Südfrankreich – Juni 2017

Und wieder einmal war es soweit- schon zum 7. Mal sind wir auch in diesem Sommer 23 Tage mit unserem Wohnwagen nach Südfrankreich gereist. Und immer wieder übt die Schönheit der Provence und des Languedoc-Roussillon einen unfassbaren Reiz auf uns aus.

Mittwoch, den 14. Jun. 2017

Heute Morgen beginnt unsere diesjährige Urlaubsreise nach Frankreich, wir sind schon kurz nach 6:00 aufgestanden, es gibt ja noch einiges zu tun. Unseren Caravan haben wir schon gestern am Spätnachmittag auf den Parkplatz vor unser Haus gebracht, in weiser Voraussicht auf unser Erlebnis vor einigen Jahren wo unsere Nachbarn von gegenüber unsere Ausfahrt mit dem Caravan aus unserer Hofeinfahrt noch zusätzlich erschwert haben. So etwas prägt schon mal für`s Leben.
Aber auch heute bleibt uns noch genug Arbeit, der Kühlschrank im Caravan muss noch mit Kühlprodukten aufgefüllt werden, sowie die Technischen Sachen wie Fotoapparate, Handys, Notebook und Reiseunterlagen müssen noch ins Auto bzw. in den Wohnwagen gebracht werden. Auch Flussi die Schildkröte unserer Hausnachbarn Zi…. möchte noch ihr tägliches Futter haben. Gestern hatte ich noch mehr als 100 Liter Frischwasser in ihrem Becken ausgetauscht. Heute Morgen stellte ich noch fest dass der Brunnen in unserem Vorgarten zu wenig Druck bzw. Wasser hatte, also auch hier sind nochmals etwa 70/80 Liter zum nachfüllen. Heute kommt auch noch die Müllabfuhr, aber das Müllauto ist bisher immer noch nicht durchgefahren. Als Folge kann ich den Wohnwagen auch noch nicht an`s Auto anhängen, um nicht die ganze Straße zu blockieren. Endlich gegen 10:00 ist das Müllauto dann durchgefahren und ich kann den Caravan jetzt an unser Auto anhängen.
Unsere Tochter Alexandra mit Gatte Vito wollte sich heute Morgen noch von uns verabschieden und einen schönen Urlaub wünschen, also warteten wir halt noch weiter.
Um 10:34 nachdem wir uns noch von unsern lieben Nachbarn wie Manfred sowie Theo und Rita verabschiedet hatten, verließen wir die Bergstraße in Ottobeuren. Über den Autobahnanschluß Memmingen Süd fuhren wir in Richtung Bregenz, dass wir auch gegen 11:45 erreichten. Also noch kurz vor der Mittagszeit wo mit einem großem Verkehrsaufkommen zu rechnen war.
In Hard einem Ortsteil, gleich hinter Bregenz füllten wir unseren Hyundai nochmals mit Diesel. Hier in Österreich ist Spritpreis immer noch ein bißchen billiger wie bei uns in Deutschland, so dass wir jetzt mit vollem Tank durch die Schweiz kommen sollten. Die Schweizer Grenze passierten wir gegen 12:15, unser erster Rastplatz war wie immer die Raststätte Forrenberg bei Winterthur. Hier verbringenen wir eine gute dreiviertel Stunde bei Kaffee und belegten Broten von zu Hause.

Auch die Umfahrung von Zürich-Stadt war in einer Viertelstunde abgeschlossen, so schnell waren wir noch nie hier durch. Kurz vor unserer nächsten Rast in Gunzgen, das ist in der Westschweiz bekamen wir den ersten Stau zu spüren, Gott sei Dank es waren nur noch ein, zwei Kilometer bis zur Raststätte. So machten wir hier eine halbe Stunde Pause in der Hoffnung dass der Stau sich legte. Auf unserer Seite ging es ja dann recht gut voran, aber die Gegenspur in Richtung Zürich war Rappevoll, kein Vergnügen für die Jungs die heim wollten.

Unsere heutige Übernachtung sollte in Payerne nahe dem Neuenburger See stattfinden, den dortigen Campingplatz kannten wir aber bisher noch nicht. Nach einer kurzen Fehlfahrt durch die Stadt erreichten wir den hiesigen Campingplatz um 17:15. Wir wurden sehr freundlich von einem Mitarbeiter des Ca-Platzes begrüßt und konnten gleich unseren Stellplatz in Beschlag nehmen. Das war auch dringend nötig, denn von Westen baute sich schon eine Gewitterfront auf. Wir waren gerade fertig mit dem Aufstellen des Caravans und der Anmeldung in der Rezeption, da fing es schon an zu Regnen. Obwohl es nur ein Gewitter war, hörte es einfach nicht mehr auf zu regnen, bis in die frühen Morgenstunden des kommenden Tages. Unser heutiges Abendessen nahmen wir also im Wohnwagen ein, es gab einen Teller mit Sülze, dazu Hering in Tomatensoße, Käse und Leberwurst. Zum Trinken noch ein Glas Wein für die Lady und für mich zwei Gläser Weizenbier. So gegen 22:30 gingen wir in die Koje, es regnete die ganze Nacht durch, immer weiter bis kurz vor Morgengrauen.
Die Temperaturen lagen heute bei ca. 21°

Donnerstag, den 15. Jun. 2017

Wir sind kurz vor 6:30 aufgestanden, da wir ja heute weiter Richtung Frankreich fahren wollten, unser Frühstück heute war ja auch erst in Frankreich auf einem Rastplatz in der Nähe von Annecy geplant. Zuerst aber noch eine kurze Morgentoilette hier im Waschhaus, die Ausstattung des Sanitärhauses ist sehr einfach gehalten für das Hochpreisland Schweiz (Der Übernachtungspreis hier auf dem Platz war im Vergleich zu den vergangen Jahren sehr günstig). Wir drehten also in aller Stille unsere Stützen hoch, die Dauercamper hier am Platz wollten ja schließlich noch schlafen. Um 7:20 fuhren wir dann los, der Weg zur Autobahn war dieses mal einfacher als auf der Hinfahrt. Der erste Stau heute Morgen baute sich schon aber kurz vor Lausanne auf, und der nächste lange noch vor Gland (beide Orte liegen am Genfer See). So beschlossen wir unsere Frühstückzeit vorzuverlegen, da wir davon ausgingen dass dieser Stau durch den Berufsverkehr verursacht wurde, und wohl gegen 10:00 beendet sein würde, wenn dann alle wieder bei der Arbeit waren. Wir fuhren also die Tank-Raststätte in Gland an und machten ein gemütliches Frühstück mit Kaffee, das Zopfbrot noch von daheim, sowie diverse Marmelade, Käse und Wurst.

Nach einer Stunde fuhren wir dann weiter, und eine weitere halbe Stunde später durchquerten wir die Großstadt Genf, es ging aber recht zügig durch die Stadt. So dass wir gegen 10:00 nochmals eine kurze Pause auf einem netten Bergrastplatz bei Le Pont la Caille kurz vor Cruiseilles machen konnten. Nur ein paar Kilometer weiter kam schon die erste Mautstelle hier in Frankreich, wo wir ein Ticket ziehen mussten. In weiteren 30 Kilometer Entfernung lag dann auch unsere erste Tankstelle hier in Frankreich, auf dem Aire de Fontaine, viele Jahre haben wir hier unsere erste Frühstückspause in der Morgensonne abgehalten nebst dem Kraftstoff für unseren Hyundai.
Auf dieser Autobahn A41 fahren wir bis Chambery, wo die A43 uns weiter in Richtung Lyon führt. Dieser folgen wir etwa 45 Minuten lang bis Villefontaine wo wir dann die Autobahn endgültig verlassen. Von jetzt müssen wir ca.45 Kilometer über die Nationalstraße D 75 nach Vienne sowie eine Landstraße bis zu unserem heutigen Ziel dem Campingplatz Le Bontemps fahren.

Um 13:15 haben wir unser Ziel erreicht, leider hat der Campingplatz gerade Mittagspause, so dass wir eine halbe Stunde bis zu seiner Öffnung warten müssen. Wir sind heute das erste Mal auf diesem Campingplatz, soweit Nördlich waren wir bisher noch nie. Wir nutzen jetzt die Wartezeit um uns ein paar Stellplätze vom Campingplatz anzuschauen und uns einen passenden Platz auszusuchen. Um 14:00 öffnet die Rezeption wieder und wir können uns anmelden, danach fahren wir mit dem Caravan an unseren gewünschten Platz. Innerhalb einer halben Stunde haben wir den Wagen aufgestellt, den Strom angeschlossen, sowie Tisch und Stühle aufgebaut. Die Temperatur war schon sehr hoch über 30°, zur Erfrischung tranken wir eine Dose Radler. Später rollten wir vom Caravan unsere Markise herunter, der Schweiß lief mir am Körper entlang. So musste ich im Anschluss gleich noch zum Duschen gehen.

Als wir dann alles geschafft haben, gibt es Kaffee und die Reste von unserem Zopf mit Erdbeermarmelade. So genießen wir den restlichen Nachmittag im Schatten unserer Markise. Irgendwann machen wir einen kurzen Rundgang über den Platz, er schaut sehr schön und gepflegt aus. Heute Abend gibt es Gulasch mit Semmelknödel und Blaukraut mit einem Glas Weizenbier.
Die Temperaturen lagen heute bei über 32°

Freitag, den 16. Jun. 2017

Aufgestanden sind wir heute Morgen kurz vor 8:00, es war schon blauer Himmel zu sehen, aber die Sonne war noch hinter den Bäumen die unseren Campingplatz nach Osten hin begrenzten. Ich wollte noch im Restaurant das bestellte Baguette abholen, dann lag unserm Frühstück nichts mehr im Wege. Wir stellten unseren Tisch soweit wie möglich in die langsam durch die Bäume scheinende Sonne. Zuerst aber suchten wir das Sanitärgebäude um uns frisch zu machen und das tägliche Muss zu erledigen. Im Verlauf unseres Frühstückes das wie immer aus verschiedener Marmelade, Käse sowie Schinken bestand, kam die Sonne immer kräftiger hinter den Bäumen hervor. Nachdem wir uns gestärkt hatten, wollte ich noch verschiedene Dinge rund um den Caravan machen. Die Toilette musste entleert, sowie das Frischwasser für die Toilette als auch für die Caravan Versorgung musste erneuert werden. Die Entsorgungsstation am Campingplatz für unsere Chemietoilette war nicht ganz einfach zu finden, aber auch das klappte schließlich.
Kurz vor Mittag machen wir eine kleine Platzbegehung, um den Campingplatz besser kennen zu lernen. Er gefiel uns recht gut, er war mittelgroß aber sehr gepflegt, mit grünen Stellplätzen sowie angelegte Wege, Teilweise auch hohe Bäume verschiedener Arten. Im Außenbereich vor dem Campingplatz hat der Besitzer einen schönen Park angelegt mit Bambus-Bäumen, blühenden Sträuchern alles im Chinesischen oder Japanischen Stil, auf jeden Fall sehr schön. Ebenfalls neben dem Eingang zum Platz lag eine hübsche Poolanlage sogar mit zwei mittelgroßen Rutschen eines dieser Pool-Becken war sogar zum Überdachen. Auf der rechten Seite noch vor der Rezeption und der Poollandschaft waren viele Übernachtungsplätze für Caravan angelegt, sehr schön, in dieser Qualität habe ich so etwas seit Jahren auch bei Spitzenplätzen nicht mehr gesehen.

Zur Mittagspause essen wir einen Joghurt und Pudding, dazu noch Reste von unserem Schinken und Käse vom Frühstück.

Nach der Mittagszeit wollten wir mal den Pool besuchen, wir schnappten unsere Handtücher und los ging es. Um diese Zeit war noch nicht viel los, so konnten wir ungestört ein paar Runden im Schwimmbecken ziehen. Neben der Pool-Anlage ist ja der Eingang bzw. der Wartebereich für die ankommenden Caravans. So konnten wir die Anreise einiger Caravans und Wohnmobile sehen. Später gingen wir auf unsern Stellplatz zurück um einen Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen.

Nicht zu vergessen, der Mistral (Starker Nordwind im Rhonetal) besuchte uns immer wieder im Zeitabstand von etwa 20 Minuten.
Im Verlauf des Spät-Nachmittages schrieb ich wieder an meinem Reisebericht, so schön es sich dann liest, so aufwendig ist er manchmal zu schreiben. Dann war auch schon das Abendessen fertig, heute gibt es eine Brotzeit mit Schinkenspeck, Eiern, Schieblingen und Hering in Gelee und natürlich Schwarzbrot. Nach dem Abendessen machten wir nochmal eine kleine Runde über den Platz bevor wir zu unserm Stellplatz zurück kehren, um ein Glas Wein und ein Glas Weizenbier zu trinken. So verging der restliche Abend, und kurz vor 22:45 sind wir dann ins Bett gegangen.

Die Temperaturen lagen heute bei ca. 28°

Samstag, den 17. Jun. 2017

Wir sind gegen 7:30 aufgestanden, der Mistral hat immer wieder mal stark geblasen, aber so kann man wenigsten schön schlafen. Heute Morgen war es sehr kühl, ca. 17°, hat unser Thermometer angezeigt, das ist ja beinahe wie zu Hause. Wir mussten heute länger suchen bis wir ein einigermaßen sonniges Plätzchen für unseren Frühstücks-tisch gefunden haben. Ich holte noch schnell das Baguette, das wir gestern Nachmittag im Restaurant bestellt hatten, dann konnte unser Frühstück beginnen.
Es gab wie immer im Urlaub verschiedene Marmeladen vorzugsweise Erdbeer und Himbeer auch Honig, und dazu einen Schwarzwälder Schinken und zweierlei Käse, dazu das Baguette es schmeckte alles hervorragend.

Heute Morgen wollen wir eine kleine Rundfahrt in die nähere Umgebung machen, ich hatte mal was davon gehört, dass hier in Roussillion ein Schloss sei. In Frankreich nennt man es Chateau, also fahren wir in Richtung Autobahn und dann über die D7 weiter nach Roussillion Peage und anschließend in das Stadtzentrum von Roussillion. Hier fanden wir aber nichts, was in unserer Vorstellung einem Schloss entspricht. Wir standen vor dem Hotel De Ville, so heißt in Frankreich das Rathaus, hier ist auch das Verkehrsbüro. In dem wir nach dem Chateau fragten, die Angestellte bedeutete uns: Hier dieses Gebäude wäre das Chateau, aber außer einem mehrstöckigen Gebäude war hier davon nichts zu merken. Wir fuhren also enttäuscht weiter, kurz entschlossen kam uns der Gedanke nach Vienne zu fahren. Hier gibt es zwar auch ein Schloss, aber davon hatten wir im Moment die Nase voll. Bei der Einfahrt in die Stadt konnten wir sehen, das Chateau war eine Ruine auf einem Bergrücken. Dafür sahen wir zwei große Fluss-Kreuzfahrtschiffe am Rhone-Ufer stehen.

Das erste Schiff war von Viking Lines, sehr modern aber nicht unbedingt schön. Das hintere Kreuzfahrtschiff war die Gloria von Phoenix-Reisen die wir schon aus einer Fernsehserie kannten, sie war Optisch viel schöner und Interessanter anzuschauen.

Wir machten noch einen kurzen Spaziergang durch Vienne, es ist heute Markttag. In einer Promenadenstraße konnten wir noch ein paar schöne Harley Davidson bewundern.

Bald darauf fuhren wir zum Campingplatz zurück. Um 15:00 sind wir dann zum Pool gegangen, jetzt war schon mehr los als gestern, anscheinend sind die einheimischen Dauercamper zum Wochenende hierher gekommen. Gute 1 ¼ Stunde später sind wir zum Kaffee trinken an den Caravan zurück gegangen, wo wir dann die nächste Zeit verbrachten. Am Spätnachmittag machte ich noch eine Runde mit meiner Fotokamera, um die Schönheiten dieses Campingplatzes für spätere Jahre fest zu halten. Der Mistral macht sich auch heute schon den ganzen Tag in kurzen Abständen bemerkbar.
Heute Abend gibt es Tortellini mit Pilzen und Sahnesoße, was ganz lecker geschmeckt hat, dazu Weizenbier aus der Heimat. Hermine genehmigt sich einen Rotwein der hier aus Frankreich stammen soll. Kurz nach 22:00 machen wir uns zum Schlafen bereit.

Wir hatten heute den ganzen Tag einen blauen Himmel und die Temperaturen lagen heute bei über 30°.

Sonntag, den 18. Jun. 2017

Heute ist Abfahrt von unserem netten Campingplatz Le Bontemps im Department Isere, er hat uns sehr gut gefallen, war gepflegt und ansprechend. Wir haben heute sehr gut geschlafen am Anfang war es noch warm im Wohnwagen, aber im Laufe der Nacht hat es wohl nachgelassen.
Kurz vor 7:00 sind wir dann aufgestanden, eine kleine Morgentoilette gemacht. Ab 7:30 gibt es Baguette im Restaurant, das wir ja gestern noch bestellt hatten. Frühstücken wollten wir dann unterwegs. So machten wir den Caravan und auch uns Reisefertig, denn um 8:00 konnten wir den Campingplatz erst verlassen. So fuhren wir über Vernioz in Richtung der N7, dann bei Chanas wollten wir auf die Autobahn A7 in Richtung Süden. So war zumindest der Plan, leider übersahen wir die Auffahrt zur Autobahn oder es war kein Anzeigeschild vorhanden. Wir wissen es nicht, nach ein paar Kilometer die wir zu weit gefahren sind, drehten wir wieder um und fuhren wieder zurück Richtung Lyon. Von dieser Straßenseite konnte man dann das Hinweisschild zur Autobahn ganz deutlich sehen, und bis zur Autobahn war es dann nicht mehr weit. Der ganze Spaß inclusive Peage-Roussillon-Stadtzentrum durchzufahren kostete uns eine gute halbe Stunde. Nach einer weiteren Autostunde in Richtung Süden machten wir unsere Frühstückspause etwas nördlich von Montelimar der bekannten Nougat-Stadt. Allerdings nur eine halbe Stunde dann ging es schon weiter, wir wollten einer etwaigen Mittagspause unseres Wunschplatzes dem Campingplatz Couteliere zuvor kommen. Wie es sich später heraus stellte lagen wir gut in der Zeit, auch nach dem Abfahren von der Autobahn und kurz vor Lagnes verfuhren wir uns kein einziges Mal. Um 12:05 haben wir unseren Campingplatz erreicht, mittlerweile haben wir eine Temperatur von 34° erreicht.

Der Campingplatz ist rappevoll, nur einen einzigen Stellplatz können sie uns noch anbieten, die Nr. 48 gleich neben der Rezeption ist noch zu haben. Es ist zwar nicht unser Traum-Stellplatz aber es bleibt uns ja nichts anderes übrig. Im Moment ist er ja noch belegt, aber nachdem der Camper der den Platz bisher belegt hat zum Nachbarstell-platz umgesiedelt ist können wir endlich rein. Nachdem wir unseren Caravan schon fest aufgebaut haben, fällt meiner Gattin ein man könnte ihn anders aufstellen. Nach einer lebhaften Debatte stellten wir den Caravan dann doch noch um, Stützen rauf, Caravan rangieren, Stützen runter. Und alles bei einer Mittagstemperatur von 35°, na Mahlzeit. Heute ist vom Mistral nicht zu sehen und zu spüren, wenn man ihn mal bräuchte.

Nach einer längeren Mittagspause spazieren wir auf die kleine Insel am Ufer der Sorgue. Rings um uns sind lauter hohe Bäume die das Ufer beschatten. Hier verbringen wir eine gute Stunde auf unseren Campingstühlen die wir mitgenommen haben. Ab und zu kommen Urlauber mit Kanus vorbei, die man ein, zwei Kilometer Flußaufwärts mieten kann. Wir gehen zurück zu unserem Caravan um einen Cappuccino zu trinken und dazu Kuchen zu essen, im Anschluss daran rollen wir unsere Markise runter, um noch mehr Schatten vor dem Caravan zu haben. Nach einem weiteren kleinen Spaziergang an der Sorgue besuchen wir um 18:00 das Schwimmbad um vielleicht etwas Abkühlung zu bekommen. Das Wasser ist naja, kühl ist anders, aber es geht schon. Dann kommt auch schon der Abend, heute gibt es laut Ansage der Köchin Rindersteak mit Kartoffeln.
Die Temperaturen lagen heute bei ca. 34°

Montag, den 19. Jun. 2017

Wir sind so gegen 7:15 aufgestanden, die Sonne kam schon hinter den Bäumen der Rezeption hervor. Ich wollte wie gewohnt unseren Frühstückstisch in die Morgensonne stellen, aber Hermine meinte das wäre schon mutig. Also stellten wir den Frühstückstisch zurück in den Schatten unter unsere Markise. Ein kleines Stückchen kam die Sonne dann doch noch unter das Sonnendach, im Nu wurde es warm. Ich stellte dann die Markise etwas tiefer, so wurde es gleich schattiger. Nach unserem Frühstück und der Morgentoilette machten wir uns zu einem Ausflug fertig. Wir wollten nach Gordes, das vor vielen Jahren von Künstlern wieder aufgebaut und belebt wurde. Im Anschluß auch unseren ehemaligen Campingplatz Domaine Des SOURCES besuchen, auf dem wir zweimal ein paar Tage verbracht hatten. Und zum Schluß noch im Hinterland das Bergdorf Venasqeue besichtigen.
Es sind von unserm Campingplatz nur ein paar Kilometer bis nach Gordes. Von einem Aussichtpunkt kann man dann auf das gegenüber auf einer Bergkuppe liegende Dorf Gordes sehen. Der kleine Ort ist immer wieder einen Besuch wert.

Wir fahren durch das Dorf weiter zum Campingplatz, von der kleinen Straße, die D4 geht es jetzt auf der linken Straßenseite relativ steil und eng einen Hügel hoch. Ein Gegenverkehr ist hier nicht gewünscht, ein Gespann müßte immer zurückstoßen, wir haben heute Glück damit.
Vor dem Eingang des Ca.Platzes stellen wir unser Auto ab und melden uns in der Rezeption zum Besuch an. Die nette Dame beim Empfang gibt uns einen Plan, der Platz ist uns zwar noch geläufig aber der Plan schadet ja nicht. So schlendern wir über den netten Platz hoch am Berg, Erinnerungen werden wach, es ist schon schön hier oben. Wir finden auch einige Stellplätze die für unseren großen Caravan noch geeignet wären. Die Auffahrt zum Campingplatz ist das größte Problem.

Als nächstes fahren wir Richtung Ziesterzinser Kloster Abbaye de Senanque, als wir das Klostergelände erreichen, sehen wir das Chaos das hier herrscht. Ein großer Bus möchte wieder rückwärts aus der Einfahrt fahren, in der Folge müssen auch wir und die hinter uns fahrenden Auto auch wenn manche nicht wollen, zurückstoßen. Der Bus sollte für jeden erkennbar sein, aber vielleicht nicht für manche Engländer oder Holländer. Nachdem wir also nicht zum Kloster hinein können, kehren wir um und fahren in Richtung Venasque einige Kilometer durch einen Gorges wie man in Frankreich diese Schluchten nennt. Nach 14 Kilometern haben wir das Bergdorf erreicht. Durch ein großes Burg oder Stadttor gehen wir in den kleinen Ort hinein. Es gibt viel enge Gassen mit viel Blumenschmuck an den Treppen und sonstigen Nischen und Vorgärten. Wir besuchen auch die kleine Taufkirche die irgendwie einen besonderen Reiz hat. Wir schlendern durch die schmalen Gassen, später gehen wir noch in ein Bistro, um ein Cola und ein Sprite zu trinken.

Es ist mittlererweile schon 13:00 geworden, wir setzen unsere Fahrt weiter fort in Richtung Isle Sur Sorgue. Vor der kleinen Ortschaft St.-Didier sehen wir auf der rechten Seite ein noch ungepflücktes Kirschfeld, wir haben zwar kein geeignetes Gefäß für die Kirschen dabei. Es hilft uns ein Handschuh den ich normalerweise zum Tanken verwende, dieser wird vollgestopft mit herrlichen süßen Kirschen. In diesen Handschuh haben wir bestimmt 1 Pfund oder Kilo der süßen Früchte verstaut.

Eigentlich wollten wir hier in Isle Sur Sorgue noch zum Tanken gehen, aber die Tankstelle im Supermarche hat wohl Mittagspause. So gehen wir in die Stadt und spazieren an der Sorgue entlang, gehen in den schönen Park um die Stille zu geniessen.
Um 14:00 fahren wir an unseren Campingplatz zurück, zuerst gibt es eine Brotzeit mit Schiebling, Käse, Essiggurken und dazu ein Baguette ganz frisch von einem Bäcker hier in Isle Sur Sorgue. Später gehen wir auf unsere Insel am Ufer der Sorgue, wir nehmen auch heute unsere Stühle mit und genießen die Ruhe am Fluss. Ab und zu kommen Kanufahrer vorbei, manche fahren mit ihren Booten ins dicht bewachsene Ufer und in die Büsche hinein, es ist faszinierend wie wenig Leute mit den Kanus fahren können.

Dann gehen wir zum Caravan zurück um einen Cappuccino zu trinken und einen Kuchen zu essen.
Mittlerweile ist es auch schon 18:15 geworden, wir wollen noch kurz in den Pool um uns zu erfrischen, um diese Zeit ist im Pool meistens wenig los und die Lufttemperatur ist angenehm. Heute Abend gibt es Allgäuer Kässpatzen mit Weizenbier, das schmeckt hervorragend. So ist der heutige Tag auch schon zu Ende. Um 22:45 geht es dann in die Koje.
Die Temperaturen lagen heute bei ca. 34° und kein bißchen Wind

Dienstag, den 20. Jun. 2017

Heute Morgen war es spät, schon 8:00 vorbei als wir aufgestanden sind. Zum Frühstück gibt es Brötchen zum Aufbacken von zu Hause. Dazu diverse Marmelade wie üblich und aufgeschnittenen Käse aus der Heimat, Grünland-Käse aus Heimenkirch. Ob da wohl unser Günther Holdenried daran beteiligt ist, Spaß muss sein, dem reichen seine Kreuzfahrten wohl. Um 10:00 etwa nehmen wir unsere Stühle und gehen auf die Insel. Hier unter den Bäumen an der Sorgue ist es schön kühl, beim Frühstück am Caravan hatten wir heute morgen schon ca. 25°. Am Flussufer ist es immer etwas kühler, die Sonne ist durch die hohen Bäume abgeschirmt, ich schätze mal die Temperatur auf etwas über 20°. Das Wasser der Sorgue ist laut Aussage eines Campinggastes 13° also sehr kalt. Das merkt man auch wenn man die Füße ins Wasser streckt.

Kurz vor Mittag machen wir einen kleinen Spaziergang, unser Ziel wäre das Ufer bzw. die Wiese am anderen Ufer gegenüber vom Campingplatz zu erreichen. Wir verlassen also den Platz, neben der Straße geht ein Fahrradweg entlang. Danach biegen wir rechts auf eine weitere kleine Straße ab, so gehen wir schon ein/zwei Kilometer weiter, ohne dass wir auf den Fluss stoßen. Auf dem Rückweg treffen wir auf eine Frau die langsam mit Ihrer Jaguar-Limosine fährt, vor Ihrem Auto läuft ein riesiger Hund mindestens so groß wie ein Kalb. Der Hund springt auf uns zu, so neugierig wie Hunde mal sind. Ich streichele ihn, die Frau ruft uns aus dem Auto etwas zu, dann stellt sie ihr Auto auf die Seite ab und steigt aus. Die Auto-Nummer des Jaguars ist aus Hannover, wir fragen sie wo sie her kommt. Ihre Aussage ist: sie sei Französin aus Toulon verdient Ihr Geld aber hier vor Ort. Ihr gehöre ein Kraftwerk an der Sorgue, da hinten wo sie gerade herkommt. Nach diesem angenehmen Gespräch verabschieden wir uns von der Frau und gehen zum Campingplatz zurück.

Nach einer kurzen Mittagsbrotzeit gehen wir wieder auf die Insel genießen die Ruhe, die Kühle hier am Wasser und warten auf die Kajaks die da kommen werden. Kurz vor 15:30 gehen wir zum Stellplatz zurück um einen Cappuccino zu trinken, wir wollen anschließend nach Fontaines de Vaucluse an den Quelltopf der Sorgue fahren. Wie immer stellen wir den Hyundai auf dem bewachten Parkplatz ab, bezahlen unsern Obulus von heute 4 Euro. Nach ein paar Metern haben wir den Ortskern schon erreicht. Der Weg zur Quelle der Sorgue ist immer wieder schön, die hohen Bäume spenden auch an heißen Tagen viel Schatten.

Anmerkung: Die Sorgue entspringt am Fuße einer 230 Meter hohen Felswand aus einem kreisrunden Loch. Sie wird gespeist aus einem großen unterirdischen See mit der Größe von etwa 1100 Quadratkilometern. Der wiederum vom Niederschlag und Tauwasser des Luberon und anderer Gebirgszüge versorgt wird. Ein Deutscher Taucher erreichte 1983 eine Tiefe von 215 Metern, und zuletzt mit einem Tauchroboter wurde eine Tiefe von 315 Metern erreicht.

Archivbild vom Quelltopf

Nach unserer Meinung hat die Sorgue dieses Jahr mehr Wasser als die vergangenen Jahre. Am Rückweg kehren wir noch in einem schönen Restaurant direkt am Flussufer ein. Nach einem Glas Bier geht es weiter zurück. An dem gleichen Souveniershop wie in den vergangenen Jahren kaufen wir nochmals eine kleine Zykade und eine Eidechse für unsern Garten.


Heute Abend gibt es Steaks und Würstchen vom Grill und das in einer Menge die man bei anderen Campern so nicht beobachten kann. Da gibt es meist 4 bis 5 kleine Würstchen, dazu natürlich geschmorte Paprikas oder ähnliches im Wok zubereitet.

Die Temperaturen lagen heute bei ca. 34° und kein bisschen Wind.

Mittwoch, den 21. Jun. 2017

Da Heute Markt in Saint Remy…. ist und wir den Markt besuchen wollen müssen wir auch heute früh aufstehen. Es sind bis dahin ca. 37 Kilometer, also etwa eine dreiviertel Stunde Fahrt. Der Markt dort ist wunderschön und Typisch Provenzalisch, der Lebensmittelbereich umfasst Käse, Fleisch,Fisch, Oliven, Gemüse und Obst. Dazu Salami in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Von Natur, mit Käse, mit Oliven und mit Pilzen um nur einige zu davon erwähnen. Hier gibt es Olivenöl in höchster Güte, der Preis liegt derzeit bei 36 € den Liter. Einen dreiviertel Liter Öl bringen wir unserer Tochter Alexandra mit, da sie gern mit guten Olivenöl kocht oder Salate macht. Für unsere Nachbarn Um…. und Zi…. nehmen wir ein etwas billigeres Öl mit. Wir haben dazu noch eine Auswahl an schmackhaften Salamis gekauft davon bekommen sie noch was ab. Leider können wir für unsere zweite Tochter Raphaela hier nichts mitnehmen, weil sie für solche Öle keine Verwendung hat. Es gibt hier auch Keramik, Textilien und sonstige Haushaltswaren. Ach ja Mama hat sich hier ein weißes Kleid für die Hochzeit in Kenia gekauft. So schlendern wir durch den schönen Markt wie in den vergangenen Jahren, als wir noch auf dem Campingplatz Monplasir Urlaub machten. Das war eine schöne Zeit hier, den Besuch auf dem Campingplatz wollen wir uns aber heute ersparen.

Es mittlerweile schon 12:30 geworden, als wir zum Auto zurück gehen, das wir beim Intermarche geparkt haben. Wir gehen kurz rein um noch Tomaten, Eier und Gurken zu kaufen. Zum Abschluß wollen wir unsern Hyundai ix 35 noch volltanken, der Preis hier beim Supermarkt ist bestimmt 20 Cent billiger als auf der Autobahn. Für die Fahrt zurück zum Ca. Couteliere brauchen wir bestimmt 45 Minuten. Zurück hier auf dem Platz genehmigen wir eine Tasse Cappuccino, nicht ganz stilecht essen wir auch noch Reste des Baguette von heute Morgen, und dazu eine Dose mit Truthahnfleisch auf.

Im Anschluss gehen wir auf die Insel um die Stille, und das angenehme Klima hier am Fluss zu genießen. Zum besseren Verständnis: auf unserem Stellplatz liegt die Temperatur am Morgen bei ca. 25°, gegen Abend liegt sie dann bei etwa 32° ohne direkte Sonneneinstrahlung. Auf der Insel kommt die Sonne kaum durch und die Temperatur liegt im Schatten bei etwa 24°, manchmal bläst eine leichte Brise durch die Fluss-Auen.
Kurz vor dem Abendessen schreibe ich noch an meinem Reisebericht, es sind bestimmt schöne Erinnerungen darin, aber die Zeit dafür muss ich mir meistens stehlen. Zum Abendessen gibt es heute einen Nudelsalat mit Eiern usw.

Die Temperaturen lagen heute bei ca. 32° es sind leichte Schleierwolken am Himmel.

Donnerstag, den 22. Jun. 2017

Es ist 7:00 Früh, auch wenn es schwer fällt wir sollten aufstehen, denn wir wollen weiterfahren ans Meer. Die ersten Sonnenstrahlen schauen schon hinter den Bäumen hervor.
Unser Sonnendach und den Teppich haben wir schon gestern Abend eingerollt bzw. weggeräumt. Aber wir haben schon noch einiges zu tun, die Toilettenkassette muss noch entleert werden und dazu das Frischwasser aufgefüllt. Die Wäschespinne hängt noch mit Wäsche daran, auch die muss ich noch abbauen. Ab 8:00 gibt es frisches Baguette, ich habe gestern Abend noch eines bestellt. Nachdem der Frühstückstisch gedeckt können wir uns nochmal hinsetzen und in Ruhe unser Essen genießen. Die Sonne kommt immer höher und scheint auf unseren Frühstückstisch, wir haben heute früh um 8:00 schon 25°. Nach einer kurzen Morgentoilette und einem kurzen Duschen drehe ich die Stützen am Caravan hoch.
Mittlerweile ist es fast 9:30 geworden ich habe den Caravan an den Hyundai gehängt wir sind jetzt fahrbereit. Kurz darauf verlassen wir unseren netten Campingplatz an der Sorgue.
Hermine sitzt am Steuer, wir fahren heute quer durch die Pampa, dazu muss einer Karte lesen können und der zweite das Auto fahren. Die erste Problemstelle vor Avignon haben wir schon fehlerfrei überwunden, jetzt geht es über den Fluss Durance in Richtung Chateaurenard. Wir sind gestern schon die gleiche Strecke gefahren, dieses mal wähle ich die nördliche Umfahrung des Ortes und das geht prompt schief. Zuerst übersehe ich die richtige Abzweigung, dann geht es über eine LKW-Umleitung raus aus dem Ort.
Plötzlich aber stehen wir vor einer ganz eigentümlichen Straßenbegrenzung, ca. 2,50 Meter breit und 3 Meter hoch, so weit so gut. Aber das obere Drittel besteht aus einem Halbkreis, unser Caravan hat eine Höhe von 2,55 Meter. Nachdem wir ganz knapp heran gefahren sind und das Dilemma betrachtet haben, hänge ich den Wohnwagen ab und fahre ihn mit dem Mover rückwärts in eine Gott sei dank vorhandene Hofeinfahrt. Diese Halbkreisförmige Begrenzung hätte unseren Caravan im oberen Drittel völlig neu geformt.

Nach dem Wiederanhängen unsers Caravans fahren wir die Straße zurück und über weitere Umleitungen kommen wir wieder auf unsere Hauptstrecke. Die Wegstrecke über Graveson, Tarascon und Beaucare ist schon eine Herausforderung. Insbesondere da meine beiden Navis hier in Frankreich völlig überfordert sind. Der nächste Hindernispunkt war in Nimes, wir fuhren Kilometer weit in der Stadt herum ohne zu wissen, ob unser Weg überhaupt noch stimmt. Aber dann erreichten wir endlich die Autobahnauffahrt in Richtung Spanien, für meine Navis existierte die Autobahn an dieser Stelle gar nicht. Kurz vor Montpellier wollten wir nochmals eine kurze Pause auf einem Rastplatz machen, es gibt hier sogar einen eigenen Bereich für Wohnwagen. Einen Becher Pudding und einen Joghurt sowie einen Schluck Coca Cola dann geht es auch schon weiter. Kurz vor dem Ziel sind wir schon ein paar Meter am Kanal Du Midi entlang gefahren, und haben auch schon ein paar der Urlauberboote entdeckt die den Kanal entlang fahren.

Um 13:50 haben wir unser Ziel erreicht, den Campingplatz Les Sablons in Portiragnes Plage, (wir sind jetzt im Departement Languedoc Rossillon).
Ich musste direkt an der Hauptstraße warten, da es keinen Wartebereich vor dem Campingplatz gibt. Nach der Anmeldung in der Reception konnten wir aber in den Platz hinein fahren und uns einen netten Stellplatz aussuchen.

Ausgesucht haben wir uns einen Stellplatz einfach zentral und nahe der Rezeption und der schönen Schwimmlandschaft. Es war ziemlich schwül als wir den Caravan aufstellten, der Himmel war zwar bedeckt aber die Temperatur lag bei ca. 32°. Im Anschluss machen wir eine kleine Mittagspause und nehmen einen kleinen Snack zu uns. Wir bauen danach noch unser Sonnendach auf, solange die Temperatur noch erträglich ist.

Kurz nach 16:00 besuchen wir den Strand, auf den ersten Blick wirkt er sehr schön. Es sind auch einige Campinggäste hier am Strand. Wir setzen uns in den Sand und genießen den Ausblick und die leichte Brise die vom Meer kommt. Danach kehren wir zum Caravan zurück, es gibt ja bald Abendessen. Heute soll es Spaghetti Bolognese mit Thunfisch geben, dazu ein kühles Weizenbier. Nach meinem Spülen des Geschirrs laufen wir noch eine Runde über den Platz. Bei uns ganz in der Nähe finden wir einen Platzteil, der wunderschön angelegt mit Rasenflächen, mit Blumen-Insel und auch die Häuser sind äußerst ansprechend. Es nennt sich Taos VIP wie man an der Platzkarte erkennen kann. Der übrige Campingplatz ist normal mit Hunderten von Mobilhomes, Chalets oder Tente Lodge, das sind riesengroße Zelte mit mehreren Räumen belegt.

Wir kehren zu unserm Stellplatz zurück, es ist ja auch schon kurz vor 22:00. Hier gibt es noch ein paar Getränke bevor wir in die Koje geben, es ist immer noch ziemlich schwül. Hoffentlich können wir gut schlafen.
Die Temperaturen lagen heute bei ca. 32°, es ist aber leicht bedeckt

Freitag, den 23. Jun. 2017

Der erste Morgen hier am Meer, es ist 8:00 Früh und der Himmel erscheint in einem strahlenden Blau. Ich muss noch ein Baguette vom Bäcker holen bevor wir Essen können. Heute gibt es gekochte Eier zu unserem üblichen Frühstück. Als nächstes kommt die Morgentoilette und kurz noch Duschen. Danach gehe ich noch zum Geschirr spülen.
Als nächstes überlegen wir ob wir denn Spazieren gehen sollen, zum Strand oder zum Pool gehen. Wir entscheiden uns für den Pool, packen unsere Schwimmsachen und gehen los. Die Poollandschaft ist geteilt in einen Familienschwimmbereich, das soll heißen einen Baby und Kleinkinder-Teil. Dann einen Bereich für die Erwachsenen mit verschiedenen Wirlpools, Strömungskanal und andere Massagedüsen. Der Badeanlage insgesamt ist sehr schön, wohl die beste die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Kurz nach Mittag sind wir zum Wohnwagen zurück um eine kleine Brotzeit zu machen und etwas im Schatten zu sitzen. Die Temperaturanzeige in der Badeanlage zeigte schon kurz vor Mittag 34° an.

Nach unserer Mittagspause sind wir dann auf Tour gegangen, und zwar zu Fuß, wir wollen den Kanal Du Midi sehen. Und natürlich die Schiffe die den Kanal befahren. Laut Angabe des Camping-prospektes sind es nur 1 Kilometer bis zum Kanal. Das ist aber leicht untertrieben es war erheblich weiter. Nach einiger Zeit und Irrläufen haben wir ihn gefunden, wir haben sogar Glück und haben drei größere Schiffe mit Urlaubern gesehen, die den Kanal für eine Woche oder länger bereisen. Es ist aber eine Anspruchsvolle Aufgabe als Kapitän solch ein Schiff zu beherrschen, und ganz besonders in den Schleusen. Eine besondere Aufgabe erwartet den Freizeitkapitän dann auf den Schleusentreppen von Ecluses de Fonseranes. Hier gibt es 9 Treppenstufen bzw. Schleusen-kammern die nacheinander durchfahren werden müssen.

Nach einiger Zeit kehren wir wieder zum Campingplatz zurück, es ist ja schon wieder kurz vor 18:00 und es ist Zeit für die Abendmahlzeit. Heute gibt es Putenstreifen vom Grill mit Kartoffeln und Spargel. Dazu Bier aus Frankreich, wir haben auf dem Rückweg vom Kanal Du Midi im Supermarkt unseres Campingplatzes ein Paket mit 24 Fläschlein Bier gekauft. Keine große Sache, es sind pro Flasche nur 0,25 ltr drin. Einmal kurz angeschaut und schon ist die Flasche leer. Bevor die Sonne untergeht gehen wir noch kurz zum Strand, hier herrscht eine leichte Briese. Nicht zu vergessen den ganzen Nachmittag und bis in den Abend bläst hier auf dem Platz der Mistral in erheblicher Stärke.
Nach dem Strandausflug muss ich noch mal unser Geschirr spülen, bevor die Freizeit winkt. Vom Animations-Theater (ca. 75 Meter entfernt) hört man schon Musik und Gesang allerdings mehr laut als schön, das wird uns jetzt den ganzen Abend begleiten bis kurz vor Mitternacht.

Samstag, den 24. Jun. 2017

Heute Nacht habe ich schlecht geschlafen, keine Ahnung warum, erst gegen Morgengrauen bin ich kurz eingedämmert. Aber kurz nach 8:15 musste ich dann doch raus. Hermine hat beim Bäcker schon ein Baguette und eine Bild-Zeitung geholt. So beginnt als erstes unser Frühstück, unseren Tisch müssen wir schon in den Schatten stellen, es sind mittlererweile schon 25° im Schatten. Da läuft jede Butter weg, und schwitzend beim Frühstück ist auch nicht jedermanns Sache.
Duschen ein paarmal am Tag ist nichts außergewöhnliches, sondern manchmal hier auch notwendig.
Kurz vor 11:00 gehen wir zum Strand, hier bläst wieder eine leichte Brise. Eine halbe Stunde liegen wir in hier in der Sonne, dann machen wir einen Strandspaziergang Richtung Westen. Hier liegt unser altbekannter Campingplatz Serignan Plage den wir im Jahr 2010 besucht haben.
Damals begann unsere Tour in Nyons am Camping Sagittaire dann weiter zum Stadtcamping in Avignon. Das Negative damals war, auf einem Parkplatz an der Stadtmauer wurde uns ein hinterer Reifen von unserem Hyundai Santa Fe abgestochen. Der Spaß damals mit Auto abschleppen kostete uns fast 450 €. Der nächste Stopp war dann hier in Serignan Plage, wir bekamen dann Besuch von unserer Tochter Alexandra und einer Freundin. Sie haben bei uns auf dem Stellplatz in einem Iglu übernachtet.

Aber zurück zu unserem Strand-Ausflug, eine knappe Stunde sind wir nach Westen gelaufen ohne klar zu erkennen, ob wir denn wirklich in der Nähe unseres ehemaligen Campingplatzes sind. Eine Stunde zurück und nochmals die Sonne genießen, bevor wir zu unserem Stellplatz zurück gehen. Der Sand auf dem Weg zum Ca.Platz hat sich mittlererweile so aufgeheizt, dass wir trotz unserer Sandalen kaum noch laufen können.

Am Stellplatz machen wir erstmals eine kleine Brotzeit mit Salami, Käse und sogar einen Wurstsalat haben wir dabei, und nicht zu vergessen unsere kleine Bierchen vom Supermarkt.
So gegen 15:00 gehen wir dann ins Schwimmbad, Liegen im Schatten sind natürlich keine mehr da, aber es gibt niedrige Stühle in einem überdachten Bereich wo man gleichzeitig seine Füße in ein Wirlpool-Fußbecken stecken kann. Später fanden wir doch noch einen Liegeplatz auf einer der beiden Dachterrassen.
Auch heute war es wieder sehr heiß, die Temperaturanzeige am Pool lag bei 35°

Sonntag, den 25. Jun. 2017

Mein Tag beginnt nach dem Frühstück mit Wartungsarbeiten, die Toilette muss entleert , sowie das Wasser in allen Behältern nachgefüllt werden. Gegen 11:00 gehen wir zum Strand, wir haben unseren kleinen Schirm und die Strohmatten zum im Sand liegen mit dabei. Heute wollen wir in die andere Richtung Adge wandern. Auch hier sind wir pro Richtung gute 40 Minuten am Strand bzw. Wasser unterwegs. Gegen 14:00 sind wir zum Wagen zurück um einen Kaffee zu trinken.
Kurz vor 15:00 Uhr sind wir wieder zum Pool gegangen und gleich ins Wasser, so lässt sich die hohe Temperatur am besten vertragen. Auch hier verbrachten wir eine gute Stunde.
Hermine wollte noch unbedingt etwas von Adge sehen, wir fuhren also kurz vor halb Fünf los, über kleine Nebensträsslein in Richtung der Stadt Adge. Mir ist dann eingefallen daß sich oberhalb der Stadt der Kanal du Midi und der Fluss Herault kreuzten. Zuerst fanden wir den Zusammenfluss der beiden Wasserstraßen nicht, also fuhren wir wieder zurück in die Stadt. Auf einer Stadtkarte konnte ich dann ein Schleusenroundell erkennen, wir fuhren also los nach längerem Warten an einem Bahnübergang erreichten wir dann endlich die Schleuse. Sie war Kreisrund und hatte an drei Seiten Schleusentore. Eines ging in Richtung Beziers, das Zweite in Richtung Meer und die Dritte durch einen kleinen Kanal in den Fluss Herault. Wir hatten etwas Glück es fuhren ein kleines Ausflugsboot und ein normal großes Kabinenboot in die Schleusenkammer. Dabei konnte man sehen mit welchen Talent die einzelnen Schiffsführer ihre Anlegetaue warfen. Der Schiffsführer des größeren Bootes stand sogar in Unterhosen am Steuer und an der Leine. Wie gesagt es war sehr Interessant, der Schleusenmeister erklärte mir sogar das System dieser Schleuse. Nach ca. 15 Minuten war die Schleusenkammer voll, und der Herr mit der Unterhose konnte seinen Weg Richtung Beziers bzw. der Schleusentreppe fortsetzen. Nach einer Stunde fuhren wir zum Campingplatz zurück.

Zum Abendessen gibt es heute Tortellini mit Sahnesoße und Pilzen, dazu Wein und für mich Weizenbier. Nach dem obligatorischen Spülen drehten wir noch eine Runde über den riesigen Campingplatz. Kurz nach 23:00 sind wir in die Koje.

Die Temperaturen lagen auch heute bei über 35°

Montag, den 26. Jun. 2017

Zur Zeit stehen wir ziemlich spät auf, na ja ins Bett gehen wir ja auch nicht all zu früh, gestern Abend war es ja auch schon wieder 23:15 als wir in die Koje gingen.

Wie auch immer, als erstes hole ich in der Bäckerei am Campingeingang ein Baguette zum Frühstück. Das ist nicht weiter aufwendig, es kostet hier in Frankreich ca. einen Euro, meistens sieht man die Leute mit ein bis drei Baguette heimlaufen.
Das Wetter heute ist bescheiden, leicht bewölkt und manchmal leichte Sonne. Wir wollen heute Morgen nach Beziers genauer gesagt zu den Ecluses de Fonseranes fahren. Das ist eine Schleusentreppe mit 8 Kammern die den Kanal du Midi an dieser Stelle um 21 Meter aufstaut bzw. absenkt. Die Anlage selber ist ca. 300 Meter lang. Wir konnten die Schleusentreppe heute nur von oben und das auch nur an der ersten Kammer anschauen, der Rest war wegen Bauarbeiten gesperrt. Wir verbrachten trotzdem eine dreiviertel Stunde an der Schleusentreppe, zu Beginn waren zwei große Ausflugsschiffe in der Schleusen-kammer. Etwas später kamen drei Urlauberschiffe in die Kammern. Ein Schiff war mit 2 Ostdeutschen Paaren besetzt, wie man an der Sprache feststellen konnte. Das größte Schiff in der Kammer war laut Flagge mit 6 Engländern belegt ein Riesenschiff mit geschätzten 15 Meter. Und ganz Souverän am Steuer eine Jüngere Frau die das große Schiff beherrschte, alle Achtung.

Der Hinweg zu den Schleusen war etwas kompliziert, auf dem Rückweg wollte ich unbedingt unseren alten Campingplatz Serignan Plage besuchen. Der Camping war nicht schwer zu finden. Vor dem Ca.platz war ein großer Parkplatz auf dem wir unser Auto abstellten, und zu Fuß hineinlaufen. Hier gibt es ein großes Zentral-Gebäude mit Restaurant, lauschigen Innenhöfen und einer Dachterrasse. Sogar ein Hallenbad ist hier vorhanden. Wir durchstreifen den Platz und finden natürlich auch unseren damaligen Stellplatz wieder. Auf dem Rückweg gingen wir am Take Away vorbei, nach meiner Erinnerung gab es früher eine gute Pizza. Wir sind also hinein und bestellten uns eine Pizza und eine Flasche Wein zum Trinken , die wir dann in einem Parkähnlichen Garten genossen (2010 konnten wir Spiele der Fußballweltmeisterschaft hier an einem Fernsehbildschirm anschauen).

Jetzt wollten wir aber heim, das Sonnendach am Caravan muß noch abgebaut werden, ebenso Tisch und Stühle und der Teppich, einfach alles. Das Wetter war zweifelhaft, auf dem Heimweg obwohl alles so einfach schien, verfuhren wir uns mehrfach. Unser Auto-Navi war völlig daneben, erst nachdem ich das TomTom zusätzlich einschaltete ging es voran und auch heim.

Dienstag, den 27. Jun. 2017

Heute Morgen sind wir schon 6:45 aufgestanden zum einen weil wir nicht mehr schlafen konnten, zum anderen weil wir heute zu unserem nächsten Etappenziel auf unserer Reise aufbrechen wollten. Die Markise haben wir ja gestern Spätnachmittag mit Mühe und Not trocken runter bekommen. Ebenso den Teppich, nur leider hat es teilweise in der Nacht nochmals geregnet, so dass der Sandboden etwas matschig war. Zuerst machten wir ein kurzes Frühstück, dann kümmerte ich mich um den Caravan. Als erstes drehte ich mit dem Accu-Schrauber die Stützen hoch. Nahm dann sämtliche Bretter und Unterlagen die wir zum besseren Stand des Caravan unterlegt hatten raus. Bis dann Hermine vom Waschhaus kam hatte ich den Wohnwagen schon in die Fahrtrichtung gedreht. Als letztes haben wir das Elektrokabel geputzt und aufgerollt. Nun mache auch ich meine Morgentoilette und sind dann zur Abfahrt bereit.

Um 8:40 verlassen wir unseren Campingplatz am Meer Les Sablons, er war sehr schön und sehr gepflegt, besonders die Poollandschaft war das schönste was wir seit langem gesehen haben. Ein paar Kilometer auf der Landstraße und schon ging die Fahrt auf der Autobahn in Richtung Nimes weiter. In Nimes Quest mussten wir die Autobahn in Richtung Ales verlassen, zur weiteren Pflege dieser Autobahn entrichteten wir unseren Obulus von 9,70 Euro. Die Autobahngebühren dieses Jahr erschienen mir sehr Moderat. Unsere Weiterfahrt nach Norden auf der N106 ging ohne große Probleme voran. Die Umfahrung von Ales (am südlichen Ende der Chevennen) war sehr lang, eigentlich sollte hier mindestens eine Tankstelle an der Umgehungstraße stehen. Wir wollten auf dem Weg nochmals Tanken, aber das ging dann mal nicht. Der nächste größere Ort hieß dann Saint Ambroix, hier sollte es dann Richtung Aubenas gehen, aber leider war in der Stadtmitte eine große Baustelle. Sie ließ uns nicht durch fahren, so dass wir Richtung Barjac weiter fahren mußten. Das war weiter nicht schlimm, die Strecke ab Barjac kannten wir ja, aber davor waren es lauter kleine zum Teil sehr schmale Landstraßen.

Jedenfalls um 12:40 haben wir unser heutiges Ziel den Campingplatz Beau Rivage erreicht. Die Rezeption war zwar schon in der Mittagspause, aber der Chef ließ uns einen Stellplatz aussuchen und auch mit dem Caravan hineinfahren. Wir bauten gleich alles auf, und danach machten wir eine kurze Mittagspause. Irgendwann gingen wir hinunter zur Ardeche, der Campingplatz hat sogar einen eigenen Sandstrand, hier machten wir ein kurzes Nickerchen. Wir beide waren wohl doch ein bisschen geschafft. So gegen 17:00 sind wir dann zum Kaffee trinken an den Stellplatz zurück. Im Anschluss besuchen wir die Badeanlage, sie nett und fein und natürlich nicht allzu groß, aber das macht ja nichts, sie passte gut zum Camping-Platz. Und nun schreibe ich an meinen Memoiren, Quatsch ich meine natürlich meinen alljährlichen Reisebericht.

Irgendwann bekomme ich den Rest von unserm gestrigen Abendessen serviert, es gab Putenfleisch mit Reis, hat aber vorzüglich geschmeckt.
Gegen 21:00 machen wir eine kurze Platzrunde, zwei Straßen weiter oben sehen wir einen Rettungswagen, Notarzt und einen anderen Wagen. Was hier passiert ist, keine Ahnung wir wissen es nicht. In der Rezeption haben wir noch Internetverbindung, die Mama gleich dazu ausnutzt um unseren Mädchen zu schreiben.
Kurz bevor wir ins Bett wollten, kam plötzlich starker Wind auf, wie unsere Nachbarn machten wir unsere Sturmsicherung noch an die Markise fest. Zehn Minuten später Regnete es in vollen Zügen, bestimmt 1,5 Stunden lang. Gegen 22:30 machen wir uns Bettfertig, Gute Nacht.
Die Temperaturen lagen heute bei ca. 25° und leicht bewölkt

Mittwoch, den 28. Jun. 2017

Aufgestanden sind wir heute erst um 8:00, in der Rezeption hatten wir gestern noch ein Baguette bestellt. Da ich sowieso ins Sanitärhaus musste holte ich gleich unser Brot mit ab. Gestern Nachmittag ist uns die Kaffeesahne sauer geworden, die zweite in 8 Tagen so gibt es heute den Kaffee schwarz. Nach der Obligatorischen Körperpflege machten wir einen Spaziergang aus dem Campingplatz heraus über eine kleine Landstraße kamen wir an einem Landeplatz für Kleinstflugzeuge vorbei. So gingen wir an die 2 Kilometer durchs Gelände bevor wir wieder umdrehten. An der Rezeption schaute Hermine nach neuen WhatsApp Nachrichten von unseren Kindern. Kurz vor Mittag bin ich selber mit dem Notebook in die Rezeption gegangen, um wieder mal ein Update von Kaspersky runter zu laden. Leider dauerte es dieses mal fast 50 Minuten, 17 MB war das Update groß. Gut, zwischendurch konnte ich noch nach dem Wetter schauen, aber mehr war nicht drin.
Irgendwann am Nachmittag nachdem es immer wieder geregnet hatte und wir schon aus Frust zum Einkaufen gefahren sind. Eine Kondensmilch haben wir schon gebraucht vom Lidl, sind wir mit dem Auto nach Vogue gefahren. Es soll zu den schönsten Dörfern Frankreichs gehören. Aber diese 50 Kilometer hin und zurück waren unserer Meinung umsonst. So etwas mussten wir noch niemals sagen, der Ort war nicht gepflegt, wenig bewohnt auch keine Geschäfte. Schön ist einfach anders.

So kehren wir zum Campingplatz zurück, als erstes trinken wir Kaffee mit Kaffeesahne natürlich sowie ein Stück Apfelstreuselkuchen daheim vom REWE. Für eine halbe Stunde sind wir zum Pool gegangen, aber das Wasser erschien uns heute frisch.

Inzwischen ist es auch schon Abend geworden, es gibt zum Essen Krautspatzen mit natürlich Sauerkraut. Plötzlich wurde der Himmel sehr dunkel, wenig später fing es wieder an zu Regnen. Aber dieses Mal dauerte es nur eine Stunde bis der Regen aufhörte. So gingen wir danach nochmals in die Rezeption um etwaige WhatsApp Nachrichten von Raphaela abzuhören. Aber oben in der Rezeption bzw. Restaurant gab es heute großes Austern-Essen und der Chef hat anscheinend die Internetverbindung gekappt. So gingen wir zum Caravan zurück, vor dem Wagen war es uns zu kühl geworden. Nachdem es schon nach 21:00 blieben wir gleich im Caravan. Zum Abschluss des Tages noch zwei Gläser Sangria für mich und Mama noch etwas Wein und dann geht es in die Koje.

Das Wetter war heute leider stark gemischt, die Temperatur lag um die 23°

Donnerstag, den 29. Jun. 2017

Beim Aufstehen heute Morgen war kein blauer Himmel zu sehen und das Barometer zeigte kühle 17° an. So mussten wir unser Frühstück im Wohnwagen essen. Gegen 10:30 sind wir nach Vallon Pont de Arc wo heute Markt ist, gefahren. Mama wollte den ganzen Weg in den Ort gehen aber mir war das zuviel, so parkten wir auf dem Lidl-Parkplatz also am halben Weg. Während unseres Marktrundganges hat es mehrmals geregnet. Zum Abschluss unseres Marktganges hat Hermine noch zwei Hosen für die Hochzeit in Kenia gefunden. An einem Kreisverkehr in Richtung Ca.-Beau Rivage sahen wir noch ein Schild vom Camping La Roubine, kurz entschlossen fuhren wir noch hin um ihn zu besichtigen. Pauschal gesagt wäre er schon Interessant aber er ist wohl kein ASCI-Platz, der Preis wäre wohl bei ca. 37 € gewesen. Also zu teuer für uns Rentner.
Am Platz zurück gekommen haben wir eine leichte Vesper gemacht, mit einer Dose Hering und Tomatensoße und Curry, die übrigens ausgezeichnet geschmeckt hat. Das sollte man sich merken. Irgendwann sind wir mit unseren Stühlen zur Ardeche hinunter gegangen, unser Camping hat ja einen kleinen Sandstrand. Auch hier verbrachten wir nur eine Stunde bis wir wieder zum Caravan zurück kehrten. Um 18:00 kurz bevor die Poolanlage schließt, sind wir nochmals eine kleine Runde zum Schwimmen hinauf gegangen.
Zum Abendessen gibt es heute Putenschnitzel mit Kartoffelpürree und natürlich ein Glas Weißbier. Nach dem Essen gehört auch Spülen dazu, das auch heute mein Part ist. So ist der Abend auch schon gekommen, nach einem kurzen Besuch in der Rezeption bzw. im Internet sind wir wieder zum Caravan zurück und genossen noch einige Gläser ich mit Sangria und Mama zwei Gläschen Wein. Kurz nach 22:00 sind wir dann ins Bett gegangen.
Die Temperaturen lagen heute bei ca. 22° und es war teilweise immer wieder bewölkt.

Freitag, den 30. Jun 2017

Als wir heute Morgen aufgestanden sind, konnten wir den blauen Himmel sehen, aber die Temperatur war leider nur bei 13°. Hermine holte heute statt dem Baguette sowas ähnliches wie ein Weißbrot, es war länger und wesentlich Dicker wie ein Baguette. Es schmeckte ausgezeichnet und hatte deutlich mehr Volumen. Wir stellten unseren Frühstückstisch in die Sonne und ließen uns das Frühstück schmecken. Nach unserer Morgentoilette gingen wir in die Rezeption und schauten was es neues an WhatsApp- Nachrichten gibt. Schöne Bilder von Raphaela vom Gardasee, auch Alexandra bringt Urlaubsgefühle vom Bodensee mit. Heute wollen wir mit dem Auto nach Labeaume fahren, es ist dort immer wieder schön an diesem kleinen Flüsschen der Beaume zu liegen. Im Hintergrund die bizarren Felsformationen, die meiner Meinung aus der Eiszeit kommen. Der Ort Labeaume selber ist klein aber sehr sehenswert, mit seinen Häusern und steilen Gassen.
Auf dem Weg dahin wechselt das Wetter aber immer wieder. Im Parkplatz bei dem Ort sind viele Autos, als wir am Fluss angekommen sind dagegen sind nur wenige Menschen. Das macht aber nichts, wir legen unsere Strohmatten aus und legen uns in die immer wieder erscheinende Sonne. So verbringen wir die nächsten 1,5 Stunden, bevor wir wieder zusammen packen. Hermine hat in dem Kiesbett einige schöne Steine gefunden, die sie dann nach Hause nehmen will. Zum Abschluss wandern wir durch das schöne Dorf, über steile und enge Wege geht es nach oben. Hier steht ein schönes Haus direkt auf einem Felsen wie man von unten erkennen kann.

Jetzt fahren wir wieder zurück, in Ruoms halten wir nochmals an um eine Gurke zu kaufen, aber hier im Centrum kann man alles mögliche, aber keine Lebensmittel oder Gemüse mehr kaufen. So fahren wir ein paar Kilometer zu einem großen Supermarkt, hier finden wir zu der Gurke noch etwas Fleisch und auch etwas Gebäck.
Am Campingplatz angekommen trinken wir erst einen Cappuccino und essen Kuchen und eine Blätterteigschnitte mit Pfirsich vom Super U. Nach der Kaffeestunde setzte ich an das Laptop um an meinem Reisebericht weiter zu schreiben.

Die Temperaturen sind auch heute ca. 23° und es war teilweise immer wieder bewölkt.

Samstag, den 1. Juli 2017

Heute Morgen war schon ein blauer Himmel zu sehen, als wir aufgestanden sind und die Temperatur lag bei 17°. Mama ist in die Rezeption hoch gegangen für heute hat sie ein Paine bestellt, das ist so eine Art Graubrot. Das schmeckt nicht schlecht. Wir wollen heute Morgen ins Lavendel Museum bei St. Remeze.
Zuerst aber ist die Operation Rasur vorgesehen, mit Bart stutzen sowie einer schönen Nassrasur und anschließend einer Dusche vom feinsten.
Gegen 10:30 sind wir dann los in Richtung Pont De Arc den wir aber erstmals rechts liegen ließen, wir sind weiter gefahren. Ein paar Kilometer weiter gibt es neben der Serpentinen-Straße eine Aussichtsplattform von der man wunderbar auf ein paar Flussschleifen der Ardeche sehen kann. Wo sich auch heute wieder unzählige Kanus den Fluss abwärts bewegen.

Nach 10 Minuten fahren wir weiter, die Abzweigung zum Lavendel Museum ist nur ein paar Meter entfernt. Hier geht es nochmals in die Höhe auf einer schmalen Straße die durch niedriges Gebüsch und Sträucher begrenzt werden. Nach ein paar Kilometern sind wir am Ziel, vor uns liegt das Museum mit seinen großen Lavendelfeldern. Als wir näher kommen kann man sehen, dass die Farben des Lavendels schon stark nachgelassen haben. Offensichtlich ist hier die Blütezeit schon vorbei, die Dolden sind teilweise schon leer. Leicht enttäuscht gehen wir in den Laden, wo auch der Eingang zum Museum, wo auch Führungen gemacht werden, ist.

Mama kauft sich ein Glas Lavendelhonig zum Preis 7,50 € für 250 Gramm, der Preis ist schon happig, aber wir sind im Urlaub. Ich sehe noch eine putzige kleine Zikade für unsere Magnetwand. Nach ein paar weiteren Bildern fahren wir wieder den Berg runter Richtung Ardeche. Kurz vor dem Felsentor sehen wir einen freien Parkplatz, so dass wir mal von dieser Seite ein Bild vom Pont de Arc machen können. Bald darauf sehen wir ein Schild dass uns auf einen Sandstrand hinweist. Wir parken gleich in der Nähe des Felsentors und gehen über einen Schleichweg nach unten. Wir sind schon viele Jahre hier an der Ardeche aber noch nie auf dieser Seite des Felsentors gewesen. Es sind eine Menge Kanufahrer hier, als auch auf der anderen Flussseite.

Es ist schon etwa 14:00 als wir unsere Sachen zusammen packen und Richtung Campingplatz fahren. In Vallon Pont de`Arc bei der Tankstelle vom Super U haben wir noch kurz unser Auto in der Waschanlage gewaschen. Jetzt geht es heim zum Ca.-Platz, später so um 17:30 haben wir in der Rezeption vom Campingplatz unsere Platz-gebühren bezahlt. Wir wollen ja morgen Früh weiter.
Der Camping Beau Rivage war trotz seiner 4* eine kleine Entäuschung für uns, die Gäste waren Einheimische die nur für sich waren. Die Wasserhähne im Sanitärbereich und in der Nähe des Stellplatzes waren wohl auf Sparflamme eingestellt ?.

Die Temperatur liegt auch heute bei höchstens 23°, mal blauer Himmel, mal mehr oder weniger bewölkt.

Sonntag, den 2. Juli 2017

Heute Morgen sind wir schon um 6:30 aufgestanden, wir wollen ja zeitig weiterfahren zu unserm wahrscheinlich letzten Campingplatz hier in Frankreich. Es sollte heute warm und Sonne pur herrschen, davon war mal jetzt nichts zu spüren. Der Himmel war bedeckt und die Temperatur lag bei ca. 18°. Ich durfte so früh ja keinen Lärm machen, ich beschränkte mich auf die Caravanspiegel an das Auto zu montieren. Weiterhin kurbelte ich zwei der Stützen mit der Hand hoch, alles ganz leise. Zuvor war ich noch im Sanitärhaus um mich frisch zu machen. Baguette gibt es heute erst ab 8:00 bei der Rezeption, wir müssen also auch später Frühstücken. Endlich ist es soweit, kurz vor 8:00 gehe ich hoch um das Baguette zu holen. Nun können wir endlich frühstücken, um auch zeitig weiter zu fahren. Zum Schluss die restlichen Stützen mit dem Accu-schrauber hochdrehen und den Caravan an das Auto anhängen, und schon kann es losgehen.
Um 9:05 verlassen wir den Camping Beau Rivage, er war soweit ganz nett, aber fast ganz in Französischer Hand. Das kann auch ein Problem sein, die Franzosen verkehren dann fast nur noch untereinander.
Das Wetter hier an der Ardeche hat uns dieses Jahr etwas im Stich gelassen. Die Temperaturen bei unserem Aufenthalt lagen fast immer bei ca. 23° und oftmals bedeckt, schade wir haben so schöne Zeiten hier am Fluß erlebt. Wir fahren über die Nationalstraße 102 über Villeneuve de Berg in Richtung Montellimar, von dort noch ein paar Kilometer nach Norden. Dann geht es die restlichen Kilometer auf der Autobahn, so dass wir schon 11:15 durch Tournon sur Rhone durchfahren. Und kurz vor halb zwölf haben wir unseren Campingplatz Le Castelet erreicht.

Wir werden freudig von der Platz-Chefin und Ihrem Gatten begrüßt. Sie bieten uns einige schöne Plätze an, wir suchen uns den Platz Nr. 53 aus. Das Aufstellen unseres Caravans dauerte heute wider erwarten sehr viel länger als üblich. Das Gelände hat doch mehr Steigung als man auf den ersten Blick sehen kann, und wir den Caravan hinten sehr hoch stellen müssen um gerade und im Wasser ausgerichtet zu sein. Die Folge ist dass er uns nach hinten abrutschen will, wie gesagt eine etwas längere Prozedur.

Das Wetter hier an der Rhone will uns ebenso im Stich lassen, es ist stark bewölkt und nur selten scheint die Sonne. Erst spät am Nachmittag wird es wärmer, dass wir auch gleich zu einem Spaziergang nützen. Wir gehen über alte Steinbrücke in Richtung Tournon.. . und betrachten an der anderen Seite der Doux ein paar andere Campingplätze. Man kann von hier auch unseren Campingplatz bzw. das Weingut aus dem er entstanden ist betrachten, bevor wir wieder zurück kehren. Jetzt gibt es erstmals einen Cappuccino und ein Stück Marmorkuchen den wir noch von zu Hause haben. Den weiteren Nachmittag verbringen wir an unserem Stellplatz. Irgendwie sind wir schon etwas müde und geschafft.

Zum Abendessen gibt es heute für mich einen Topf mit Erbsensuppe, Hermine ißt Knäckebrot mit Käse und Gurkenscheiben. Jeder nach seinem Geschmack. Nach einem ausgiebigen Duschvorgang, im Anschluss schreibe ich noch an meinem Reisebericht. Um 22:00 und nach ein paar Gläsern Sangria beschließen wir den heutigen Abend.
Das Wetter heute ist durchwachsen, erst gegen 16:00 wird es richtig Sonnig.

Die Temperatur liegt zwischen 23 und 26°.

Montag, den 3. Juli 2017

Wir stehen heute gegen 8:00 auf , der Himmel ist noch sehr grau. Heute gibt es hier am Campingplatz keine Baguette oder ähnliches, der örtliche Bäcker hat heute geschlossen. Aber wir haben noch Reserve für solche Notfälle,nämlich Brötchen zum selber Aufbacken, wir haben ja einen kleinen Backofen dabei. Heute Vormittag wollen wir noch nach Tournon.. . . fahren, vielleicht liegt ja ein Kreuzfahrtschiff hier auf Reede.
Wir haben Glück als wir ankommen liegt tatsächlich ein Schiff am Rhoneufer. Der Name des Schiffes fällt mir gerade nicht ein, allerdings es ist von einer Schweizer Reederei. Die Schweizer sind in der Flußschifffahrt stark vertreten. Die Schiffe die Phoenix-Reisen chartert, sind auch meist von den Schweizern Reedereien. Optisch gefällt mir dieses Schiff gar nicht, aber vielleicht ist es ja innen schön.

Wir gehen weiter über die Rhone-Brücke nach Tain-Hermitage, schlendern über den schönen Marktplatz. Als wir an der Hauptverkehrstrasse wieder Richtung Rhone-Brücke gehen, sehen wir ein außergewöhnliches altes Auto mit einem Gepäckanhänger fahren. Am Rhone-Ufer gehen wir dann zurück, überqueren den Fluss und zu unserem Auto zurück. Kurz vor 13:00 sind wir an unserem Campingplatz zurück. Hier genießen wir die nächste Zeit, kurz vor 3 Uhr gehen wir mal zum Pool um uns ein wenig abzukühlen. Anschließend ist Kaffeetime angesagt, ein Tässchen Cappuccino mit Marmorkuchen geht da immer. Wir machen einen kurzen Spaziergang durch den Campingplatz um zu sehen, was oder wer denn alles dieses Jahr hier Urlaub macht.

Am Spätnachmittag schreibe ich an meinem Reisebericht weiter, solange ich noch weiß was denn heute alles passiert ist. Und schon ist wieder Abendessen-Zeit, heute gibt es Hähnchen-Fleisch in Gulaschform mit Nudeln und Erbsen und Karotten. Zum Abschluss gehe ich noch zum Geschirr spülen, Danach einen Spaziergang über den kleinen Platz,dann kann der freie Abend beginnen, mit vielleicht ein paar Gläslein Sangria oder Weizenbier.

Auch heute Vormittag lässt die Sonne noch auf sich warten, erst um die Mittagszeit kommt die Sonne richtig heraus.

Die Temperatur liegt zwischen 24 und 28°.

Dienstag, den 4. Juli 2017

Heute Morgen als wir aufstehen, ist der Himmel blau, und die Temperaturanzeige an unserem Caravan ist schon bei 24°. Auf das haben wir die letzte Woche an der Ardeche gewartet. Wir dürfen aber nicht meckern, mehr als die Hälfte unserer diesjährigen Urlaubzeit hatten wir hohe Temperaturen mit über 33°.
Ich hole heute in der Rezeption unser Brot, ein Pain haben wir heute bestellt. Das ist so ein kleineres Graubrot, schön weich und schmackhaft. Unseren Frühstückstisch stellen wir erstmal in den Halbschatten, mehr Sonne ist heute nicht drin.

Im Anschluss an unser Frühstück und dem Morgendlichen Besuch im Sanitärhaus entleere ich noch die Kassettentoilette. Wir wollen die noch angenehmen Temperaturen am Vormittag nutzen, um einen Spaziergang zu machen. Dieses Mal gehen wir auf der Nordseite des Doux an der Landstrasse entlang. In Saint Jean de Muzol wechseln wir dann auf einen Fahrraddamm aus und gehen auch hier noch einige Zeit weiter. Nach einer Stunde gehen wir zum Camping-Platz zurück, am Museumsbahnhof sehen wir einen Schweizer Reisebus mit der Aufschrift MS Emerald Liberte.
Das heißt es ist ein Kreuzfahrtschiff in Tournon …. . . auf Reede. Da wir so wieso noch zu einer Tankstelle fahren wollen, entschließen wir uns es bald zu tun. Am Parkplatz in Tournon steht dann tatsächlich das Schiff, es ist sehr Modern und schlicht gehalten. Wie der Komfort auf dem Schiff ist können ja so nicht beurteilen, die Gäste auf dem Schiff sind auf jeden Fall Amerikaner.

Nach einer guten Stunde fahren wir zum Campingplatz zurück und machen eine kurze Mittagspause mit etwas Salami, Käse und Pudding oder Joghurt. Um 15:00 suchen wir dann den Pool auf, die Temperatur ist angenehm und das Wasser frisch. Kurz vor dem Abendessen gehen wir noch zur Rezeption hier haben wir eine gute Internet-verbindung. Nach dem Austauschen neuer WhatsApp-Nachrichten gehen wir zu unseren Stellplatz zurück.
Heute Abend gibt es Rindersteak mit Spinatspätzle, das schmeckt sehr gut. Nach dem Geschirr spülen sitzen wir noch eine Weile bei Weizen und Wein. Gegen 22:00 gehen wir dann Schlafen.

Mittwoch, den 5. Juli 2017

Wir stehen früh auf, es ist erst 7:30 und trotz allem haben schon einige Caravans den Platz verlassen, um Ihre Heim oder Weiterreise anzutreten. Während Hermine unser Frühstück macht, kümmere ich mich um das notwendige rund um den Caravan. Nochmals die Kassettentoilette entleeren, das Wasser für die Toilette auffüllen und die Wäschespinne abnehmen. Wir frühstücken noch draußen, unser Tisch und die Stühle sind ja noch aufgebaut. Danach geht Hermine mit dem Geschirr zum Spülen, während ich die Stützen des Caravans hochdrehe. Ich möchte den Wohnwagen als erstes umdrehen, und auch die Unterleghölzer die wir zum abstützen des Caravans gebraucht haben heraus nehmen und reinigen. Als nächstes stelle ich unser Auto in Position und hänge den Caravan an. Nachdem wir auch das Stromkabel abgenommen haben sind wir eigentlich zur Abfahrt bereit.
Wir gehen nochmals zum Rezeptionsbereich um letzte Nachrichten per WhatsApp zu verschicken. Heute und Morgen haben wir ja kein Internet auf der Heimreise mehr.

Um 10:10 verlassen wir den Camping Le Castelet in dem wir uns immer wohl gefühlt haben. Über die Steinbrücke und auch über die Rhonebrücke geht es per N7 in Richtung Valence, und im Anschluss auf die Autobahnen A49 in Richtung Grenoble, etwas später bei Voiron auf die A48. Nachdem wir eine weitere Autobahn die A43 passiert haben, kommen wir endlich bei Chambery auf die letzte A41, die uns aus Frankreich heraus führen wird. Bei Seynod tanken wir unseren Hyundai voll, und machen auf dem Rastplatz unsere erste Pause. Nach einer dreiviertel Stunde geht es weiter Richtung Genf, ein paar Kilometer weiter bezahlen wir die letzte Maut in Höhe von 43 Euro. Wir haben ja überlegt ob wir in der Nähe von Genf übernachten wollen, uns aber dann dagegen entschieden. So dass wir jetzt durchfahren und um 15:30 auf der Raststätte Bavois in Nähe des Neuenburger See nochmals einen Halt machen.

Zwischenzeitlich wurde im Autoradio bekannt gegeben dass wenige Kilometer vor uns ein Autounfall stattgefunden hat, und mit Stau zu rechnen ist. So verbrachten wir eine Kaffeepause von ca. 50 Minuten auf der Raststätte. Es fuhren zwei Polizeiwagen in hoher Geschwindigkeit durch den Rastplatz um zu diesem Unfall zu kommen. Als wir später weiterfahren, konnten wir aber von diesem Unfall nichts bemerken.

Unsere Fahrt ging relativ gut voran bis wir dann Bern erreichten und schon war ein neuer Stau da.
Die nächsten 60 Kilometer bis zur Raststätte Gunzgen ging es sehr langsam mit immer wieder kurzen Autostopps weiter. Gegen 19:30 haben wir Zürich passiert und waren eine Viertelstunde später nach einem vergeblichen Versuch in der Raststätte Kempthal wieder auf der Raststätte Forrenberg gelandet. Auch sie war voll belegt mit LKWs, nur mit Glück konnten wir ein bißchen Platz zwischen zwei Fahrzeugen ergattern. Nach einem kurzen Spaziergang über die Raststätte gibt es heute eine Brotzeit zum Abendessen. Sülze, Hering in Tomatensauce sowie gekochte Eier, Käse und natürlich ein, zwei Weizenbier stehen auf dem Tisch. Gegen 22:00 legen wir uns schlafen, der Platz ist sehr ruhig.
Die Temperatur lag heute bei etwa 32° und war meist Sonnig.

Donnerstag, den 6. Juli 2017

Wir wachen schon sehr früh um 6:30 auf, Hermine macht uns noch eine Tasse Kaffee, zum Essen gibt es jetzt nichts und schon geht es los Richtung nach Hause. Gute 1,5 Stunden später haben wir schon Bregenz erreicht, der Morgendliche Berufsverkehr hier ist ganz ordentlich. Aber wir kommen trotzdem ganz gut durch die Stadt und sind um 9:15 wieder in Ottobeuren angekommen.

Fazit unserer diesjährigen Urlaubsreise:

Wir waren dieses mal 23 Tage in Südfrankreich unterwegs. Die Hälfte unserer Urlaubszeit hatten wir hohe Temperaturen mit bis zu 34°. In der zweiten Hälfte sind die Temperaturen stark zurück gegangen, meist etwas über 20°. Unsere Campingplätze in diesem Jahr waren bis auf eine Ausnahme sehr schön. Besonders der Campingplatz am Meer Les Sablons war sehr ansprechend mit seiner wunderschönen Badelandschaft. Der Campingplatz an der Ardeche hat mir nicht gefallen, trotz seiner 4**** war die Leistung nicht besonders gut.

Im nächsten Jahr möchte ich wieder, entweder vor oder nach dem Besuch der Provence an die Cote Azur fahren, wo es Landschaftlich sehr schön ist.

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