleich darauf sind wir an der Yades Bar bzw. Yades Restaurant (Griechisches Restaurant) vorbei. Hier beginnt schon der Strandabschnitt vom Nachbarhotel dem Fort Arabesque einem 4**** Hotel. Das aber auch verschiedene Bereiche wie für Familien oder Paare oder Private Poolvillen hat, die es ab Ende 2026 hier geben soll. Der Gartenbereich vom Fort Arabesque ist auf jeden Fall meiner Meinung sehr schön. Wir gehen ca. 600-700 Meter lang zwischen dem Strand und dem schönen grünen Garten entlang. Hier befinden sich verschiedene Restaurant und Bars die zum Eintritt der Hotelgäste einladen. Beim Club 159 einem weiteren luxuriösen Bereich verlassen wir das Hotel Fort Arabesque.

Ein Traumhaftes Bild am Abend – Fort Arabesque
Der nächste Strandabschnitt gehört zum Hotel Prima Life Makadi Bay einem wie sie sagen 5***** Hotel. Viele Male seit 2009 bin ich hier an diesem Hotelstrand vorbei gegangen, er hat mir niemals gefallen. Wie man an den vielen Badeliegen und Gästen sieht ist es aber sehr gut besucht, die Liegen und Sonnenschirme sind meiner Ansicht in billiger Ausführung. Bei den Bademeistern die auf hohen Aufsitzstühlen sitzen, stehen große Musikboxen, die meistens ziemlich laute Musik spielen. Der Strand vom Hotel Prima Life ist kaum 100 Meter breit und wird auf der anderen Seite durch eine Absperrung aus 3 uralten Windschotten begrenzt.
Auf einem Schild steht Privatbesitz, ab hier beginnt das Gelände der Red Sea Hotels, diese Hotelgruppe ist uns wohl bekannt. Fast 10 Jahre waren wir in den Hotels und Nil-Kreuzfahrtschiffen dieser Gruppe zu Gast, ob in Hurghada oder Sharm el Sheik oder hier in der Makadi Bay.

Sie umfasst das ganze Nördliche Ende der Makadi Bay mit ihren 5 riesigen Hotels. Beginnend mit dem Grand Waterworld Makadi, The Makadi Spa, The Makadi Palace und dem Grand Makadi. Im Inneren des riesigen Areals befindet sich noch das Sunwing Familiy Star.
Zur Erklärung: wir waren vor vielen Jahren Urlaubsgäste in den Hotels Grand Makadi, The Makadi Palace , The Makadi Spa. Somit kennen wir uns hier in dieser Hotelanlage recht gut aus.
Nachdem wir durch die Absperrung gegangen sind, gehen wir weiter am Aquarius Diving Club (Tauchzentrum) vorbei, zur immer noch schönen mit Pflastersteinen belegten Promenade der Red Sea Hotels hinauf. Zuerst gehen wir an der Sunwing Waterworld Makadi Beach vorbei, die als letztes Hotel der Hotelgruppe vor Ort gebaut worden ist.
Im Bereich der Sunwing Waterworld gingen wir vor zwei Jahren eine Treppe hoch um den Innenbereich des Hotels mit seinen großen Pools anzuschauen. Beim wieder abwärtsgehen verliert meine Frau plötzlich die Balance und stolpert ein paar Stufen nach unten. Gott sei dank ist nicht mehr passiert. Heute gehen wir aber weiter, am Biergarten (hier gibt es deutsche Küche mit Würstchen und mehr) und am La Terraza Restaurant vorbei. Wir gehen am Infinity Pool des The Makadi Spa vorbei, bis wir an der riesigen Garten und Strandfläche des The Makadi Palace ankommen. Was mir hier besonders gut gefällt, es stehen immer Gruppen von 4 bis 5 Palmen beieinander, das gibt ein schönes Bild. In vielen anderen Hotels stehen die Palmen einzeln und nacheinander in langen Reihen.



Auf einer der vielen Sitzbänke an der Promenade nehmen wir Platz, gegenüber sind Kioske und Pavillons wo es Souvenir, Kleidung, Sonnenbrillen, Gewürze und anderes zum Kaufen gibt. Letztes Jahr als wir hier auf einer der Bänke saßen, konnten wir gegenüber ein paar Frauen in einem Fish-Spa beobachten, wie Sie gackerten und schwatzten, während die kleinen Fische ihre Füße bearbeiteten.





Wir gehen weiter bis zum Grand Makadi, dem letzten Hotel in der Reihe. Als wir im letzten Jahr beim Spazieren hier vor Ort waren, war das Gelände abgesperrt und es wurde gerade Renoviert. Nun sind alle Absperrungen entfernt, und man kann das Hotel wieder betreten, und auch seinen Urlaub darin verbringen. Früher waren die einzelnen Häuser in verschiedenen Rottönen zu sehen. Nach der Renovierung herrscht hier elegantes Grau/Weiß.





Zum Vergleich Heute gegen Damals.





Wir gehen über das Hotelgelände, steigen hier die Stufen der Haupttreppe nach oben, wo sich die Rezeption, und auf der riesigen Terrasse ein Cafe, sowie ein Restaurant befinden. Weiter gehen wir Richtung dem Makadi Palace. Auf der linken Seite in einem Seitenflügel war der Zugang zu unserem damaligen Zimmer. Wir hatten eine große Terrasse und einen schönen Ausblick auf den Park und den Strand.
Jetzt gehen wir wieder eine kleine Treppe hinunter zum Makadi Palace, rechts von der Treppe befindet sich ein kleiner Shop. Hier habe ich vor zwei Jahren meine jetzigen Strandschuhe gekauft.
Mir gefällt von der Optik das Makadi Palace immer noch sehr gut, wie die Qualität ist, kann ich leider nicht beantworten.
(Wir hatten durch Zufall am Flughafen München ein Gespräch mit Gästen aus Lindenberg/Allgäu, die ein paar Tage in diesem Hotel verbracht hatten. Sie meinten, dass schon ein Sanierungsbedarf besteht.)
Die Belegung in diesem Hotel scheint nicht zu groß zu sein. Früher wurden all diese Hotels vom Ägyptischen Reiseveranstalter ETI belegt. Man kann heute immer noch Busse mit dem Zeichen dieses Reiseveranstalters sehen.
Wir verlassen das Hotel und gehen wieder eine Treppe nach oben, auf der linken Seite befindet sich eines der zahlreichen Garten-Restaurants, wo wir oft zur Mittagszeit eine Kleinigkeit gegessen haben. Vor uns steht jetzt das Makadi Spa, hier in diesem Teil des riesigen Hotels hatten wir unser Zimmer in einem der oberen Stockwerke mit Blick auf den schönen Park und im Hintergrund das Makadi Palace. Zu dieser Zeit war unser Zimmer das wohl schönste/eleganteste Zimmer das wir je in Ägypten bewohnt hatten.


Unser Zimmer im Makadi Spa
Wir gehen weiter, am Eingang des Makadi Spa vorbei, eine hübsche Promenade führt zwischen dem Makadi Spa und der Sunwing Waterworld entlang. Bis wir wieder an der Ecke vom La Terazza und dem Biergarten (beides sind Restaurant) angekommen sind. Hier gehen wir wieder nach rechts auf der Uferpromenade am Sunwing Waterworld vorbei. Am Ende dieser Promenade geht es wieder hinunter am Aquarius Diving Club (Tauchzentrum) vorbei zu den uralten Windschotten, die das Gelände der Red Sea Hotels von übrigen Hotels in der Makadi Bay abgrenzen. Schnell sind die Hundert Meter Strand des Prima Life Hotel überquert. Hier steht ein Händler der hübsche Sandbilder in kleinen Glasflaschen fertigt. Wir durchqueren im Anschluss noch das schöne Gartengelände vom Fort Arabesque. Als wir wieder an unserem Hotel Sunrise Tucana angekommen sind, machen wir gleich einen Abstecher in`s Yades Restaurant (Griechisch). Wir bekommen einen Sitzplatz bei einem Ehepaar die aus dem Rheinland stammen, und anscheinend am Ende ihres 3-wöchigen Urlaubes angekommen sind. Die beiden sind passionierte Schnorchler, und sind vom bisherigen Wetter wie auch vom Tauchgebiet hier in der Makadi Bay entäuscht. Beide sind begeistert vom Tauchgebiet in Marsa Alam (etwa 250 Kilometer südlich von der Makadi Bay) und dem Hotel Sunrise Anjum Resort, wo sie offensichtlich schöne Schnorchel-Runden machen konnten.
Zum Trinken bestellen wir zwei Gläser Bier und zum Essen nehme ich ein paar kleine Hamburger mit Pulled Chicken und Kraut belegt, sie schmecken ausgezeichnet. Meine Frau hat sich einen Cheeseburger und einen Salatteller bestellt
Etwa eineinhalb Stunden haben wir mit dem Ehepaar aus dem Rheinland verbracht, sie erzählten unter anderem von einem Urlaub auf der Insel Mauritius wo kurz zuvor ein Zyklon (Tropensturm) auf den Inseln La Reunion und Mauritius gewütet hat (Januar 2024). Danach gehen wir zurück zu unserer Sonnenliege, wo wir eine weitere Stunde verbringen, bevor wir wieder zur Oasis Bar bzw. zum Pool zurück gehen.
Für heute Abend um 18:30 haben wir einen Tisch im Italienischen Restaurant Gaia reserviert. Das Gaia befindet sich im Hauptgebäude oberhalb des Lucina Restaurant, wo wir meistens Frühstücken, und unterhalb der Shisha-Bar Gitano und der Anjum Bar, die sich auf der Dachterrasse befinden. Als Vorspeise wählt meine Frau einen Gemüsespieß, während ich eine Tomatensuppe esse. Weiter als Hauptspeise nehme ich Hähnchen mit Spaghetti in einer Käsesoße, meine Gattin ist Anspruchsvoller und wählt Spaghetti mit Meeresfrüchten. Wir nehmen heute nur zwei Gänge, dazu eine Schale mit Eiskrem. Es gibt ein sehr gutes Speiseeis hier im Sunrise Tucana. Zum Trinken bestellen wir Rotwein und dazu ein Glas Wasser.




Wie jeden Abend machen wir noch einen Spaziergang hinüber ins Sunrise Royal, hier ist am Abend einfach mehr los, als bei uns im Hotel. Danach gehen wir noch kurz auf die Dachterrasse, vorbei an der Shisha-Bar Gitano hinauf zur Anjum Bar. Da wir immer noch kühlen Wind haben, setzen wir uns in den Windgeschützten Teil der Bar. Im Gegensatz zu unserem Aufenthalt in unserem ersten Jahr wo uns Murat/Faras aus Alexandria immer flott bediente, haben wir in diesem Jahr einen Kellner der etwas zu Wünschen übrig lässt. Zu unserem bestellten Glas Rotwein bringt er uns eine Flasche Wasser, als ob wir am Pool oder Strand wären. Er hat`s einfach nicht drauf.


Wir verbringen nur knapp eine Stunde in der Anjum Bar, danach gehen wir wieder in unser Zimmer zurück.
Sonntag, den 01.März 2026
Wie fast jeden Morgen schlafen wir bis kurz vor Acht Uhr, die Sonne und der blaue Himmel blinzelt schon in unser Zimmer. Wir machen uns fertig zum Frühstücken ins Lucina-Restaurant, eigentlich wollen wir ja mal ins Yades gehen (Grieche) gehen, mal sehen ob wir das in diesem Urlaub schaffen. Hier im Lucina werden wir von unserer Empfangsdame begrüßt und an einen freien Tisch gebracht. Bei einem der Kellner bestellen wir zwei Tassen Cappuccino und zwei Gläser Orangensaft. Zum Essen nehme ich wie meistens mein Lieblingsgericht ein Käse-Omelette mit Mushrooms. Meine Frau bestellt nur ein Hartgekochtes Ei. Nach unserer Bestellung gehen wir an das Buffett und holen uns hier ein paar Brötchen, Butter, Käse und Schinken. Meistens trinke ich hier zwei Tassen Cappuccino, bevor wir in unser Zimmer zurück kehren, um unsere Badetücher zu holen. Heute haben wir ein windgeschütztes Plätzchen am Oasis Pool gefunden, wo wir uns bis ca. 12:30 aufhalten. Danach wurde es uns etwas zu warm, so das wir unsere Badesachen zusammenpacken. Anschließend gehen wir zum Strand hinunter, der wie meistens gut gefüllt ist.
In der Letzten Reihe direkt am Promenadenweg finden wir die gleichen Sonnenliege wie gestern, die gerade frei ist. Die nächsten 1-1,5 Stunden verbringen wir auf der Badeliege unter dem Sonnenschirm der aus Stroh oder Schilf besteht. Dann brechen wir zu einem Strandspaziergang auf. Heute wollen wir in die andere Richtung zum Madinat Makadi gehen, wo sich unser ehemaliges Hotel der Sol Y Mar Club Makadi jetzt unter dem neuen Namen Jaz Makadina befindet. An der Grenze vom Sunrise Royal zum Hotel Xanadu Makadi Bay befindet sich ein Schiffs-Anleger mit einem Wassersport Club und mehreren Souveniershops. In einem der Shops finden wir für unsere Enkel ein paar kleine Geschenke. Leona unsere älteste Enkelin bekommt eine bunte und mit viel Gold und Perlen glänzende Schildkröte. Mateo unser zweiter Enkel hat am Montag also morgen seinen 6. Geburtstag. Wir werden uns Morgen Nachmittag im Mini Egypt Park der nur ein paar Kilometer von uns entfernt ist treffen. Er bekommt von uns hier in Ägypten eine kleine Pyramide geschenkt. Seine große Geburtstagsfeier findet am kommenden Wochenende im Kreise der ganzen Familie statt, wenn wir alle wieder zu Hause sind.
Anschließend gehen wir noch am Xanadu Makadi Bay und am Xanadu Club Makadi Bay das ehemals das Hotel Tia Height war vorbei, das erst im September 2025 wieder eröffnet wurde. An einer der Sitzbänke des Iberotel Makadi Beach Hotels setzen wir uns hin, und genießen die Ruhe. Am gesamten Strandbereich des Madinat Makadi ist relativ wenig los, im Vergleich zu unserem Strand von den beiden Sunrise Hotels. Nach einer Weile brechen wir wieder auf, am Splash Imbiss oben machen wir Halt und bestellen zwei Bier sowie Hamburger und Pommes Frites. Die Reiher die meistens hier sind , warten schon auf uns. Da es am Splash-Imbiss all-Inklusiv Essen gibt, bleibt auf den Tellern immer viel übrig. So finden die Reiher auf den Tellern genügend Nahrung.


Nach unserer kleinen Mittagspause gehen wir wieder zu unserer Badeliege zurück. Hier verbringen wir die nächsten 1,5 Stunden, plötzlich kommen mit Trommelwirbel ein paar Animateure vom Sunrise Royal Resort in ihren lustigen Verkleidungen vorbei.
Kurz darauf brechen wir wieder zur Yades-Bar auf, um hier einen CubaLibre und einen Mojito zu trinken.
Von der Yades-Bar kann man die ganze Makadi-Bay übersehen, als auch die vielen Spaziergänger auf der Promenade beobachten. Ebenso die ein und auslaufenden Schiffe die mit den vielen Tauchgängern und Schnorchlern hinaus auf`s Meer fahren. Ein Interessantes Schiff konnten wir hier beobachten. Ein Ausflugsboot die Nefertari II fährt zweimal am Tag in die Makadi Bay herein, und nimmt Gäste zu einer mehrstündigen Fahrt auf. Das Schiff ist sehr beeindruckend, mit seinem Bug der weit innen geht, so wurden zur Zeit im alten Reich die Schiffe der Pharaonen aus Papyrus gebaut.

Die Nefertari Marsa Alam ist eine Nachbildung eines atemberaubenden Festwagens aus dem Grab von Königin Nefertari. Sie ist wunderschön dekoriert, um die Ära der Pharaonen nachzuahmen, wo man die Pracht des alten Ägypten genießen kann und dabei die natürlichen Unterwasserwunder der Korallenriffe des Roten Meeres auf einer Reise erleben kann.
Nefertaris Salon war reich dekoriert, um … Das Innere des antiken Grabes von Königin Nefertari ist eine wunderbare Nachbildung der Schätze Tutanchamuns. Das Oberdeck ist von Kopien der Tempelsäulen umgeben, und das Unterdeck ist eine große, klimatisierte Aussichtsplattform in einer Tiefe von drei Metern unter dem Meeresspiegel.


Es ist schon 17:00 vorbei als wir zu unserer Liege zurück kommen. Der Strandboy hat inzwischen schon unsere Badeliegen korrekt unter die Sonnenschirme gestellt. Nachdem wir unsere Badesachen eingesammelt haben gehen wir auf`s Zimmer zurück.
Heute Abend sind wir beim Abendessen im Manzoku (Asiatisches Restaurant). Um 18:30 beginnt die erste Tischzeit, die wir am Freitag gebucht haben. Wir bekommen den gleichen Tisch wie bei unserem ersten Aufenthalt im Jahr 2024 zugewiesen. Zum Trinken bestellen wir zwei Gläser Rotwein, der sehr gut mundet, dazu eine Flasche Wasser mit Kohlensäure.
(Sie haben in Ägypten einen guten Rotwein der im Nildelta, im Niltal und entlang der Küste des Roten Meeres angebaut wird).
Bei einem Kellner den wir nicht kennen (im letzten Jahr hatten wir einen Kellner, der im Steakhaus als auch hier im Manzoku bediente) bestellen wir unser Menü.
Meine Frau nimmt ein Frühlingsgemüse, während ich eine Tomatensuppe mit Ei bestelle. Als Hauptspeise wähle ich ein Chicken Teryjaki mit frischem Ingwer, Honig & Soja-Soße. Dazu nehme ich eine Beilage aus glasierten Nudeln und Gemüse.
Meine Frau bestellt sich ein Kung Pao – Rindfleisch – Filet mit Ketschup, Chili, Guilin Chili-Soße, geröstete Erdnüsse & Soja-soße.
Das besondere daran ist, der Teller kommt brutzeln und in einer Rauchwolke an den Tisch. Zum Nachtisch nimmt sie noch eine frittierte Banane mit with Honey und Vanilla ice cream.
Zufrieden und Satt verlassen wir das Manzoku (Asiatisches Restaurant) und nehmen uns vor noch einmal in unserem Urlaub in dieses Restaurant zu gehen. Es ist jetzt kurz vor 20:00, wir gehen zurück ins Tukana Resort, und beschließen noch in die Anjum-Bar zu gehen. Auf dem Weg dahin machen wir noch ein paar Fotos von der Gitano-Bar (Sisha-Bar) aus, auf die nächtliche Makadi Bay bzw. der Oasis-Bar.




In der Anjum-Bar trinke ich ein weiteres Glas Rotwein, meine Frau zur Verdauung noch ein Glas Raki mit Eis. Allzu lange verweilen wir nicht hier Oben, vorne an der Treppe bläst der Wind ziemlich stark, und hinten im Glasgeschützten Teil sieht man nicht soviel. Gegen 21:30 gehen wir wieder in unser Zimmer zurück, und trinken auf dem Balkon noch ein Stella Bier (Ägyptisches Bier) und einen Saft aus unserem Kühlschrank. Den der Zimmerboy fleißig auffüllt.

Montag, den 02. März 2026
Guten Morgen, es ist wie immer kurz vor Acht Uhr. Heute hat unser kleiner Enkel seinen 6. Geburtstag, den wollen wir gemeinsam mit Ihm genießen. Meine Tochter mit Ihrer Familie und einer Bekannten Familie verbringen unweit von uns im Sentido Resort in der Naga Bay ihren Urlaub. Wir wollen uns am Nachmittag treffen, entweder hier vor unserem Hotel oder im Mini Egypt Park, ein paar Kilometer von uns entfernt. Unser Enkel weiß aber nichts davon, es soll eine Überraschung für Ihn sein.
Aber zuerst gehen wir mal zum Frühstücken in`s Lucina Restaurant. Wie jeden Tag erwartet uns die Empfangsdame und führt uns zu einem freien Tisch. Sayed unser Ägyptischer Freund und Bestellkellner fährt heute zu seiner Frau und seinen 4 Kindern nach Alexandria. 10 Tage lang hat er ab heute Vormittag Urlaub. Wir haben uns schon gestern und auch Heute Morgen noch einmal ganz herzlich verabschiedet. Er nimmt unsere Bestellung mit dem Cappuccino und dem Orangensaft auf. Ebenso mein Lieblings-Gericht ein Käse-Omelette mit Mushrooms. Meine Frau bestellt ein 7 Minuten Ei oder ein Spiegelei zum Frühstück. Vor dem Frühstück haben wir heute unsere Badetücher an einer Windgeschützten Stelle am Oasis Pool ausgelegt. Wir ziehen uns im Zimmer um und gehen dann zum Pool zurück. Später bringt uns der Poolboy von der Oasis-Bar noch etwas zum Trinken, meistens ist es eine Dose Coca Cola, ein Tonic Water sowie normales Wasser aus der Flasche.




Um die Mittagszeit gehen wir die paar Meter zur Terrasse vom Lucina Restaurant. Meine Frau hat heute Appetit auf eine Pizza Margarita, zum Trinken nehmen wir ein Bier. Gegen 13:00 gehen wir auf unser Zimmer zurück um uns fertig zu machen für den Ausflug in den Mini Egypt Park. Kurz vor 14:00 brechen wir dann auf, es sind etwa 200 Meter bis zum Eingangstor.
Ohne Erlaubnis kommt kein Taxi in die Hotel-Anlage. Dem Wärter der am Tor steht, sagen wir dass wir die Anlage verlassen, ich zeige Ihm auch unser Schlüsselkarte mit der Zimmernummer. Draußen müssen wir noch eine Weile warten, bis das Taxi meiner Tochter und ihrer Bekannten kommt. Sie haben ein Großraumtaxi bestellt, wo wir ebenfalls Platz nehmen können.


Unser kleiner Enkel freut sich wahnsinnig, seine Großeltern, besonders natürlich seine Oma zu sehen. Gemeinsam fahren wir die etwa 6 Kilometer bis zum Mini Egypt Park. Hier steigen wir alle aus, die Bekannte meiner Tochter ist eine ehemalige Arbeits-Kollegin von ihr mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Mädchen. Wir kennen uns flüchtig. Danach gehen wir alle in den kleinen Freizeitpark bzw. Museum für kleine Kinder.

Unser kleiner Enkel ist ein großer Ägypten-Fan, woher er das hat ist uns ein Rätsel, vielleicht von mir ?. Er ist voll in seinem Element und saust mit seinen Freundinnen durch den kleinen Park. Die größere der beiden Mädchen ist ein Jahr älter als er, und sein besonderer Liebling. Sie waren schon vor 3 Jahren gemeinsam in Ägypten auch in unserem Hotel dem Sunrise Tucana Resort.
Im li. Bild Unten: die drei Mütter mit der Ägyptischen Göttin Isis/ Göttin der Geburt
Der Park für sich ist in Teilen schon Interessant, mit seinen Alten Bauwerken wie die Pyramiden von Gizeh. Oder die beiden Tempel von Luxor, den Karnak-Tempel oder den gleichnamigen Luxor-Tempel. Die beiden Tempel von Abu Simbel die Ramses II erbauen ließ. Auch das Katharinenkloster aus dem Sinai konnten wir bestaunen.

Das Katharinenkloster haben wir im Jahr 2010 gesehen, ebenso Petra die alte Hauptstadt der Nabatäer in der Wüste von Jordanien.
Daneben gibt es hier auch Bauwerke aus späterer Zeit, die nicht ganz in diese Historische Zeit passen, so auch in diesen Park.
So schlendern wir fast 2 Stunden durch den Park, bevor wir zurück in`s Taxi steigen, und in unser Hotel zurück fahren. Um kurz nach 16:00 verabschieden wir uns von allen, sie müssen noch etwa 30 Kilometer in Richtung Süden bis zu Ihrem Hotel fahren.
Unser Torwächter schiebt die Schranke auf, und begrüßt uns, er weiß sogar noch unsere Zimmernummer die ich ihm beim Verlassen der Anlage gezeigt hatte. Da ich schon gesehen habe, wie die Wächter mit einem Spiegel unter die einfahrenden Autos schauen, öffne ich ebenfalls meine Beine. Wir lachen alle, er hat den Spaß verstanden. Zuerst gehen wir auf unser Zimmer zurück, um uns umzuziehen, danach gehen wir zum Strand hinunter bzw. zur Yades-Bar, um noch einen CubaLibre und einen Mojito zu trinken. Wir sehen die Nefertari II die gerade ihre Fahrgäste zurück bringt, in die Bucht herein fahren. Es ist schon 17:30 vorbei, als wir zu unserem Zimmer zurück gehen.



In diesem Haus waren wir in unserem ersten Urlaub 2024; im Dachgeschoß befindet sich Shisha-Bar Gitano und eine Etage höher die Anjum-Bar. Das kleine Bild daneben soll der Kidsclub sein, wo Handwerker einige Tage daran gearbeitet haben.
Zum Abendessen gehen wir wieder in unser Hauptrestaurant Lucina, danach machen wir wie fast jeden Tag einen Verdauungsspaziergang in`s Sunrise Royal Makadi hinüber. Im Anschluss gehen wir auf die Dachterrasse in die Anjum-Bar. Hier findet um 20:30 eine Tanzvorführung mit ein paar Kostümierten Tänzern statt. Nachdem wir hier ein Glas Rotwein sowie eine Flasche Wasser getrunken haben, verlassen wir die Bar wieder.
In diesem Jahr fühlen wir uns nicht wohl in der Bar, ob es am kühlen Wetter liegt, oder an der Musik, keine Ahnung.
Dienstag, den 03. März 2026
Guten Morgen, wir haben auch heute einen blauen Himmel und die Sonne scheint, ob wir einen kühlen Wind haben, werden wir gleich feststellen. Gegen 8:30 gehen wir in unser Lucina-Restaurant. Offensichtlich ist heute ein kleiner Personal-Mangel. Unsere Madam (Empfangsdame) nimmt bei uns die Bestellung auf. Unser Frühstück wie immer zwei Cappuccino, zwei Gläser Orangensaft, für mich ein Käse-Omelette mit Mushrooms. Meine Frau bestellt für sich ein 7 Minuten Ei, den Rest holen wir uns vom Buffet. Nach dem Essen gehen wir zurück auf`s Zimmer und machen uns fertig zum Pool.
Hier verbringen wir die nächsten 2 – 2,5 Stunden, bevor wir weiter zum Strand hinunter wechseln. Unsere Pool-Badeliegen liegen meistens im Windschatten von Haus 23. Der Wind aus der Wüste kommt meistens aus nördlicher Richtung, er hat an der Rezeption ein Nadelöhr gefunden, um auf den Pool zu treffen.

Es gibt bei der Oasis-Bar eine Anzeige über die jeweiligen Temperaturen, sie liegen meistens bei: Luft 21°; Wasser im Pool 28°; Wind 31. Ich habe aber den Eindruck, das die Anzeige kaum Aktualisiert wird, da meistens die gleichen Werte auf der Anzeige stehen. Das ist wohl eine Mentalitätssache der Ägypter, die aber auch in Süd-europäischen Ländern vorkommt. Die Wassertemperatur von 28° im Pool stimmt anscheinend. Im Sentido Resort in der Naga Bay, wo meine Tochter und ihre Bekannten ihren Urlaub verbringen, ist der Kinder-Pool leider gar nicht beheizt. Gerade fällt mir ein, dass heute am Dienstag meine Familie und Ihre Bekannten zurück nach Deutschland fliegen.
Gegen 12:30 brechen wir auf, und gehen wie jeden Tag zum Strand hinunter. Unsere Badeliege der vergangenen Tage ist belegt, gerade eben räumt ein Ehepaar seinen Sonnenschirm und die Badeliegen in einer der vorderen Reihe frei.

Wir breiten hier unsere Badetücher aus, und legen uns in die warme Sonne. Auch der kühle Wind von den letzten Tagen hat heute merklich nachgelassen. Nach einer Stunde ziehen wir wieder unsere Strandschuhe an und gehen in Richtung dem Jaz Makadina (Sol Y Mar Club Makadi). Auf einer Sitzbank am Strand vor dem Iberotel Makadi setzen wir uns hin und genießen die warmen Sonnenstrahlen im Rücken. Im Anschluss gehen wir noch auf das Hotelgelände des Iberotel Makadi, hier sind meiner Meinung deutlich mehr Gäste zu sehen, als in den anderen Hotels der Jaz-Gruppe in der Makadi Bay.

Madinat Makadi
Die Gartenanlage des Iberotel Makadi macht einen gepflegten und sehr grünen Eindruck, ebenso der große Pool. Langsam gehen wir wieder zurück, vorbei am Jaz Makadina (Sol Y Mar Club Makadi), wo wir vor vielen Jahren zusammen mit einer unserer Töchter eine schöne Woche verbrachten. Auf dem Gelände vom Sunrise Royal Resort gehen wir als erstes zum Splash Imbiss hinauf, wo wir schon von den Kuh-Geiern erwartet werden. Bei einem der Kellner bestellen wir zwei Gläser Bier (Stella), und zum Essen nehme ich einen kleinen Teller mit Pommes Frites. Meine Frau nimmt noch einen Hamburger dazu. Danach gehen wir wieder an den Strand zu unserer Liege zurück, um die warme Nachmittagssonne zu genießen.
Gegen 17:00 schauen wir nochmals in der Oasis-Bar vorbei um einen Cappuccino zu trinken. Bald darauf gehen wir in unser Zimmer zurück.


Heute Abend ist wieder Arabischer Abend vor dem Restaurant Lucina, mit all den Leckereien die es in den Orientalischen Ländern gibt. Aber wir wollen heute Abend nicht Arabisch essen, für heute Abend haben wir einen Platz im Griechischen Restaurant (Yades) unten am Strand reserviert. Kurz vor 19:00 kommen wir an, und bekommen einen 2er Tisch zugewiesen. Um uns viele Gäste die wohl schon oft hier Gäste waren, wie man an der Auswahl ihres Menüs erkannte. Nach Durchsicht der Speisekarte sind wir etwas enttäuscht. Die Abendkarte entspricht nicht ganz unseren Ansprüchen. Als erstes nehmen wir eine Gemüsesuppe, die aber recht schmackhaft ist. Als Hauptgang bestellen wir so eine Art Rinder-Hackbraten mit einer Beilage aus Feta-Käse oder Ähnliches. Er hat uns gar nicht geschmeckt, wir haben das meiste Essen zurück geschickt. Enttäuscht gehen wir zurück, im Lucina Restaurant findet das Arabische Essen statt. Nach einem längeren Spaziergang über das Sunrise Gelände gehen wir in die Anjum-Bar, hier soll am frühen Abend ein Nubischer Tanz stattfinden. Nach dem ersten Schluck aus dem Weinglas konnte ich die gleichen Symptome wie auf unserer Norwegen-Kreuzfahrt feststellen. Ich hatte am Nachmittag in der Yades-Bar noch einen CubaLibre getrunken, der mir jetzt am Abend starke Magenprobleme verursachte.
Auf jeden Fall, um 21:45 sind wir auf Grund dessen zurück in unser Zimmer.
Mittwoch, den 04. März 2026
Es ist 8:00 vorbei, als wir aufstehen, der Himmel ist wie jeden Morgen blau, und auch die Sonne scheint. Wir machen uns zum Frühstücken in`s Lucina-Restaurant fertig, eigentlich hatten wir ja vor in diesem Urlaub einmal beim Griechen (Yades) zu frühstücken. Aber nach unserem gestrigen Reinfall im Lokal, nehmen wir davon Abstand.
Die Empfangsdame erwartet uns (leider wissen wir auch nach 3 Jahren ihren Namen nicht), und führt uns zu einem freien Tisch. Einer der Bestellkellner nimmt unsere Wünsche auf, die eigentlich jeden Tag gleich sind.
Nicht alle Gäste sind so Zivilisiert wie wir oder die meisten anderen Gäste. Heute Morgen konnte ich am einen Nachbartisch einen neuen Gast beobachten, der den Kellner gute 10 Minuten beschwatzte. Im Anschluss konnte ich sehen, wie dieser Gast, sein ganzer Tisch war voll mit Speisen und Getränken, sein Essen im Höchsttempo in den Mund hinein schaufelte. Von Genuss war hier nicht die Rede, ununterbrochen ging die Gabel zum Mund. Mit den Getränken war es ähnlich, aus Kaffee, Saft und Eis und vieles andere wurde ein Gebräu konstruiert. Mir wurde schon schlecht beim Zuschauen.
Nach dieser erlebnisreichen Episode gehen wir auf unser Zimmer zurück, um uns für den heutigen Tag fertig zu machen. Wie jeden Vormittag gehen wir zuerst an den Oasis Pool, um hier die ersten Stunden hier zu verbringen.
Was ich bisher noch nie erwähnt habe ist, fast jeden Vormittag kommt eine Abordnung des Hotels zum Pool. Sie besteht aus dem Empfangschef, der Restaurantleiter ist mit dabei, der Chefkoch und ein weiterer Koch der kleine Obstschälchen mit Erdbeere und Trauben verteilt. Einmal war sogar eine Dame aus der Verwaltung von Sunrise mit dabei. Sie fragen die Hotelgäste, ob sie zufrieden, und ob etwa zu beanstanden wäre.
Um die Mittagszeit gehen wir kurz in die Oasis-Bar um zwei Cappuccino zu trinken, bevor wir weiter zum Strand gehen. Wie meistens finden wir einen Liegeplatz in der Nähe des Promenadenweges. Zuerst aber gehen wir noch zum Souveniershop in der Nähe des Hotels Xanadu Makadi Bay. Wir wollen noch eine weitere Pyramide für unseren zweiten Enkel Marlo kaufen. Sein Cousin hat zu seinem Geburtstag vor zwei Tagen eine kleine Pyramide bekommen. Warum er keine Pyramide bekommen soll, dürfte er mit seinen 4,5 Jahren kaum verstehen. Für unsere Hausnachbarin haben wir eine kleine goldene mit Perlen besetzte Schildkröte gefunden. Nach unserem Besuch im Shop gehen wir zum Bootssteg hinaus, der sich auf dem Gelände des Xanadu Makadi Bay Hotel befindet. So schön und Modern das Xanadu Makadi auch ist, der Bootssteg ist in einem desolaten Zustand. Gerade eben kommt die Nefertari II herein, und macht auf diesem Steg fest, um ihre Ausflugsgäste auszuladen.

Ursprünglich wollten wir heute wieder in Richtung der Red Sea Hotels spazieren. Aber nachdem es so Windstill geworden ist, wollen wir unsere Badeliegen voll genießen. Kurz nach 16:00 brechen wir dann zur Yades-Bar auf um einen CubaLibre zu trinken. Bald darauf meldet sich unsere Tochter Raphaela per Handy, ihr ist wohl gerade etwas langweilig.
Neben uns saß ein Österreichisches Ehepaar, die beiden machten den Eindruck von Hippies aus den späten 60er Jahre. Der Mann trug zwei Fingerringe in einer Breite von etwa 3 Zentimeter, und einen Silber-Armreif wie ich auch noch nie gesehen habe. Dass er auch seine langen Haare zu einem Zopf gebunden hatte, ist wohl selbstverständlich. Seine Gattin führte gerade ein Telefon-Gespräch mit ihrer Tochter in Österreich, die offensichtlich gerade beim Skifahren war. Zum Abschluss des Gesprächs drehte sie ihr Handy zu einer Panorama-Aufnahme herum, um ihrer Tochter den Strand und das Umfeld zu zeigen. Da wir beim Schwenken des Handys in ihr Bild gekommen waren, stellten wir uns auch bei der Tochter vor, was durchaus Amüsant aufgenommen wurde.
Kurz vor 17:00 gehen wir wieder in unser Zimmer zurück, um uns für den Abend fertig zu machen. Für Heute Abend haben wir nochmals einen Tisch im Manzoku (Asiatisches Restaurant) gebucht. Unsere Tischzeit ist auch heute um 18:30, da meine Frau nicht so spät Essen möchte. Von unserem Zimmer 27205 gehen wir am Hauptgebäude mit der Rezeption, dem Restaurant Lucina und dem Pool vorbei . Das Manzoku (Asiatisches Restaurant) sowie das Basilico (Italienische Küche) befinden sich beide in der Nähe des Sunrise Centrums. Ebenso das Beduin Village das gleich daneben liegt, hier kann man auch prima eine Shisha rauchen.
Der Restaurant-Leiter nimmt uns in Empfang, kreuzt auf seiner Reservierungsliste die betreffende Zimmernummer ab und führt uns zu unserem Tisch. Heute sitzen wir an einem anderen Tisch, nur einen Meter vom letzten Mal entfernt. Wir sind die ersten, alle anderen Tische sind noch leer. Das Manzoku Restaurant ist nicht allzu groß, meiner Schätzung nach höchstens 50 Sitzplätze. Zum Trinken bestellen wir beim Kellner ein Glas Rotwein und eine Flasche Wasser. Da wir am Sonntag von unserem Essen so begeistert waren, bestellen wir auch dieses Mal fast das gleiche Essen. Meine Frau nimmt als Vorspeise eine Frühlingsrolle, sie wird serviert mit mariniertem, süßem und heißem Gemüse. Ich nehme wie am Sonntag eine Tomatensuppe mit Ei. Als Hauptspeise wähle ich dazu ein Chicken Teryjaki mit frischem Ingwer, Honig & Soja-Soße. Dazu nehme ich eine Beilage aus gebratenen Nudeln und Gemüse.
Meine Frau bestellt sich wieder ein Kung Pao, das ist ein Rindfleisch-Filet mit Ketschup, Chili, Guilin Chili-Soße, geröstete Erdnüsse & Soja-Soße.
Das besondere an Kung Pao ist, der Teller kommt brutzeln und mit einer Rauchwolke an den Tisch. Heute Abend raucht und dampft es von mehreren Tellern an den verschiedenen Tischen.
Es ist schon 20:00 vorbei als wir wieder auf dem Gelände vom Tucana Resort sind. Heute Abend soll eine Feuer und Lichtershow in der Anjum-Bar auf der Dachterrasse stattfinden. In der Shisha-Bar Gitano eine Etage tiefer ist auch Heute Abend nichts los, aber wir konnten schon öfters sehen, dass hier oben in der Anjum-Bar Shisha geraucht wurde. Unsere letzte Shisha haben wir vor vielen, vielen Jahren geraucht, entweder in Sharm El Sheik mit unserer Tochter, oder hier in der Makadi Bay im Hotel Makadi Palace.
Wir nehmen Platz im hinteren Teil der Bar, hier sind wir windgeschützt, sehen natürlich nicht so gut wie an der Tanzfläche. Es treten zwei Männer mit Lichter-Schwerter und Fackeln auf. Nach einer Stunde verlassen wir die Bar und treten den Heimweg an. Im Zimmer angekommen schalten wir unseren Fernseher an, um noch ein paar neue Nachrichten vom Konflikt mit dem Iran zu sehen oder zu hören. Leider haben wir heute Abend keinen Empfang, was eigentlich das erste Mal in diesem Urlaub war. Nach einer Dose Bier (Stella) und einem Saft, das wir am Balkon trinken gehen wir ins Bett. Man muss schon sagen, in diesem Urlaub sind wir relativ früh im Bett.
Donnerstag, den 05. März 2026
Einen schönen guten Morgen, die Sonne scheint, der Himmel ist blau, und wie es ausschaut, ist es auch relativ windstill heute. Die Zeit, es ist wie immer 8:00 vorbei, als wir in das Hauptrestaurant Lucina gehen. Und wie immer ist das Restaurant um diese Zeit schon gut besucht. Unser Freund Esyed oder Sayed hat seit einigen Tagen Urlaub und ist bei seiner Familie in Alexandria. Es gibt hier aber auch andere Bestellkellner die nett und zuvorkommend sind. Seit einigen Tagen bestelle ich mir kein Käse-omelette mit Pilzen mehr, ich habe mich wohl daran Satt gegessen. Wie immer trinken wir zwei Tassen Cappuccino, heute Morgen bestelle ich zur Abwechslung ein Glas Strawberrysaft und zum Essen nehme ich heute ein gekochtes Ei. Den Rest holen wir uns am Buffett. Wir essen ja nicht allzu viel zum Frühstück, viele Gäste haben wesentlich mehr Hunger. Gestern Morgen hatten wir einen jungen Mann so Anfang 30 Jahre erlebt, der hätte wohl einen Schaufellader gebraucht, um sein Frühstück schnell genug in seinen Mund zu schaufeln. Meine beiden Schwiegersöhne sind ziemlich groß, einer davon ist 194 cm, die beiden können auch viel Essen. Aber was dieser Gast gezeigt hat, war absolut abstoßend.
Nach dem Frühstück gehen wir wieder in unser Zimmer zurück, um uns zum Badetag fertig zu machen. Seit 2 Tagen haben wir keine Probleme mehr mit unserer Zimmer-karte. Einer der Rezeptionsmitarbeiter hat uns eine Nagelneue Zimmerkarte gegeben, das war wohl die Lösung unserer Probleme mit der Zimmertür. Den weiteren Vormittag verbringen wir am Oasis-Pool auf der Windschattenseite. bald darauf bestellen wir beim Kellner der Oasis-Pool der immer wieder des Weges kommt, etwas zu trinken. Fast jeden Tag kommt das Management des Tucana Resort am Pool vorbei, um sich nach der Zufriedenheit der Gäste zu erkunden. Sie sind meistens zu viert, der Rezeptionschef, der Leiter des Lucina Restaurant, der Chefkoch und ein weiterer Koch der kleine Schälchen mit Obst an die Gäste am Pool verteilt.
Um die Mittagszeit brechen wir auch Heute auf, zuerst setzen wir uns in die Oasis-Bar um noch zwei Cappuccino zu trinken. Danach gehen wir weiter und suchen uns am Strand ein schönes Windstilles Plätzchen mit etwas Sonne. In diesem Jahr haben wir einen anderen Strandboy, der die bestellten Getränke von der Strandbar Chiringuito zu den einzelnen Sonnenschirm-Inseln bringt. Die letzten zwei Jahre hatten wir einen Boy, der wesentlich zugänglicher war als der Heutige. Er erzählte uns damals, dass er mit seiner vierköpfigen Familie im 30 Kilometer entfernten Hurghada wohnt, und jeden Abend nach Hause fährt. Was für uns aber verwunderlich war, weil die meisten Angestellten hier kein eigenes Auto haben. Bald darauf gehen wir hinauf zum Splash-Imbiss um eine Portion Pommes Frites zu essen, und zwei Gläser Bier trinken.
Gegen 14:00 ziehen wir unsere Strandschuhe an, und machen einen Spaziergang über die Promenade in Richtung der Redsea Hotels. Wir gehen wie immer am wunder-schönen Garten und Strandgelände vom Hotel Fort Arabesque entlang, bis zum Club 159. Überqueren dann den Strand vom Hotel Prima Life, der auf der anderen Seite durch eine Absperrung aus 3 uralten Windschotten und einem Schild wo Privatbesitz steht, begrenzt wird. Nachdem wir durch die Absperrung gegangen sind, gehen wir weiter am Aquarius Diving Club (Tauchzentrum) hinauf, zur mit Pflastersteinen belegten Promenade der Red Sea Hotels. Wir gehen weiter am Sunwing Waterworld und am Makadi Spa vorbei bis zum Gelände des Makadi Palace. Auf einer Sitzbank vor dem Fish-Spa setzen wir uns nieder, und genießen die Zeit. Uns gegenüber gibt es Kiosk und Pavillon wo es Souvenir, Kleidung, Sonnenbrillen, Gewürze und vieles andere zu kaufen gibt. Nach einer Weile brechen wir wieder auf, gehen über den kurzen Strandbereich vom Hotel Prima Life***** zurück.
Am Beginn zum Hotel Fort Arabesque bleiben wir stehen, hier ist ein Händler der hübsche Sandbilder in Glasflaschen fertigt. Wir schauen dem Künstler eine Weile zu, der kleine Kunstwerke mit gefärbtem Sand in die kleine Flaschen zaubert. Er macht Pyramiden, Kamele und Palmen als Motive und vieles mehr. Meine Frau kann nicht widerstehen, und kauft eine der kleinen Glasflaschen, die sie ihrer Schwester als Souvenir mitbringen will.

Die Bilder unten: der wunderschöne Garten des Hotels Fort Arabesque
Danach kehren wir wieder zu unserer Sonnenliege zurück, nicht ohne in der Yades-Bar einen CubaLibre zu trinken. Hier sitzen wir in der prallen Sonne, es ist wahnsinnig Heiß heute. Im letzten Jahr hatten sie hier noch zwei Sonnenschirme stehen. Es ist schon 16:30 vorbei, als wir wieder zum Oasis Pool aufbrechen, wo wir uns auf einer der zahlreichen Sitzsäcke am oberen Pool hinsetzen. Als die Sonne hinter den Häusern vom Sunrise Royal verschwindet , gehen wir in unser Zimmer zurück. Während meine Frau zum Duschen geht, schaue ich im Fernseher noch die Nachrichten an.
Für heute Abend haben wir im Chimichurri Restaurant (Steakhaus) einen Tisch reserviert. Das Steakhaus liegt an einem anderen Ende des Sunrise Royal Resort, gleich in der Nähe des Kids-Club. Neben dem Restaurant befindet sich ein weiterer großer Pool und eine große Anzahl Kinderrutschen.
Auch hier ist um 18:30 Einlass, alle Gäste werden nach einer Reservierung-Liste an ihre Tische geführt. Was wir im einzelnen gegessen haben weiß ich gar nicht mehr genau. Als Vorspeise wähle ich eine Pilzcremesuppe ?. Wie man an den Bildern erkennen kann, hat meine Frau ein Rumpsteak gegessen. Auf meinem Teller liegt ein Cordon Bleu mit Kartoffeln und einer Art Krautsalat. Als Nachspeise gibt es eine Schoko-Orange-Mousse sowie ein Vanille-Erdbeer-Soufle
Nach unserem Essen, das ausgezeichnet geschmeckt, gehen wir zurück, dieses Mal durch das Hauptgebäude des Sunrise Royal, das verschiedene Bars und Restaurants beinhaltet.
Im Bild unten The Hub (Lobby Bar).

Vorbei am beleuchteten Hauptpool des Sunrise Royal Resorts entlang, gehen wir die Verbindungswege durch den Park zum Tucana Resort hinüber. Wir kommen am schön beleuchteten Gebäude des Posh Clubs vorbei.
( Posh Club-Villen sind eigentlich Ferienhäuser mit verschiedenen großen Pools auf dem Gelände unseres Hotels im Club-Charakter. Manche haben auch noch zusätzlich einen Whirlpool auf der Dachterrasse. In einer dieser Häuser wurde vor zwei Jahren ein Film gedreht, wie wir damals sehen konnten. Auf dem geschlossenen Gelände gibt es auch eine Bar, ob es ein eigenes Restaurant besitzt kann ich leider nicht sagen, wir kommen hier nicht hinein. Zusätzlich zu den eigenen Pools vor den Häusern gibt es auch den größeren Royal-Pool und natürlich auch Bade-Liegen auf einer kleineren Sandfläche auf dem mit einer niedrigen Hecke abgegrenzten Grundstück.
Das ganze hat natürlich auch einen Preis: Laut Aussage eines Bekannten aus Ansbach der damals mit einem Manager des Hotels gesprochen hat, kommen auf den normalen Hotelpreis noch weitere 250 Euro pro Tag dazu)
Linkes Bild: Posh-Club; Rechtes Bild hier befand sich unser Zimmer in 2025; Sitzecke im Mexikanischen Stil mit Mauernischen und Kaktus
Eine knappe Stunde lang verbringen wir in der Anjum Bar auf dem Dachgeschoß des Hauptgebäudes, um noch hier ein Glas Rotwein zu trinken.
Danach brechen wir auf, um in unser Zimmer zu gehen, in diesem Jahr gehen wir merkbar früher in`s Bett.
(Die Musikunterhaltung war in den letzten zwei Jahren meiner Meinung besser)
Freitag, den 06. März 2026
Guten Morgen, heute ist unser letzter Urlaubstag hier in Ägypten. Der Himmel ist herrlich Blau, wie auch in den vergangenen Tagen. Die Morgentemperatur liegt bei ca. 19°. Wir machen uns auf den Weg in`s Restaurant Lucina.
Nach dem Frühstücken gehen wir in die Rezeption, um uns über unsere Flugzeiten zu Informieren. Von den einzelnen Reiseveranstalter liegen hier Info-Mappen mit den Flugzeiten sowie die Abfahrtszeiten der Busse, die zum Flughafen in Hurghada fahren. Leider finden wir unsere Namen nicht in den Abfahrtslisten. Wir fragen bei einem der Rezeptionisten nach. Er fragt in Hurghada beim Örtlichen Reisebüro nach, danach sagt er uns, unser Reiseleiter ist in der Cohiba-Bar bei einem Kundengespräch.
Wir gehen die paar Meter hinauf in die Bar, wo er mit einem jungen deutschen Urlauber-Pärchen sitzt. Nachdem ihr Gespräch beendet ist, schaut er in seinen Unterlagen nach, und bestätigt unseren Flugtermin. Dabei stellt sich heraus, da wir keinen Busshuttle bei Ihnen gebucht, haben Sie auch keine Zeiten über unseren Flug in die Passagierliste geschrieben.
(Das war im letzten Jahr noch anders)
Nach unserem Gespräch gehen wir auf unser Zimmer zurück, um uns für den Pool oder Strand vorzubereiten. Am Pool suchen wir uns eine Badeliege im Windschatten von Haus Nr. 23 aus. Heute an unserem letzten Urlaubstag bestellen wir beim Pool-Boy ein Glas Prosecco, ich kann mich gar nicht daran erinnern, hier am Pool ein Glas Sekt getrunken zu haben. Um die Mittagszeit gehen wir zum Strand und suchen eine freie Badeliege, bald darauf gehen wir dann zum Griechen (Yades), um einen Hamburger bzw. eine Schale mit Pommes zu essen.
Nach dem Essen gehen wir zu unseren Strandliegen zurück. Gegen 14:00 brechen wir nochmals auf, und gehen zu einem Bootssteg der beim Jaz Makadina liegt. Den Steg gibt es schon viele Jahre, aber er ist in einem Tadellosen Zustand, im Gegensatz zum Steg der auf dem Gelände des Hotels Xanadu Makadi Bay liegt. Am Beginn des Bootsteges liegen zwei Kamele im Sand und genießen offensichtlich ihre Mittagspause. Am Ende des Bootstegs befindet sich ein Tauchcentrum mit neuwertigen Sitzbänken und einer Treppe die hinunter ins Wasser führt. Gerade eben geht ein Paar mit einem Tauchlehrer die Stufen ins Wasser. Man kann sehr gut erkennen, dass die beiden Tauch-Anfänger sind.
Heute gehen wir nicht bis zum Iberotel Makadi, sondern setzen uns auf eine Sitzbank im Bereich des Jaz Makadina Hotels (ehemals das Sol Y Mar Club Makadi). Auf dem Bootssteg herrschte ein kühler Wind, hier auf der Sitzbank an der Promenade wärmt die Nachmittagssonne unsere Rücken. Danach kehren wir zu unseren Liegen zurück, um ca. 16:00 gehen wir wieder zum Griechen (Yades), allerdings in die Bar um einen CubaLibre und einen Mojito zu trinken.
Um 16:30 gehen wir wieder zurück zum Oasis Pool, wo wir am oberen Pool an einer der langen Sitzbänke Platz nehmen, bis die Sonne hinter den Häusern vom Sunrise Royal verschwindet. Heute ist wieder Arabischer Abend im Hotel. Wir haben uns einen Tisch vor den Fenstern des Lucina gesichert. Es stellt sich leider heraus, dass mein Magen rebelliert, so dass ich so gut wie gar nichts gegessen habe. Der letzte CubaLibre von heute Nachmittag war wohl schlecht (wie es in einem alten Schlager doch heißt).
Nach mehreren Magentabletten war mein Problem nach 22:00 endlich beendet.
Samstag, den 07. März 2026
Ja einen Guten Morgen, es ist heute unser Abflugtag aus Hurghada. Es war 6:15 als wir aufstehen, wir hatten gestern Abend noch Probleme einen Wecker auf dem Iphone einzustellen. So haben wir uns sicherheitshalber von der Rezeption wecken lassen, was sehr gut geklappt hat. Unser Gepäck wird um 7:00 vom Gepäckboy mit seinem Elektro-Car abgeholt und zur Rezeption gebracht. Wir gehen in der Zwischenzeit in`s Lucina-Restaurant, um ein kurzes Frühstück zu machen. Laut der Buchung bei unserem Shuttle MyDriver (Taxiunternehmen) war um 7:30 unsere Abholung im Hotel geplant. Plötzlich bekommen wir eine WhatsApp Nachricht von Ihnen, unser Driver steht schon seit einer Stunde vor dem Tor unseres Hotels.


Wir müssen in der Rezeption das KFZ-Kennzeichen unseres Taxis angeben, das wir per WhatsApp Nachricht bekommen haben, erst dann darf er in die Hotelanlage hinein fahren. Ein paar Minuten später fährt er vor der Rezeption vor, und ladet zugleich unsere Koffer in sein Auto. Er ist ein kleines bisschen verärgert, weil er über eine Stunde vor dem Hoteleingang warten wusste. Wir zeigen ihm unsere Buchungszeit, dass wir keine Schuld an seiner Wartezeit haben. Offensichtlich ist der Fehler in seiner Taxi-Zentrale passiert. Da bei meiner Tochter bei ihrer Ankunft hier in Hurghada ebenfalls etwas schief gegangen ist, gibt es wohl einen unfähigen Mitarbeiter in der Zentrale. (das ist allerdings das erste Mal in drei Jahren, das etwas schief geht).
Nach einer halben Stunde Fahrzeit sind wir am Terminal 1 angekommen. Unser Fahrer weiß nicht genau an welchem Eingang wir hinein gehen müssen, er wartet nach unserem Aussteigen einen Moment bis wir im Terminal verschwunden sind. Drinnen müssen wir bis zum Ende der Halle, wo sich unser Check-In befindet. Drei Schalter sind in Betrieb um die Passagiere abzufertigen. Wir reihen uns vor Schalter Zwei ein. Leider stellt sich heraus, es war wohl die falsche Wahl. Der Mitarbeiter am Schalter, es geht einfach nicht voran. Unglaublich was sie anscheinend in ihrem Computer-Monitor so alles sehen?. Nach gefühlt einer Stunde haben wir den Check-In hinter uns, jetzt kommen wir zu zwei Personen-Kontrollen einmal mit und einmal Schuhe. (Aber das haben wir in der Karibik auch schon erlebt).
Um 9:35 endlich haben wir die letzte Kontrolle hinter uns gebracht, und sind auf dem Weg zu Gate 35, das fast am Ende der langen Halle befindet. Hier hören wir, dass unser Flug ein zweites Mal Verspätung hat, die neue Abflugszeit ist jetzt um 11:45 statt 10:00. Leider vergeht auch diese Zeitangabe, und es wird 12:05 bis wir in unser Flugzeug von Nesma Airlines können. Unseren Abflug schaffen wir dann um 12:30, zweieinhalb Stunden später als wir ursprünglich gebucht hatten. Unser Flug erfolgte sang und sprachlos, wir bekamen keinerlei Informationen über den Flug und unser Flugstrecke. Die Ankunft in München erfolgte dann um 16:30 genau weiß ich es nicht mehr. Nach einer gefühlt ewigen Fahrzeit auf dem Rollfeld kommen wir vor dem Terminal 1 an.
Das nächste Malheur passierte am Kofferband, nachdem das Band bestimmt schon eine halbe Stunde die Koffer transportiert hatte. Und wir den ersten unserer beiden Koffer schon bekommen hatten, entschloss sich das Band einfach stehen zu bleiben. Mit uns warteten bestimmt noch dreißig Passagiere auf ihren Koffer. Nach einer halben Stunde kam endlich die Erlösung, ein Mitarbeiter vom Flughafen fand ein Stückchen Papier (vom Kofferaufkleber) der sich im Band verhakt hate und den Stillstand des Bandes auslöste.
Wir verlassen fast als letzte unseres Fluges den Terminal1. Ich war der Meinung dass sich unser Abholpunkt am Ausgang C befindet. Hier warteten wir bestimmt 20 Minuten auf den Bus der uns nach Oberding/Schwaig bringen sollte. Als ein weiterer Bus auf der Hauptstraße an uns vorbei fuhr, schwant uns böses. Zusammen mit einem weiteren Pärchen gehen wir im Eiltempo um eine weitere Ecke des Terminals wo sich das Modul D befindet. Hier hielt jetzt der Bus den wir eben gesehen hatten an, und nahm Passagiere auf. Es war der richtige Bus
Wir können gerade noch in den Bus einsteigen, der gleich danach losfährt. Bevor er aber zu unserem Parkhaus fährt macht er einen kleinen Umweg, und bringt eine Frau zu einem anderen Parkservice. Nachdem dies geschafft ist, bringt er seine eigenen Fahrgäste zum Airparks Parkhaus wo unser Auto schon auf uns wartete.

Es ist schon 18:00 vorbei, die Sonne geht langsam unter, als wir am Ammersee vorbei fahren. Gegen 19:00 war es so meine ich, als wir endlich zu Hause angekommen sind. Es war ein langer und anstrengender Tag heute.
Fazit: Wir waren das dritte Mal in diesem Hotel in der Makadi Bay. Die Zimmer und Suiten sind nach wie vor sehr gut. Der Service in den verschiedenen Restaurant ist gleichbleibend gut.
Was mir aufgefallen ist, Show Angebote wie den Tanoura-Tanz, oder einen Bauchtanz, sowie Nubische Musik. Oder eine Nubische Tanzgruppe im größeren Stil auf der Terrasse des Lucina Restaurant waren nicht mehr zu sehen. Ebenso konnten wir keine Einlagen der Animateure des Hotels vor dem Pool sehen, wie in den ersten zwei Jahren unseres Aufenthaltes.
Das Wetter war leider dieses Jahr ein größeres Problem, wir hatten 5 Tage lang einen sehr kühlen Wind, der den Aufenthalt am Pool nicht zum Vergnügen machte. Der Strand war durch die vorhandenen Windschotte die bessere Wahl.
Ob wir ein weiteres Mal hier Urlaub machen, kann ich heute nicht sagen. Ich würde gern in ein anderes Hotel gehen, aber die Qualität im Tucana Resort ist schon sehr gut.
Alternativ würden wir gerne wieder einmal eine Nilkreuzfahrt machen, eine Woche am Nil, dann die zweite Woche im Sunrise Tucana Resort. Aber das Prozedere ist nicht einfach. Sunrise Resorts hat zwar Kreuzfahrtschiffe am Nil, wie gut die Qualität der Schiffe ist, lässt sich leider nicht so gut beantworten. Der zweite Grund ist, alle Flüge gehen nach Hurghada, nach Luxor wird anscheinend nicht mehr geflogen. Früher sind wir mit dem Reisebus von Hurghada nach Luxor und zurück gefahren. Ob das heute noch so geht, wissen wir nicht.

















































































