Südfrankreich – Juni 2014

Wir sind dieses Jahr das vierte Mal in Folge auf dem Weg nach dem Süden Frankreichs. Nachdem wir viele Jahre, darunter auch mit unseren Kindern die Toskana im Bereich von Florenz sowie in der Nähe des Tyrrenischen Meeres sowie den Gardasee bereist hatten.

Pont de`Arc / Ardeche

Samstag, den 21. Juni 2014

Guten Morgen, wir sind heute schon 6:30 aufgestanden, unsere große Urlaubsfahrt in den Süden Frankreichs beginnt heute Vormittag. Im Laufe dieser Woche haben wir unseren Caravan mit den notwendigen Utensilien eingeräumt, und Gestern Nachmittag auch noch den vorgekühlten Kühlschrank bestückt. Nach dem Frühstück gehe ich nach unten um unser Auto aus der Garage zu fahren, und die Caravanspiegel am Hyundai zu befestigen. Vor einigen Jahren haben wir neue Spiegel (Repusel aus Holland, wir haben sie auf einer Caravan-Messe in Melk/Österreich) gekauft. Unser Caravan steht noch in der Garagen-Einfahrt. Mit dem Accuschrauber drehe ich die Caravanstützen nach oben, um anschließend den Wohnwagen mit dem Mover (Elektroantrieb) auf die Straße zu fahren. Nachdem er am Auto angehängt ist, kann die Fahrt schon beginnen.

Unsere Abfahrt in Ottobeuren ist dieses Jahr schon um 10:00 morgens vorgesehen, da wir dieses Jahr auf einem Campingplatz in der Schweiz am Neuenburger See (Lac de Neuchatel) übernachten wollen. Estavayer de Lac heißt unser heutiges Ziel, ein paar Kilometer weiter haben wir in den vergangenen Jahren auf dem Autobahn-Rastplatz Rose de la-Broye übernachtet. Unseren für die Hinfahrt ausgesuchten Campingplatz wollen wir natürlich im Laufe des heutigen Nachmittags erreichen, um so unsere Reise stilgerecht zu beginnen. Bevor wir aber los fahren können gibt es noch ein großes Verabschieden bei unserem Haus-nachbarn Helmut, sowie den übrigen Nachbarn Theo und Rita und natürlich auch bei Susi und Gerhard Sch…. von gegenüber. Wir kommen Punkt 10:00 aus der Bergstraße und erreichen dann schon 20 Minuten später bei Memmingen-Ost die Autobahn. Den Bodensee und Bregenz haben wir um 11:10 erreicht, wir fahren auch dieses Jahr wieder durch die Stadtmitte um uns die 8 Euro für die Tunneldurchfahrt zu sparen. In Bregenz/Hard tanken wir noch einmal unseren Hyundai mit billigem Benzin voll, der Preis liegt heute bei 1,411 der Liter. Das sind immerhin gute 10 Cent weniger als bei uns in Deutschland.

Unser erste Rast verbringen wir wieder auf dem Rasthof Forrenberg bei Winterthur, eine gute dreiviertel Stunde sind wir hier. Wir haben von zu Hause ein paar belegte Brötchen und Kaffee in der Thermoskanne mitgenommen, das schmeckt hier gerade. Gegen 14:00 sind wir dann schon auf der Autobahn-Umfahrung von Zürich, ca. 25 Minuten brauchen wir heute für die Umgehung der Stadt, das ist gar nicht mal so schlecht. Kurz nach 15.00 machen wir auf dem Rasthof Deitingen das ist in der Nähe von Solothurn in der Westschweiz, nochmals eine kleine Kaffeepause. Von hier geht’s dann ohne weitere Pause bis zu unserem heutigen Ziel nach Estavayer de Lac. Gleich am Ortsanfang im Kreisverkehr einmal falsch gefahren, das ist mit einem Caravan jedes Mal ein Abenteuer, je länger das Gespann desto schöner. Aber das ist dann auch überstanden, und wir finden den Weg zum Campingplatz der ein paar Kilometer außerhalb des Ortes am Neuenburger See liegt.

Der Campingplatz La ferme de la Corbiere: ist eigentlich eher ein Jugendplatz mit ein paar einzelnen Caravan-Stellplätzen. Die Leistungen auf dem Platz sind sehr bescheiden, das Sanitär ist im Haupthaus untergebracht und die Anzahl der Duschen und Toiletten ist sehr mager. Auf der Camping-Wiese steht so eine Art überdachte Spülstation mit einigen Spülbecken, aber Warmwasser zum Geschirr spülen bleibt ein Traum. Und das im Hochpreisland Schweiz, aber so haben wir auch dieses Jahr für die Vignette und den Campingplatz über 100 Euro für das Schweizer Konjunkturprogramm gespendet. Inmitten dem anschließenden Maisfeld stehen einige Pavillons mit Doppelbetten für verliebte oder einfach nur junge Paare. Auf der Camping-Wiese stehen noch einige andere originelle Übernachtungs-möglichkeiten, wie ein kleines Hausboot, ein Holzhaus auf Stelzen, einige Mobilhomes und im Haupthaus mehrere Mehrbettzimmer.

Wir verbringen aber doch noch ein paar schöne Stunden in der warmen Abendsonne, und machten dazu eine Bayrische Brotzeit mit zwei Gläser Weißbier. Gegen 22:30 gehen wir dann in den Wohnwagen und ins Bett, wir haben heute Nacht ausgezeichnet geschlafen.

Sonntag, den 22. Juni 2014

Wir wollen heute Morgen weiter fahren zu unserm nächsten Ziel in Frankreich nach Tournon-sur-Rhone. Es ist jetzt 6:30 unser Auto steht außerhalb des Campingbereichs, und laut Aussage der Camping-Chefin, ist es aber kein Problem sehr Früh Morgens abzureisen. Wir haben daher schon am Vorabend unsere Rechnung bezahlt. So klemme ich als erstes unsere Stromversorgung ab, die uns leider hier auf dem Platz nicht ganz überzeugt hat. Als nächstes werden die Stützen am Caravan mit der Hand hochgedreht, um die noch schlafenden Campinggäste nicht zu wecken und das Auto auf den Platz geholt. Jetzt sehe ich schon dass irgend ein Gast gestern Abend seinen BMW X6 direkt in der Ausfahrzone abgestellt hat. Und dass es äußerst knapp wird hier mit dem Gespann heraus zu fahren. Was hilft es wir müssen es probieren, sonst kommen wir vielleicht irgendwann am Vormittag aus dem Campingplatz heraus. Was nicht in unserem Sinne ist, unsere ganze Zeitplanung wäre dahin. Den Caravan angehängen und los geht’s, wie erwartet es ist knapp, beim ersten Versuch kommen wir nicht vorbei. Ich muss nochmals zurück stoßen um etwas weiter nach links zu kommen, ein zweiter Versuch und diesmal gelingt es, wir kommen durch und können uns nach links wegdrehen. Unsere Weiterreise in den Süden beginnt um 7:30, wir fahren durch Estayer de Lac zur Autobahn A1. Gut eine Stunde später um 8:36 sind wir an der Tankstelle bei Gland angekommen um unseren Hyundai voll zu tanken. Hier kontrolliere ich noch unsere Caravanspiegel auf einen korrekten Sitz, und gleich darauf fahren wir weiter an Gland vorbei wo sich der Wohnsitz von Michael Schuhmacher befindet. Von hier sind es noch ca. 3 Kilometer bis zu seinem Haus am Genfer See einem Schloss-ähnlichem Gebäude in einem riesigen Park.

re. Bild: Villa von Michael Schuhmacher

Die Fahrt verläuft weiter gut und wir können Genf wie geplant und ohne Hindernisse durchqueren und erreichen kurz darauf die Schweiz-Französische Grenze. Als nächstes kommen wir zu unserer ersten Mautstelle bei Cruseilles und holen unsere erste Frankreich-Vignette ab. Um 9:50 haben wir unseren Frühstücksplatz auf einer Raststätte bei Seynod erreicht. Bei Sonnenschein und Blick auf die Berge bei Annecy genießen wir unser erstes Frühstück hier in Frankreich.

Nach ca. 1 Stunde geht es dann weiter Richtung dem Rhone-Thal. Bei Chambery wechseln wir auf die Autobahn A43 die jetzt in Richtung Lyon führt, die Fahrt hier ist wie immer sehr schön. Unser Hyundai iX 35 hat keine Probleme mit unserem großen Caravan über die steilen Höhen zu fahren, die jetzt auf uns zukommen. Um 12:35 machen wir noch eine weitere Rast bei St-Sauveur, wir haben ja keine Eile, der Weg ist das Ziel. Nachdem wir die Autobahn bei Romans-sur-Isere verlassen und die stattliche Mautgebühr von 42 Euro bezahlt haben, beginnt schon unser Problem im Stadtgebiet von Romans-sur-Isere ( bis 1990 war die Stadt Zentrum der Französischen Schuh-Produktion (Schuhmuseum ).
Im letzten Jahr war hier in der Stadtumgehung eine Baustelle wo uns aus der Umgehungstrasse in eine falsche Richtung geleitet hat, dieses Jahr haben wir nur im Kreis-verkehr die falsche Ausfahrt genommen und uns gleich verfahren. Wir fahren mit unserem Gespann jetzt mitten durch die Altstadt, und es wurde enger und enger, durch schmale Gassen und einspurige Straßen mit parkenden Autos führte unser Weg. Es waren zeitweise nur noch ein paar Zentimeter Platz zwischen Caravan und den Autos. Unser Navi war wie immer wenn es brenzlig wurde, einfach nicht im Bilde. Aber irgendwie schafften wir das auch. Nachdem wir die Stadt wieder verlassen hatten fahren wir über die D 532 auf direktem Weg zu dem kleinen Weinort Tain-de-Hermitage direkt an der Rhone. Diesen erreichten wir dann auch ohne weitere Probleme und am ersten Kreisverkehr am Ortsrand nicht direkt durch eine niedrige Unterführung in das Zentrum zu fahren sondern eine Umgehung zu wählen. Danach fahren wir ca. 2 Kilometer an der Rhone entlang bis die Rhonebrücke nach Tournon-sur-Rhone erreicht ist, die wir jetzt überqueren. In Tournon fahren wir dann die südliche Route an der Doux entlang bis zu einer alten Steinbrücke, wo sich zweihundert Meter weiter auch unser heutiger Campingplatz befindet. Diese ganze Wegstrecke fahre ich jetzt nur nach dem Gedächtnis. Um 14:20 haben wir auf jeden Fall unser heutiges Ziel erreicht, die Temperatur beträgt jetzt schon 32°.

Wir machen eine kurze Platzbegehung mit dem Chef des Platzes, der uns ein paar freie schöne Stellplätze zeigte. Danach fahren wir mit dem Gespann den kurzen Zufahrtsweg herunter und stellen unsern Caravan auf Platznummer 9 auf. Gleich anschließend rollen wir unser Sonnendach aus, um uns vor der heute stark scheinenden Sonne zu schützen. Unserer Urlaub konnte beginnen, anfangs hatten wir leider ein Problem mit der viel zu hohen Temperatur in unserm Kühlschrank. Das sich aber am nächsten Morgen als harmlos herausstellte.
Die Campingbetreiber sind jüngere Leute die wir noch von unserem Aufenthalt im letzten Jahr kannten. Sie sind sehr nett und der Platz war, wie wir wussten und wie auch heute noch sichtbar war, sehr gepflegt so auch die Sanitären Anlagen. In Ihrem großenWohnhaus gleich neben dem Campingplatz leben sie in vier Generationen.

Montag, den 23. Juni 2014

Wir haben herrlich geschlafen in unserer ersten Nacht hier auf dem Camping Castelet. Um 8.30 sind wir dann aufgestanden um nach einem kurzen Gang zum Waschhaus, unser Frühstück einzunehmen. Es war wie immer für unsere Begriffe mit diversen Marmeladen und Honig und Käse sowie Schinken sehr reichhaltig. Nach dem Frühstück wollte ich nun endlich meinen Reise-Tagebericht beginnen, bevor ich wieder alles vergessen habe. So wurde es schon bald Mittag bevor wir etwas anderes unter-nehmen konnten. Der Himmel war bewölkt aber die Temperatur lag jetzt um 12:00 schon bei 26° . Wir verließen den Ca.-Platz zu einem ausführlichen Spaziergang, es geht über die alte Steinbrücke in Richtung Tournon-sur-Rhone. Auf der Hauptstraße D532 am Ufer der Doux entlang, wo sich einige Campingplätze befinden. Zwei dieser Plätze schauen wir natürlich an, aber wie schon im letzten Jahr stellen wir fest, unser Campingplatz Castelet war der schönste und gepflegteste hier vor Ort.

Dienstag, den 24. Juni 2014

Wir haben auch Heute Nacht ausgezeichnet geschlafen, aber um 8:00 Morgens sind wir dann doch aus den Federn gehüpft. Nach einem ergiebigen Frühstück war noch heute technische Wartung am Caravan vorgesehen. Was für einen Hotelgast Arbeit wäre, ist für einen Camper Beschäftigungs-Therapie, sie muss zwar sein ist aber weiter nicht so schlimm. Toiletten entleeren und Wasser für die Toilettenspülung und für die Caravan-Versorgung auffüllen und sonstiges.

Direkt oberhalb von unserem Campingplatz fährt um 10:00 Vormittags eine Nostalgie-Eisenbahn vorbei, eine alte Dampflok mit vielen Waggons und natürlich begeisterten Zuggästen. Die vom gleich daneben liegenden Bahnhof St.-Jean-de-Muzols durch die Schlucht der Doux etwa 33 Kilometer bis nach Lamastre und wieder zurück fährt.

Am späten Vormittag fahren wir nach Tournon-sur-Rhone hinein und gehen am Ufer der Rhone spazieren, dann weiter über eine alte Fußgängerbrücke aus dem 18.00 Jahrhundert über die Rhone nach Tain-Hermitage hinüber. Hier gibt es einen schönen Marktplatz mit Wasserspielen sowie im Hintergrund die berühmten Weinberge. Zurück über die Brücke besuchten wir noch die Altstadt und das Chateau ( Schloss ) in Tournon-sur-Rhone. Im Anschluß sind wir noch zum südlichen Ende des Ortes gefahren, hier beim Supermarket Leclert kann man sehr billigen Benzin (1,46 €) tanken, gegenüber dem Preis von (1,63 € ) an der Autobahn ist das toll. Gleich in der Nähe entdeckten wir noch einen Netto-Markt, wo wir auch gleich noch frisches Fleisch zum Grillen kauften.

Dann fahren wir zum Campingplatz zurück zu einer kurzen Mittagspause. Anschließend verfasste ich meine Gedanken noch kurz in meinem Reisetagebuch. Das Wetter wechselt heute ziemlich stark, so dass wir nicht mehr zum Pool gingen und uns lieber am Caravan aufhielten. Es waren aber trotzdem immer wieder sonnige Abschnitte, wir mussten uns auch unterm Sonnendach immer wieder vor der strahlenden Sonne schützen. So kam auch schon der Abend, heute gibt es Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln zum Essen. Etwas später gehen wir noch zur Rezeption / Bar hinauf um noch ein Bier bzw. ein Glas Likör in Weisswein zu trinken. Und natürlich wollten wir noch im Internet surfen, um unser zukünftiges Wetter abzurufen, sowie eine WhatsApp an unsere Kinder zu schreiben. Danach gingen wir zu unserem Stellplatz zurück und machten es uns im Caravan gemütlich. Gegen 22:00 gehen wir ins Bett.

Mittwoch, den 25. Juni 2014

Heute Morgen mussten wir schon etwas früher aufstehen, zuerst frühstücken im Anschluß noch unser Sonnendach abbauen, und unseren Caravan Abreisefertig machen. Zum Abschluss gibt es noch ein paar Gespräche mit den Campingnachbarn, nachdem man sich drei Tage lang nicht allzuviel zu sagen hatte. Um 9:50 haben wir dann entgültig den netten Campingplatz Castelet verlassen. Unsere Fahrt führte uns wieder über die Rhonebrücke zur Autobahn A7 und in Richtung Marseille, die wir aber dann schon nach 1 ½ Stunden wieder verlassen konnten. Bei Montellimar ist unsere Ausfahrt, die letzten ca. 60 Kilometer führen uns über die Nationalstraße N102 in Richtung Aubenas bzw. dem mittleren Ardeche-Flußabschnitt. Unser nächstes Ziel den Camping La Bastide erreichten wir kurz nach 12:00. Nachdem wir im letzten Jahr den Campingplatz schon einmal besichtigt hatten, wussten wir relativ schnell, wo und wie wir unsern Wohnwagen aufstellen wollten. Und zwar die Platznummer 282 gleich neben dem Waschhaus der uns gleich zusagte. Den Caravan stellten wir in Ost-Westrichtung so dass wir zum Frühstücken in der Sonne sitzen können und sonst über den Tag uns im Schatten bei normalen 27° auch wohl fühlen. Der Nachmittag verlief ruhig und erholsam. Nach einem ausgiebigen Spaziergang über den Campingplatz, wir schauen heute ganz hinten noch ein paar neue Stellplätze an. Die meisten sind aber reine Sonnenplätze ohne die großen Bäume die sonst überall im Park sind. Im Mittelteil des Platzes befinden sich viele Mobilhomes, die meisten sind mit Holländischen Gästen belegt. Der Campingplatz gehört zu den Holländischen RCN-Ferienparks.
Heute Abend gibt es Original Allgäuer Kässpätzle zum Essen die ganz ausgezeichnet schmecken. Mit ein paar Gläsern Weizenbier und Hugo´s lassen wir den heutigen Tag ausklingen, und gehen früh schlafen.

Donnerstag, den 26. Juni 2014

Gegen 8:00 Früh sind wir schon aus den Federn, ein erster Blick auf das Barometer am Wohnwagenfenster zeigte uns kühle 17°. Aber ein paar Schritte von unserm Caravan-vordach entfernt scheint schon die Morgensonne, hier stellen wir unseren Frühstücks-tisch auf, um in der schon warmen Morgensonne gemütlich zu Essen. Kaffee, diverse Brötchen, Marmelade, Honig und Käse und Schinken, so kann unser Tag gut beginnen. Im Anschluss noch das Morgengeschirr abspülen, das und noch mehr ist in diesem Urlaub mein Part. Meine Gattin hat sich kurz vor unserer Urlaubsfahrt ihr linkes Hand-gelenk gebrochen hat, und fällt für solche und andere Arbeiten total aus.

Kurz nach 10:00 gehen wir mit dem Auto auf Tour, wir wollten heute nach St. Remeze fahren. In einer Campingzeitschrift haben ich gelesen, das es hier schöne Lavendelfelder geben soll. Wir fahren vom Campingplatz über Vallon-Pont-d`Arc an der Ardeche entlang bis zu einem herrlichen Aussichtspunkt in den Bergen. Von hier konnte man auf den Fluß herunter sehen, der sich in vielen Windungen und Schleifen in Jahrtausenden durch das Gebirge gefräst hatte. Hier zogen viele Kanus flussabwärts auf dem Weg nach Süden.

Dann fahren wir weiter, nach kurzer Zeit geht eine Abzweigung nach links auf ein Hochplateau und dem Dorf St. Remeze ab. Direkt neben der schmalen Bergstraße wachsen viele wilde Kräuter, Büsche und sonstige Bäume. Nach ca. 6 Kilometer kommt auf der linken Seite ein riesiges Lavendelfeld, wir sind angekommen beim Lavendel-Museum in St. Remeze. Ein Traum, tiefblauer Lavendel in voller Blüte so etwas haben wir schon länger nicht mehr gesehen, zuletzt vor zwei Jahren in St- Remy-de-Provence im Kloster St. Paul (Vincent van Gogh). Man konnte sich hier gar nicht satt sehen, wir haben viele wunderschöne Fotos gemacht. Etwas weiter hinten im Gelände standen unzählige Bienenstöcke deren Bewohner sich an den reichlichen Lavendelblüten labten

Nebenbei konnte ich ein Motorrad fotografieren, eine Honda Goldwing mit Seiten- wagen ein tolles Gefährt. Im Museum kauften wir noch ein Glas Lavendel-Honig für unsere Tochter Raphaela. Danach fuhren wir noch in den kleinen Ort St. Remeze, das war aber nicht so interessant, so fuhren wir gleich wieder zurück in Richtung der Ardeche. Zuerst schauten wir uns den Pont de Arc von der östlichen Seite an, (der Pont dÀrc ist ein Felsentor oder eine Felsenbrücke das die Ardeche in tausenden Jahren durchgefrässt hat), danach fahren wir an den netten Badestrand westlich vom Pont ….. den wir schon einige Male besucht haben. Hier war heute allerhand los, viele Kanus kamen vorbei um hier zu rasten, nachdem sie ein Stück weiter oben glücklich durch die Stromschnellen gekommen sind. Nach einer Stunde fuhren wir weiter, denn ich wollte unbedingt noch den Campingplatz Mondial bei Vallon-Pont-d`Arc anschauen. Auch auf diesem Campingplatz ist genau so wenig los wie an den angrenzenden Plätzen Le Provencial und Ardecheois (Luxusplatz, der teuerste hier am Fluß) die wir schon im vergangenen Jahr gesehen hatten. Offensichtlich sind diese Plätze nur in der Hauptsaison besser belegt. Gegen 14:45 kommen wir wieder bei unserem Campingplatz an, im Schatten unseres Sonnendaches genossen wir eine Tasse Cappuccino und ein paar Kekse. Kurz nach 16:00 entschlossen wir uns noch dem Swimmingpool beim Eingang/Rezeption einen Besuch abzustatten. Was aber dann durch das laute Gequake der vielen Windel-rocker kein großes Vergnügen wurde. Nach kurzer Zeit gingen wir wieder zum Caravan zurück. Heute wird zum Abendessen Gegrillt, wobei meine Frau fast ein Pfund diverse Fleischscheiben auflegte. Womit wir dann schon schwer zu kämpften hatten.
Gegen 22:00 und nach ein paar Getränken wie Weizenbier, (ich bin auch ein Freund von Sangria, wir nehmen gern ein paar Flaschen von dem süffigen Getränk mit in den Urlaub) geht es in die Koje.

Freitag, den 27. Juni 2014

Wie fast jeden Morgen stehen wir auch heute zeitig auf, wir wollen heute den Camping-platz Ranchisses***** bei Largentiere anschauen, und dann weiter nach Pont Labeaume fahren. Diesen Ca.Platz habe ich in einer Campingzeitschrift gefunden, wir sind ja immer wieder an neuen Ca.-Plätzen interressiert. Die Temperatur heute morgen liegt bei 15° also relativ kühl dafür aber ein super blauer Himmel, wir stellen unsern Tisch zum Frühstücken in die Sonne. Kurz vor Zehn Uhr fahren wir los zuerst geht es nach dem kleinen Städtchen Ruoms, es ist nur ein paar Kilometer entfernt und liegt auf der Strecke. Hier ist heute Markttag meine Frau kauft Gurken und ein paar Tomaten, danach geht’s weiter Richtung Largentiere. Hier angekommen im Zentrum des kleinen Ortes finden wir keine Strasse die uns zum Campingplatz führt, wir fragen ein paar Frauen nach dem weiteren Verlauf der Strecke, können uns aber nicht gut verständigen. Auf der anderen Straßenseite sehe ich eine Plakatwand mit einem Ortsplan und darauf die richtige Abzweigung in Richtung Rocher (Felsen) zum Campingplatz. Wir drehen also wieder um, ca. 200 Meter zurück geht eine Straße halb-links weg. Nicht durch Straßenschilder gekennzeichnet und auch so nicht zu erkennen. Nach einigen Kilometern erreichen wir also unsern gesuchten Campingplatz, auf der rechten Seite der Hauptstraße befindet sich der Platzteil mit verschiedenen Mobilhomes in durchaus gehobener Qualität. Auf der linken Seite der normale Campingplatz mit Badeanlage, wir melden uns in der Reception an und können uns den Platz anschauen. Was soll man sagen der Eingang ist schön gestaltet, und danach die Badeanlage ist ein Traum, gleich dahinter noch ein Spa-Bereich mit extra Pool und Jacuzzi. Wir gehen jetzt weiter zu den Stellplätzen und zu den Sanitärhäusern. Das Sanitär ist sehr schön und ansprechend, nur mit den Stellplätzen sind wir nicht ganz zufrieden, der Platzteil mit den Stellplätzen ist sehr schmal und grenzt direkt direkt an die Strasse. Es gibt schon ein paar schöne Stellplätze, aber insgesamt auf dem Platz herrscht viel Ruhe das heißt die Belegung hier ist sehr gering. Da ist auf unserem Camping La Bastide schon bedeutend mehr los. Über eine kleine Brücke geht es zu den Sportanlagen wie Beach-Volleyball, Foot,Rugby, Minigolf und weiteres. Etwas enttäuscht verlassen wir den Campingplatz.
Nach der Besichtigung wollen wir noch den Ort Pont de Labeaume anschauen, nachdem wir die bisherige Strecke gesehen haben, entschließe ich mich über die Nationalstraße zu fahren. Über Aubenas sind es dann doch noch ca. 30 Kilometer. Am Ziel angekommen, suchen wir die Attraktion deswegen wir eigentlich hier sind. Nachdem wir eine ortsansässige Frau fragten, die uns aber keine Antwort geben konnte, kam uns dass wir hier wohl völlig falsch sein mussten. Nach erneutem Studium meiner Campingzeitschrift stellte sich heraus, an die 80 Kilometer hätten wir uns ersparen können. Nur einige Kilometer von unserem Campingplatz entfernt wäre unser gesuchter Aussichtspunkt gewesen. Jetzt erst Recht, auf dem Rückweg fahren wir nach dem gesuchten Labeaume. Der Ort ist wunderschön an einem Flüsschen gelegen, auch hier hohe und schroffe Felswände und die Häuser sind aus Bachgestein gebaut. In einer netten L’Auberge steht eine Anzahl roter Ferraris, die bestimmt eine Wochenend-tour durch die bezaubernde Landschaft machen. Bei einem Bistro oder einer Bar unter hohen Platanen essen wir Crepes mit Erdbeer-Marmelade. Vielleicht kommen wir im nächsten Jahr wieder vorbei, es ist doch sehr schön hier.

Aber jetzt fahren wir endgültig zu unserm Camping-Platz zurück. Bald darauf gibt’s zum Abendessen eine gebratene Leber (Berliner Art) eines meiner Lieblingsgerichte. Nach ein paar Weizenbierchen beschließen wir den heutigen Tag.

Samstag, den 28. Juni 2014

Wir haben für heute kein großes Ausflugsprogramm mehr, wir waren ja schon die vergangenen Tage viel unterwegs gewesen. Direkt über oder hinter unserem Campingplatz ist der Rocher de Sampzon ein 381 Meter hoher Kegelberg mit einem Sendemast. Diesen Hausberg von Sampzon wollen wir noch besuchen, es sind ja nur ein paar Kilometer bis zum Dorf hinauf. Eine Tolle Aussicht gibt es hier auf die Umgebung und den Fluß Ardeche. Das Dorf mit seinen 230 Einwohneren ist klein, nur ein paar Häuser und eine Kirche, von hier führt ein Weg zum Sendemast hoch, der im ganzen Gorges de l“Ardeche zu sehen ist. Schade dass uns das Wetter etwas im Stich läßt, es ist heute leicht diesig und trüb, und die umliegenden Hügel sind ganz blaß.

So verläuft der heutige Nachmittag, unser Belgischer Nachbar baut schon den ganzen Vormittag sein Vorzelt ab. Wir machen das erst ab 17:00, unser Sonnendach und der Teppich ist ja schnell verräumt. Und der Tisch und die Stühle kommen erst heute Spätabends, kurz bevor wir ins Bett gehen, in unser Auto. Gegen halb Sechs Uhr gehen zur Rezeption um unseren Stellplatz zu bezahlen und noch ein paar letzte Bilder vom Campingplatz zu machen.

So um 22:00 sind wir dann im Wohnwagen, Plötzlich hören wir die ersten Regentropfen auf unser Caravandach klopfen, von nun an regnet es die ganze Nacht ununterbrochen, wie es sich zeigt.

Sonntag, den 29. Juni 2014

Heute ist Abfahrt von der Ardeche, unser neues Ziel ist St. Remys in der Provence wie wir gestern beschlossen hatten (Alternative das Mittelmeer bei Beziers), meine Frau mag lieber die Berge als das Meer.
Es hat jetzt seit Samstagabend um 22:30 in einem Stück nur geregnet, nur gut dass wir schon am Vorabend unser Sonnendach, den Teppich und Tisch und Stühle abgebaut und verstaut haben. Unser Frühstück nahmen wir daher im Caravan ein, im Anschluss noch mal die Morgentoilette im nahe gelegenen Waschhaus. Im strömenden Regen muß ich dann das Elektrokabel aufrollen und die Kurbelstützen hochgedrehen. Das Elektrokabel und der Caravan waren vom nächtlichen Regen voll verspritzt. Nur gut dass wir einen Mover (Elektroantrieb) am Caravan haben, sonst wären wir vielleicht nicht aus unserem Stellplatz heraus gekommen. Punkt 9:00 haben wir dann den Camping-Platz La Bastide en Ardeche verlassen, wir sind sicher nicht das letzte Mal hier, er hat uns sehr gut gefallen. Die weitere Wegstrecke auf der D980 über Barjac und Bagnols-s-Ceze war mir schon bekannt, die Strecke war schmal und relativ kurvig. Aber alles ging ganz gut voran bis wir nach Les Angles einem Ortsteil von Villeneuve-les Avignon kamen. Hier an einem Kreisverkehr bog ich falsch ab und landete im Indudustriegebiet von Les Angles. Nachdem wir wieder heraus gefunden haben, geht es weiter Richtung Avignon. Wir überqueren die Rhone, hier gab es dann gleich die zweite Störung. Ich fuhr geradeaus auf der Hauptstraße weiter und bog dann falsch ab, zum Glück gab es noch eine Abbiege-Spur die uns wieder zurück über die Rhone führte. Hier im nächsten Kreisverkehr fahren wir wieder zurück nach Avignon, im zweiten Anlauf haben wir es dann geschafft, die richtige Abzweigung ist unmittelbar nach der Rhonebrücke scharf rechts abfahren. Nach ca. 2 Kilometer gibt es eine Abzweigung in Richtung Arles auf der D570N die wir leider auswählten. Leichter hätten wir die Strecke nach Chateaurenard genommen, hier hatten wir nur Probleme bis hinein nach St-Remy….. Aber irgendwie haben wir es doch geschafft, ich sollte vielleicht meiner Gattin mal einen ausführlichen Kurs in Landkarten lesen, verschaffen.

Zehn vor 12:00 sind wir auf unserem gewünschten Campingplatz Monplasir angekommen, in kurzer Zeit haben wir uns einen Stellplatz ausgesucht. Danach unser Sonnendach aufgespannt und den Teppich ausgelegt, sowie den Tisch und die Stühle aufgestellt. Unsere jetzige Urlaubs-Etappe konnte beginnen, nach einer etwas längeren Mittagspause gehen wir zu Fuß ins ca. 1 Kilometer entfernte Städtchen St.-Remys….. dort war heute Künstlermarkt oder (Flohmarkt). Bei einem geruhsamen Spaziergang durch das kleine Städtchen, wir kommen auch an der Fontaine Nostradamus vorbei ( Der berühmte Astrologe Michel de Nostredame bekannt für seine düsteren Prophezeiungen wurde 1503 hier in Saint Remy… geboren ). Hier in der Innenstadt haben heute viele Einheimische Künstler ihre Produkte ausgestellt und die Geschäfte sind geöffnet, bald darauf gehen wir wieder zum Campingplatz zurück.

Anschließend gibt es eine Tasse Cappuccino und Marmorkuchen den wir noch von zu Hause mitgebracht haben. Mit viel Ruhe genießen wir den Restlichen Nachmittag und auch den anschließenden Abend, die Zikaden in den umliegenden Bäumen sangen uns Ihr Lied. Gegen 22:00 gehen wir dann ins Bett.

Montag, den 30. Juni 2014

Es ist 8:00 Morgens im Camping Monplasir, die Morgensonne scheint schon, wir können aber unseren Frühstückstisch nicht in die Sonne stellen. Langes Gesicht bei meiner Frau und mir, haben wir unseren Wohnwagen falsch aufgestellt, wir haben dieses Jahr die Platznummer 27 gleich in der Nähe zur Rezeption. Die Sonne scheint zwischen zwei Bäumen durch, erreicht uns aber nicht. Bis mir der Gedanken kommt auf den Platz hinter dem Auto zu schauen, direkt bei der Hecke die unsere Parzelle begrenzt, hier scheint die Sonne durch die Bäume. Also das Auto kurz umgestellt und den Frühstückstisch auf die neue Stelle gestellt und alles ist wieder in Ordnung. Direkt an der Straße gegenüber ist der nette Franzose mit seiner Frau die wir schon kennen, im Jahr 2012 waren wir direkte Nachbarn von den beiden. Leider können wir uns kaum sprachlich verständigen. Heute Morgen sehe ich zum ersten Mal aus nächster Nähe eine Zikade. Einer der beiden Brüder denen der Campingplatz gehört, zeigt unserem Französischen Nachbarn und mir eine Zikade auf seiner Handfläche. Sie ist offensichlich abgestürzt. So verbringen wir den Vormittag am Stellplatz beim Chillen, etwas später gehen wir noch in die Poolanlage. Zuerst ist hier noch ziemlich wenig los, aber später füllt sich die hübsche Badeanlage ganz ordentlich.


Heute Nachmittag wollen wir einen neuen Campingplatz hier ganz in der Nähe anschauen, Saint Gabriel im gleichnamigen Örtchen ca.10 Kilometer von hier in Richtung Arles. Unsere Besichtigung war leider erfolglos, der Ca.-Platz enstanden wie soviele andere aus einem ehemaligen Mas (Bauernhof) war nichts besonderes. Die Stellplätze etwas niveaulos sowie die Toilletten und Waschplätze ziemlich primitiv. Einzig der Vorhof zur Rezeption und Bistro sowie der nette Pool waren idyllisch und Nett. Er ist natürlich auch um einiges billiger als unser jetziger Platz. So sind wir wieder zufrieden und um jeden Preis wollen wir ja nicht wechseln.

Um 19:00 gibt ’s Abendessen und danach wie jeden Tag Geschirr spülen, so dreimal am Tag steh ich an der Spüle. Hinter der Rezeption und dem Campingshop befindet sich die Biblothek, hier bekommt man kostenloses Internet. Wir waren heute schon zweimal hier, um Grüße an unsere Mädchen zu schicken und nach dem Wetter der nächsten Tage zu schauen. Auch Dagmar die künftige Schwiegermutter meiner Tochter Raphaela, sie hat heute Geburtstag bekommt von uns einen Gruß nach Hause. Und schon ist wieder Abend, ein paar Gläser Wein vom Campingplatz oder Weizenbier für den Herrn, und dann geht ’s auch schon ab ins Bett.

Dienstag, den 01. Juli 2014

Wie jeden Morgen stehen wir zeitig auf zum Frühstücken, wir wollen heute zum Chateau Le Baux. Der Himmel ist strahlend blau, obwohl die Wettervoraussage für heute eher schlecht war. Auf jeden Fall frühstücken wir auch heute in der Morgensonne, das ist halt schön. Gegen 10:00 fahren wir los, über die D 27 fahren wir durch die Alpilles. Es ist eine kleine Neben-strasse ein paar Kilometer hinter St.-Remys….. die wohl wenig benutzt wird, außer von Radfahrern die hier Ihre Touren machen. Die Steigungen sind durchaus anspruchsvoll. Nach einem Waldstück kommen wir jetzt in den gebirgigen Teil des kleinen Gebirges. Nach dem wir den Kamm der Alpilles erreicht haben, erwartet uns eine Grandiose Aussicht nach Süden.

Vor uns auf einem Felsen Le Baux das kleine Dorf, und darüber thront die Festungs-Ruine der Herren von Le Baux. Hier wurden im Mittelalter grandiose Feste gefeiert, es konnte allerdings auch passieren dass missbillige Gäste vom Festungsfelsen gestürzt wurden. Es war eine sehr mächtige Familie die hier herrschte, bis Kardinal Richeleu die Festung in Abwesenheit der Burgherren schleifen lies. Es gab zu dieser Zeit so einige Exesse im Süden Frankreichs, die Adligen hatten im Mittelalter freie Hand bei Ihrem Tun (so auch der Marquis de Sade in Lacoste).

So schlenderten wir durch das schöne Bergdorf mit seinen Natursteinhäusern und engen Gassen und den vielen Souvenierläden, Boutiquen und Bistros. Heute ist sehr viel los hier im Dorf. Wir besuchen die Kirche sowie eine ehemalig Kapelle die an den Seitenwänden wunderschöne Wandmalereien trägt.

(in Le Baux wohnen nur noch etwa 20 Einheimische Bewohner, der Rest sind Leute die von außerhalb kommen und hier im Dorf ein Geschäft betreiben).

Zum Abschluss essen wir in einem netten Terrassenbistro noch eine Crepes mit Zucker und Marmelade, dazu ein Glas Rose der recht süffig war. Wir verlassen das Dorf wieder, und gehen die Landstraße hinunter zu unserem geparkten Auto. Im Anschluß fahren wir nach Maussane weiter und zweigen danach auf die D 78 die entlang der Alpilles führt. Wir wollten hier noch zu einem Olivengehöft um Öl für unsere Zweite Tochter Alexandra zu kaufen. Hier aus Maussanne beziehen die besten Köche Frankreichs ihr Olivenöl. Für unsere Tochter ist uns nichts zu teuer. Leider war hier gerade Mittagspause und der Laden mit den Olivenprodukten geschlossen, so dass wir weiter fahren mussten, es geht jetzt immer entlang der Südseite des kleinen Gebirges.

Hier im Süden stieg das Gelände ganz allmählich an, mit Tausenden von Olivenbäumen und etwas später kamen unzählige Felder mit Weinreben dazu. So haben wir mittlererweile auch den Östlichen Teil der Alpilles umrundet. Über Eygalieres und die D99 geht es jetzt zurück nach St-Remy-de Provence, wir wollen noch einen Kurzbesuch bei Caroline von Monaco machen, aus dem Gedächtnis heraus bin ich bis zu Ihrem Bauernhaus Mas de La Sources gefahren.
Die Monegassische Prinzessin Caroline von Monaco hat in den 90er Jahren nach dem Tod Ihres ersten Mannes, einige Jahre mit Ihren Kindern hier in St. Remys… gelebt. Der Bezug der Fürstenfamilie Grimaldi von Monaco zu Saint Remys… und Les Baux war, sie bekamen beide Gemeinden im Jahr 1641 als Lehen zugeschrieben.

Nachdem wir uns hier umgeschaut haben sind wir dann zurück zum Campingplatz bzw. Caravan um eine Kleinigkeit zu essen, man soll ja nicht vom Fleisch fallen. Etwas später besuchen wir noch mal den Swimmingpool. Für heute ist ein Grillabend vorgesehen, mit Puten und Hähnchenschnitzel sowie Berner Grillwürstchen in Schinken gewickelt. Dazu gab es noch zwei Glas Hefeweizen um den heutigen Tag abzurunden.
Man müsste das vielleicht auch mal sagen, die Temperaturen hier in Frankreich lagen immer so bei minimal 27 bis 32°, Nachts ging die Temperatur an der Ardeche auf etwa 17 ° zurück.

Mittwoch, den 02. Juli 2014

Heute ist Marktag in Saint Remys, der Platz der Republik und einige Straßen sind voll mit Markthändlern. Hier gibt es alles: von Stoffen, dem Handwerker der Stühle repariert, die Obststände. Viele Käsestände und Wurststände, auch Brot, Fisch oder Gemüse, Oliven hier kann man alles kaufen. Wer hier hungrig zum Markt geht, kann durchaus mit vollem Magen wieder heimgehen, man kann ja hier alles probieren. Hier in Frankreich spielt der Markt eine größere Rolle als bei uns in Deutschland. Wir kaufen bei einem Straßenhändler eine Auswahl Salamis mit verschiedenen Geschmacksrichtungen (Nature, Olive,Pilze und vieles mehr). Auch am Olivenstand kommen wir vorbei, um das Olivenöl zu kaufen das wir gestern auf dem Olivengut nicht mehr kaufen konnten.

Nach gut 2 Stunden traten wir den Heimweg an. Zufällig kommen wir an einer Stelle vorbei wo ein Mann von der Notrettung versorgt wurde, kurz darauf wurde Ihm noch ein Defrillator angelegt. Es ist aber auch Schwül-warm heute Vormittag, wir sind auch froh als wir wieder den Campingplatz erreicht haben. Nachmittags gehen wir noch zum Pool um das kühle Nass zu genießen. Am Abend holten wir noch eine Ladung Pommes Frites vom Restaurant um unsere Putenschnitzel aufzuwerten. Nach meiner täglichen Spülrunde nahm ich mir noch ein Weizenbier zur Brust, oder war es Sangria, ist auch egal. Dann ging es in die Bett.

Donnerstag, den 03. Juli 2014

Als wir um 8:00 in der Frühe aufstehen, entscheiden wir uns einen Ausflug in den Luberon (Gebirge) zu machen, besser gesagt nach Oppede le Vieux . Wir waren vor einigen Jahren schon einmal hier, um den im Wald verstecken Ort der an der Nordseite des Petit Luberon thront, zu besuchen. Unser Weg dahin war grauenhaft, da meine Gattin einfach keine Landkarte lesen kann. So benötigten wir bestimmt eine halbe Stunde länger, für die ursprünglichen 35 Kilometer, nebst zusätzlichen 20 km. Aber irgendwann sind auch wir da, stellen unser Auto am Parkplatz von Oppede (dem neuen Dorf) ab. Nach dem wir den Dorfplatz von Oppede le Vieux erreicht haben beginnt der Aufstieg ins alte Dorf, Trotzdem unser Weg durch den Wald führte, waren die Temperaturen schon sehr hoch. Die aus teilweise Kopfstein gepflasterten Wege waren steil und eng. Irgendwo auf halber Höhe endeckten wir ein geparktes Auto, es war weder Geländegängig noch war ein Weg erkennbar der für dieses Auto geeignet war. Kurz darauf erreichen wir die Chapelle des Pénitents blancs (Kapelle) Bei der Kapelle ist der kurze Aufgang der zur Église Notre-Dame-d’Alidon führt. Auf dem Vorplatz war ein wundervoller Ausblick auf die Chevennen, die Voralpen und den Berg der Götter Mount Ventoux zu sehen. Man konnte von hier auch das Bergdorf Gordes auf der anderen Seite der Ebene gut mit dem Foto-Teleskop erkennen.

Danach machen wir uns an den Abstieg, in der heutigen Schwüle machte es einfach keinen Spaß mehr. Der Heimweg über die große Stadt Cavaillon war genau so eine Katastrophe wie die Hinfahrt, eine vernünftige Verkehrsführung wäre auch hier angebracht. Für spätere Jahre sollte ich einfach in Richtung der Autobahn Avignon/ Salon-de-Provence fahren. Wenn man aus der Stadt heraus gekommen ist, gibt es kein Probleme mehr.

Freitag, den 04. Juli 2013

Heute Morgen wollen wir den Camping Monplasir wieder verlassen um ca. 45 km Nord-westlich nach Pernes Les Fontaines zu fahren. Hier ist ein neuer Campingplatz entstanden, den wir als nächsten Platz auf unserer diesjährigen Route besuchen wollen. Von hier wollen wir dann noch weitere Ausflüge in den Luberon machen, bzw nach Fontaine de Vaucluse zur Quelle der Sorgue fahren. Beim Campingplatz Les Fontaines angekommen, heißt es wir sind seit dem 29. Juni voll. Der Mann an der Reception empfiehlt uns einen Campingplatz in Vedene (Nähe Avignon). Den Weg dahin führt über Nebenstraße mit stellenweise 4 Meter Breite plus Gegenverkehr. Einmal hat ein zu schnell fahrender Renault unseren linken Caravanspiegel eingeklappt. Aber nach ca. 10 km haben wir das auch geschafft. Aber dieser Campingplatz gefällt uns nicht, überall hohe Bäume mit total schattigen Stellplätzen und er wirkt irgendwo ungepflegt, Das Sanitär geht gerade noch, aber Wohlfühlen ist was anderes. Wir brechen die Besichtigung ab und steigen ins Auto, es geht jetzt nach Norden, der Camping Castelet oder Camping Soleil Fruite ist unser neues Ziel. Beide Ca.-Plätze liegen relativ nah bei einander, der eine liegt Westlich und der andere Östlich der Rhone. Ob wir dort wohl einen Stellplatz bekommen warten wir `s ab. Kurz bevor wir unser Ziel erreichen, entscheiden wir uns für den Soleil Fruite, wir denken daß wir hier bestimmt einen Platz bekommen. So war es dann auch, als wir kurz vor 14:00 ankamen. Der Platz war optisch gesehen nicht voll, aber anscheinend stark Reserviert. Wie auch immer, wir entscheiden uns für die Platznummer 83 in der Reihe hinter dem Waschhaus.

Kaum daß wir unseren Caravan abgestellt, und noch schnell eine Brotzeit gemacht haben, als wir schon zum Pool gehen. Hier lesen wir auf einer Anzeigetafel dass für heute Nacht ein Orkan (Orange) erwartet wird. Gut dass wir unser Sonnendach noch nicht aufgebaut haben. So werden später der Tisch und die Stühle einfach wieder ins Auto verfrachtet.

Samstag, den 05. Juli 2014

Heute Morgen haben wir schon wieder einen blauen Himmel, so dass wir unser Frühstück in der Morgensonne genießen können. Auf intensiven Wunsch meiner Gattin entschließen wir uns noch unser Sonnendach aufzuziehen. Etwas später gehen wir noch etwas spazieren, zu unserer Obstplantage vor dem Camping-Platz um frisches Obst zu ernten, Wir haben eine große Familie zu Hause die auch versorgt werden will. Am Nachmittag gehen wir zur Pool-anlage die wirklich sehr ansprechend ist. Hier hat die Junge Chefin im vergangenen Jahr noch ein überdachtes Schwimmbecken dazu gebaut, Mittlerweile hat die Badelandschaft drei Schwimmbecken und dazu eine Wasserrutsche. Für einen Campingplatz dieser Größe ist das schon toll. Eben so hat Sie den gesamten riesigen Vorplatz neu teeren lassen, das kann sich durchaus sehen lassen.

(Wenn man in den vergangenen Jahren bei der Abfahrt mit dem Caravan vor der verschlossenen Schranke stand, und wieder anfahren wollte, drehten die Antriebsräder im Kiesbett regelmäßig durch).

Zum Abendessen gibt es heute Gulasch mit Semmelknödel und ein paar Weizenbier Auf dem Platz herrscht Fußballfieber, wir haben ja Fußball-Weltmeisterschaft. Heute hat Deutschland gegen die Franzosen 2:1 gespielt, und die Holländer konnten gegen Costa Rica nur im Elfmeter Schießen 4-3 überzeugen. (der Platz wird von vielen Holländern besucht) Das wurde eine turbulente, laute Nacht zumindest bis Mitternacht.

Sonntag, den 06. Juli 2014

Gegen 8:00 hole ich ein Baguette aus dem Campingshop, dann wird erstmals gemütlich gefrühstückt. Später entschließen wir uns einen Spaziergang zu machen, dazu nehmen wir unsern kleinen Rucksack mit. Denn bekanntlich schmecken die Aprikosen und Nektarinen aus Nachbarsgarten am Besten. Der große Vorplatz vor der Rezeption und dem Central-gebäude ist liebevoll angelegt. Auf der Zufahrtstraße zum Camping Soleil Fruite sind ja einige Obstplantagen, deren Früchte zum Probieren einladen. Anderseits müssen wir ja unsere Daheimgebliebenen mit frischem Obst versorgen.
In nächster Nähe unseres Campingplatzes befindet ebenfalls eine Ferienanlage La Domaine de Lac der wir jetzt einen Besuch abstatten. An der Zufahrtsstraße sind große Beete mit blühendem Lavendel, wir gehen bis zum Centrum, und drehen dann wieder um. Es sind hier viele kleinen Villen und Ferien-Wohnungen zu sehen.

Am Nachmittag gehen wir zum Pool, hier ist es aber nur unter einem Sonnenschirm auszuhalten. Zwischenzeitlich gehen wir nochmals zum Caravan zurück, um einen Cappuccino zu trinken. Der Wind wird jetzt immer Stärker, er hebt in starken Böen unser Sonnendach an. So daß wir uns entschließen aus Angst um unser Sonnendach es wieder einzurollen.

Jetzt ab 16:00 kommen auch die ersten Wohnwagen-Gespanne zur Zwischen-Übernachtung auf ihrem weiteren Weg nach Süden. Man kann hier die verschiedensten Exemplare von Caravanern beobachten. Unsere Platz-Nachbarn von heute sind zwei Familien aus den Nieder-landen, hier wird debattiert wie und wo der Caravan aufgestellt. Obwohl sie am nächsten Morgen weiterziehen, es ist sicher wichtig sich wohl zu fühlen, aber alles sollte sich in einen gewissen Rahmen abspielen.
Bei uns gibt `s Heute Abend Fisch mit Salzkartoffeln zum Essen, dazu konnte ich erstmalig die Kartoffeln schälen. Da meine Gattin gewisse Handhabungen mit Ihrer gebrochenen linken Hand einfach nicht machen kann. Später gingen wir noch zum Restaurant zwecks Internet-verbindung und nahmen nochmals zwei Pizzen zurück zum Caravan. Während dem anschließenden Essen vor dem Caravan mussten wir aber das Feld räumen, es fing an zu regnen und hörte den ganzen Abend nicht mehr auf. So konnten wir auch mal unsern Wohnwagen von Innen genießen, was wir sonst nur während der Fahrt-Rast tun. Es regnete heute die ganze Nacht in einem Stück.

Montag, den 07. Juli 2014

Es ist 8:30 Morgens, ein Blick aus dem Caravan sagt uns, es ist alles grau und es regnet immer noch. Unsere Gegenüber sind auch schon lange beim Ausparken und Rangieren Ihrer Wohn-wagen, es ist beinahe eine Wissenschaft, was Sie so abziehen. Man kann hier erkennen was für Nachteile entstehen, wenn mit Bekannten in den Urlaub gefahren wird. Meist wird debattiert, wo und wie der Caravan aufgestellt wird. Oder zum Pool gegangen wird, man konnte es gestern sehr deutlich sehen. Auf das kann wohl verzichten, darum fahren wir immer allein in Urlaub. Das Wetter war stark durchwachsen, einmal gingen wir noch zum Pool hoch. Dann war die Sonne wieder weg. Man konnte eigentlich nur Spazieren gehen, was wir auch taten. Am Spätnachmittag kamen dann die ersten Übernachtungs-Gäste die auf der Durchfahrt waren. Es ist immer wieder Interessant Ihnen dabei zuschauen, da werden die Tische aus dem Caravan ausgebaut, die Segel und zwei Surfbretter aus dem Caravan gezogen und vieles andre mehr. Wie gesagt es ist Interessant, hier wird der Wohnwagen auch als Lastesel verwendet, am Abend muss der Wagen dann freigeräumt werden um Platz zum Schlafen zu bekommen.

Dienstag, den 08. Juli 2014

Auch heute Morgen regnet es Immer wieder, aber wir wollten einfach noch nicht heim. Immer wieder mußten wir unsern Campingtisch und die Stühle aus dem Auto heraus holen oder wieder hinein ins Auto stellen. Es ging nie lange gut, es blieb uns ja nichts anderes übrig, da wir unser Sonnendach am Sonntagnachmittag schon wieder eingerollt hatten. Zwischendurch verbrachten wir die Zeit im Wohnwagen, dafür haben wir ja einen schönen Wagen. Heute Abend gibt es Putenschnitzel, dazu sollte ich noch Pommes Frites vom Restaurant holen. Kurz vor dem Essen ging ich los um die Pommes zu bestellen, ich musste um die 15 Minuten warten die ich hier unter einem Strohdach am Pool verbrachte. Nach geraumer Zeit sah ich wie das Mädchen das meine Bestellung angenommen hatte mich suchte. Ich stand schnell auf und kurz vor der Theke rutschte ich noch auf dem nassen Boden aus und landete auf allen Vieren. Gott sei dank war es nicht so schlimm ich bin ja im Fallen doch sehr geübt. Mit den Pommes in der Hand ging es zum Wohnwagen zurück, ich kam gerade rechtzeitig an, die Schnitzel waren schon Fertig. Nach dem Essen kam das Geschirr spülen wie Immer, ich hatte ja schon Übung damit. Im Anschluss machte ich unsere Wäschespinne vom Wohnwagen ab und versorgte die Toilette mit frischem Wasser. Die übliche Bestandspflege eines Campers.

Mittwoch, den 09. Juli 2014

Heute Morgen ist Abfahrt vom Camping Soleil Fruite, das Wetter hat uns die letzten Tage im Stich gelassen, es gab immer wieder starken Regen. Der kleine Schleichweg zum Waschhaus war stark durchgeweicht, es machte keinen Spaß mehr hier weiter auszuharren. Nach unserm Frühstück und dem obligatorischen Spülen, sowie Toilettenbehälter entleeren, Stromkabel abnehmen und andere Dinge verließen wir um 10:45 unsern Campingplatz „ Soleil Fruite“. Wir wollten noch kurz vor Valence Benzin tanken, aber leider wurde in dieser Tankstelle gebaut, und war somit nicht befahrbar. Wir mußten also auf der Autobahn tanken, ca. 15 Cents auf den Liter mehr als beim Supermarkt. Aber mit Wohnwagen-Gespann kann man halt nicht überall reinfahren. Die Fahrt verlief sehr gut, es regnete jetzt kaum noch. So fuhren wir ohne Pause durch das restliche Frankreich bis über Genf hinaus Auf der Raststätte in Gland/Schweiz bei Michael Schuhmacher machten wir dann eine ergiebige Pause. Dann fuhren wir weiter in Richtung Bern, alles ging gut bis Bern-Forsthaus, urplötzlich war ein Stau da. Wir fuhren nochmals zum Tanken in die Raststätte Grauholz hinter Bern raus, aber der Stau begleitete uns weiter bis nach Zürich. So kamen wir erst gegen 20:00 an Zürich vorbei. Wir wollten dieses Mal am Rasthof Kemptthal übernachten, aber wie immer keine Chance, der Platz war voll. Um 20:15 kamen wir dann an der Raststätte Forrenberg an, hier war Platz für uns, er ist zwar nicht so schön wie die Raststätte Kemptthal aber was hilfts. Hier genehmigten wir uns ein gemütliches Abendessen sowie zwei Hefeweizen, anschließend schauten wir uns noch Urlaubsbilder aus vergangenen Jahren im Notebook an. Gegen 10:30 gingen wir dann ins Bett.

Donnerstag, den 10. Juli 2014

Es ist 7:30 als wir den Rasthof Forrenberg verlassen, wir haben ausgezeichnet geschlafen. Als wir Gestern Abend hier angekommen waren, war nur die oberste Längsspur mit LKWs belegt. Heute Morgen aber war der ganze Parkplatz voll mit LKWS, die wir in der Nacht gar nicht ankommen. Wie immer auf der Tour nehmen wir nur ein kurzes Frühstück mit Kaffee ein.

Die Fahrt durch die Restliche Schweiz ging recht gut, nach gut einer Stunde haben wir schon die Grenze nach Österreich erreicht. So dass wir um 8:45 bei der Jet-Tankstelle in Hard bei Bregenz das letzte Mal mit billigerem Benzin unsern Tank füllten. Die Fahrt durch Bregenz war mit ca. 20 min. ebenfalls gut, schade allerdings dass man dann auf der Landstrasse bis nach Lindau-Zech fahren muß, bis der Anschluss auf die Autobahn wieder möglich ist. Die restlichen 80 km waren ohne Probleme. Das Wetter war trocken, was schon mal außer-gewöhnlich war, da wir meistens im strömenden Regen daheim ankamen.

Um 10:20 fuhren wir dann in der Bergstrasse in Ottobeuren ein, wir hatten 2.200 km hinter uns gebracht.

Fazit unser Reise: Frankreich war wie immer schön, das Wetter hat uns stellenweise im Stich gelassen. Für mich war die Reise dieses mal schon stressiger als sonst, durch das Handikap meiner Frau, so dass ich viele Hausarbeiten zusätzlich übernehmen mußte. Die Planung der Ausflüge, so auch die Ausführung, mein Reise-Tagebuch schreiben, all das wurde schon zur Belastung. Bei Ausflügen in den vergangenen Jahren konnte ich mich auf das Karten lesen konzentrieren, das fiel diesesmal aus da meine Gattin nicht Landkarten lesen kann. So waren die Ausflüge nicht immer unproblematisch.

Wie auch Immer, im neuen Urlaubsjahr wird alles besser, bestimmt.

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