Vereinigte Arabische Emirate- Januar 2020

Wir sind in diesem Jahr wieder in die Vereinigten Emirate geflogen, weil wir uns nicht für eine Rundreise in Kuba entscheiden konnten. Alternative wäre auch eine Kreuzfahrt an der Westküste Mexikos und den USA in Frage gekommen. So haben wir während unser 14-tägigen Reise nun die Emirate Dubai und Ras Al Khaimah noch näher kennengelernt.

Hier einige der Höhepunkte in den Emiraten

Donnerstag, den 16. 01.2020

Guten Morgen, es ist jetzt kurz vor 5:00 Uhr als wir aufstehen, unsere Reise in die Vereinigten Emirate startet heute Morgen mit der Fahrt zum Flughafen München. Eine Tasse Cappuccino und nichts zum Essen, machen wir uns reisefertig. Unsere großen Alukoffer sind größtenteils gepackt, auch die Kofferbänder sind schon montiert, nur unser Handgepäck zusammen mit den Waschbeuteln muß noch fertig gemacht werden. Um dreiviertel Sechs bringe ich dann unser Reisegepäck nach unten in die Garage, wo der Audi schon startklar auf uns wartet. Mit den zwei großen und zwei kleinen Handkoffern ist der Kofferraum dann schon voll.
Um 5:55 geht es dann endlich los, wir sind zwar noch leicht müde, die Nacht war ja nicht allzulang, aber wir freuen uns trotz allem auf unsere Urlaubsreise in die Emirate. Wir verlassen Ottobeuren über die Umgehungstraße in Richtung Langenberg / Attenhausen. Der rege Verkehr um diese frühe Zeit überrascht mich schon etwas, aber ein Arbeitsbeginn um 6:30 oder 7:00 macht das wohl notwendig. Ich bin anscheinend schon zu lange aus dem Arbeitsleben ausgeschieden, um mich darüber zu wundern. Die Fahrt nach München ging soweit ganz gut, abgesehen vom sehr regen Verkehr auch auf der Autobahn, wir hatten ein Zeitfenster von ca. 1:35 Stunden. davon sollten 10 Minuten als Reserve reichen. Kurz nach dem Passieren vom Ammersee kam im Autoradio die Nachricht „ Stau auf der Umgehung München A99 wegen eines Unfalles“. Zuerst ging alles ganz gut, aber plötzlich standen wir, von jetzt ging es nur noch im Schritttempo weiter, unsere Zeitreserve schrumpfte im Nu auf Null. Das Navi zeigte uns die Ankunft in Hallbergmoos zu unserem Treffpunkt erst gegen 7:35 an. Als wir hinter Feldmoching die A92 in Richtung Freising erreicht hatten, ging es wieder schneller voran. Mit Tempo 140 sind wir dann die Restliche Strecke bis zu unserem Zielort gefahren, unseren Treffpunkt mit Parkfly in der Lilienstrasse erreichten wir auf den Punkt genau um 7:30.

Drei Minuten später war auch schon der Bus von Parkfly da, und wir fuhren gemeinsam in das vorgesehene Parkdeck um unseren Audi abzustellen, und die Koffer umzuladen. Kurz vor 8:00 waren wir schon im Terminal 2 angekommen, leider hatte ich versäumt mich zum vorgesehenen Terminal näher zu informieren. Wir liefen also erstmals ziemlich planlos umher, bis wir uns orientieren konnten. Der Check-In ging reibungslos, auf einer Sitzbank machten wir ein kleines Ersatzfrühstück, da wir zu Haus nichts mehr gegessen hatten. Wir hatten belegte Brote mit Käse und Salami, dazu ein gekochtes Ei, eine kleine Flasche Wasser mußten wir auch noch austrinken. Mit Flüssigkeiten kommen wir nicht durch die Personenkontrolle. Danach schlenderten wir noch durch die Eingangshalle bis wir später ein Stockwerk höher die Passkontrolle passierten. Im Warteraum verbrachten wir die Zeit bis zu unserem Abflug der um 10:50 statt fand. Wir flogen mit Etihad der staatlichen Fluglinie von Abu Dhabi, und unser Flugzeug war eine Boeing 777-300 mit über 400 Sitzplätzen.

Ein Viertelstunde später als vorgesehen starteten wir hier in München, unser Flug ging über Österreich, den Balkan hinunter bis Griechenland. Wir streiften Thessaloniki flogen über die Ägäis und erreichten die sehr grüne Insel Samos sowie Rhodos, hier geht es an der Westküste von Zypern vorbei wieder direkt nach Süden. Zwischenzeitlich gibt es Mittagessen, zur Auswahl steht Chicken, Tortellini, Rostbeef, oder Spaghetti Bolognese. Wir haben uns für das Rostbeef entschieden, dazu gibt es ausgezeichnete Semmelknödel und eine Büchse Bier. Unser Kurs zeigte nun direkt auf die Stadt Tel Aviv in Israel, aber kurz zuvor schwenkte unsere Maschine wieder direkt nach Süden. Wir flogen nun über den Sinai auf der Ägyptischen Seite um bei der Israelischen Hafen und Badestadt Eilath wiederum nach Osten zu drehen. Dort beginnt die Arabische Wüste, wir haben jetzt strahlenden Sonnenschein. Einige Zeit später erreichten wir das Emirat Kuweit am Persischen Golf, jetzt geht es direkt nach Süden. Wir überfliegen das Sultanat Bahrain und gleich darauf um 18:43 das Emirat von Katar.

In der beginnenden Dunkelheit kann man beleuchtete kleine Ortschaften sowie Öltanklager erkennen. Um 19:17 erreichen wir unseren Zielflughafen in Abu Dhabi, unsere Flugkilometer liegen im Moment bei 4980 Km. Inzwischen ist es Stockdunkel geworden als wir auf der Landebahn minutenlang in Richtung Terminal 3 rollen.

Hier müssen wir noch einige Zeit warten, bis unser Flugzeug freigegeben wird, wir hatten unseren Sitzplatz in Reihe 40, also ganz hinten. So waren wir fast die letzten Passagiere die den Flieger verlassen konnten. Über die Fluggastbrücke gingen wir ins Terminal zur Passkontrolle. Wie es sich im nachhinein herausstellte gingen wir zur falschen Passkontrolle (für Anschlußflüge). Nachdem wir unsere Koffer abholen wollten, wurde uns das klar. Wir sind also zurück gegangen und über die Treppe in eine andere Etage und hier nochmals durch eine Passkontrolle. So waren wir die letzten, die um 20:15 in der Eingangshalle auf den wartenden Reisebegleiter von BigXtra trafen. Er führte uns zu einem wartenden Kleinbus, der uns eine Viertelstunde später gemeinsam mit 6 anderen Personen nach Dubai fährt. Nach einer Stunde erreichen wir das terrassenförmige Hotel JA Lake View***** am Stadtrand von Dubai, wo wir die ersten 4 Personen absetzen.Von hier geht es dann weiter Richtung Stadtmitte, auf der Palmeninsel vor dem Hotel Atlantis the Palm***** setzen wir die letzten zwei Gäste ab. Um 21:10 erreichen wir unser Hotel Mövenpick in Bur Dubai. Das Einchecken geht rasch voran und so können wir nach wenigen Minuten unser schönes Executive-Zimmer im fünften Stock beziehen.

Nachdem Hermine unsere Koffer ausgeräumt hat, gehen wir noch mal hinunter in die Eingangshalle. Der erste Eindruck den wir vom Hotel haben ist gut, es ist eine gediegene Eleganz die es ausstrahlt. Nachdem wir uns eine Weile umgeschaut haben und zufrieden sind, gehen wir wieder auf unser Zimmer zurück. Der Tag heute war lang genug und auch sehr anstrengend, kurz nach 22:00 sind wir dann schon im Bett.

Freitag, den 17.01.2020

Es ist 7:45 als wir am Morgen aufgestanden sind, ich habe sehr gut geschlafen, Hermine allen Anschein nicht so gut. Wir machen uns zum Frühstücken fertig und gehen in die schöne Eingangs-halle, hier befindet das Restaurant „The Fountain“. Es ist schon gut besucht um diese Zeit, heute ist ja Feiertag in den Emiraten. Wir finden trotz allem einen schönen Platz zum Essen, das Frühstücks-Buffet ist reichhaltig bestückt mit europäischem Essen. Verschiedene Brote und Brötchen, Croissant und anderes Gebäck, Marmelade und Käse sind zu finden. Natürlich ist auch einheimische oder Asiatische Küche vorhanden. Wir bestellen eine Tasse Cappuccino bei einem Kellner, danach gehen wir zu einem Frühstückskoch der uns Spiegeleier, Rühreier oder auch Omelette machen wird. Mein Spiegelei schmeckt sehr gut, zum Trinken holen wir uns noch einen Orangensaft bzw. Ananassaft von der Saft-Theke. Nach unserem ergiebigen Frühstück erkunden wir das Hotel erstmalig. Wir suchen die Executiv-Lounge die für uns im Preis enthalten sein soll, hier kann man ebenfalls Frühstücken und untertags auch bestimmte Soft-getränke und Snacks erhalten. Weiterhin bekommt man in der Happy Hour von 18:00 -19:30 ausgesuchte alkoholische Getränke. Nach mehrfachen Versuchen finden wir die Lounge, die hier angebotene Frühstücktheke ist aber sehr mager, wir werden wohl darauf verzichten. Als nächstes suchen wir die Garden Lounge auf, hier soll man am Abend eine Sisha rauchen können, auch das wäre bei uns im Preis enthalten. Die Lounge befindet sich im ersten Stock und ist ein großer Innenhof mit mehreren Etagenhohen Außenwänden, das ganze wirkt leider ziemlich schmucklos.
Um 10:30 ist ein Treffen mit der örtlichen Reiseleitung von Meeting Point Dubai, es ist eine junge und nette Dame. Sie schreibt in unsere Reiseunterlagen alle notwendigen Daten für unsere Ausflüge in Dubai hinein. Erstaunlicherweise stimmen sie terminlich mit meinen geplanten Ausflugsplan überein. Als ich Sie nach Informationen über meine gewünschte Metrofahrt hier in Dubai frage, stellt Sie das als sehr schwierig und Abendteuerlich dar. Man merkt hier deutlich, daß Sie mehr an von ihr verkauften ( CitySightseeing Fahrten mit Hop On – Hop Off ) interressiert ist, schade sie war ansonsten sehr nett.
Von 11:30 an waren wir etwa eine Stunde auf der hübschen Dachterrasse mit dem kleinen Pool, die Sonne scheint sehr warm vom Himmel. Wir sind aber noch sehr vorsichtig mit unseren ersten Sonnenstrahlen in diesem Jahr und gehen bald zurück in den Schatten. Danach fahren wir mit dem Lift hinunter bis zur Rezeption um hier 50 Euro in die Landeswährung umzutauschen.

Heute Nachmittag wollen wir noch nach Deira zum Gewürz und Goldsouk fahren, vor dem Hotel stehen ja immer Taxis herum. Wir nehmen das erste Taxi mit dem Ziel die Abrastation am Museum bzw. Creek. Bis dahin sind es etwa 7 Kilometer, wir bezahlen 20 Dirham das sind etwa 5 Euro dafür.
An der Abrastation (Abras sind kleinere Holzboote die für den schnellen Transfer über den Creek gedacht sind). Die Überfahrt ist problemlos und kostet pro Person 1 Dirham. Zehn Minuten brauchen wir über den Creek bis nach Deira dem historischen Handelszentrum von Dubai.

Zuerst besuchen wir einen Gewürzsouk, hier gibt es außer Gewürze auch kleine Teppiche, Schals und andere Bekleidungsoberteile. Natürlich auch Souveniers, Shishas, Magneten und vieles mehr. Als nächstes suchen wir den Goldsouk auf, er ist sehr Interressant, am Beginn des Souks ist ein riesiger Goldring in einem Schaufenster zu sehen. Der „ Star of Taiba wie er genannt wird, hat einen Durchmesser von 70 Zentimeter, besteht aus 21 karätigem Gold mit einem Gewicht von 58,686 Kg, zusätzlich mit 5,17 kg Edelsteine aus dem Hause Swarowski, der heutige Wert liegt bei 2,5 Millionen Euro“.

Wir gehen weiter durch die Goldstraße die an die 300 Gold und Silbergeschäfte haben soll, allerdings fällt mir auf, das ca. ein Drittel aller Goldgeschäfte heute geschlossen hat ( Feiertag ). Wir verlassen diesen interessanten Ort und gehen die Uferstraße am Creek entlang. Hier liegen alte Dhaus die noch heute in Betrieb sind ( Dhau / altes Segelschiff mit ihnen werden Küstennahe Frachtfahrten bis zum Iran, Pakistan oder Indien sowie Oman oder Afrika getätigt ). Wir sehen Flachfernseher, riesige Mengen an Klimageräten, Gefriertruhen und Kühlschränke sowie Staubsauger am Ufer stehen. Ebenso riesige Ballen an Stoffen liegen hier am Ufer, irgendwann werden sie abgeholt oder auf die Dhaus verladen.

Bei einer Cafeteria nahe einer weiteren Abra-Station haben wir noch einen Fruchtcocktail getrunken. Hermine hat sich einen Mango-cocktail und ich einen wunderbaren Erdbeercocktail bestellt, Kostenpunkt 2,50 Euro pro Cocktail. Bei herrlichstem Sonnenschein geniesen wir unsere Getränke, später gehen wir ein paar Meter weiter und fahren dort mit einer Abra wieder über den Creek zurück nach Bur Dubai. Hier am Ufer verweilen wir noch eine Weile, gehen am Ufer entlang bis zu einem Platz wo sehr viele Männer herum stehen. Näheren Kontakt mit Ihnen vermeiden wir aber und verlassen wieder die Uferpromenade, kommen am Finanzministerium vorbei. Eine Parallelstraße führt zurück zur Abrastation, auf dem Weg dahin finden wir ein Taxi, das uns wieder zurück zu unserem Hotel Mövenpick hier in Bur Dubai fährt.

Gegen 17:00 sind wir wieder im Hotel, gehen noch kurz ins Zimmer um uns Badekleidung anzuziehen. Auf der Dachterrasse genießen wir die letzten Sonnenstrahlen, nach einer Stunde ist die Sonne dann verschwunden und wir gehen zurück in unser Zimmer. Dort gehe ich mal zum Duschen während Hermine mit dem Handy beschäftigt ist. Nachdem auch Hermine geduscht hat gehen wir zur Executive-Lounge, da gibt es heute ein kleines Problem. Wir kommen mit unseren Zimmerkarten mit dem Lift nicht in den vierten Stock wo sich die Lounge befindet. Wir gehen daraufhin zur Rezeption und erklären unser Problem, es stellte sich heraus unsere Zimmerkarten sind nicht für die vierte Etage freigegeben. Die junge Frau an der Rezeption programmiert unsere Karten neu, und wir fahren mit dem Lift nach oben. Die Lounge entspricht ihrem Grundgedanken wohl einem Englischen Clubhouse. Es sind ein paar Sessel und kleine Tische im Raum sowie ein Sofa und 2 Flachbildschirme an der Wand wo der Sender CNN pausenlos läuft. Weiterhin ein Buffet für Häppchen und Obst, einen Kaffeeautomat für Cappuccino, Espresso und Milchschokolade. Weiter hinten im Raum befindet sich eine Getränketheke mit ein paar Getränken, am Nachmittag gibt es ein paar Säfte sowie Wasser. In der Happy Hour von 18:00 -19:30 gibt es dann kostenlose Alkoholische Getränke beginnend mit Bier, Weiß oder Rotwein ebenso CubaLibre oder ein Whisky-Mixgetränk die jeweils in einer Karaffe mehrmals nachgefüllt werden. Das ganze ist nicht so hochwertig, entspricht eher den Mindestanforderungen, aber was solls. Die Getränke in diesem Hotel wie in den ganzen Emiraten sind sehr teuer, beginnend mit Bier ca. 10 €; Wein ca. 12-15 € und sonstige Whisky und Rumgetränke ebenfalls ca. 12-15 €; Cocktails sind für 10-15 € zu haben. Vor diesem Hintergrund lernt man dieses kostenlose Angebot zu schätzen.

Gegen 19:00 sind wir ins Hauptrestaurant „The Fountain“ neben der Eingangshalle gegangen, es war schon gut besucht. Die Gäste waren gut gemixt, manche mit Kindern oder nur Ehepaare, die meisten sind Englisch sprechend. Es gab natürlich auch vereinzelt Deutsche aus unserem Osten. Heute Abend war das Motto „Fischabend“, es gab natürlich auch anderes, ich holte mir ein Hühnchen dazu ein bißchen Reis. Beim meinem zweiten Gang wählte ich etwas vom Beef. Zum Trinken bekamen wir Wasser und sehr guten gepreßten Orangensaft. Zum Abschluß holten wir uns noch einen Edamerkäse von der Käsetheke, und dazu ein Schokoladenmousse. Nach dieser Opulenten Mahlzeit haben wir das Hotel noch zu einem kurzen Abendspaziergang verlassen. Nur ein paar hundert Meter die Straße entlang und wieder zurück. Nach unserem kurzen Ausflug sind wir auf unser Zimmer zurück, dort wartete eine gute Flasche Italienischer Rotwein auf uns, ein Geschenk des Hauses.
Wir hatten wunderbare Frühlingstemperaturen von ca. 23 – 25°

Samstag, den 18.01.2020

Heute Morgen sind wir schon um 6:45 aufgestanden, und nach unserer Morgentoilette ins „Restaurant Fontaine“ zum Frühstücken gegangen. Es ist noch nicht viel los im Restaurant was sicher der frühen Zeit geschuldet ist. Das Frühstück hier ist ausgezeichnet und auch der Service, das Personal kommt unserer Meinung größtenteils aus Pakistan, Nepal oder ähnliches. Alle sind sehr freundlich, um 8:00 sind wir auf`s Zimmer zurück, denn um 8:30 werden wir schon wieder abgeholt zu unserer großen Stadtrundfahrt. Wir sind Punkt halb Neun wieder bei der Rezeption, hier steht auch schon der Reiseleiter der uns abholen will. Mit uns fahren auch noch ein paar Leute hier aus dem Hotel. Der Reiseleiter stellt sich vor, es ist ein exellent Deutsch sprechender Mann hier aus den Emiraten. Als erstes fahren wir über den Creek zum Stadtteil Deira, dem alten Handelszentrum von Dubai. Es ist heute eine moderne Stadt mit vielen Hochhäusern und Hotels. Wir holen im Hotel Hilton Deira Creek noch ein paar Gäste ab, dann geht`s auch schon weiter zum Creek. Wir halten am alten Fischereihafen bei den Dhaus an, die jeden Morgen zum Fischen hinaus auf`s Meer fahren. Hier leben und arbeiten die Menschen auf diesen kleinen Schiffen unter einfachsten Verhältnissen, für uns kaum vorstellbar.

Zehn Minuten verbringen wir hier, dann geht es auch weiter zu einem Diamanten-Geschäft, nur gut daß wir alle viel Geld mitgenommen haben. Im Geschäft wurden wir von einem Sympatischen Mann empfangen, der nicht nur Deutschsprachig war, sondern auch in Deutschland gelebt haben muss. Er hielt einen kurzen Vortrag über Diamanten und seinen Verkauf in den Emiraten, dann wurden wir auch schon weitergereicht in die einzelnen Schmuck-Abteilungen. Ein Verkäufer bot uns Kaffee oder Tee an, es stellte sich heraus daß er im Raum Stuttgart aufgewachsen war. Ob das alles wahr ist können wir nicht beurteilen, er ist jedenfalls sehr nett. Auf jeden Fall möchte auch er etwas an Schmuck verkaufen, das ist schon klar. Nach einer dreiviertel Stunde verlassen wir das Schmuckgeschäft, es stehen schon einige von unserer Ausflugsgruppe draußen in der warmen Sonne. Nach einer Viertelstunde kommt auch der Rest der Gruppe aus dem Geschäft und wir können weiterfahren. Als nächstes besuchen wir ein Lederwarengeschäft, das hat uns der Reiseleiter schon zu Beginn angekündigt. Das sind halt so Werbeaktionen von Sonnenklar TV um so den Preis für Ihre kostenlos angebotenen Ausflüge zu senken.
Die Lederfabrikation die wir jetzt besuchen, stellt Artikel für Europäische Marken wie Zara, Hugo Boss und viele andere her, es beinhaltet Jacken, Mäntel und andere schöne Sachen. Wir kommen in einen Showroom, auf einem Laufsteg werden uns von ein paar hübschen Mannequins schöne Jacken und Mäntel präsentiert, sie sind alle aus dünnen Ziegenleder und alles Wendejacken. Nach ihrer Präsentation kommt eine der hübschen Damen und nimmt mich in einen Umkleideraum. Dort bekomme ich eine Sportjacke zum Anziehen, danach gehen wir gemeinsam über den Laufsteg nach draußen und präsentieren uns dem staunenden Publikum. Sie holen noch ein weiteres junges Mädchen und einen älteren Herrn aus unserer Gruppe zur Präsentation ihrer Produkte. Danach gehen wir in den Verkaufsraum und schauen uns an was es hier alles gibt. Es sind sehr schöne Sachen dabei, die Preise dafür, sie sind mir entschieden zu hoch. Ein junges Mädchen aus unserer Gruppe trägt eine von den Jacken zum Anprobieren, ich konnte zufällig den Preis dazu hören. Die Rede war von 580 Euro, das ist mir zu teuer.

Dann geht es wieder weiter, unser Pflichtprogramm ist jetzt beendet. Wir fahren vom Stadteil Deira über die Sheikh Rashid Road ins Zentrum von Dubai. Als erstes geht es an der The Dubai Frame vorbei (The Frame ist einem goldenen Bilderrahmen nachgebaut, er ist 150 Meter hoch und 90 Meter breit. Unten im Rahmen befindet sich ein Museum, über Fahrstühle fährt man nach oben. Von hier im oberen Teil des Bilderrahmens hat man einen schönen Blick über das alte und neue Dubai). Weiter geht es auf der Sheikh Zayed Road, der Prachtstraße hier in Dubai am Dubai World Trade Center, am Dubai International Financial Centre vorbei, etwas später kommen wir am Burj Khalifa vorbei. Hier stehen viele prachtvolle Wolkenkratzer nebeneinander, die meisten sind über 300 Meter hoch. Auf der linken Seite sehen wir jetzt die Emirates Mall und die Skihalle stehen. Wir fahren in Richtung Meer, kommen am Madinat Jumeirah Souk vorbei und gleich darauf können wir den Burj Al Arab sehen. Unser Bus sucht sich in der Einfahrtsstraße zum Hotel einen Platz zum Parken, wir steigen aus dem Bus und gehen alle Richtung Einfahrt des Hotelturmes.

Der Eingang und die Zufahrt zum Hotel ist gesichert durch Security, auch außerhalb des Geländes darf man nicht einmal auf der Straße stehen. Man könnte ja die Zu oder Ausfahrt der Exclusiven Gäste behindern. Wie auch immer, wir können ein paar schöne Fotos machen, im Jahre 2016 sind wir ja noch unter dieser Zufahrtstraße durchgegangen. So etwas geht heute leider nicht mehr, nach ein paar Bildern geht es auch schon weiter Richtung Atlantis The Palm. Bevor wir die Zufahrt zur Insel erreichen, sehen wir im Hintergrund den Palast des Generaldirektors von Dubai (Bürgermeister), und gleich danach ein wildes Strand / Sandgelände. Man staune auf diesem Gelände stehen viele große Wohnwagen und Auflieger, im Hintergrund sieht man eine Riesenyacht bei einer kleinen Insel liegen.

Dann fahren wir auch schon auf der Zubringerstraße auf „The Palm“ (die Zufahrtstraße ist ca. 7,6 Kilometer lang und der Durchmesser von „The Palm“ beträgt an die 12 Kilometer. Auf den einzelnen Palmblättern befinden sich viele Villen von berühmten Zeitgenossen. Der Sheikh von Dubai verschenkte Prominenten hier Villen im Wert von 5 Millionen Euro mit der Absicht, dadurch Interessenten mit der Nachbarschaft zu einem der Promis den Kauf eines Hauses schmackhaft zu machen. Die Preise dazu: eine normale Villa kostet hier ca. 1 Million Euro, am Ende eines Palmwedels beträgt der Preis dann 5 Millionen Euro) bzw. dem Hotel Atlantis wo wir jetzt zu Mittag essen werden.

Das Restaurant Kaleidoskop befindet sich in einem Seitenflügel des riesigen Hotels, unser Reiseleiter führt uns durch den Seitenflügel und erklärt uns den Weg zum Aquarium Lost Chambers, das wir nach unserem Essen besuchen können. Aber zuerst gehen wir ja zum Essen, durch den Empfang kommen wir in den riesigen Speisesaal vom Kaleidoskop. Unsere Gruppe bekommt einige Tische zugewiesen, Hermine und ich haben zwei junge Mädchen bei uns am Tisch sitzen. Sie verbringen eine Urlaubs-woche hier in Dubai offensichtlich sind gerade Semesterferien bei uns in Deutschland. Wir bestellen uns bei einem Kellner die Getränke bevor wir an das Buffett gehen. Die Getränke hier im Hotel sind sehr teuer, eine kleine Flasche Bier würde ca. 12 € kosten, wir wählen uns eine große Flasche Wasser zum Preis von ebenfalls 10 € aus. An der riesigen Buffett-Theke suche ich mir ein Gericht mit Hühnchen und Reis aus, danach noch eine kleine Schnitte Pizza. Zum Abschluß nehme ich von der Obst und Eistheke noch einen Becher mit einem gemischten Eis, das Öffnen des Eisbechers war allerdings eine Herausforderung.
Nach unserem Essen suchen wir das Aquarium Lost Chambers auf, es ist thematisch rund um die versunkene Stadt Atlantis gestaltet. In zehn Unterseeischen Räumen tummeln sich Haie, Stachelrochen, Piranhas, Hummer und winzige Seepferdchen in großen Becken. In dieser wunderschönen Unterwasserwelt sieht man Muränen aus künstlichen Höhlen herausschauen, bunte Barsche sowie sehr viele Stachelrochen vorbeiziehen.

Nach einer dreiviertel Stunde verlassen wir das Aquarium und suchen nochmals die Terrasse des Restaurant auf. Hier sehen wir unseren Reiseleiter mit einem Kollegen an einem Tisch sitzen, ich frage ihn ob wir in den Garten bzw. Poollandschaft des Hotels Atlantis gehen dürfen. Er verneint dieses, mit der Begründung, daß viele Mittaggäste im Hotel essen können, aber die Hotelgäste dieses 5* Hauses möchten und sollen nicht gestört werden. Wir gehen weiter über die nette Terrasse, an ihrem Ende will ich schon wieder umdrehen, da bekommt Hermine einen Anfall von zivilem Ungehorsam, sie möchte unbedingt weiter gehen. Über einen schmalen Weg betreten wir die Gartenlandschaft dieses Superhotels, und schauen uns genüßlich um. Im Vergleich zum gesamten Hotelgebäude ist dieser Garten gar nicht so besonders oder außergewöhnlich. Wir machen trotzallem einige schöne Bilder vom Garten, Pool und von der tollen Rückansicht dieses weltbekannten Hotels. Dann treten wir den Rückweg an und suchen den Weg nach draußen.

Was hier auffällt, direkt ins Hotel bzw. in die Lobby kommt man nicht mehr hinein, überall steht Security herum und sperrt die Durchgänge ab. Nur gut daß wir im Jahre 2016 schon einmal in diesem wunderschönen Hotel waren und uns damals im Erdgeschoss ausführlich umschauen konnten. Unser Busparkplatz befindet sich gleich neben der Monorailstation, die das Festland hier mit der Insel verbindet. Wir müssen noch ein paar Minuten warten bis unser Bus erscheint, in dieser Zeit kommt eine große Stretchlimousine an. Aus diesem Fahrzeug steigen, von uns gezählt 16 kleine Chinesen aus.

Es geht jetzt zurück zu unseren Hotels, der Reiseleiter bietet unseren Fahrgästen gewünschte Austiegsmöglichkeiten in der Stadt an. Gegen 16:15 erreichen wir wieder unser Hotel. Nachdem wir uns kurz frisch gemacht haben, ziehen wir die Badesachen an und gehen zum Pool der sich ja in nächster Nähe befindet. Dort verbringen wir die nächsten eineinhalb Stunden in der warmen Nachmittagsonne. Kurz vor Sechs gehen wir ins Zimmer zurück zum Duschen und fertig machen zum Abendessen ins Restaurant „The Fountain“. Es sind heute auffallend viele Inder oder Pakistani zum Essen hier, das Restaurant ist so gut wie voll. Das Essen ist gut, viele Arabische oder Asiatische Sachen, zum Trinken bekommen wir Wasser und gepreßten Orangensaft. Zum Nachtisch nehmen wir eine Schokoladenmousse sowie frische Ananas in Scheiben, die hervorragend schmecken.

Gegen 19:00 sind wir schon wieder im Taxi auf dem Weg zur Dubai Mall bzw. Burj Khalifa. Es sind ja nur 9,5 Kilometer bis dahin, und der Preis für das Taxi liegt bei 5 Euro. Kurz vor der Mall beginnt der Rush Hour der abendliche Stau hier in Dubai, unser Fahrer läßt uns aus dem Auto steigen und zeigt uns die Richtung wo die Mall ist. Es ist mittlererweile schon Stockdunkel und unsere Orientierung ist nicht die beste, wir laufen halt in diese Richtung und hoffen endlich die Mall zu sehen. Nach einiger Zeit sehen wir ein Hochhaus vor uns, das mir als „ die Fackel bekannt ist (das Hochhaus genannt die Fackel hat im Jahr 2015 und 2017 gebrannt), jetzt wissen wir endlich wo wir sind. Von jetzt sind es nur noch ein bis zweihundert Meter bis zu unserem Ziel. Der Burj Khalifa See ist ein 12 Hektar großer künstlicher See in dem zur Abendzeit die berühmten Wasserspiele stattfinden. Diese Wasserspiele sind vergleichbar mit denen der Glitzerstadt Las Vegas nur noch viel größer, die beleuchteten und von Musik begleiteten Wassersäulen können bis zu 150 Meter in die Höhe schießen. Dann beschließen wir in den Apple Store der Dubai Mall zu gehen, sie befindet sich auf Etage 1. Von hier soll man die beste Aussicht auf die Wasserspiele und danach auf die Lasershow am Burj Khalifa haben. Es ist traumhaft hier, heute haben wir Zeit wie sonst niemals und geniesen die nächsten Stunden. Kurz vor halb Elf fahren wir mit dem Taxi wieder zum Hotel zurück.

Sonntag, den 19.01.2020

Es ist 7:00 als wir aufgestanden sind, uns kurz fertig gemacht und in den Speiseraum zum Frühstücken gegangen sind. Ich bestelle mir ein Spiegelei, was der Koch am Show-Cooking sehr gut macht. Im Anschluß hole ich mir ein Croissant, Brot und Brötchen vom Buffett, es gibt meist auch einen guten Gouda-Käse an der Theke. Am Tisch haben wir kleine Gläschen mit Mövenpick- Marmelade die gut zu meinem Frühstück passen.

Um 9:30 fahren wir dann mit dem Hotel-Shuttle nochmals zur Dubai Mall. Wir haben für 12:00 Eintrittskarten zum Burj Khalifa At The Top. Um diese frühe Zeit sind die Geschäfte in der Mall noch gar nicht geöffnet, überall sind die Gittervorhänge noch zur Hälfte geschlossen. Wir verlassen also die Mall und gehen am Burj Khalifa Lake entlang, vorbei am Opernhaus bis zum Ende des Sees. Man sieht überall Reinigungs-personal im See und außerhalb arbeiten. Auch einen Reinigungs-Roboter sehen wir am Boden des künstlichen See die Fliesen putzen. Jetzt am Vormittag ist der ganze Vorplatz leer, gestern Abend waren hier Tausende von Menschen auf der Promenade flanieren und die Lichtershow ansehen. Wir geniesen die Zeit und sitzen auf deiner der zahl-reichen Bänke in der warmen Vormittagsonne.

Um 11:30 gehen wir in die Mall zurück, im Untergeschoß ist auch der Eingang zum At The Top ( Burj Khalifa ), wir hatten schon zuvor unsere Eintrittskarten bestätigen lassen. So konnten wir uns gleich in die Reihe der Wartenden einreihen. Hier ist immer was los, es ging sehr zäh voran bis wir endlich die Röntgenkontrolle erreicht hatten. Auch der lange Zugang bis zu den Lifts war voll wartender Menschen. Als wir die normalen Lifts dann endlich erreicht hatten, führt ein weiblicher Mitarbeiter uns durch eine Glastüre in einem ganz anderen Bereich des Turms. Es stellte sich heraus, daß wir jetzt mit einem Lift in den Hotelbereich vom Burj Khalifa fahren. Das Armani Hotel, die Armani Residenzen sowie die Armani Suiten belegen fast ausschließlich die Etagen 1 – 39 im Tower. Nach mehrmaligem Wechsel des Fahrstuhls haben wir die Aussichtsplattformen mit Außenterrasse auf der 124. Etage endlich erreicht. Heute sind wir das dritte Mal auf dem Turm, es bleibt aber immer wieder ein Erlebnis. Wir haben strahlenden Sonnenschein und eine gute Fernsicht heute.

Palast von Sheik Mohammed bin Rashid Al Maktoum / re.oben

Am Port Rashid (Kreuzfahrtterminal) sehen wir, daß außer der MSC Seaview auch die mein Schiff 5 da ist, (Die MSC Seaview haben wir im März letzten Jahres in Cozumel / Mexiko gesehen). Unsere Fotos werden bestimmt super, eine gute Stunde verbringen wir hier oben, dann geht es den selben Weg über das Armani Hotel nach unten. Im Ausgangsbereich sehen wir noch ein Modell der zukünftigen Stadtentwicklung hier in Dubai mit dem neuen Dubai Creek Tower der jetzt über 1000 Meter hoch werden soll, und im Jahr 2021 fertig gestellt sein soll. Man möchte damit den Kingdom Tower in Dschidda/Saudiarabien übertreffen.

Wir verlassen jetzt die Dubai Mall und fahren mit dem Taxi nach Bur Dubai zu The Frame, dem goldenen Bilderrahmen. Der The Frame ist erst im Januar 2018 eröffnet worden. Er besteht aus zwei 150 Meter hohen Türmen die unten durch ein Basisgebäude und oben durch eine 93 Meter breite Brücke verbunden sind. Im unteren Basisteil befindet sich ein kleines Museum, das die Entwicklung Dubai vom Fischerdorf zur Großstadt zeigt. Im Brückenteil oben auf 150 Metern befinden sich zwei 25 Meter lange Glasfußböden, über den man gehen bzw, schauen kann.

Wir kommen am Zabeel Park am Eingang des Bilderrahmen an. Im Internet hieß es, daß Rentner im Alter über 60 Jahren keinen Eintritt bezahlen müßten, das entspricht leider nicht der Wahrheit. Wir bezahlen und gehen weiter zu diesem Bauwerk. Die Ornament-Außenverkleidung von The Frame soll aus 24 karätigem Gold bestehen, wir glauben es und betreten das außergewöhnliche Gebäude. Im unteren Teil, wie schon erwähnt befindet sich das Museum das man nicht weiter erwähnen muß. Wir betreten den Fahrstuhl und gleiten nach oben, durch die Fenster vom Fahrstuhl kann man auch nach außen sehen. Dann sind wir oben im Brückenteil, zu beiden Seiten kann man durch die Ornament-fenster im Rahmen auf das alte Dubai und an der anderen Seite das neue Dubai mit dem Burj Khalifa sehen. Am Boden dieser Brücke befinden sich 2 ca. 25 Meter lange und etwa 2 Meter breite Glasfußböden über die man gehen kann, wenn man sich dazu traut. Hermine hat hier keine Hemmungen darüber zu gehen, es sind ja nur 150 Meter bis zum Erdboden. Ich bin da schon etwas reservierter, mache es dann aber doch noch. Die Aussicht über Dubai ist toll, hier gibt es keinen Ferndunst wie am wesentlich höheren Burj Khalifa. Wir bleiben etwa eine halbe Stunde hier oben, können ein paar schöne Bilder machen und fahren danach wieder hinunter. Auch im sehr grünen Park rund um „The Frame ist es sehr schön in der Sonne zu sitzen, es gibt auch ein kleines Wasserspiel vor dem Eingang des Gebäudes.

Dann verlassen wir den Park und fahren mit dem Taxi in unser Hotel zurück. Da es erst 15:00 ist beschließen wir zu unserem Hotelpool auf dem Dachgeschoß zu gehen, es sind noch einige Liegen in der Sonne frei. In der warmen Nachmittagssonne genießen wir unsere Freizeit. Später gehen wir noch in die Executive Lounge zu einem Cappuccino und später einen CubaLibre trinken. Dann ist der Abend auch schon da, das Fontaine-Restaurant wartet schon auf uns. Das Restaurant ist auch heute sehr gut besucht, in der Hauptsache von Pakistani oder Inder, die ein/zwei Tage hier verbringen, dann sind sie wieder weg. Nach dem Abendessen machen wir noch einen kleinen Spaziergang vor dem Hotel, im Anschluß geht es auf unser Zimmer und danach gleich in`s Bett.

Es war sehr sonnig heute mit Temperaturen von 25 bis 27°

Montag, den 20.01.2020

Kurz vor 6:00 am frühen Morgen sind wir heute schon aufgestanden, denn heute ist eine Stadtrundfahrt in Abu Dhabi geplant. Das heißt schnell Frühstücken und uns fertig machen, denn der Bus holt uns schon gegen 7:00 vor unserem Hotel ab. Mit dem frühen Früstück das klappt soweit ganz gut, das Restaurant ist schon geöffnet, nur der Eier und Omelettekoch hat seine Showküche noch nicht geöffnet. Das macht aber gar nichts, wir kommen mit dem übrigen Essen auch klar, auch eine Tasse Cappuccino und ein Glas Orangensaft wird uns an den Tisch gebracht. Die Kellner hier sind alle sehr freundlich und betriebsam. Um 7:00 stehen wir vor dem Hoteleingang, mit uns fahren anscheinend noch zwei weitere Pärchen nach Abu Dhabi. Zehn nach 7:00 ist dann der Bus da und es geht los. In Ibn Batutta das sich am südwestlichen Stadtrand von Dubai befindet steigt unser heutiger Reiseleiter zu. Hier ist auch anscheinend das Büro von Meeting Point das die Ausflüge und den Aufenthalt von BigXtra Gästen hier in den Emiraten koordiniert. Gegen 9:00 sind wir hier in Abu Dhabi angekommen, In der Zwischenzeit haben wir noch drei weitere Gäste, die hier in Abu Dhabi Urlaub machen aufgesammelt. Sie werden mit uns gemeinsam die vorgesehenen Besichtigungen machen. Wir fahren nun zur großen Sheihk Zayed Moschee, der riesige Parkplatz vor der Moschee ist heute noch ziemlich leer. Wir gehen nun gemeinsam zu einer der beiden runden Glaskuppeln am Rand des Parkplatzes wo sich der neue Eingang zur Moschee befindet. Auf einer Rolltreppe geht es nun ein Stockwerk nach unten, in diesem Tiefgeschoß befinden sich eine kleine Einkaufsstraße und auch einige Bistros. Wir gehen weiter und kommen an eine Sicherheitskontrolle wo unser Reiseleiter unsere Eintrittskarten kauft. Dann geht es weiter, auf einem mehrere hundert Meter langem Rollband fahren wir durch einen Tunnel weiter in Richtung Moschee. Danach geht es auf einer Rolltreppe wieder nach oben und wir stehen vor der Grand Moschee.

Die Moschee wurde vom Emir Zayed bin Sultan Al Nahyan (dem Gründer und ersten Präsidenten der VAE – Vereinigten Arabischen Emiraten) im Jahr 1989 begonnen. Er konnte aber die Fertigstellung im Jahr 2007 nicht mehr erleben, da er im Jahre 2004 verstarb. Sein Mausoleum befindet sich hier auf dem Gelände der Moschee.

Wir stehen vor den Wasserbecken die Pracht dieses weißen Gebäudes wird durch die Spiegeleffekte des Wassers zusätzlich betont. Sie ist mit ihren über 22.000 qm die drittgrößte Moschee der Welt und kann über 40.000 Gläubige aufnehmen. Sie besitzt 82 Kuppeln und 1096 mit goldenen Ornamenten verzierte Säulen. Wir gehen sprachlos durch die Gänge, die einen großen mit Blumen-mosaiken verzierten Innenhof umschließen. In den Eckpunkten befinden sich vier 107 Meter hohe Minarette.( in der großen Gebetshalle befindet sich ein 5.625 qm großer und von 1200 Iranischen Weberinnen gefertigter Teppich. Die Hauptkuppel wird vom größten Kronleuchter der Welt geschmückt. Er ist 15 Meter hoch und hat einen Durchmesser 10 Metern. Er und seine 6 etwas kleineren Geschwister wurden in Deutschland gefertigt).

Ich habe soviele Bilder vom Inneren der Moschee, da fällt die Auswahl schwer

Man kann viel sagen oder schreiben, wir sind heute das zweite Mal in dieser wunderschönen Moschee, ( Vor vier Jahren mußten wir durch eine große Tiefgarage gehen, bevor man in die Moschee kam, meine Gattin mußte sich damals eine Abaya für die Besichtigung anziehen) sie ist einfach gesagt „ ein Traum in Weiß und Gold“. Die Kosten dafür von 715 Millionen Dollar ist sie bestimmt wert, davon hat Sheihk Zayed 350 Millionen aus seiner Privatschattulle bezahlt. Heute gibt es abgesperrte und markierte Wege, die man nicht verlassen darf und Fotographieren darf man auch nicht alles. Wir sind aber zufrieden mit dem was wir sehen, es ist wunderschön hier.

Nach ca.1/12 Stunden sind wieder gefahren durch die moderne Stadt, vorbei an den Palästen der Königsfamilie, erreichen wir die Corniche von Abu Dhabi. Kurz vor dem Emirates Palace biegen wir leider ab und fahren auf die Insel Al Kasir, wo sich das Freilichtmuseum Heritage Village befindet. Wir steigen aus dem Bus und besuchen das kleine Museum, leider ist es wenig ansprechend, so daß wir nach einer halben Stunde schon weiter fahren. Hier auf der Insel befindet auch das Theater von Abu Dhabi sowie das Fairmont Marina Hotel, das wir 2016 schon im Rohbau gesehen haben. Dieses 5* Luxus-Resort beeindruckt als Wolkenkratzer mit seinen zwei Türmen die über einen Brückenbogen miteinander verbunden sind, es wurde erst im Jahr 2019 eröffnet.

Wir fahren wieder zurück, kurz vor der Brücke zum Festland halten wir an einem kleinen Parkplatz an. Von hier können wir Fotos vom Emirates Palace und vom Präsidentenpalast des Sheiks von Abu Dhabi machen. Ich bin wahnsinnig enttäuscht, die Entfernung über die Bucht zum Hotel bzw. zum Präsidentenpalast beträgt jeweils ca. 1500 – 2000 Meter leider ist die Sicht etwas trübe. Nur gut daß ich eine gute Fotokamera habe, die solche Entfernungen überbrücken kann, das Emirates Palace haben wir 2016 schon besucht und auch von Innen gesehen. Sonst wäre meine Enttäuschung noch größer gewesen.

Urlaub 2016 – Emirates Palace

Dann geht es auch schon zurück, wir fahren an einer Insel vorbei wo angeblich Öl gefördert wird. Wir passieren das 160 Meter hohe Capital Gate, das mit einer Neigung von 18 Grad das am stärksten geneigte Gebäuder der Welt ist. Hier befindet sich ein Hotel der bekannten Hyatt-Gruppe. Weiter geht es am Aldar HQ Building vorbei, das die Form einer aufgestellten Gläsernen Scheibe mit einem Durchmesser von 121 Metern hat. Hier in den Emiraten kommt man von einer Superlative zur nächsten.

Zum Abschluß in Abu Dhabi besuchen wir noch eine Kunstgalerie, wo es sehr viele schöne Sachen zum Kaufen gibt. Vom Diamantring bis zu Kunstgegenständen oder kleinere Wandteppiche, hier gibt es alles. Der Geschäftsführer präsentiert uns ein paar Wandteppiche. Sie sind wunderschön und mit einem Preis von 2500 € für den größten davon, ich hätte ihn ohne weiteres auf das doppelte geschätzt. Aber letzten Endes kauft keiner unserer Mitreisenden irgend etwas in dieser sicher sehr ansprechenden Galerie.

Nach einer dreiviertel Stunde fuhren wir dann wieder zurück nach Dubai in unser Hotel, das wir gegen 14:45 erreichten. Als erstes gehen wir auf`s Zimmer und ziehen die Badesachen an, und gehen zum Pool, wir haben strahlenden Sonnenschein. Die meisten Badeliegen sind frei, so können wir den restlichen Nachmittag hier geniesen. Gegen 17:30 gehen wir in die Executive Lounge um einen Cappuccino zu trinken, eine halbe Stunde später gibt es dann auch schon Cuba Libre und die anderen Alkoholischen Getränke. Nach gut einer Stunde gehen wir auf unser Zimmer zurück um uns für den Abend bzw. das Abendessen fertig zu machen.

Auch heute ist das Restaurant wieder sehr voll, die meisten Gäste hier sind vom Optischen gesehen Inder und Pakistani. Sie sind meistens nur ein bis zwei Tage hier, dann sind sie wieder verschwunden. Auf Nachfrage bei unserem Ober erklärt er, daß sie auf Arbeitsuche sind und vielleicht auch auf Probe hier in der Stadt arbeiten. Nach dem Essen machen wir noch einen kleinen Spaziergang vor dem Hotel bevor wir auf unser Zimmer zurück gehen.

Dienstag, den 21.01.2020

Heute ist unser vorletzter Tag hier in Dubai, denn Morgen Mittag fahren wir weiter nach Ras Al Khaimah in unser Badehotel Double Three by Hilton. Wir sind erst um 7:45 aufgestanden gleich zum Frühstücken hinunter in`s Fontaine Restaurant, denn wir wollen heute noch mit der Metro zum Miracle Garden (Blumenschaupark) fahren. Das wird sicher ein Abenteuer, bisher sind wir nur mit dem Taxi hier in Dubai unterwegs gewesen. Und wir wissen nicht wie es mit dieser roten Nol Cards und dem Aufladen dieser Karte vor sich geht. Zuerst gehen wir auf`s Zimmer zurück um uns für den heutigen Ausflug umzuziehen, Hermine will unser Geld aus dem Zimmertresor holen. Aber er geht schon mal nicht mehr auf, nach dreimaligem Versuchen haben wir keinen Chancen mehr, und müssen hinunter in die Rezeption um unser Malheur zu melden. Nach ca. 20 Minuten kommen zwei Bedienstete vom Hotel, einer macht den Tresor auf und der zweite protokolliert das ganze Prozedere.
Nun suchen wir eine Bank direkt neben dem Hotel auf, um weitere etwa 30 Euro in die Landeswährung Dirham umzutauschen. Der Eintritt ins Miracle Garden kostet schon mal 26 Euro, dazu noch die Kosten für die Metro. Dann gehen wir weiter um die nächste Metrostation Oud Metha zu suchen. Nach ca. 20 Minuten erreichen wir die Station und den Eingang, wir gehen eine Treppe nach oben und stehen in einer etwas kleineren Bahnhofshalle. Jetzt sind wir erstmal etwas ratlos, es gibt Automaten aber auch einen Schalter für den Kartenverkauf ?. Hermine fragt bei einer Bediensteten um Rat, sie hilft uns ausgiebig und versucht uns das Ganze zu erklären. Es stellt sich heraus, da wir mit Metro und Bus fahren müssen, brauchen wir dazu eine silberne Nol Cards. Das ganze kostet nun pro Person 10 Euro bis zum Miracle Garden und zurück, wir könnten auch den ganzen restlichen Tag noch mit dieser Card fahren. Sie gilt bis Mitternacht, mit dem Taxi würden wir pro Fahrt und mit viel Glück 15 Euro bezahlen. Wir gehen durch die Schranke noch eine Etage nach oben und steigen in die einfahrende Metro ein, nach zwei weiteren Metrostationen stellen wir fest, daß wir in die falsche Richtung fahren. Bei einem jungen Mann (er ist vermutlich Gastarbeiter aus Indien oder Pakistan ) fragen wir nach, er führt uns in das obere Stockwerk.

Dort fährt die Metro in die richtige Richtung zur Emirates Mall, jetzt klappt alles. Nach einer Stunde haben wir die große Mall erreicht, von hier müssen wir weiter mit der Buslinie RT 105 fahren. Wir verlassen die Metrostation und suchen den Ausgang, der Weg führt uns in die große Mall hinein. Hier gehen wir nach Rechts wie nach Links, wechseln das Stockwerk folgen einem Schild zum Busparkplatz. Es stellt sich heraus, das ist der Busparkplatz für die Ausflugsbusse. Nach mehrmaligem Fragen zeigt uns ein Mitarbeiter den richtigen Weg aus der Mall heraus, auf den Parkplatz, wo wir nach weiterem Fragen in Reihe 5 unseren Bus finden und einsteigen, fünf Minuten später fährt er schon los. 10 bis 15 Kilometer später haben wir den Miracle Garden erreicht. Von der Haltestelle bis zum Garten sind es nur etwa150 Meter, an der Kasse stehen nicht allzuviele Besucher, so können wir gleich hinein gehen.

Der Miracle Garden ist nur von Mitte November bis Anfang Mai geöffnet, und ist mit 150 Millionen Blumen der größte Blumengarten der Welt. Beginnend mit einer aus lauter Blumen bewachsenen Airbus 380. Es gibt hier riesige Mickey Mouse-Figuren, eine große Blumenuhr mit 15 Metern Durchmessern, zwei mit Blumen geschmückte Burgen. Verschiedene Blumenbögen die zb. Formen von Herzen oder Schmetterlingen haben, eine große mit Blumen bewachsene Schildkröte, oder einen 12 Meter hohen Teddybär. Riesige Elefanten, Pinguine oder eine ca. 8 Meter hohe Katze oder aber ein Englisches Landhaus aus lauter Blumen. Man könnte hier ewig aufzählen, der Park ist ein Gedicht und wir verbrachten hier mehr als 2,5 Stunden. Die Temperatur über die Mittagszeit war sehr angenehm, so geschätzte 25°. Vom Miracle Garden hätten wir noch in den Butterfly Garden gehen können, der sich gleich daneben befindet. Aber Schmetterlingsparks haben wir schon einige in der Welt gesehen, ob in der Karibik, oder in Sri Lanka, Singapur oder auch nur auf der Insel Mainau am Bodensee. Die Schmetterlinge sind alle etwas problematisch zu Fotografieren, sie halten meistens nicht still.

Kurz nach 14:15 gehen wir zur Bushaltestelle zurück, und nach weiteren 20 Minuten nimmt der Bus uns wieder mit zur Emirates Mall. Dieses Mal habe ich den Aufgang zur Metrostation gesehen, so daß wir ohne Probleme mit der einfahrenden Metro wieder zurück zu unserem Hotel in Bur Dubai fahren können. Die Dubai Metro ist eigentlich ein Skytrain (nur ein Sechstel fährt sie unterirdisch) und besteht in der Regel aus 5 Waggons, die aber alle meistens voll besetzt sind. In der Metrostation Burjuman mußten wir kurz umsteigen von der roten Linie auf die grüne Linie die weiter fährt bis zu unserer Metrostation Oud Metha. Die Fahrt vom Miracle Garden bis zu unserer Station dauert etwa eine halbe Stunde, von hier laufen wir noch weitere 20 Minuten bis zum Möwenpick Hotel zurück.
Mittlererweile ist es Viertel nach Vier geworden, wir gehen kurz aufs Zimmer zum umziehen und gleich darauf weiter zum Pool, der ja auf unser Etage liegt. Es ist ja noch Sonnig und sehr warm, so genießen wir bis nach 17:00 die Zeit am Pool, danach gehen wir zur Executive Lounge um noch einen Cappuccino zu trinken. Nach 18:00 gibt es dann Alkoholische Getränke, mein Leibgetränk CubaLibre gibt es heute nicht. Dafür trinke ich einen Wodka mit Orange, der schmeckt auch sehr lecker. Eine gute Stunde bleiben wir in der Lounge bis wir wieder zurück aufs Zimmer gehen. Ich nehme noch meinen Fotoapparat um ein paar schöne Bilder vom ganzen Hotel zu machen, Morgen Mittag geht es ja weiter nach Ras Al Khaimah.
Heute ist Indischer Abend im Restaurant, das heißt die meisten Gerichte sind auf Indien abgestimmt. Als erstes nehme ich mir eine Tomatensuppe, später noch ein Rindergulasch und natürlich noch eine Nachspeise. Meist ist es eine Schokoladen-mousse oder kleine Kuchen. Danach machen wir einen kleinen Spaziergang und sitzen noch kurz in der Lobby und darauf geht es auch schon ins Bett.

Mittwoch, den 22.01.2020
2. Teil Fahrt u. Aufenthalt in Ras Al Khaimah

Gegen 8:00 sind wir heute aufgestanden, haben uns fertig gemacht zum Frühstücken im Fontaine Restaurant. Wir könnten ja auch essen in der Executive Lounge, wir haben die Buffettheke zu Beginn einmal angeschaut, die Auswahl an Essen ist absolut billig und kein Vergleich mit unten im Hauptrestaurant. Der Speiseraum ist auch heute rappevoll mit Indischen oder Pakistanischen Gästen. Wir nehmen uns Spiegelei mit Brot, später Croissants und Brötchen mit der Möwenpick-Marmelade. Die kleinen Gläser mit Marmelade stehen ja auf jedem Esstisch. Danach noch einen Teller mit frischem Obst, vorzugsweise nehmen wir geschnittene Ananas-Scheiben. Es ist schon 9:20 als wir zurück auf unser Zimmer gehen, und unsere großen Koffer für die Abfahrt fertig machen. Dann gehen wir nochmal zum Pool hoch um die letzte Morgensonne von Dubai genießen, so ca.1,5 Stunden haben wir ja noch Zeit. Um 12:20 sollen wir vor dem Hotel abgeholt werden. Kurz nach 11 Uhr duschen wir nochmal im Zimmer, machen auch unser kleines Gepäck fertig. Und fahren dann zur Rezeption hinunter zum Checkout, was auch ohne Probleme geht. Wie es sich zeigt fahren noch vier weitere Personen mit uns nach Ras Al Khaimah, ein Pärchen aus dem Raum Nürnberg kennen wir ja schon.
Unser Bus kommt 12:20 und nach ein paar Minuten geht`s auch schon los. Aber wie schon von mir erwartet, aus dem Hilton Dubai Creek -Hotel im Stadtteil Deira holen wir noch weitere Urlauber ab. Man hat den Eindruck hier in Dubai sind alle Straßen Einbahnstraßen, unser Bus fährt kreuz und quer durch die Stadt. Nach einer Stunde haben wir dann endlich den Stadtrand erreicht. Wir kommen an der Endstation der grünen Metrolinie genannt (Etisalat) vorbei, hier werden die Züge praktisch umgedreht und es geht wieder in die andere Richtung zurück. Bis zum Double Three by Hilton in Ras Al Khaimah sind es ca. 85 km, dafür brauchen wir über die Schnellstraße E611 etwas über eine Stunde, kurz vor unserem Ziel laden wir noch ein Pärchen am Luxushotel Waldorf Astoria ab.

In unserem neuen Hotel Double Three by Hilton angekommen, heißt es daß die Zimmer noch nicht fertig sind und wir uns noch eine halbe Stunde also bis 15:00 gedulden sollten. Wir gehen auf die Terrasse vom Restaurant und holen uns ein Coca Cola, die Terrasse ist sehr schön mit ihren Pools. Aber um diese Zeit ist hier keine Sonne mehr da, das Hotel hat neun Stockwerke und die beschatten um diese Zeit die ganze Terrasse. Wenn man Sonne haben will muß man an den Strand oder zu beiden Seiten des Haupthauses wo die niedrigeren Villages stehen.

Kurz darauf gehen wir zur Rezeption, holen unsere Zimmerkarte und fahren mit dem Lift in den siebten Stock, wo sich unser Balkonzimmer befindet. Gleich darauf kommen auch unsere Koffer mit dem zuständigen Boy, der uns danach noch die Balkontüre öffnet. Das Zimmer ist groß und schön ca. 33qm, ein großes Bett, ein Sofa einen Tisch sowie einen Stuhl. Dahinter an der Wand noch eine Steckdosenleiste für unsere Technischen Anschlüsse. Der Balkon hat Sicht auf den Eingang bzw. auf ein Parkähnliches Gelände. Auf dem sich zwei einem Wohnwagen ähnliche Anhänger befinden, die mit Tischen und Stühlen auf einem künstlichen Rasen zum Imbiß gedacht sind.

Etwas später sind wir noch durch`s Hotel gelaufen um uns zu Orientieren, auf der Terrasse war ja leider schon Schatten. So besuchten wir die Dachterrasse auf Etage 9, von der uns Dagmar und Klaus schon berichtet hatten, sie war leider kleiner als gedacht. Eigentlich ein großer Raum mit offenen Fenstertüren, aber der Cappuccino und später der Wodka-Orange den ich hier getrunken habe, waren gut. Ok, die Aussicht war gut, wir konnten das Nobelhotel Waldorf Astoria auf der anderen Seite der Bucht sehen.
Um 19:30 sind wir auf die Außenterrasse vom Al Marjan Restaurant zum Abendessen gegangen, ich suchte mir ein schönes Beefsteak aus, dazu ein paar Kartoffeln. Der Ober brachte uns die Getränke, für Hermine ein Glas Rotwein, ich bestellte mir ein Bier das recht gut schmeckte. Etwas später am Abend sind wir noch in die Lounge Bar gegenüber vom Restaurant und der Rezeption gegangen. Hier gibt es Live-Musik von zwei jungen Damen, eine davon spielte Saxophon und die Zweite sang dazu. Wir fanden einen Sitzplatz bei einem jungen Pärchen mit einem Kleinkind ziemlich nah an der Bühne. Der kleine Mann etwa 2 Jahre alt war äußerst lebhaft und immer unterwegs, zog abwechseln seine Eltern zum Tanzen in Richtung Bühne. Nachdem die Mädchen ihre Musikvorstellung beendet hatten, kam von der Animation ein junger Mann und spielte Musik über seinen Laptop ab. Wir bleiben etwa zwei CubaLibre lang, das heißt bis ca. dreiviertel Zehn Uhr als wir auf unser Zimmer gehen.

Donnerstag, den 23.01.2020

Es ist 8:30 als wir aufstehen, wir machen uns soweit fertig zum Frühstücken im Al Marjan Restaurant. Mit dem Lift fahren wir von der 7. Etage hinunter in die Eingangshalle, wo sich auch der Eingang zum Restaurant befindet. Wir verlassen aber die Halle in Richtung Terrasse/Strand und betreten die Außenterrasse vom Restaurant. Als erstes suchen wir uns einen schönen Tisch in der schon warmen Morgensonne. Beim zuständigen Kellner bestellen wir uns einen Cappuccino, danach gehen wir hinein in den Speisesaal, und an die riesige Buffettheke um für uns das passende Frühstück auszusuchen. Bei einem der vielen Köche am Buffett bestelle ich ein Spiegelei und hole dazu Brot von der Theke. Das Ei ist nicht ganz durch, da fehlt bestimmt noch eine Minute und ist leider nicht gewürzt, im Gegensatz zur Mövenpick-Küche wo der Koch die Eier sehr gut würzte. Danach suchten wir noch Brötchen und Croissant dazu Marmelade aus einer großen Schüssel. Die angebotene Wurst und der Schmierkäse der zum Frühstück angeboten wird, entspricht nicht unseren Vorstellungen. Zum Abschluß gibt es meistens noch Obst. Auch eine zweite Tasse Cappuccino brachten die Kellner uns immer wieder. Nach unserem Frühstück gehen wir nach oben ins Zimmer und machen unsere Morgentoilette zu Ende. Von unserem Örtlichen Reiseleiter liegt eine Nachricht im Zimmer, das unser Ausflug nach Musandam morgen Früh um 8:20 stattfindet.

Gegen 10:00 sind wir dann auf die große Terrasse in der Nähe des schönen Pools, suchen uns ein schönes Plätzchen zum Anfang im Halbschatten einer Palme oder unter einer Pergola. Wir lernen hier ein jüngeres Ehepaar aus Moers kennen, das ebenfalls gestern hier im Hotel angekommen ist. Aus Ihrem Gespräch ist zu entnehmen, daß sie schon mehrmals hier im Haus gewesen sind. Irgendwann am Vormittag machen wir einen Spaziergang über den Hotelstrand, in der Reklame ist hier von 600 Metern die Rede. Das entspricht nicht ganz der Wahrheit, aber es ist trotz allem sehr nett hier. So gegen dreiviertel Eins sind wir dann ins Al Marjan Restaurant gegangen um eine Kleinigkeit zu essen, hinten an der Pizza-Theke wurden wir dann fündig. Hier gab es eine Pizza Margherita und noch eine andere Pizza mit Oliven zur Auswahl, von der Margherita nahmen wir uns zwei Scheiben mit an unseren Tisch. Der Kellner brachte mir eine Flasche Amstel-Bier, das Bier ist für meinen Geschmack schon ein bißchen herb, aber man gewöhnt sich daran. Zum Abschluß gibt es noch Obst und ein Eis.

Nach dem Mittagessen sind wir zu unseren Liegen zurück gegangen, aber hier war inzwischen nur noch Schatten. So nahmen wir unsere Sachen und suchten uns einen anderen Liegeplatz um aus dem Schatten des Hotels heraus zu kommen. Weiter hinten am Strand in der Nähe des Infinity-Pools ist noch für einige Stunden Sonnenschein angesagt. Irgendwann machen wir noch einen kleinen Spaziergang über den Strand. Gegen 16:00 sind wir zum Sundowner in die Anchor Sport Kneipe die eine nette Dachterrasse hat, gegangen. Hier haben wir uns einen CubaLibre bestellt, es war aber noch nicht allzu viel los. Ein dreiviertel Stunde später kam auch das Ehepaar aus Moers auf die Aussichtsterrasse, sie fragten ob sie denn bei uns Platz nehmen durften. Was wir natürlich bejahten, so konnten wir ein nettes Gespräch mit den beiden führen. Es stellte sich heraus daß er Handels-Reisender für Bauxit-Produkte ist, und in der ganzen Welt (auch in China, Corona-Virus) unterwegs ist. Nach einer halben Stunde verabschieden wir uns von den beiden und gehen ins Hotel zurück.

Als erstes gehe ich zum Duschen, während Hermine die Kleidung für den Abend herrichtet. Ich sitze dann auf unserem Balkon und mache mir Sprachnotizen für meinen Reisebericht, als Hermine dann zum Duschen geht.
Das schöne an unserem Zimmer ist, wir haben hier am Balkon noch eine wunderbare späte Nachmittags-Sonne, während sie unten am Strand ab 17:00 schon ganz verschwunden ist. Wie auch schon gestern sind wir ins Al Marjan Restaurant zum Abendessen gegangen. Wir suchten uns einen Platz auf der Aussenterrasse, da es Drinnen im Restaurant unheimlich laut ist, und man natürlich auch die verschiedenen Essensgerüche sehr deutlich schmeckt. Das Essen hier im Restaurant ist deutlich schlechter als im Hotel Mövenpick in Dubai, eigentlich schade. Das Publikum im Hotel ist stark Osteuropäisch (Ukraine, Bulgarien) aber auch Engländer, Italiener und Arabischer Herkunft. Nach dem Essen ist ein kleiner Spaziergang angesagt, und danach ist in der Lobby WhatsApp-Zeit. Hinter uns ist die Bühne der Lobby-Lounge die nur durch ein Glasfenster von der übrigen Halle getrennt ist. Nach einem kurzen Besuch und einem CubaLibre in der Lounge beschließen wir den heutigen Abend, und gehen nach oben in unser Zimmer.

Freitag, den 24.01.2020

Heute müssen wir früh aus dem Bett, da um 8:20 unser Ausflug nach Musandam im Oman (die Halbinsel Musandam ist die östlichste Spitze des Omans und ist nur wenige Seemeilen vom Iran entfernt) beginnen soll. Ein Blick aus dem Fenster zeigt, heute ist das Wetter bedeckt und von der Sonne ist leider nichts zu sehen. Wir machen uns also Reisefertig und gehen im Anschluß nach unten ins Restaurant, ich bestelle mir ein Spiegelei beim Koch. Heute Morgen bedient mich ein anderer Koch der mein Spiegelei anständig würzt, die Qualität des Essens ist anscheinend auch vom jeweiligen Koch abhängig. Danach gehen wir schnell in unser Zimmer und holen unser Ausflugsgepäck, und fahren mit dem Lift gleich wieder hinunter zur Lobby.
Unser Ausflugsbus steht schon vor dem Hotel und es sitzen etwa 25 Personen aus anderen Hotels darin. Wir suchen uns einen freien Sitzplatz, und merken dann daß ein paar Personen den Bus verlassen haben um die Toilette bei uns im Hotel aufzusuchen. So warten wir noch 10 Minuten bis sich die einzelnen Personen wieder im Bus einfinden. Einer der zurück gekommenen Busgäste hat die Abwesenheit genutzt um in unserem Speisesaal noch Croissant und anderes Essen zu holen. Natürlich brachte er seiner Frau auch etwas zum Essen mit. Offensichtlich gab es in ihrem Hotel nicht zu essen. Jetzt um 8:35 geht es dann los, wir holen noch ein junges Pärchen aus dem Luxushotel Waldorf Astoria ab. Wir kommen in der Nähe des Flughafens von Ras Al Khaimah vorbei, ab und zu sehen wir ein paar Beduinendörfer und weidende Kamele die das spärliche Gras das hier zu sehen ist abgrasen. Dann geht es auch schon weiter Richtung des mächtigen Hadjar-Gebirges, das sehr karg wirkt, es gibt hier praktisch keine Vegetation mehr. Nur noch schroffe Felsen an denen wir entlang fahren.

Nach mehr als 2,5 Stunden und Durchfahren eines weiteren Emirates (Fujairah) sind wir an der Grenze zum Sultanat Oman angekommen. Es ist jetzt kurz nach 11:00 als wir die Grenze und die Hafenstadt Dibba erreichen. Wir müssen mit dem Bus auf einen fast voll belegten Parkplatz fahren, damit der Zollbeamte in unserem Bus die Reisepässe kontrollieren kann. Kurz nach der Grenze haben wir den Örtlichen Reiseleiter aufgenommen der an der Straße stand. Dibba hat einen Stadtteil der zu den Emiraten gehört (Fujairah) sowie den Östlichen Teil der Stadt der zum Oman gehört, hier befindet sich auch unser Dhauhafen. Von hier gehen die Bootsausflüge zur Halbinsel Musamdam. Am Parkplatz des Hafens angekommen, gehen wir ein paar hundert Meter bis wir zum Schluß über eine große Anzahl von dort liegenden Dhaus überwechseln, bis wir unser Ausflugsboot erreichen. Unsere Dhau hat zwei Stockwerke, im oberen hinteren Teil befinden sich Badeliegen, in der Mitte ein Großer Tisch mit Stühlen. Hier setzten sich eine Anzahl unser Busgäste nieder, es sind wohl die gleichen Leute die man auch auf einer Kaffeefahrt treffen könnte. Am vorderen Teil befinden sich bunte Sitzkissen und Lehnen auf dem Boden, auf denen wir uns plazieren. Im unteren Teil sind vorne ebenfalls Sitzkissen sowie ein größerer Tisch auf dem später unser Mittagessen präsentiert wird. Im Heck befinden sich zwei Toilletten und Waschbecken.

Dann geht die Fahrt auch schon los, an der Küste entlang nach Osten in Richtung der Iranischen Küste die etwa 100 Kilometer entfernt ist. Zur Zeit gibt es ja große Probleme mit dem Iran, und ein Krieg mit dem Westen scheint momentan nicht ausgeschlossen zu sein. Unser Ziel ist die Haffah Bucht in der Omanischen Enklave Musandam etwa 25 Kilometer von Dibba entfernt. Das Wetter ist nicht allzu gut, wir hatten schon heute Morgen einen bedeckten Himmel, dagegen hier auf dem Meer ist blauer Himmel zu sehen. Was negativ ist, es herrscht ein kalter und sehr starker Wind, der die heutige Seefahrt etwas unangenehm machte. Nach etwa einer Stunde warfen wir an der Haffah Qadema Beach unsern Anker, es waren mittlererweile schon einige andere Dhaus mit ihren Ausflugsgästen vor Ort. Hier konnten unsere Schiffsgäste mit einem kleineren Motorboot zum Strand fahren, oder zum Schnorcheln gehen, wir hatten sogar ein Paddelboot mit dabei. Einige von uns, darunter auch wir blieben an Bord, konnten uns nicht für den Strand begeistern. An Bord gibt es etwas Obst und schmackhafte Kekse zum Naschen. Die Aussicht auf die umliegenden Berge war zwar nett, aber im Vergleich zu den Norwegischen Fjorden oder der Thailändischen Küste im Bereich von Phuket die wir kennen, konnte sie nicht mithalten.

So blieb unsere Dhau etwa 2,5 Stunden in dieser Bucht, zwischenzeitlich bot unser Reiseleiter uns eine kleine Bootsfahrt weiter in die Bucht hinein, wo irgendwo ein kleines Dorf sein sollte. Hinterher stellte sich diese Fahrt als Fake heraus, es gab hier gar kein Dorf. Stattdessen fuhren wir mit zum Strand um ein paar unserer Gäste abzuholen. Später gibt es noch ein Mittagessen an Bord, leider kann ich es so nicht mehr genau beschreiben. Alles was ich dazu weiß, es gab unter anderem auch Hähnchen und Reis. Später legten wir ab und fuhren ein paar Kilometer weiter nach Norden, wo unser Reiseleiter uns eine Kalksteinhöhle zeigen wollte. Aber auch das war nichts besonderes, eigentlich war es nur ein großes Loch in der Felswand so drei/vier Meter tief. Dann fuhren wir wieder zurück nach Dibba, der Wind war leider immer noch sehr unangenehm und verleidete uns die ganze Seefahrt. Wir versteckten uns hinter den Sitzkissen um einigermaßen geschützt zu sein. Auf halben Weg haben wir noch angehalten, weil einige der Passagiere unbedingt noch Angeln wollten, darunter auch ein Asiatischer Reiseleiter, der eine kleine Gruppe Asiaten an Bord betreute. Einen Fisch haben sie dann tatsächlich noch gefangen.

Nach mehr als einer Stunde sind wir dann wieder an Land angekommen und steigen in unseren Bus. Nach ein paar Kilometern sind wir schon an der Omanisch/Emiratischen Grenze angekommen, hier steht eine Autoschlange ca. dreihundert Meter lang zur Zollkontrolle. Eine ganze Stunde warten wir in der Warteschlange bis wir an der Grenzstation angekommen sind und ein Emiratischer Zöllner unsere Pässe kontrolliert. Es ist mittlererweile schon nach 17:00 geworden, als wir Dibba endlich verlassen. Wir haben jetzt noch ca.120 Kilometer Heimweg vor uns. Nach 1,5 Stunden erreichen wir Ras Al Khaimah-Stadt, und eine Viertelstunde weiter sind wir bei den Rotana-Hotels, wo wir im letzten Jahr unseren Urlaub verbrachten. Hier also sind die hungrigen DDR-ler aus unserem Reisebus her, wir mußten im letzten Jahr nicht in anderen Hotels zum Frühstück klauen gehen. Nachdem das letzte Pärchen im Waldorf Astoria Hotel abgesetzt wurde, kamen wir kurz nach halb Sieben endlich im Double Three by Hilton an. Im Zimmer machen wir uns kurz frisch, kühlten unsere Füße ab, bevor es zum Essen hinunter ins Restaurant geht. Zum Essen gibt es nicht viel zu sagen, wir suchten uns einen Tisch auf der Terrasse, allerdings mit einem Gas-Terrassenstrahler in unserem Rücken. Sie hatten ja einige von diesen Heizstrahlern aufgestellt, An diesem kühlen Abend brauchte man schon eine zusätzliche Wärme.
Nach einem Spaziergang suchten wir die Lobby-Lounge zu einem Getränk (CubaLibre) auf. Wir hatten Glück und fanden Platz an einem kleinen Tisch, kurz darauf kam eine Bauchtänzerin in die Lounge. Im Nu stand eine dichte Reihe von Zuschauern vor uns und verdeckte unseren Blick auf die Tanzvorführung. Zum Abschluß suchen wir noch die Dachterrasse in der neunte Etage auf, um noch ein paar Bilder von der beleuchteten Bucht und den Pools zu machen. Hier oben in der ShoFee Bar nahmen wir einen letzten Drink (CubaLibre) des heutigen Abends ein.

Samstag, den 25.01.2020

Es ist 8:00 in der Früh als wir aus den Federn hüpfen, geschlafen habe ich heute recht gut. Wir haben unter unserem Nachtischschränklein ein sogenanntes Nachtlicht. Da die Lichtschalter an der Rückseite unseres Bettes im Dunkeln nicht allzugut zu finden sind, ist der Sinn dieses Nachtlichtes durchaus gegeben. Der Nachteil daran ist, daß man durch die Helligkeit auch zu früh wach wird. Wir machen uns jetzt fertig zum Frühstücken, die Morgensonne scheint schon in unser Zimmer herein. Mit dem Lift fahren wir hinunter ins Erdgeschoß und bei der hinteren Drehtüre hinaus zum Poolbereich bzw. zur Terrasse vom Marjan Restaurant. Der Ober bringt uns den bestellten Cappuccino, bevor wir zur Buffet-Theke gehen. Die Essens-Auswahl hier im Hotel ist für uns Europäer etwas bescheiden, mit anderen Worten, unser Frühstück oder Abendessen im Möwenpick/Dubai war wesentlich besser.

Nach dem Essen sind noch schnell aufs Zimmer um die restliche Morgentoillette zu beenden. Im Anschluß es ist jetzt dreiviertel Zehn oder etwas später, sind wir mit unseren Badesachen hinunter zum Pool gegangen und suchen ein schönes Plätzchen so halb Sonne/Schatten. Hier verbrachten wir die nächsten 2,5 Stunden auf den bequemen Badeliegen. Natürlich holen wir uns ein bis zwei Drinks mit CubaLibre in der nächstgelegenen Strandbar. Gegen 13:00 suchen wir das Al Marjahn-Restaurant auf, in der Hoffnung nach einem Teller mit Pommes oder Omelette. Leider erfolglos, also holten wir uns an der Pizzastation ein paar Scheiben mit Pizza Margherita die ganz ausgezeichnet schmeckt. Der Kellner brachte mir ein Glas Amstel-Bier, später holten wir an der Käsetheke noch einige Schnitten mit Goudakäse, den es immer zur Mittagszeit gibt. Zum Schluß holen wir uns noch etwas Eis, bevor wir zurück zu unserem Liegestuhl gehen.

Eine halbe Stunde noch, dann ist die Sonne hinter unserem 9 Stöckigen Hotel verschwunden. Wir gehen weiter in die Bucht hinaus, am Ende des Strandes hat man bis etwa Abends halb Sechs volle Sonne. So zweimal am Tag machen wir einen kleinen Strandspaziergang, man spricht hier von 600 Metern Länge des Strandes. Meiner Meinung nach sind es aber höchstens 400 Meter, rechts vom Centralgebäude befinden sich die 10 Deluxe Room Villas. Sie sind im Halbkreis angeordnet mit Grün-Anlagen und schönen Pools für Erwachsene und Kinder. Hier gibt es auch Kinder-Spielplätze und für die kleinsten Kinder noch einen Extra Pool. Sogar einen Eisverkauf mit Möwenpick-Eis gibt es hier, die Preise von einer Kugel Eis sind aber sehr gediegen. Eine Kugel kostet ca. fünf Euro, was aber kein Hindernis zu sein scheint.

Dann gehen wir zu unserem Liegeplatz zurück, treffen unterwegs noch unsere Bekannten aus Moers und halten ein kleines Schwätzchen mit den beiden ab. Hier verbringen wir noch die restliche Zeit in der Sonne. Kurz nach 17:00 gehen wir ins Zimmer zurück, geben zuvor aber unsere Badetücher bei der Handtuchausgabe ab. Wir verlassen jetzt das Hauptgebäude, und gehen draußen nach Rechts, wir bleiben aber innerhalb des Hotelgeländes. Hier befinden sich ein paar Geschäfte sowie ein Büro wo man diverse Ausflüge/Wüstensafari buchen kann.
Danach sind wir wieder auf unser Zimmer zurück, auf dem Balkon scheint noch die letzte Abendsonne. Diese 20 Minuten genießen wir auch noch, bevor es zum Duschen und danach zum Abendessen ins Al Marjan Restaurant geht. Der weitere Abend verläuft ähnlich wie all die anderen Abende auch, Gegen 22:00 gehen wir auf unser Zimmer zum Schlafen, man wird ja auch beim Nichtstun müde.

Die Temperatur lag heute bei etwa 28 bis 30°

Sonntag, den 26.01.2020

Es ist kurz nach 8:00 als wir heute aufstehen, ein Blick durch unser Balkonfenster verrät einen mit Wolken bedeckten Himmel. Trotz allem machen wir uns zum Frühstück fertig und fahren mit dem Fahrstuhl zur Lobby hinunter bzw. ins Restaurant. Nach einer Viertelstunde draußen auf der Terrasse wechseln wir ins Restaurant-Innere weil es plötzlich zu Regnen beginnt. Hier drinnen ist es laut wie in einer Bahnhofshalle, vom Geruch nicht zu reden, der hier herrscht. Nach ca. einer Stunde sind wir fertig mit dem Essen und gehen wieder hinauf auf`s Zimmer.

Das Wetter ist zwischenzeitlich wieder schön geworden so daß wir mit unseren Badesachen hinunter zum Pool gehen können. Wir haben seit ein paar Tagen ein sehr schönes Liegeplätzchen gefunden, hier unter einer Pergola sind die Liegekissen trocken geblieben vom vergangenen Regen. Und vor zuviel Sonne schützt sie uns auch noch. Die Temperatur momentan liegt bei ca. 25°. Das Wetter wird wieder sehr wechselhaft, und die Sonne verschwindet immer wieder hinter den Wolken. Um halb zwei gehen wir ins Marjan um etwas Essbares zu suchen (Pommes oder Ähnliches), leider ohne großen Erfolg. Ich finde etwas mit Hähnchen und ein paar Kartoffeln, danach noch eine Tasse Cappuccino, wie schon gesagt das Essen hier läßt schon zu wünschen übrig.
Kurz nachdem wir zu unserem Liegeplatz zurück gegangen sind, war die spärliche Sonne schon hinter dem Hotel verschwunden. So wechseln wir den Platz und gehen weiter den Strand entlang, bis wir ein sonniges Plätzchen finden. Das war aber nur von kurzer Dauer, die Sonne läßt uns erneut im Stich, und der Himmel bleibt grau. So geben wir für heute auf und verlassen den Strand um in die Lobby zu gehen. Drinnen setzen wir uns auf eines der Sofas um WhatsApp zu lesen/schreiben. In der Lobbybar trafen wir die zwei Berliner Damen die uns schon seit Dubai bekannt sind, später setzte sich ein junges Pärchen mit einem etwa 3 jährigen Mädchen zu uns an den Tisch. Wie sich herausstellt sind sie aus dem Raum Stuttgart/Ludwigsburg, der Mann artikuliert die Deutsche Sprache ungewöhnlich deutlich. Im Lauf des Gesprächs erzählt er uns, daß sich seine ursprüngliche Heimat im Russischen Raum befindet. Er macht einen sehr angenehmen Eindruck auf uns.

Für heute Abend um 18:30 haben wir einen Tisch im Italienischen Restaurant „Vespa“ „das sich direkt neben dem Hauptgebäude befindet reserviert, mal sehen wie das schmeckt. Wir betreten das Restaurant und werden zu einem 2er Tisch geführt. Ich bestelle ein Menü bestehend aus einer Pilzsuppe, Spaghetti Bolognese und zum Abschluss eine Schale mit Eiskrem. Hermine bestellt sich einen großen Salatteller mit Lendenstreifen, als Hauptgang einen Seebarsch und zum Abschluß eine Mousse au chocolat. Als Getränk wählt Hermine einen süffigen Rotwein, ich nehme ein Glas Amstel-Bier, das auch gut schmeckte.

Die Suppe ist sehr pikant mit irgendwelchen Sprossen, die anfangs sehr hart sind, aber nach dem Kauen sehr gut schmecken. Der Teller mit Spaghetti Bolognese ist wahnsinnig groß, so daß ich einen Teil davon zurück lassen muß. Nach gut einer Stunde sind wir mit dem Abendessen fertig und gehen zurück ins Hotel, der Wind bläst immer noch sehr stark. In der Lobby-Lounge sind alle Tische voll besetzt, später finden wir noch zwei Plätze bei einem Ehepaar das in der Nähe der Musikbühne sitzt. Bei einem Gespräch mit den beiden stellt sich heraus daß sie aus der Gegend von Köln kommen. Im weiteren Verlauf des Abends stellen wir viele Gemeinsamkeiten fest. Kreuzfahrten allerdings mit der AIDA. Sie besitzen ein Wohnmobil mit dem sie die Wochenenden auf heimischen Campingplätzen verbringen, aber auch Reisen nach Norden/Norwegen machen. Es war sehr angenehm mit Ihnen zu plaudern, allerdings war die Musik ein großes Hindernis, da wir in nächster Nähe von ihr saßen.
Gegen 22:00 brechen wir dann auf, und fahren mit dem Lift nach oben zu unserem Zimmer im siebten Stock.

Die Temperatur liegt heute bei etwa 20 bis 22° und es war sehr windig.

Montag, den 27.01.2020

Wie die meisten Tage stehen wir kurz vor 8:00 auf, machen uns zum Frühstücken fertig und fahren mit dem Lift nach unten. Heute können wir wieder auf der Terrasse Frühstücken, da die Sonne ein Einsehen mit uns hat. Nachdem wir beim zuständigen Kellner unseren Cappuccino bestellt haben, gehen wir zum Buffet ins Innere des Restaurants. Ich bestelle mir ein Omelette Plain, das bedeutet es ist ohne weiteren Inhalt, siehe (Tomaten, Paprika, Zwiebeln oder ähnliches). Später hole ich mir zwei Scheiben Brot, dazu Marmelade meistens aus einem überdimensonalen Glas. Der Kellner bringt uns noch 2 Gläser mit gepressten Orangensaft, sie sind alle sehr fürsorglich und aufmerksam zu Ihren Gästen.
Danach gehen wir wieder hoch in unser Zimmer um uns Strandfertig zu machen. Wie schon erwähnt haben wir ein schönes Plätzchen gefunden, mit einem Sonne-Schatten-Mix.
Die Morgentemperatur liegt heute bestimmt schon bei ca. 25°.

Gegen halb zwölf wechseln wir unseren Liegeplatz der schon wieder im Schatten liegt, und gehen weiter den Strand hinunter, der Sonne entgegen. Unter einer Palme in der Nähe des Infinity Pools finden wir ein schönes Plätzchen. Nach etwa einer Stunde landet ein Wasserflugzeit ganz in unserer unmittelbaren Nähe und nimmt etwa 8 Personen aus unserem Hotel auf. Ich hatte mir in den vergangenen Tagen die Preisliste mit den verschiedenen Attraktionen angeschaut, darunter auch diese Flüge. Ca. 45 Minuten Flug kosten etwa 325 Euro pro Person. Wir warten den ganzen Nachmittag vergebens auf die Rückkehr des Flugzeuges. Erst am nächsten Tag sehen wir einige von Ihnen wieder, offensichtlich war es ein Hinflug nach Dubai und die Heimkehr dann mit einem Bus oder Taxi.

Wir verbringen bis ca.16:00 unsere Zeit an diesem Liegeplatz, gehen auch kurz in das Wasser. Die Temperatur im Infinity Pool naja, mir ist es immer noch ein bißchen zu kühl (das Wasser im Pool wurde wegen Reperaturarbeitenerst vor einigen Tagen wieder gefüllt), an der Bar des Infinitypools holen wir uns eine Dose Amstel-Bier. Gestern Nachmittag haben wir an dieser Bar einen CubaLibre geholt, der scheußlich schmeckte. Auch heute machen wir einen längeren Spaziergang am Strand entlang. Danach haben wir noch einmal den Platz gewechselt um die restliche halbe Stunde nochmals in der Sonne zu geniesen. Um halb Fünf packen wir unsere Badesachen zusammen und gehen zurück zur Poolterrasse um einen Cappuccino zu trinken. So nach 17:00 sind wir auf unser Zimmer zurück zum Duschen und uns fertig machen für den heutigen Abend.
Auf der Terrasse vom Al Marjan Restaurant suchen wir uns einen Sitzplatz neben einem der zahlreichen Terrassenstrahler aus. Zum Essen suche ich mir etwas leichtes aus, da mein Magen schon leicht angeschlagen ist von dem vielen Biertrinken. Nach dem Essen gehen wir zurück in Richtung Lobby, hier sind aber alle Sitzplätze belegt. Also gehen wir wieder nach draußen, auf der Terrasse vor der Lobby stehen einige Sitzgruppen die von den Außenbars betreut werden. Wir setzen uns zu einem Ehepaar und bestellen ein Glas CubaLibre. Bei der Unterhaltung mit den beiden, stellt sich heraus daß sie schon vor ein paar Jahren hier im Hotel gewesen sind. Und jetzt enttäuscht sind und mit dem jetzigen Essen im Hotel absolut nicht zufrieden sind. Wir rätseln gemeinsam darüber, weshalb die Essqualität hier im Haus so stark abgenommen hat. Die Schwiegereltern von unserer Tochter Dagmar und Klaus sind schon öfters in diesem Hotel gewesen und bisher mit dem Essen immer zufrieden gewesen. Vielleicht hat auch der Küchenchef gewechselt oder die Essenskosten wurden einfach gesenkt. Etwas später sind wir dann doch noch in die Lobby-Lounge gegangen, fanden ein Plätzchen für uns und bestellten ein Glas Wiskey sowie einen CubaLibre. Eine der jungen Damen spielte auf einem Saxophon, und von Ihrem Netbook klang die passende Begleitmusik. Es war kaum zu glauben daß man mit nur einem Saxophon Unterhaltungs oder Tanzmusik machen kann. Nach der jungen Dame spielte einer der Animateure Discomusik auf seinem Laptop ab. Es war ein netter junger Mann, wir haben ihn schon öfters gesehn, aber leider war seine Musik immer etwas zu laut für uns. So verlassen wir um dreiviertel Zehn Abends die Lounge und gehen hinauf auf`s Zimmer.
Der heutige Tag war wieder sehr schön und die Temperatur lag bei etwa 28°

Dienstag, den 28.01.2020

Heute ist unser letzter Urlaubstag hier in Ras Al Khaimah, es ist dreiviertel Acht als wir aufstehen und uns zum Frühstücken fertig machen. Ich habe seit einigen Tagen Schmerzen in der li. Schulter, die ich mit Ibuprofen 600 Tabletten sowie mit einem Schmerz-Gel zum Einreiben behandele. Inzwischen ist es 10:35 geworden, wir sind schon an unserem Platz am Pool angekommen. Auch die Sonne scheint schon warm vom Himmel, unsere Urlaubsbekanntin aus Moers kommt soeben vorbei und fragt uns, ob wir schon unsere Abflugszeiten für den Rückflug bekommen haben.

Was wir verneinten, bis jetzt haben wir noch keine Nachricht von unserem Örtlichen Reiseleiter darüber erhalten. Von 10:00 bis 12:00 hat er heute Sprechstunde in unserm Hotel, ich entschließe mich ihn aufzusuchen und nach den Flugzeiten für Morgen nachzufragen. Ich habe Glück, er sitzt genau neben dem Eingang und er hat im Moment auch keine weitere Kundschaft. Ich frage nach unserem Abflug, er wundert sich darüber daß wir noch keine Nachricht vom Hotel erhalten haben. Neben der Rezeption befindet sich ein Computer, wo jetzt ein Bediensteter nach unserer Benachrichtung sucht und sie mir frisch ausdruckt. Mit dieser Nachricht gehe ich wieder hinaus zu unserem Liegeplatz, gemeinsam schauen wir unsere Abflugdaten an. Wir werden demnach um 4:00 Morgens hier im Hotel abgeholt und fahren mit dem Kleinbus zum Flughafen in Abu Dhabi.

Mittlererweile ist schon sehr warm geworden, so geschätzte 28°. Unseren letzten Tag hier in den Emiraten werden wir auf jeden Fall noch geniesen. In der Poolbar hole ich uns noch etwas zu Trinken, die Entscheidung fällt für einen CubaLibre, das Amstel-Bier hier ist auf Dauer nicht sehr bekömmlich für meinen Magen. Bis dreiviertel Zwölf bleiben wir hier am Pool liegen, bis die Sonne wieder hinterm Hotel verschwindet. Jetzt brechen wir auf und gehen den Strand hinunter der Sonne entgegen. In der Nähe des Infinity-Pool lassen wir uns nieder, ich habe heute ausnahmsweise meinen neuen Fotoapparat mitgenommen um noch ein paar letzte Bilder vom Hotel zu schießen. Gegen dreiviertel Eins gehen wir ins Restaurant um etwas zu essen, Unsere Auswahl fällt auf Hähnchen dazu ein paar Kartoffeln und zum Abschluß etwas Käse, der immer wieder gut schmeckt.

Ich habe auch Filme zur Verfügung, leider wäre das Datenvolumen dann zu groß

Wir haben am Hotelstrand auch ein Wassersportzentrum wo Wasserski, Jetski, Wakeboard, Flyboard oder Bananaboat angeboten wird. Die Preise hier sind wahnsinnig hoch, für den Jetski wollen sie für 15 min. ca. 50 Euro, für eine zweite Person nochmals 15 Euro extra. Das Flyboard aber schießt den Vogel ab, dafür werden für 15 min. ca. 125 Euro verlangt.
Heute steht ein Mädchen eingepackt mit Rettungsweste am Wasser, der Jetski läuft schon und ein zweiter Mann erklärt Ihr wohl dies Handhabung des Flyboard. (zur Erläuterung dazu: Flyboard wird i.d.Regel durch einen Jetski und einem ca. 15 Meter langem Schlauch und einem Fußteil aus dem durch einen Wasserstrahl ein Rückstoß erzeugt wird betrieben. Dieser Rückstoß am Fußteil katapultiert die Person bis zu 8 Metern in die Höhe).
Die junge Frau kommt leider gar nicht in die Höhe, manchmal schießt sie wie ein Delphin durchs Wasser, aber sie bringt ihr Füße mit dem Fußteil nicht in die Senkrechte. Sie tut mir schon sehr leid, nach erfolglosen 15 Minuten ist es vorbei. Einer der Wassersportbetreiber zeigt uns dann wie man Flyboard richtig macht, gute 20 Minuten zeigt er sein Können. Wie ein Dephin schießt er ins Wasser und wieder hinaus, tanzt in 8 Meter Höhe übers Wasser. Später nimmt er das junge Mädchen mit auf sein Board und tanzt gemeinsam mit Ihr übers Wasser, wohl als kleine Entschädigung für Ihre erfolglose Aktion.

Später gehen wir nochmals im Infinity-Pool zum Schwimmen, vor ein paar Tagen war er noch wegen Reparaturarbeiten geschlossen, inzwischen ist er wieder geöffnet. Die Wassertemparatur sollte inzwischen wohl angenehme Gradzahlen erreicht haben. Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens, mir persöhnlich ist das Wasser immer noch zu kalt. Wir schwammen eine Runde durch den Pool, der sich inmitten der fünfstöckigen Bay-Klub-Villen befand. Von hier hat man auch eine schöne Aussicht auf den Strand bzw. auf die restliche Hotelanlage. Mit einem Getränk von der Pool-Bar gehen wir wieder zurück zu unserem Liegeplatz. Etwas später kommen die Bekannten aus Moers vorbei, die ebenfalls einen Platzwechsel vornehmen. Wie schon erzählt arbeitet er in einer Firma in Essen, die Produkte aus Bauxit weltweit verkauft. Als Handelsvertreter bereist er die ganze Welt, so auch China, was im Moment (siehe Corona) leider sehr aktuell ist. So verbringen wir die letzten Stunden hier in Ras Al Khaimah.
Kurz vor 17:00 machen wir ein kleinen Spaziergang zum Westlichen Ende des Strandes, so weit hinten waren wir eigentlich noch nie. Hier befindet sich ein Türkisches sowie ein Asiatisches Restaurant, beide sind aber reine Bezahl-Restaurant. In nächster Nähe befinden sich noch Wasserrutschen aber nur für Erwachsene. Hier machen wir noch ein paar Bilder von der Terrasse der Restaurants. Man hat von hier einen guten Ausblick auf das Luxushotel auf der anderen Seite der Bucht, das Waldorf Astoria. (Letztes Jahr waren wir im Rahmen eines Ausfluges in diesem Hotel zum Tee-Time in der Peacock Alley Lounge die ein Teil der großen Eingangshalle ist. In einer Etagere wird uns eine Auswahl der schönsten Dinge serviert. Von Scones mit Erdbeer-marmelade und wipped creame über div. Sandwiches bis hin zu den süßen Varianten mit Schlagsahne, hier wird der Luxus einfach groß geschrieben).

Waldorf Astoria 2019

Wenig später verlassen wir den Strand, Hermine geht auf das Zimmer und ich verlasse das Hotel auf der Straßenseite um noch ein paar Bilder vom gegenüberliegenden Freizeitgelände zu machen. Vor jedem Hotel befindet sich so eine Anlage, bestehend aus Grünflächen dazu einem kleinen Wasserbecken mit bunten Wasserfontänen. Bei uns vor dem Hoteleingang befinden sich zwei große Imbiß-Wohnwagen. Dazu einige Tische und Stühle auf schönem Kunstrasen an denen man sitzen kann und sich vielleicht Hamburger oder Landes-ähnliches holen kann. Nachdem ich hier einige Bilder gemacht habe, gehe hinauf in unser Zimmer. Auf dem Balkon ist immer noch die untergehende Abendsonne zu sehen, es dauert wahrscheinlich nicht mehr allzu lang bis sie im Meer versinkt. Hier mache ich die letzten Bilder unseres diesjährigen Urlaubes in den Emiraten.

In der Mitte der Präsident der vereinigten Emirate, rechts der Hausherr Sheik von Ras Al Khaimah und links sein Sohn

So gegen 19:00 gehen wir ins Restaurant zum Abendessen, es wird wohl etwas mit Hähnchen geben, vielleicht mit Pommes, wir werden sehen. Nach unserem Essen machen wir eine kleine Runde durch den Park, bevor wir in die Lobby zum WhatsApp lesen gehen. In der Rezeption bestellen wir für morgen Früh 1 Essensbox und etwas zum Trinken, auf eine zweite Box verzichten wir großzügig. Danach geht es in die LobbyLounge um unsere letzten CubaLibre`s zu trinken. Kurz vor 22:00 gehen wir auf`s Zimmer, unsere Koffer müssen ja noch fertig gepackt werden, und im Anschluß geht es gleich ins Bett.
Der heutige Tag war auch heute wieder schön und die Temperatur lag bei etwa 28°

Mittwoch, den 29.01.2020

Es ist eigentlich mitten in der Nacht, als unser Handy uns aufweckt, die Uhr zeigt uns die Zeit 3:00. Kurz darauf klingelt unser Telefon, wir haben sicherheitshalber noch einen Weckdienst von der Rezeption beauftragt. Was hilft es, wir müssen raus aus dem Bett und uns fertig machen für die Abreise. Kurz ins Bad zum Waschen und Zähne putzen, ein kleiner Besuch auf der Toilette und schon sind wir fertig. Schnell noch den Rest in die Koffer räumen und dann geht es auch schon nach unten in die Rezeption zum Checkout. Wir haben ja gestern noch eine Essensbox in der Rezeption bestellt, auf eine zweite haben wir verzichtet. Es ist jetzt kurz vor 4:00 als wir die Eingangshalle verlassen, ein Kleinbus steht schon vor dem Hoteleingang. Der Hotelboy bringt unsere Koffer zum Bus, wir können gleich einsteigen. Nach ein paar Minuten kommt noch ein anderes Ehepaar zu uns in den Bus.
Dann geht die Fahrt auch schon los, es ist immer noch Dunkel, und unser Fahrer fährt seltsame Wege, aber irgendwann erreichen wir die Schnellstraße nach Dubai bzw. Abu Dhabi. Wir durchfahren das nächtliche Emirat Schardscha und sind kurz darauf auch an Dubai vorbei. Irgendwo tankt unser Fahrer ein paar Liter Benzin in seinen Kleinbus und verschwindet für längere Zeit im Bistro. Unser Mitfahrer hat die Vermutung, daß der Fahrer sich Alkohol besorgt hat, was so nicht abwegig wäre, da er äußerst rasant fährt.
(Nach Aussage eines Reiseleiters dürfen im Tourismus-betrieb die Kleinbusse nicht schneller als 100 km/h fahren und alle Fahrzeuge müssen eine Automatische Geschwindigkeit-Regelung haben).

Gegen 5:45 sind wir vor dem Terminal von Abu Dhabi angekommen. Unser Fahrer setzt uns vor irgend einem Terminal ab. Wir nehmen unsere Koffer und gehen hinein in die Halle, auf den großen Bildschirmen suchen wir unsern Check-In Schalter für den Etihad-Flug EY 3 nach München. Der Flughafen hier ist für Fremde schon etwas unübersichtlich. Hier gibt es 2 Terminals, der Check-In für uns befindet sich wohl im Terminal 1, der Abflug dagegen findet am Terminal 3 statt. Nach einer Weile finden wir den zuständigen Schalter zum Einschecken, und geben unsere großen Koffer ab. Unsere Busnachbarn müssen zu einem anderen Schalter, da ihr Flug nach Düsseldorf geht. Danach schlendern wir durch die Flughalle, neben den Toilletten finden wir einige Sitzstühle. Jetzt packen wir unser Esspaket vom Hotel aus, wir nehmen aber nur das Obst und das Getränk für uns. Die Brotschnitten verschenke ich an das Service-Personal, daß hier überall in der Halle sauber macht. Die Gastarbeiter hier im Land sind wohl kaum so hoch bezahlt, daß sie nicht dankbar für ein kostenloses Essen sind. Sie nehmen das Essen zumindest an und stecken es in ein Fach Ihres Service-Wagens. Nach unserer kurzen Rast gehen wir weiter durch die Passkontrolle, wo unser Handgepäck kontrolliert wird, und wir sogar unsere Schuhe ausziehen müssen. Danach laufen wir durch den Shopping und Foodbereich und schauen uns hier um. Bis wir uns dann weiter auf den Weg zum Terminal 3 machen. In welches Gate wir gehen müssen weiß ich jetzt leider nicht mehr, im Vorraum zu unserm Gate sehen wir einige der Passgiere mit Schutzmasken sitzen. So warten wir etwa 1 Stunde lang, bis unser Flug EY 3 aufgerufen wird. Unsere Maschine ist eine Boeing 787 mit über 330 Sitz-plätzen. Kurz nach halb Zehn startet unsere Maschine, die Nationalitäten der Fluggäste sind sehr stark gemischt. Hinter uns sitzt ein Ehepaar aus Indien, der Mann duftet sehr stark nach Schweiß, was sich bis zu uns bemerkbar macht.
Kurz vor Mittag wird Essen ausgegeben, Hermine bestellt sich Tortellini und ein Hähnchen für mich, das Hähnchen war sehr gut, so daß ich meiner Gattin davon etwas abgebe da Ihre Tortellini eine Katastrophe waren. Zum Flug selber gibt es nicht viel zu sagen, im Anflug auf München können wir größtenteils grüne Wiesen, manche sind auch etwas mit Schnee angezuckert sehen.
Kurz nach 13:00 Ortszeit setzen wir auf der Rollbahn auf. Danach dauert es natürlich ein paar Minuten bis wir vor dem Satelliten-Terminal aussteigen können. Mit einer kleinen Schnellbahn fahren wir ins Terminal 2 zur Sicherheitskontrolle um danach unsere Koffer abzuholen. Jetzt machen wir uns auf den Weg nach draußen, was uns leider mißlingt da wir den richtigen Ausgang nicht finden.

Wir werden ja von Parkfly abgeholt und zu unserem Auto gebracht. An dem Ausgang wo wir jetzt stehen, ist kein Auto von Parkfly zu sehen. Nach einem Anruf in ihrer Zentrale stellt sich heraus, daß wir auf der falschen Seite der Ankunftshalle das Gebäude verlassen haben. Nachdem wir die richtige Eingangseite gefunden haben, ist auch der Fahrer von Parkfly zu sehen. Nach fast einer Stunde von der Ankunft des Flugzeugs bis zum Verlassen des Flughafens sind wir endlich in Deutschland angekommen.

Fazit

Wir haben in diesem Jahr 14 wunderschöne Tage in den Emiraten verbracht, davon fast eine ganze Woche in der Glitzerstadt Dubai. Unser Stadthotel Mövenpick in Bur Dubai war für diesen Zweck völlig in Ordnung und Zentrumsnah gelegen. Wir konnten einige Tage Dubai erleben, mit vielem was diese Stadt zu bieten hat. Einige neue Atraktionen wie The Frame oder Miracle Garden sowie The Palm haben wir besucht. Altbekanntes wie auf dem Burj Khalifa sind wir ebenfalls gewesen oder den Burj Al Arab konnten wir aus der erlaubten Entfernung sehen. Ganz neu war für uns die Fahrt mit der Metro hier in Dubai. Unser Ausflug nach Abu Dhabi war etwas zwiespältig, wir konnten die wunderschöne Sheik Zayed Moschee besuchen. Auf das Freilichtmuseum Heritage Village dagegen könnte man gut verzichten. Entäuschend für mich war nicht einmal in die Nähe des Emirates Hotels oder den Etihad Towers zu kommen. Aus einer geschätzten Entfernung von ca. 1,5 Kilometern konnten wir den Präsidenten-palast und das Emirates Hotels bewundern. Damit war unser Ausflug hier in Abu Dhabi bis auf eine Verkaufsverstaltung schon zu Ende.

Die Ruhetage in Ras Al Khaimah waren sehr schön, wie auch unser Hotel ansprechend war. Das Essen hier im Hotel entspricht nicht unbedingt einem europäischen Niveau, was auch von anderen Gästen bestätigt wurde. Der Tagesausflug nach Musandam im Oman war völlig unnötig. Man verbringt viele Stunden im Bus und die Schiffsreise auf den alten Dhaus an der Küste entlang ist nichts besonderes. Es gibt schönere Küstenlandschaften (Norwegische Fjorde,Thailand/Phuket) auf der Welt zu sehen.

Ob wir ein weiteres Mal in die Emirate reisen, wird sich zeigen.

Noch ein Wort zu Corona:

Während unseres Aufenthaltes hier in den Emiraten war Corona kein Thema, wir hatten im Fernsehen nur Arabische und Englische Sender. Einmal bekam ich einen kurzen Beitrag zu hören, von einer Universität in Wuhan über Corona. Mir war dabei nicht klar, ob es sich um einen aktuellen Fall oder von Sars aus der Vergangenheit handelt. Ein paar Tage später war dann schon klar, daß es sich um eine momentane Situation handelt. Aber China ist ja weit weg. Wir hatten bei unserem Bootsausflug in den Oman eine Handvoll Asiaten (Chinesen) an Bord, einer davon war Krank. Er lag meistens in einer der Badeliegen und seine Windjacke war bis zum Hals zugezogen. Seine Sympthone waren Husten und Schüttelfrost, im Nachhinein ist mir heute klar, daß wir zu dieser Zeit Glück hatten. Und es sich bei Ihm um einen Corona-Patienten gehandelt haben könnte.

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