Vereinigte Arabische Emirate – Februar 2016

Unsere erste Reise in die Emirate sollte ein Blick in die Glitzerwelt am Persischen Golf sein! Wir werden eine kurze Woche hier in Abu Dhabi wie auch 1 -2 Tage in der Metropole Dubai verbringen.

Sonntag, den 14. Feb.2016

Es ist Sonntag um 17:00 Uhr als wir hier in Ottobeuren starten, unser Ziel ist der Flughafen München. Um 19:00 ist der Treffpunkt mit dem Shuttlebus von Parkfly in Hallbergmoos, der unser Auto in eine Tiefgarage, und uns danach zum Terminal 1 bringen wird. Der Abflug nach Abu Dhabi soll um 21:45 Uhr stattfinden. Wir sind gute zwanzig Minuten zu früh an unserem Treffpunkt, aber da wir anscheinend heute allein vom Shuttlebus abgeholt werden, fährt er gleich weiter zum Airport. So haben wir heute sehr viel Zeit bis zum Start, die wir in einem Bistro am Terminal verbringen. Um 21:00 gehen wir dann an Bord unserer Maschine und pünktlich wie vorgesehen startet der Flieger, wir fliegen mit einer Airbus A 330 von Etihad. Das ist eine Fluglinie die in Abu Dhabi beheimatet ist, eine der besten die es zur Zeit geben soll. Etwa 45 Minuten nach dem Start bringen die Flugbegleiter uns erstmals etwas zum Essen und zum Trinken. Leider gibt es auch hier an Bord wieder Fluggäste die ihren Sitz soweit zurück klappen müssen, dass der jeweilige Hintermann, in diesem Fall ich stark benachteiligt ist. Übertrieben gesagt liegt der Kopf des Vordermanns in meinem Schoß. Aber irgendwann dann werden die Lichter an Bord gelöscht und die meisten schlafen oder dösen vor sich hin.

Montag, den 15. Feb. 2016

Um etwa 6:30 Morgens haben wir nach einem ruhigen Flug Abu Dhabi erreicht, zwischendurch gab es noch was zu knabbern. Nach unserer Landung und einer schnellen Abbremsung des Flugzeugs fährt der Pilot noch sehr lange über das Rollfeld, bis wir endlich vor dem Terminal 1 anhalten. Danach müssen wir einige Zeit warten, bis wir dann endlich unsere Maschine verlassen können. Mit einem Flughafenbus geht es zum Terminal, aber hier dann geht dann erst mal gar nichts mehr. Anscheinend sind hier mehrere Maschinen gleichzeitig gelandet, in endlosen Schlangen werden die Fluggäste von einer Kontrolle zur anderen gebracht. Was hier auffällt die meisten Fluggäste kommen aus Asien (Indien,Pakistan oder Nepal). Auch die Wege im Terminal sind nicht gekennzeichnet ( außer Arabisch ), so daß man keine Ahnung hat wo es hingeht, und wo es zur Passkontrolle oder zum Koffer abholen geht. Wir sind bestimmt eineinhalb Stunden im Terminal unterwegs, bis wir dann endlich fertig sind. Mein Pass wurde in der gleichen Paßkontrolle von drei verschiedenen Personen geprüft bis ich endlich passieren konnte. Keine Ahnung warum, meine anscheinende Ähnlichkeit mit Türken oder Arabern kommt wohl immer wieder mal zum tragen.

Unser Transfer zum Hotel dagegen ging sehr schnell und reibungslos, nach einer Viertelstunde sind wir schon im Hotel Crowne Plaza. Unser Haus ist auf Yas Island einer Insel wo einige der Luxushotels von Abu Dhabi liegen. Das Einchecken geht reibungslos voran, aber leider können wir erst ab 11:30 unser Zimmer beziehen. So sind wir mit unserm Handgepäck erst mal in das Restaurant zum Frühstücken gegangen. Mit einem Pilzomelett sowie danach Brötchen mit Marmelade und Käse meinem Standard-Frühstück auf Reisen konnte unser Urlaub dann beginnen. Im Anschluß sind wir zum Hotelpool gegangen. Es war um diese frühe Zeit so gut wie gar nichts los, so das wir nicht aufgefallen sind mit unseren dicken Jeans von der Anreise. Schnell auf die Sonnenliegen und die Augen zu, wir waren doch sehr müde und kaputt nach dem langen Flug.

So verbrachten wir hier die nächsten 2 Stunden in der warmen Morgensonne. Gegen halb zwölf Mittags sind wir dann zur Rezeption zurück gegangen und bekamen ein Zimmer im sechsten Stock mit der Zimmernummer 612 zugewiesen. Nachdem wir uns kurz frisch gemacht haben, wollten wir uns unbedingt noch mal die Füße vertreten. Unser Hotelviertel liegt auf einer kleiner Anhöhe wir sind also die Straße hinunter gegangen , dann über eine große Kreuzung und rechts vor uns liegt schon der Yas Marina Circuit, das ist die Formel Eins Rennstrecke von Abu Dhabi. Wir gehen noch etwas weiter, da kommt auch schon der Eingangsterminal vom Hotel Yas Viceroy einem Fünf-Sterne-Haus direkt hier an der Rennstrecke. Der Portier und die hier installierten Kameras sehen uns nicht, als wir an ihnen vorbei über eine Brücke gehen. Unter dieser Brücke läuft die Rennstrecke durch, das nächste Formel Eins Rennen hier in Abu Dhabi findet aber erst im November statt. So gehen wir weiter bis zum Hotel, es ist Super-modern und hat eine sehr eigenwillige Form. Der Korpus wird in der Nacht in unterschiedlichen Farben beleuchtet.

Von hier sieht man auch auf den Yas Marina Yachthafen, leider sehe ich hier nur verhältnismäßig kleine Boote und nicht die Yachten die ich eigentlich hier erwartet habe. Wir gehen dann wieder zurück in Richtung unseres Hotel Crowne Plaza. An der stark befahrenen Kreuzung sehen wir nacheinander mehrere Porsche mit viel Speed vorbei fahren. Hier auf einer Bank sitzend schauen wir den schnellen Autos nach und genießen die späte Nachmittagssonne. Nach einer Weile gehen wir zu unserem Hotel zurück, auf einer der Terrassen trinken wir erst noch eine Tasse Cappuccino. Gegen achtzehn Uhr gehen wir auf unser Zimmer zurück, um erst mal zu duschen und uns frisch zu machen. Nach einer guten Stunde gehen wir ins Restaurant hinunter das im Erdgeschoß des Hotels ist, aber hier sind wir im Moment die ersten Gäste. Was uns aber nichts ausmacht so können wir am Buffett alles anschauen und unser Essen in Ruhe auswählen.
Um etwa 21:00 sind wir dann schon in unserm Zimmer zurück, wir sind hundemüde und gehen gleich ins Bett.

Dienstag, den 16. Feb. 2016

Heute Morgen wollen wir mit einem Taxi zur Grand Sheikh Zayed Moschee fahren, die hier irgendwo im Zentrum von Abu Dhabi liegen soll, wir müssen also früh raus aus den Federn. Um acht Uhr sind wir schon im Speisesaal. Unser Frühstücksbüffet ist reichhaltig und auch sehr schmackhaft. Gegen Zehn rufen wir ein Taxi vor unserm Hotel und fahren los, ca. 20 Minuten brauchen wir bis zur Moschee. Schon von weitem sehen wir sie „die Grand Sheikh Zayed Moschee “ diese Moschee ist riesengroß, sie ist die größte hier in den Emiraten und die drittgrößte der Welt, schneeweiß und auch wunderschön anzuschauen. Hier finden 40.000 Gläubige ihren Platz zum Gebet. Unser Taxi bringt uns vor den Eingang, 40 Dirham das sind ca.10 Euro will der Taxifahrer für die Fahrt, ich finde der Preis ist angemessen. Es sind aber schon viele Besucher hier, zuerst müssen wir aber in eine riesige Tiefgarage die unter dem Vorplatz der Moschee liegt, um uns umziehen. Hier sind große Räume wo die weiblichen Besucher aber auch männliche Besucher die nicht dem Islamischen Glauben entsprechend bekleidet sind, sich umziehen müssen.

Meine Gattin muss sich einen schwarzen Umhang „ eine Abaya “ überziehen, dazu ein Kopftuch. Danach gehen wir rein, wie schon gesagt die Moschee ist wunderschön, eine schlichte Eleganz ganz in Weiß gehalten. Die Säulen mit Mosaiken und Girlanden aus Keramik und Gold geschmückt. Der Innenhof mit geschliffenen und farbigen Steinplatten ausgelegt. So gehen wir durch die Gänge bis zum Gebetsraum, hier müssen wir zuvor unser Schuhwerk ausziehen. Der Innenraum der Moschee ist riesengroß, und mit einem über 5600 Quadratmeter großen Teppichen ausgelegt. An der Decke befinden sich drei riesige Swarovski Kronleuchter. (Der größte davon wurde von einer Münchner Firma gebaut , er ist 15 Meter hoch und 10 Meter im Durchmesser. Er gilt als der größte Kronleuchter der Welt). Voll Staunen gehen wir durch die Räume und Hallen.

Nach ca. eineinhalb Stunden sind wir dann mit dem Taxi zurück zur Insel Yas Island gefahren. Es bot sich aber an, noch kurz in das neue Einkaufszentrum die Yas Mall zu gehen. Für den Weg hierher zahlten wir dann 49 Dirham (etwas mehr als 10 Euro). Das Einkaufszentrum selber hat mir gar nicht gefallen, nur Kleidung und Schmuck und vereinzelne Cafes waren hier geboten. Im Anschluß sind wir in den Eingangsbereich der Ferrari-World gegangen, hier stehen ein Roter Ferrari F10 aus der Formel 1- Weltmeisterschaft 2010 sowie einige Rennmotoren einfach nur so als Dekorations-Marterial herum.

Danach sind wir in der Yas Mall in ein Pizza-Restaurant nahe den Wasserspielen gegangen. Die Pizza war leider zum Abgewöhnen, aber das hätte man sich ja hier auch denken können.

Zu unserem Hotel wollten wir dann wieder mit einem Taxi zurück fahren, da der Weg zu Fuß doch sehr weit war. Wir gingen zum Taxistand der direkt vor der Ferrari-World war. Ein Aufseher führte uns zu einem freien Taxi, als der Fahrer aber dann merkte, das die Fahrt zum gewünschten Hotel sehr kurz war, hatte er kein Interesse mehr daran. Es gab heftige Debatten zwischen ihm und einem Obmann und sowie einem weiteren Taxifahrer, wir sind schon wieder aus seinem Taxi ausgestiegen. Sie sagten uns der muss uns fahren, und wenn er keine Lust dazu hat muss er hier gehen, das war ganz deutlich zu verstehen. Zum Abschluss versuchte er noch mit dem Preis zu tricksen, aber die Taxiuhr war eindeutig. ( Kosten 17 Dirham )

Mittwoch, den 17. Feb. 2016

Wir stehen um 7:00 Morgens auf, heute steht unser geplanter Ausflug nach Dubai auf dem Programm. Wir packen alles dazu notwendige in den Rucksack, Schlafsachen, Toilettenartikel usw. da wir heute die Nacht in Dubai bleiben und dort übernachten werden. Im Anschluss gehen wir ins Restaurant zum Frühstücken, das wie immer reichhaltig ist aber heute Morgen essen wir noch ein bisschen mehr als sonst. Bis zu unserm Abend-Essen in der Dubai Mall gibt es heute wahrscheinlich nichts mehr zum Essen, das ist aber nur aus Zeitgründen.
Kurz nach 9:00 geht unser Taxi vor dem Hotel los, bevor wir Abu Dhabi verlassen fährt unser Taxifahrer nochmals zum Tanken. In der Wüste gibt es wohl keine Tankstellen, für die Strecke von ca. 120 Kilometer nach Dubai brauchen wir knapp ein Eineinviertel Stunden. Die Einfahrt nach Dubai ist grandios und beeindruckend, als erstes fahren wir zum Hotel Atlantis auf the Palm. Unser Taxi bringt uns direkt vor die Eingangs-lobby vom Hotel Atlantis.

Hier steigen wir aus und kommen unbehelligt vom Sicherheitspersonal in die Halle, es ist ein Traum kaum vorstellbar so schön ist es hier. Nachdem wir einige Zeit in der Eingangshalle verbracht haben, gehen wir anschließend noch eine Etage tiefer. Vor unsern Augen ist ein Riesengroßes Aquarium, hier schwimmen unter anderem wunderschöne Mantelrochen, das sind im Moment die einzigen Fische die ich kenne und auch benennen kann. Nachdem wir einige Zeit im Hotel verbracht haben, verlassen wir das Haus und machen noch ein paar Bilder vor dem Hotel. Ein zweites mal kommen wir aber nicht mehr in die Hotelhalle rein, so gehen wir auf die Straße zurück und halten ein Taxi an und fahren zurück über die Palmeninsel in die Stadt Dubai.

Unser nächstes Ziel ist das Madinat Jumeirah, das ist ein riesiger Hotelkomplex mit einem Souk und einem schön angelegtes Labyrinth aus Wasserstraßen auf denen sich Abras tummeln, so nennt man hier die kleinen Boote die mit den Gästen auf dem Kanal herum schippern. Auf eines dieser kleinen Boote wollen wir auch rauf, es heißt das nächste Boot fährt erst in einer halben Stunde. So spazieren wir an den Kanälen entlang. Als nächstes gehen wir noch ins Nobelhotel Al Wasr, das ist ein Nobelhotel im Traditionellen Arabischen Baustil, um auf seiner Cafe-Terrasse einen Cappuccino oder etwas ähnliches zu trinken. Nachdem uns ein Security-Mann schon abwimmeln wollte, führt uns ein junger Bediensteter doch noch in die Koubba-Bar die schöne Cafe-Terrasse im fünften Stock des Hotels.

Von hier hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Kanäle, und auch den Burj Al Arab kann man von hier aus sehen. Nach einem Blick in die Getränkekarte entscheide ich mich für eine Tasse Schokolade mit Sahne und einer Creme. Hermine bestellt sich einen Teller mit gemischtem Eis und einer Banane. Hier verbringen wir eine gute Stunde, bevor wir wieder weiter gehen. Mit einem Abra-Boot fahren wir aber dann nicht mehr, sie wollen für die etwa 20 Minuten ca. 18 Euro pro Person das ist es uns jetzt nicht mehr wert. Nachdem wir über eine Brücke auf die andere Kanalseite gewechselt haben, gehen wir Richtung Strand. Rechts auf der Landseite sind einige Luxushotels und jetzt vor uns links auf der Wasserseite sehen wir den Burj Al Arab in voller Schönheit, hier aus der Nähe erkennt man die wahre Größe (321,25 Meter) dieses luxurösen Hotelturmes in Form eines Dhau-Segels.

Am Eingangstor das bestimmt einige Hundert Meter vom Hotelturm entfernt ist, führt eine Straße zum Burj Al Arab , hier werden die Gäste in Hoteleigenen Rolls Royce, BMW mit Chauffeur oder mit dem Helicopter ins Hotel gebracht. Neben dem Eingangsterminal, gleich daneben ist der Eingang zum Wild Water Park sehen wir einen Taxistand, wo wir auch gleich in eines der Taxis steigen und zur Dubai Mall fahren. Diese Mall ist riesengroß und wohl die größte die wir bis jetzt gesehen haben. (Zur Zeit sind hier über 800 Geschäfte) Für uns Touristen ist sie auf den ersten Blick etwas Unübersichtlich, wir müssen zum At the Top das ist die Geschäftsstelle, um hier unsere im Internet bestellten Ticket für die Turmbesichtigung vom Burj Khalifa abzuholen. Nach mehrmaligem Nachfragen finden wir die Geschäftstelle auch, hier ist auch der Eingangsbereich zum Fahrstuhl der uns nach oben auf die Aussichtsplattform führen soll, aber das wissen wir im Moment noch nicht.
So gehen in der Mall spazieren und suchen nebenbei das Asia Restaurant das wir schon Zuhause für unser heutiges Abendessen ausgesucht haben. Danach gehen wir nochmals nach draußen um in der warmen Nachmittagssonne auch die Schönheit dieser herrlichen und einmaligen Stadtlandschaft zu genießen. Gegen 16:30 suchen wir dann den Eingang zum Fahrstuhl der uns auf den Burj Khalifa bringen soll, und finden ihn bei der Geschäftsstelle At the Top im Untergeschoss der Dubai-Mall. Zusammen mit vielen anderen Touristen fahren wir mit dem Fahrstuhl in rasanter Geschwindigkeit (55sec) nach oben. Im der 124. Etage (450 Meter) befindet sich eine offene Außen-terrasse sowie ein vollverglastes Stockwerk beide mit mit tollem Blick nach außen und nach unten und über die Wolkenkratzer von Dubai. Es mag ja viele hohe Häuser auf der Welt geben, aber dieser bizarre Baustil wie hier ist außer vielleicht in Shanghai wohl einmalig.

Um in die südwestliche Richtung zu schauen müssen wir von der Außenterrasse zurück in den voll verglasten Teil dieses Stockwerks, von hier sieht man über den großen Platz, wo die Wasseranlagen mit den Wasser-Fontainen vor dem Burj….. zu sehen sind. Am Himmel sind plötzlich starke Wolken zu erkennen, auf einmal wird es stark diesig und wir erkennen voller Staunen. Es regnet und das in Dubai wer hat das schon mal erlebt ?.

Irgendwann fahren wir mit dem Fahrstuhl wieder nach unten, der Regen hat wieder aufgehört. Jetzt gehen wir in unser Asia Restaurant das in der Dubai Mall einige Stockwerke über dem normalen Eingangs-Level liegt. Als Tischnachbarn haben wir ein junges Pärchen aus den USA, ich meine aus New York. Zum Essen bestellen wir etwas Pikantes mit Hühnchen und Reis, es schmeckt auf jeden Fall sehr gut.

So können wir noch am Platz vor dem Burj Khalifa und der Dubai Mall spazieren gehen. Ab 18:00 beginnen die Wasserspiele, es sind wohl die gleichen die beim Hotel Bellagio in Las Vegas geboten werden. Ein Traum mit Musik man muss es schon mal gesehen und erlebt haben. Dieses Spektakel schauen wir uns gleich drei mal an. Inzwischen ist es Dunkel geworden und der Turm wird beleuchtet. Mehr als 800 Meter in sehr vielen verschiedenen Motiven, mal in Wellenform oder als Teppich-muster oder anderes wird er beleuchtet, einfach toll. Man kann sich hier kaum satt sehen. Kurz vor 22:00 beschließen wir dann unser Übernachtungshotel in Dubai aufzusuchen. Wir müssen ja hier auch noch Einchecken. Die Taxis finden wir in einer riesigen Garage gleich neben der Dubai Mall, bestimmt an die 50 Stück man kann`s kaum glauben. Die Fahrt zum Al Khoory Executive Hotel und auch das Einchecken geht zügig voran, nach noch einem kurzen Spaziergang vor dem Hotel beschließen wir den heutigen Tag.

Donnerstag, den 18. Feb. 2016

Kurz nach 8:00 gehen wir zum Frühstücken in den Speisesaal, das Hotel ist nett, das Essen einfach, wir sind im drei Sterne Millieu angekommen. Wir haben trotz allem die Nacht sehr gut geschlafen, der gestrige Tag war bei aller Schönheit auch anstrengend.


Nach einem doch sehr guten Frühstück besuchen wir die Jumeirah Moschee. Sie ist die Hauptmoschee und, die schönste und war auch die einzige Moschee in den Emiraten die von Besuchern die nicht dem Muslemischen Glauben angehören, besucht werden konnte. Sie ist ganz in der Nähe von unserem Hotel, aber leider ist sie im Moment noch geschlossen. Nachdem der Eingang zum Museum das gleich neben der Moschee liegt, geöffnet wird stellen wir fest dass es eine Führung durch beide Gebäude, also Museum und Moschee geben soll. Eine Mitarbeiterin zeigt uns als als erstes die Traditionelle Hände und Füße-Waschung vor dem Betreten der Moschee.

Sobald der Eingang zur Moschee geöffnet wird, gehen wir hinein und schauen uns hier im Innenraum um und können ein paar schöne Bilder darin machen. Aber bevor der Haupteingang wieder geschlossen wird, verlassen wir den Innenraum der Moschee. Unsere Zeit ist leider begrenzt da wir noch heute Vormittag in unserem Hotel Al Khoory Executive Hotel ausschecken müssen. So gehen wir zügig zurück ins Hotel, packen unsere Klamotten zusammen und verlassen das Haus wieder.


Unser nächstes Taxi fährt uns zum Creek, das ist eine Art Flusslauf der etwa 14 km ins Land hinein reicht. Wir fahren dann mit einer Abra (Boot) über den Fluß in den Ortsteil Deira. Hier gibt es einige Souks (Markt) die noch zum Besuch einladen, den Deira-Souk für Gewürze und Andenken oder Ähnliches, einen Souk für Textilien und den Gold-Souk für die größeren Geldanlagen. Hier gibt es auch den Größten Ring der Welt ca. 8 kg schwer reines Gold, der passende Finger dazu müsste allerdings noch gefunden werden. (Näheres in meinem Reisebericht VAE 2020). Nachdem wir in diesem Viertel einige Runden gedreht haben, und auch die Dhau`s angeschaut haben die hier vor Anker liegen. Es werden gerade Frachtballen ausgeladen, wir fragen nach wo die Fracht herkommt, es sind Textilien aus Asien. Die mit dem LKW weiter oder mit einem Sackkarren gleich hinüber zum Deira-Souk gebracht werden.

Kaum zu glauben diese Schiffe, viele sind in einem Zustand der sich kaum mehr beschreiben lässt, sie fahren Fracht bis nach Afrika oder Afganistan, Indien. Nachdem es mittlererweile auch schon ca. 14:00 geworden ist, beschließen wir nach Abu Dhabi zurück zu kehren. Wir rufen ein Taxi und los geht es ca. 120 Kilometer bis zu unserm Hotel auf der Insel Yas Island.
Gegen halb Vier sind wir dann wieder in Hotel Crown Plaza angekommen, nach einem kurzen Aufenthalt im Zimmer um unser Gepäck los zu werden, gehen wir noch zum Pool hinunter. Ein kühles Bier und mal kurz entspannen und die Sonne genießen. Vor uns auf einer Liege hat Hermine ein älteres Ehepaar mit einer Plastiktasche mit dem Emblem von mein Schiff entdeckt. Kurze Zeit drauf führte sie ein längeres Gespräch mit den beiden, sie waren wohl sehr aufgeschlossen. Als wir am Spätnachmittag den Pool verließen konnte ich auch noch ein paar Worte mit den beiden wechseln.

Freitag, den 19. Feb. 2016

Es ist acht Uhr Morgens als wir aus dem Bett steigen und die Vorhänge öffnen. Es herrscht dichter Nebel hier auf Yas Island, man sieht nur ein paar Meter weit. Es ist zwar jeden Morgen dunstig aber so wie heute hatten wir bisher noch nicht erlebt. Nachdem wir uns fertig angezogen haben, gehen wir in den Speisesaal hinunter zum Frühstücken. Ich bestelle mir zuerst ein Omelett mit Schinken und Pilzen, danach hole ich noch Brötchen und Marmelade sowie etwas Käse. Zum Abschluss noch eine Schale mit geschnittenen Ananas, Hermine hat Ihr eigenes Frühstücks-Ritual. Als wir schon mit unserm Frühstück fertig sind, kommt das Ehepaar von gestern Nachmittag in den Speisesaal. Wir verabreden uns für später, sie wollen mit uns zum Viceroi Hotel und zur Yas Marina gehen um uns die großen Yachten zu zeigen die wir am Montag vergebens gesucht hatten. Um 10:30 verlassen wir unser Hotel und kurze Zeit später löst der Nebel sich tatsächlich auf und die Sonne kommt durch. Als wir die Brücke zum Hotel überqueren sehen wir ein paar Rennwagen auf der Rennstrecke fahren. Ich schätze es sind Fahrzeuge der Formel zwei oder drei, die hier Ihre Runden drehen. Wir gehen kurz in das Viceroi Hotel, es ist sehr modern und ein fünf Sterne Haus ob man es haben muss, kann jeder für sich selbst entscheiden. Zu Rennzeiten im November hat es klar Vorteile, dann kann man von den Balkons direkt auf die Rennstrecke sehen. Wir gehen weiter um die großen Yachten zu anzuschauen, die das Ehepaar uns versprochen haben. Ja heute sind sie schon größer als wir hier am Montag gesehen, ca. 25 Meter lang sind die größten Boote. Aber nicht das was ich erwartet habe, weder die Yacht Yas die wir in Barcelona gesehen haben noch die Yacht Azzam des Scheiks von Abu Dhabi beide passen aber hier nicht rein. Wie ich später daheim im Internet nachlesen konnte. Aber trotz allem ein paar Millionen sind sie trotzdem wert. Danach gehen wir zum Hotel zurück, das Ehepaar zeigt uns noch den direkten Weg zum Yas Strand der zum Hotel gehört und auch bequem zu laufen wäre.

Am Nachmittag so gegen 13:00 gehen Hermine und ich dann zum Yas Strand, er ist tatsächlich nicht so weit entfernt. Wir haben eine Eintrittskarte von unserm Hotel dabei und bekommen am Eingang zwei Badetücher für die Liegen. Der Strand ist sehr schön, der Sand ist herrlich weiß wir geniessen ein/zwei Stunden hier. Hermine möchte gern eine Tasse Cappuccino trinken, so bestellen wir bei einem Strandboy einen Cappuccino und für mich eine heiße Schokolade. Die Getränke kommen etwas später in Pappbechern aber in stark erhöhten Preisen. Als ich den ersten Schluck aus dem Pappbecher nehmen will, verbrenne ich mir fast den Mund dabei. Die Schokolade ist Brühend heiß und erst eine Viertelstunde später zum Trinken geeignet. Das hätte ins Auge gehen können. Die Kosten dafür ca. 13 Euro.
Um etwa 17:00 sind wir dann zurück ins Hotel bzw. zum schönen Pool um hier noch ein Bier an der Bar zu trinken. Danach gehen wir aufs Zimmer zum Duschen und für den Abend fertig machen. Der Speisesaal ist voll, und da heute Feiertag in den Emiraten ist, haben wir viele Arabische Gäste im Haus was man auch merkt. Später setzen wir uns noch zu dem bekannten Ehepaar zu einer netten Unterhaltung.

So gegen 22:30 gehen wir ins Bett, da wir am nächsten Morgen noch einiges vorhaben.

Samstag, den 20. Feb. 2016

Wir sind auch heute zeitig aus den Federn gekommen, da wir den Reiseführer des örtlichen Reisebüros treffen wollten. Zur Klärung unser Abflugszeiten für den Sonntag, wir hatten ja bislang noch gar nicht mit ihm gesprochen. In den Unterlagen vom Reisebüro stand Sprechzeiten im Hotel von 8:30-9:00. Wer nicht kam war der Reiseleiter, auch nach 9:00 war er nicht zu sehen. Nach Anfrage in der Rezeption gingen wir zum Frühstück in den Speisesaal. Hier gab uns eine Dame aus der Rezeption dann den Bescheid, dass der örtliche Reiseleiter nun anwesend sei. Nach unserm Frühstück trafen wir ihn in der Lobby und klärten mit im unsern morgigen Abflug.

Nach einem kurzen Zimmer-Aufenthalt fuhren wir mit einem Taxi zum Emirates Palace in Abu Dhabi. Wir stiegen direkt vor der Eingangs-Lobby aus, und galten somit als Gäste des Emirates Palace Hotels. Das uns die Türen geöffnet werden braucht nicht besonders erwähnt werden. Wir schauen uns die Eingangshalle sowie die daneben liegenden Räume an. Hier herrscht Luxus pur, in den höheren Etagen werden Staatsgäste empfangen. Und noch ein Stockwerk höher sind die Fürstenzimmer für die Emirate, auch der König von Saudi Arabien hat hier eine eigene Suite mit über 800 qm.

Wir schauen uns auf den unteren Stockwerken alles genau an. Weiter hinten im Untergeschoß ist ein Cafe, hier wird Tee oder Kaffee gereicht für Haus-Besichtigungen die über die Reisebüros vor Ort gebucht werden können. Natürlich ein stolzer Preis, für den Ausflug mit Tee oder Kaffee hier in den Emirates Palace und im Viceroy Hotel muss man fast 100 Euro ausgeben. Da haben wir es billiger bekommen. Den Strand vom Hotel besuchen wir nicht mehr, um dieses Luxus-Hotel komplett anzuschauen bräuchten wir allein ein paar Stunden. Danach gehen wir wieder nach draußen um uns den Park vor dem Hotel anzuschauen. Wunderschöne Balustraden und Wasserspiele kann man hier sehen, wir gehen noch durch weitere Torbögen um auch den Ostflügel dieses gewaltigen Komplexes zu sehen. Von der Frontseite vorne kann man nur Teile dieses riesiges Hotel sehen. Es heißt die gesamte Länge des Hotel wäre bei rund einem Kilometer.
Wir verlassen den Park des Hotels, auf einer Tafel an der Hauptstraße sehe ich den Hinweis „ neuer Präsidenten-Palast“. Was mich natürlich neugierig macht, irgendwo muss der Scheik von Abu Dhabi ja wohnen. Wir gehen dem Schild nach und kommen an ein riesiges Eingangsportal.

Hier ist Film und Fotografierverbot, was die wohl zu verbergen haben ?. Wir halten uns daran, obwohl wir fast hundert Meter vom Eingang entfernt sind. Unser nächstes Ziel ist der Etihad Tower, unser Cafe das wir jetzt besuchen werden befindet sich in Turm 5 im 74. Stock auf 300 Meter Höhe. Nachdem wir den Tower betreten haben, über eine Auffahrt kommen wir in eine Art Tiefgarage mit Taxistand. Von hier geht es zur Rezeption bzw. zu den Fahrstühlen zum Observationsdeck. Der gesamte Komplex ähnelt einer aufgebrochenen Orange mit fünf Türmen. Für den Eintritt muss man pro Person ca. 17 Euro bezahlen, allerdings werden 12,50 Euro im Cafe oben für den Verzehr angerechnet. Nach 15 Minuten bekommen wir einen schönen Platz am Fenster zugewiesen, mit einem wunderschönen Blick auf das Emirates Palace Hotel, das Meer dahinter, sowie den Palast des Scheiks von Abu Dhabi. Wir bestellen Cappuccino und dazu Kuchen aus einer Kuchenauslage, der ganz ausgezeichnet schmeckt. An einem Nachbartisch sehen wir auch Junge Emiratische Frauen ohne ihren Oligatorischen Schleier vor dem Gesicht.
Von hier oben überblickt man erst welche gigantischen Ausmaße das Emirates Palace Hotel sowie das Gelände des Präsidenten-Palastes Qasr al Watan (Sheikhpalast) hat. Gegen 15:00 sind wir dann wieder mit einem Taxi vom Zentrum am Kreuzfahrthafen vorbei zu unserem Hotel auf Yas Island zurück gefahren.

Nach einem kurzen Abstecher ins Zimmer haben wir nochmal den Pool aufgesucht, um die späte Nachmittagssonne zu genießen und ein kühles Bier zu trinken. Gegen 18:00 sind wir dann auf unser Zimmer zurück um kurz zu Duschen und für das Abendessen fertig zu machen. Es war heute wenig los im Hotel zum Vergleich der letzten Tage, die Emiratis waren weg und Europäischen Geschäftsleute waren auch kaum welche zu sehen. Aber egal das Essen war gut, im Anschluss verbrachten wir noch eine Stunde in der Lobby und hatten ein angenehmes Gespräch mit dem netten Ehepaar aus Osnabrück. Um Zehn, halb elf sind wir dann ins Bett, morgen ist ja auch noch ein Tag wenn auch der letzte hier.

Sonntag, den 21. Feb. 2016

So um acht Uhr sind wir aus den Federn gekommen, schnell fertig machen zum Frühstücken, wie immer gibt`s für mich ein Omelette mit Pilzen. Mein Leibgericht im Ausland soweit es möglich ist. Noch ein kurzes Plaudern mit dem Ehepaar aus Osnabrück, die gerade in den Speisesaal gekommen sind dann gehen wir auf`s Zimmer. Es ist zwar noch früh, aber wir wollen heute noch zum Yas-Strand, schließlich ist heute unser letzter Tag hier in Abu Dhabi. Um 10:00 laufen wir los, es ist ja nicht weit bis zum Strand. Vom Hotel sind es maximal zehn Minuten. Es ist und wird heute der wärmste Tag in dieser Woche.
Wir nehmen uns zwei Liegen direkt am Wasser, wenig später kommt der Bekannte von Osnabrück auf seinem Strandspaziergang bei uns vorbei. Sie sind auch schon einige Zeit da und mit dem Transfer-Bus hierher gefahren. Ein kurzes Gespräch miteinander, wir legen uns dann wieder hin und genießen die Sonne.

Im Laufe des Nachmittags machen wir mehrmals einen Strandspaziergang, es ist schön hier, der Sand ist Schneeweiß und das Wasser herrlich blau.

Kurz vor 16:00 verlassen wir das Strandbad und gehen zum Hotel zurück. Hier trinken wir einen Cappuccino und später noch ein Bier an der Poolbar. Weiter hinten im Garten treffen wir nochmals das Ehepaar aus Osnabrück. Der Mann macht uns ganz freundlich einen Platz neben Ihren Badeliegen frei. So verbringen wir noch eine Stunde gemeinsam am Pool, bis sie dann auf ihr Zimmer gehen. Nach einer weiteren Stunde gehen auch wir aufs Zimmer um uns zum Abendessen fertig machen. Unsere Koffer müssen ja auch noch gepackt werden, um 23:00 werden wir dann mit einem Taxi zum Flughafen gebracht. Bis dahin gehen wir nochmals vor den Hotels spazieren. Vor einem der anderen Hotels steht ein schöner Bentley und türkisfarbenes Motorrad.

Aber irgendwann ist unsere Zeit hier zu Ende, kurz vor 23:00 steht unser Taxi da. Wir steigen ins Auto ein, müssen aber noch etwas warten, es sollte ein weiteres Pärchen aus München mitfahren. Da Sie aber nicht kommen, und auch nicht in Ihrem Zimmer sind, fahren wir dann los. In einer Viertelstunde sind wir im Flughafen, zum Check-In und zum richtigen Terminal fragen wir uns durch. Wir müssen hunderte von Metern bis zu unserm Gate 3 zurück legen. Nachdem die ganzen Flugzeuggäste schon einige Zeit im Gate gesessen haben, müssen wir alle nochmals zurück um unser Tickets irgendwo anders abstempeln lassen.

Kurz vor 2:00 geht es dann in den Flieger, unser Platz ist am Fenster aber der letzte Platz in der Reihe das ist gar nicht schlecht so können wir unseren Sitz zurück lehnen ohne andere Leute zu stören. Nach einiger Zeit gibt es etwas zu Trinken und etwas zum Essen, das Essen lehnen wir aber ab. Mit etwas Schlummern, schlafen kann man das nicht nennen gleiten wir durch die Nacht.

Montag, den 22. Feb. 2016

Um 6:05 haben wir den deutschen Boden wieder berührt, gleich darauf bremst der Pilot die Maschine stark ab, das ist mir noch nie so aufgefallen. Bis wir die Maschine verlassen können, vergeht schon einige Zeit. Als unsere Koffer endlich auf dem Band ankommen, wollen wir gleich die Ankunftshalle verlassen. Hier aber steht der Zoll, erstmalig in unserm Leben wird unser Handgepäck kontrolliert, ein kurzer Blick des Beamten hier war nichts zu holen. Wir gehen weiter bis zum Parkfly-Abholservice der vor der Türe auf uns wartet, und uns zu unserm geparkten Auto in Hallbergmoos bringt.

Fazit:
Das also war unser erster Urlaub in den Arabischen Emiraten, es hat uns sehr gut gefallen. Die Woche hier war eigentlich zu kurz. Aber wer weiß, vielleicht führt uns der Weg nochmals hierher zurück.

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