Sauerland – Mai 2015

Zum 60. Geburtstag von Franco ins Sauerland !

Wir hatten vor einigen Wochen einen größeren Wasserschaden in unserem Haus, davon waren beide Bäder in den zwei Wohn-Etagen betroffen. Nachdem nun die betroffenen Wasserleitungen repariert bzw. ausgetauscht waren, mußte in beiden Bädern noch die Vorhandene Feuchtigkeit entzogen werden. Dazu wurden für einige Tage Trocknungsgeräte aufgestellt.

Dienstag, den 12.05.2015

Nach einigen Vorbereitungen, die den Wasserschaden in unserm Haus betroffen hatten, machten wir jetzt unsern Caravan für den Trip ins Sauerland startklar. So einige Kleinigkeiten wie richtiges Beladen des Wohnwagens in den einzelnen Sektoren um danach keine Probleme auf der Fahrt zu haben. Ich habe für mich einen Beladungsplan erstellt, in dem das genaue Beladungsgewicht des Caravans zwischen Vorne und Hinten, bzw. Rechts und Links ermittelt wird. Nach dem abschließenden Kontrollieren der Stützlast können wir jetzt den Caravan mit Hilfe unseres Movers (Elektro-Antrieb) auf die Straße bringen. Hier hängen wir ihn gleich an unseren neuen Hyundai-Diesel ix35 an. Um 16.35 verlassen wir dann die Bergstraße in Ottobeuren und fahren Richtung Memmingen auf den Autobahnzubringer Süd. Die ersten Kilometer stellt sich dann die Frage, wie gut läuft der Caravan hinter dem Auto her, wie macht sich unser neuer Hyundai-Diesel ix35 mit dem Wohnwagen. Nach der ersten Stunde ist dann alles klar unser Gespann passt sehr gut zusammen. Kurz vor 18:00 machen wir noch mal eine 20 minütige Pause am Rastplatz Ellwanger Berge um nicht zu Früh an unserem heutigen Übernachtungsplatz zu sein. Dann um 19:30 sind wir auf dem Kempes Autohof in Gollhofen angekommen, wo wir heute übernachten wollten. Die erste Überraschung für uns war als wir ankommen, direkt neben dem Autohof ist die Zentrale von Frankana dem Camping-Ausrüster angesiedelt. Die Außentemperatur liegt im Moment immer noch bei ca. 27°.
Bei der Ankunft fahre ich wie gewohnt in eine LKW-Park-Spur, nach wenigen Minuten kommt ein älterer Mitarbeiter vorbei, der uns einen anderen Parkplatz zum Über-nachten zuweist. Die Übernachtungsgebühr liegt bei 6 Euro, davon werden aber 5 Euro für ein etwaiges Essen abgegolten, das war also nicht schlecht. Wir stellten uns auf seinen Wunsch auf einen Platz neben der Tankstelle und gehen zum Abendessen in das Restaurant. Das Wetter war immer noch so schön, dass wir uns einen Sitzplatz im Garten aussuchen konnten. Aus dem Internet wusste ich, das es hier eine sehr gute Currywurst in den verschiedensten Ausführungen geben soll. Aber während unseres Essens mussten wir ins Innere des Restaurants wechseln da es plötzlich zu Regnen anfing. Nach einigen weiteren Minuten kam es Wolkenbruchartigen Niederschlägen, so dass unser ggeplanter Spaziergang ins Wasser fiel.

Nach unserem sehr guten Essen suchen wir in einer Regenpause unsern Wohnwagen auf, wo wir noch einige Zeit bei Weizenbier und ein paar Gläser Wein verbrachten bevor wir ins Bett gehen wollten. Wir hatten mittlererweile schon unsere Schlafsachen an, als es plötzlich mehrmals an unserer Wohnwagentüre klopfte. Als ich dann aufstand und durch das Fenster schaute entdeckte ich draußen einige Männer in Feuerwehruniform stehen. Sie sagten mir daß ich mit dem Caravan ein paar Meter weiter fahren müßte, weil ich genau über dem Ölabscheider der Tankstelle stehen würde. Offensichtlich hat es einen technischen Unfall an den Zapfsäulen gegeben. Was blieb mir anderes übrig, als mitten in der Nacht die Caravanstützen hochdrehen, und mit dem Gespann ein paar Meter weiter zu fahren. Mittlererweile war auch der Platzwart vor Ort, der mir vor einigen Stunden diesen Platz zugewiesen hat. Er zeigte mir einen neuen Stellplatz wo ich dann bis zum Morgen bleiben konnte. Der Nachteil war wie es sich am nächsten Morgen herausstellte, er hatte uns auf dem Autoparkplatz untergebracht.

Mittwoch. den 13.05.2015

Ich bin schon seit 6:00 Uhr wieder wach, unsere Dachluke im Schlafbereich war nicht ganz abgedunkelt, aber egal eine halbe Stunde später mußten wir dann sowieso aufgestehen. Ich musste unsern Caravan vom Auto abhängen weil wir seit gestern Nacht auf dem Autoparkplatz standen (wo uns der Platzwart zugewiesen hat). Und wir uns hier im Gespann wegen der Enge nicht mehr bewegen konnten. Mit dem Mover war das weiter keine Aktion, höchstens ein Zeitfaktor. Um ca. 7:00 ging es dann weiter Richtung Norden. Unsere Frühstückspause genossen wir am Rastplatz Rhön, den wir nach etwa 1:15 Std. erreichten. Die Raststätte ist ein sehr schöner und um diese Zeit ein sehr sonniger Rastplatz den wir sicher bei Bedarf wieder aufsuchen werden.

Zur Fahrt selber ist noch zu sagen die Autobahn ist heute voll mit LKWs die sich gegenseitig überholen. Man sagt hier oft „Elefantenrennen“, wir haben es erlebt auf über 40 Kilometer ein LKW nach dem anderen. Jeder Überholvorgang dauert einige Kilometer von der Dauer des Überholens braucht man gar nicht reden, es ist wirklich nicht schön unter der Woche auf der deutschen Autobahn zu fahren.
So gegen 12:30 haben wir unser Urlaubsziel den Knaus-Campingplatz am Hennesee im Sauerland erreicht. Nach unserer Anmeldung in der Rezeption haben wir uns oben in der zweiten Reihe einen schönen sonnigen Stellplatz mit der Platznummer 13 ausgesucht. wo wir anschließend mit dem Caravan hoch gefahren sind. Nach dem Abhängen vom Hyundai stellen wir mit unserm Mover (Elektroantrieb) den Caravan so richtig in Position. Alles ein Kinderspiel wenn man das richtige Werkzeug (Mover) hat. Unser Stellplatz neigte sich am hinteren Ende etwas stark nach unten, so daß wir unsere hinteren Caravanstützen noch mit zusätzlichen Brettern, die wir hier in der Nähe fanden, unterbauen mußten.

Danach machen wir eine kurze Getränkepause um uns im Anschluß den Campingplatz etwas näher anzuschauen. Zwischenzeitlich kamen noch ein paar Caravans in unsere Straße allerdings links vom Waschhaus, es waren 2 Hobby Premium mit verdunkelten Fenstern wo man nicht hinein sehen kann. Die Touristenplätze waren größtenteils recht schön, auch viele mit sonniger Lage. Ein paar Straßen weiter den Berg hoch, liegen die Dauercamper-Plätze, sie nehmen wohl das meiste aller Camping-Stellplätze hier ein. Der Zustand der einzelnen Dauercamper-Parzellen ist optisch stark unterschiedlich, es gab einige die sehr schön und gepflegt waren, wiederum andere sind stark vergammelt. Viele andere Dauerplätze sind leer und unbewohnt. Man kann also schon sagen das ein Dauercamper-Stellplatz nicht automatisch schön sein muß. Mit einem älteren Ehepaar das einen großen Hobby Typ Landhaus in der obersten Reihe mit einem gepflegten Vorgarten hat, kamen wir noch ins Gespräch. Der Mann war der Meinung dass hier am Campingplatz die Dauer-Stellplätze sehr Teuer seien, 1600 Euro war die Jahresmiete, dazu kann ich mir aber kein Urteil erlauben.

Nachdem wir wieder auf unserm Stellplatz angekommen sind, rollen wir noch die Markise an unserem Caravan runter, um auch für künftige sonnige Stunden gerüstet zu sein. Bald darauf gibt es Abendessen, eine zünftige Brotzeit mit Bratensülze, Käse und Schinken und einem gepflegten Weizenbier war angesagt. Bislang war es immer noch sonnig, aber gegen 19:30 war der Spaß vorbei, die Sonne war weg und es wurde empfindlich Kalt. So dass wir uns in den Caravan verzogen um hier noch den restlichen Abend zu genießen. Um 22:00 gehen wir zum Waschhaus für unsere Nachttoilette, anschließend geht es gleich in die Koje. Unser Waschaus liegt ca. 100 Meter weiter auf der nächsten Ebene. Der Zustand der Waschgelegenheiten sowie der Toilletten ist nicht besonders berauschend.

Donnerstag. den 14.05.2015

Heute ist Vatertag, wir stehen um 8:00 in der Frühe auf, zum frische Brötchen im Campingshop zu holen haben wir aber keine Lust. Gott sei dank haben wir noch einen guten Hefezopf von zu Hause mitgebracht. Kurz vor Mittag holen wir uns noch 2 Mieträder von der Campingrezeption ab, eigentlich wollten wir ja E-Bikes mieten aber sie hatten gar keine hier am Platz. Also mit den eigenen Füßen strampeln, das erste mal in diesem Jahr, das ging mir schon etwas in die Waden. Unser Campingplatz liegt an einem hinteren Teil der Hennetalsperre und ist durch einen Vordamm von der übrigen Talsperre abgetrennt. Hier ist auch die Zufahrt zum Campingplatz. Es gibt einen schönen Radwanderweg rund um den Hennesee den wir gleich fahren werden. Das Wetter war schön und sonnig, aber es wehte ein kühler Wind auf dem Fahrrad. Wir sind trotz dreiviertel Hose mit eine dicken Strickjacke unterwegs, da wir meist durch den Wald der die Östliche Seite des Seees beschattete fahren. Es sind heute viele Leute auf dem Fahrrad unterwegs (Vatertag). Im Norden des Stauseees gleich in der Nähe ist die Stadt Meschede hier ist der Staudamm auf dem man schön spazieren kann. Es sind hier sogar einige Sitzbänke verhanden. Offensichtlich dient der Stausee und das Stau-wehr als Naherholungsgebiet, wie man an den zahlreichen Besucher erkennt. Die Ostseite des Sees war vom Weg her unproblematisch, aber hier auf der Westseite mussten wir einige Male nach dem richtigen Radweg fragen. Zum Schluß fuhren wir direkt neben der Hauprstraße, es war aber soweit schon okay. Einige Kilometer vor dem Campingplatz kam noch ein Straßenlokal mit Biergarten in Sicht, meine Gattin gönnte sich hier einen Kaffee und dazu eine Erdbeertorte, die sehr gut schmeckte. Ich bestellte mir dafür eine Currywurst mit Pommes, auch die Currywurst schmeckte vorzüglich mit einem Glas Coca Cola dazu.

Kurz vor 15:00 sind wir dann wieder am Camping-Platz zurück. Ich wollte unbedingt noch einen Cappuccino trinken und ein Stück Marmorkuchen von zu Hause essen. Nach einer kurzen Pause setzte ich mich noch an das Notebook, diesen Reisebericht um den heutigen Tag zu ergänzen. Danach machen wir noch einen kleinen Spaziergang über den Platz. Eine Straße weiter unten auf der Wiese sind Tipis zu vermieten, ein paar davon sind auch belegt, am Holzfeuer wird auch schon lustig gegrillt.

Wir wollen heute Abend noch mit dem Auto zum tanken fahren und anschließend eine Pizza essen, in der Pizzeria Bella Napoli in Meschede . Mit Navi ist heute alles leicht zu finden. Gegen 19:00 sind wir dann in der Pizzeria angekommen, sie war sehr gut besucht. Unsere Pizzas waren sehr gut, haben aber leider etwas länger gedauert bis sie am Tisch war, und der Preis war etwas höher wie bei uns, im Durchschnitt ab 9,50 Euro.

Nach dem Essen sind wir dann zum Campingplatz zurück und haben noch vor dem Caravan etwas getrunken, bis die Kühle des Abends uns vertrieben hat. Um 22:00 Uhr sind wir dann wieder ins Bett gegangen.

Freitag. den 15.05.2015

Heute Morgen war es sehr kühl, unser Barometer am Wohnwagen zeigte kühle 7° Außen-Temperatur. Gut dass wir eine Heizung haben, nach ca. 15 Minuten hatten wir eine wohlige Temperatur im Wagen, ideal zum Frühstücken. So gegen 10:30 sind wir mit dem Auto nach Soest gefahren, unser Navi musste man mit Tricks dazu verleiten, die kürzeste Entfernung zu nehmen. Zuerst nahmen wir den Weg über die Autobahn nach Arnsberg, dann über die Bundesstraße 229 am Möhnesee vorbei. Hier besuchten wir noch den Campingplatz Möhnesee der direkt am Südufer des Sees liegt. Sollten wir nochmals in diese Gegend kommen wäre es sicher interessant, er ist einfach näher an Neheim gelegen bzw. der Verwandtschaft. In Soest angekommen fand unser Navi einen schönen Parkplatz direkt an der Stadt-mauer, nach ein paar hundert Metern zu Fuß sind wir im Zentrum angekommen. Die Stadtkarte die ich zur Verfügung hatte war leider nicht allzu brauchbar, daher war unser Rundgang durch die Stadt manchmal ein Rätsel. Die Altstadt von Soest (ehemalige Hansesstadt) ist aber wunderschön, es gibt hier überall schöne Fachwerkhäuser ein Gedicht, man sollte die Stadt wirklich nochmals besuchen, natürlich mit dem richtigen Kartenmaterial.

Am Vreithof 2 dem Cafe am Dom tranken wir Cappuccino und aßen eine gute Erdbeer-torte dazu. So gegen 15:00 machten wir uns wieder auf den Heimweg. Durch eine hübsche Altstadtgasse kamen wir an einer Hofeinfahrt vorbei, wo eine wunderschöne gelbe Corvette Stingray stand. Ich durfte sie mir näher anschauen und noch ein paar Foto von ihr machen.

Anschließend zeigte ihr Besitzer uns noch ein paar Meter weiter in einer Garage zwei Harley Davidson, die eine als Chopper die andere als Straßenmaschine. Die Straßen-maschine war wunderschön mit Radio und Seitenkoffer, einfach toll. Zum Schluß wollte er uns noch etwas zum Trinken geben, was wir aber dankend ablehnten. So fuhren wir dann über den Möhnesee zurück nach Meschede auf unseren Camping-platz, wo wir die restliche Nachmittags-Sonne genießen konnten. Heute Abend gibt es nur eine Brotzeit, nachdem wir heute Nachmittag schon in Soest gesündigt haben. Ab 19:00 Uhr haben wir keine Sonne mehr an unserm Stellplatz, da wird es dann empfindlich kühl, man merkt halt doch dass wir in Deutschland sind, und es erst Anfang Mai ist. Später machen wir noch eine kleine Platzrunde, ach ja zwischenzeitlich bekamen wir noch neue Nachbarn neben unseren Stellplatz. Eine kleine Gruppe Jugendlicher, fünf oder sechs Personen zwischen 17 und 18 Jahren. Schade war nur: von keinem der Jugendlichen war ein kleines Grüß Gott zu hören. Das ist heute schon ein Problem die Gruß-Losigkeit auch an den Campingplätzen. Gegen 22:00 sind wir dann in die Koje, ich hatte dann noch einige Stunden mit Magenproblemen zu kämpfen. Der Kuchen mit Sahne am Nachmittag und zum Abendessen der Hering mit Tomatensoße ist mir wohl etwas auf den Magen geschlagen.

Samstag. den 16.05.2015

Kurz vor 8:30 sind wir heute aufgestanden, wie schon gestern war es auch heute Morgen sehr kühl, so dass wir wieder unsere Heizung im Caravan anmachen mussten. Innerhalb von 20 Minuten hatten wir eine angenehme Temperatur zum Frühstücken. Der Himmel war leicht bedeckt aber ab und zu war ein leichtes Blau zu sehen. Kurz vor Mittag kam ein leichter Regen auf, die Temperatur blieb bei etwa 11°. Wir beschließen ein paar Stunden im Hallenbad auf unserm Campingplatz zu verbringen. Das Schwimmbad ist ganz nett mit seinem etwa 25 m Becken, es wird sogar bewirtschaftet. Hier haben wir noch einen Cappuccino getrunken der recht lecker war. Nach etwa 2 Stunden sind wir dann zum Caravan zurück und haben nochmals Kaffee und Kuchen genossen. Bevor wir uns dann fertig machen zur 60″ Jahr Geburtstag-Feier bei Papa Ca…. in Neheim. Wir haben hier auf dem Ca. Platz eine sehr schlechte Telefon wie auch Internet-Verbindung, so dass man immer auf dem Platz in Richtung Rezeption gehen muss um eine Verbindung zu bekommen. Die neuesten Telefon-Nachrichten von unserer Tochter Alexandra sind, daß wir uns um 18:30 in Neheim miteinander treffen. Pünklich um halb sieben sind wir an der angegebenen Adresse angekommen. Die Geburtstagsfeier findet in einem Katholischen Gemeindehaus statt. Als wir in Begleitung von Alexandra und Vito im Saal ankamen und das Geburtstagskind und seine Gattin begrüßten, war ihre Verwandschaft größtenteils schon da. Wir haben als kleines Geschenk ein Körbchen mit Original Allgäuer Produkten mitgebracht, worüber sich der Jubilar sichtbar gefreut hat.

Als erstes gab es ein Glas Sekt zum Empfang und wir wurden teilweise den Verwandten vorgestellt. Nachdem wir unseren Platz eingenommen hatten, hielt der Schwiegersohn von Papa Ca… eine nette Ansprache auf das Geburtstagskind. Nach einer guten Stunde wurde das Büffet eröffnet, die Auswahl war sehr groß, es gab Rinderbraten, Hühnchen-schenkel, Schweinehaxen und mehr, die Beilagen waren ebenfalls sehr reichhaltig und geschmackvoll. Wie man hörte schmeckte es allen sehr gut. Für Getränke sorgte Papa Ca…, am Tisch standen Flaschen mit Rot und Weißwein, sowie Wasser und Fanta-flaschen. Die harten Getränke brachte das Geburtstagskind persöhnlich vorbei, es gab Wodka, Cognac und Rammazotti. Für Stimmung war ebenfalls gesorgt, Vito legte einige alte italienische Schlager auf. Es konnte sogar getanzt werden, so vergingen die Stunden im Fluge. Um ca. 23:30 haben wir uns dann auf die Heimfahrt gemacht, wir haben ja noch etwa 40 Kilometer Fahrweg bis zu unserem Campingplatz.

Sonntag. den 17.05.2015

Wir haben heute etwas länger geschlafen, so gegen halb Neun sind wir dann raus aus den Federn und haben uns ein kurzes Frühstück genehmigt. Nach unserer Morgen-toillette haben wir gleich unser Sonnendach aufgerollt, das Wetter spielt mit, es ist noch trocken, für heute Nachmittag ist aber schlechteres Wetter angesagt. So machen wir alles schon mal reisefertig, Tisch und Stühle ins Auto, da kann kommen was will. Gegen 12:00 sind wir nochmals nach Soest gefahren, wir wollen uns mit Alexandra und Vito zu einem gemeinsamen Essen im Asia-Palast treffen. Sabrina und Mike, Vitos Schwester und Schwager, wollen auch dazu stoßen. Der Asiapalast ist ein Restaurant für chinesische, mongolische und japanische Spezialitäten in Soest

Das Essen war super, wir haben 2 Std. nur gegessen, alles was das Herz begehrt. Später sind wir noch nach Neheim in Vitos Heimatstadt gefahren, hier in der Innenstadt haben wir noch Espresso, Cappuccino und wer sonst noch was wollte, getrunken. So gegen 18:00 Uhr sind wir zurück zum Campingplatz in Hennesee.

Montag. den 18.05.2015

Bevor wir um 8:00 den Campingplatz entgültig verlassen, holen wir noch schnell für unterwegs ein paar Brötchen im Camping-Shop. Wir fahren auf der B7 kommen an der bekannten Brauerei Warsteiner (sie gehört zu den 10 größten Brauereien hier in Deutschland) im gleichnamigen Ort vorbei. Bis zur Autobahn-Zufahrt brauchten wir bestimmt 35 Minuten. Der Verkehr ist nicht mehr so groß wie bei der Hinfahrt, anscheinend sind die meisten schon bei der Arbeit. Auch die LKWs sind im Moment wenige auf der Straße, so kommen wir gut voran.

Auf der A7 ist dann etwas mehr los, aber es läuft trotz allem ganz gut. Um ca. 14:00 tanken wir nochmal auf dem Autohof Gollhofen der Diesel ist mit 1,219 € schon ein paar Cents billiger als auf den anderen Raststätten. Eine Stunde später machen wir nochmal eine Rast auf dem Lonetal-Rastplatz, wir haben ja Zeit. Kurz vor 17:00 Uhr sind wir in Ottobeuren in der Bergstraße 73 angekommen. Den Caravan abhängen, die Kurbelstützen herunterdrehen, den Caravan ausräumen, und die Spiegel vom Auto abbauen, den Kofferraum ausräumen und so einiges mehr. Aber in einer Stunde oder auch etwas mehr, waren wir trotzdem fertig.

Fazit: Unser Resultat von unserem Sauerland-Urlaub es war schön, das Wetter war gut, am Abend leider etwas zu kühl. Unser neues Auto hat sich bewährt, auf der Hinreise mit ca.9,40 Liter Diesel moderat bedient. Auf der Heimreise wollte er dann etwas mehr Sprit, wir sind aber auch schneller gefahren und immer Bergauf. Die Kasseler Berge bis kurz vor Würzburg ein ewiges Bergauf, Bergab, manchmal mit deutlich mehr als 100 km/h gefahren. Das machen wir in Zukunft nicht mehr.

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