Wir hatten erstmals für Mitte Februar 2024 wieder eine Reise nach Ägypten gebucht, nach über 10 Jahren Stillstand. In diesen Jahren machten wir einige Kreuzfahrten, die uns unter anderem ins Westliche und Östliche Mittelmeer führten. Wir konnten mehrmals die Karibik sowie Mittelamerika und zwei Länder in Südamerika besuchen. Auch in Asien waren wir zweimal zu Gast. In Singapur meiner Traumstadt sind wir schon öfters gewesen. Hongkong ein weiterer Traum aus meinen jungen Jahren durften wir schon einmal besuchen.
Eine Kreuzfahrt mit der mein Schiff Herz im Jahr 2022 brachte uns von Mallorca, Marseille und einige Spanische Häfen hinüber nach Marokko, Gibraltar und die Kanarischen Inseln Lanzarote und Teneriffa.
Im Dezember letzten Jahres machten wir eine Reise mit der MSC Euribia. Von Dubai aus besuchten wir die Hauptstädte am Arabischen Golf.

Samstag, den 08. März 2025
Guten Morgen, wir sind heute kurz vor 3:00 aufgestanden, der Wecker hat noch gar nicht geklingelt. Wie meistens vor einer Urlaubsreise, konnten wir auch diese Nacht so gut wie nicht schlafen. In der Regel betrifft dies nur die Flugreisen, bei all unseren Camping-Reisen haben wir dieses Problem nicht. Meine Frau macht uns noch eine Tasse Cappuccino zum Trinken, das entgangene Frühstück werden wir im Terminal 1 nach dem Check-In nachholen. Unsere Abfahrt in Ottobeuren ist für 4:00 vorgesehen, wir sind heute schon eine Viertelstunde früher fertig. Aber unsere Koffer müssen noch ins Auto gebracht werden.
Jetzt kann es auch schon losgehen, meine Frau sitzt am Steuer wie meistens wenn es zum Flughafen nach München geht, ich bin darüber nicht traurig. Ich fahre viel lieber mit unserem Caravan im Schlepp als mit dem Auto allein. Die Autobahn A96 in Richtung München ist ziemlich leer um diese frühe Zeit, nur ein paar LKW sind unterwegs. Eine Viertelstunde früher als geplant, um 5:15 sind wir an unserem Treffpunkt mit Parkfly (Parkservice) angekommen. In der Lilienthalstraße wird gebaut und sie ist in Teilen abgesperrt. Auch der Parkplatz vom Soller Business Hotel den wir in den vergangenen Jahren immer für die Ankunft verwendet haben ist abgesperrt. Wir sind darüber etwas irritiert weil wir keine Information darüber haben. Kurz darauf kommt ein weiteres Auto, es wartet ein paar Minuten und fährt zu einer anderen großen Einfahrt ein paar Häuser weiter.
Wenig später fährt ein zweites Auto ebenfalls in diese Einfahrt hinein. Wie es sich später herausstellt ist es ein Haus von My Minga Hotel & Apartment. Ich versuche meinen Parkfly-Service anzurufen, aber es meldet sich niemand am Telefon. Wir drehen um und fahren ebenfalls in diese Einfahrt hinein, wo die zwei Autos warten. Ich steige aus, und frage die Fahrer ob sie ebenfalls bei Parkfly gebucht hätten, was einer der beiden Fahrer bestätigt. Kurz darauf kommt ein Taxi von Parkservice Neumeier in diese Einfahrt gefahren, er sagt zu mir: ich wäre falsch. Er hätte meine Autonummer nicht auf seiner Liste. Die beiden anderen Auto sind bei ihm gemeldet, der Fahrer den ich gefragt hatte, hat sich wohl beim Parkservice-Namen geirrt.
Ich fahre wieder auf die Lilienthalstraße zurück, wo jetzt auf der anderer Seite ein Auto steht, es ist der Fahrer von Parkfly der hier auf uns wartet. Wir folgen Ihm jetzt in eine Tiefgarage wo wir unser Auto abstellen, und mit unseren Koffern in sein Fahrzeug einsteigen. Er fährt uns zum Flughafen Terminal 1/ Modul A wo wir aussteigen. Hier befindet sich der Check In von Air Kairo, der schon im Gange ist. Wir stellen uns ebenfalls in die wartende Schlange, aber es geht relativ zügig voran, so dass wir um 6:15 schon mit dem Einchecken fertig sind.
In Modul A befinden sich einige Sitzbänke auf denen wir Platz nehmen um unser entgangenes Frühstück nachzuholen. Anschließend gehen wir auf einer Treppe ein Stockwerk tiefer um über das Rollband hinüber nach Modul B zu fahren wo sich die Pass und Handgepäck sowie die Personenkontrolle befindet. Kurz nach 7:00 kommen wir durch die Kontrolle in den Sicherheitsbereich, wo wir weitere 40 Minuten warten müssen, bis wir in den Flieger von Air Kairo mit der Flugnummer (SM2931) steigen. Unser Flugzeug ist eine Airbus A320-200 neo mit 180 Sitzplätzen. Die Sitzreihe ist ziemlich weit hinten, aber dafür haben wir einen Fensterplatz bekommen. Unser Flieger setzt sich kurz nach 8:00 in Bewegung und wenige Minuten später um 8:14 sind wir schon in der Luft. Unsere Flugroute verrät der Flugkapitän leider nicht, so dass wir auf`s Raten angewiesen sind.
Die Bilder die wir machen können, verraten uns teilweise die Flugroute. Es geht über den Schneebedeckten Balkan, bis wir dann später über den Ägäischen Inseln angekommen sind.
Auf den zwei letzten Bildern ist wohl Kefallinia und Ithaki sowie die KykladenInsel Santorin zu erkennen.
Dann haben wir auch schon den Afrikanischen Kontinent erreicht, nach meinen Erfahrungen aus den vergangenen Jahren geht es an der großen Hafenstadt Alexandria vorbei. Die Stadt wurde im 4. Jahrhundert vor Chr. von Alexander dem Großen gegründet. Nach dem Tod Alexanders dem Großen wurde Ptolemaios I Herrscher des Spätägyptischen Reiches der die Stadt 311 v. Chr. zu seiner Hauptstadt machte.
Wir kommen dann auf der linken Seite an der Hauptstadt Kairo vorbei, es geht weiter durch die Lybische bzw. die Arabische Wüste wo die Sicht heute nicht allzu gut ist. Bis wir dann kurz vor 12:00 erstmals das Rote Meer unter uns sehen können. Wir fliegen in einem Bogen von der Meerseite und von Süden den Flughafen von Hurghada an.
Die Temperatur am Airport in Hurghada ist bei etwa 25°
Unsere Ankunft ist wie geplant um 12:15 am Terminal 1 in Hurghada. Wenig später können wir über die hintere Treppe das Flugzeug verlassen und mit einem Bus zum Eingang der sich auf der Seite des langen Terminal befindet fahren. Als wir die Halle betreten, stehen vor uns Mitarbeiter von einigen Reiseveranstaltern die den Fluggästen Ägyptische Visa verkaufen wollen. Wir kaufen unsere Visa am Schalter vom Veranstalter Schauinsland, es kostet mit 30 € etwas mehr als im freien Handel, aber wir müssen keinen Bank-Schalter mehr suchen. Im Anschluss gehen wir durch die Zollkontrolle und geben den Einreiseschein den wir im Flugzeug bekommen und ausgefüllt haben ab. Nach einer weiteren Kontrolle gehen wir zum Kofferband um unsere Koffer zu holen. Dieses Jahr haben wir Glück und die Koffer erscheinen schon nach kurzer Zeit auf dem Band. Im vergangenen Jahr ist das Kofferband wegen eines technischen Defekt`s fast eine halbe Stunde stillgestanden, bis sie es dann wieder zum Laufen gebracht haben. Wir verlassen den Airport und gehen in Richtung des Parkplatzes, wo ein Mitarbeiter von MyDriver schon auf uns wartet. Schnell sind unsere Koffer im Auto eingeladen und es geht etwa 37 Kilometer Richtung Süden, bis wir die Makadi Bay erreichen. Wir sind heute das fünfte Mal hier in der Makadi Bay, aber meist in verschiedenen Hotels, aber das zweite Mal hier im Sunrise Tucana Resort *****.
Schon nach 30 Minuten, es ist jetzt 14:00 haben wir unser Ziel erreicht, unser Deutsch-Sprachiger Fahrer lädt unsere Koffer aus, die von einem Hotelboy gleich übernommen werden. Als erstes gehen wir in die Rezeption, wo wir von zwei der Rezeptions-Mitarbeitern gleich erkannt und begrüßt werden.

Zur Begrüßung bekommen wir ein Glas Sekt überreicht, während ein Mitarbeiter unsere Zimmer-Buchung vornimmt. Wir bekommen heute ein Zimmer im ersten Stock von Haus 23 mit Sicht direkt hier auf die Rezeption und den Willkommensbereich, wie wir später feststellen. Ein Hotelboy bringt uns zusammen mit den Koffern auf einem Elektro-Mobil zu unserem Zimmer. Qualitativ ist unser heutiges Zimmer genau so gut und Schön wie im letzten Jahr. Nur die Aussicht vom Balkon auf die Rezeption und den Willkommensbereich, unter uns ist eine Wohnung mit einem kleinen Swimmingpool ist wesentlich schöner als im vergangenen Jahr. Wir sind sehr zufrieden mit der diesjährigen Auswahl. Nur der Weg zum Pool und in`s Lucina-Restaurant ist etwas weiter als ein Jahr zuvor, aber wir haben ja Urlaub. Meine Frau packt unsere Koffer teilweise aus, bevor wir in Richtung Pool hinunter gehen, wo Animateure gerade eine Tanz-Vorführung auf kleinen Podesten präsentieren.
Laut einer Tafel ist heute eine Happy Women`S Day Party
An der Wand im Hintergrund zwischen dem Lucina-Restaurant und dem Treppenaufgang zum Gaia-Restaurant und der Anjum-Bar sind kleine Ständer mit Cocktail-Gläsern und kleinen Schalen mit Erdbeeren aufgestellt. Nach der netten Tanzvorführung hole ich mir eine Schale der schönen Erdbeeren.
Meine Frau hat einen kleinen Hunger, hier im Hotel gibt es um diese Zeit nur komplette Menüs, das ist uns zu viel. Wir machen einen Spaziergang zum Sunrise Royal Makadi dem Schwesterhotel hinunter, am Imbiss hier an der Splash-Bar holen wir uns einen Teller mit Pommes Frites, meine Frau bestellt sich einen Hamburger und ein paar Pommes. Zum Trinken bestellen wir zwei Gläser Bier. Das es jetzt schon später Nachmittag ist, sind nur noch wenige Tische belegt, auch die Reiher (Kuhreiher?) die wir im letzten Jahr so viele gesehen haben, sind im Moment nur wenige hier. Nach unserem späten Mittagessen gehen wir die Strandpromenade entlang, vorbei am Fischrestaurant Felluca (Meeresfrüchte-Restaurant) und der Chiringuito-Beachbar bis zum Yades Restaurant. Hier am Ende des Sunrise Strandes wo es hinüber zum Nachbar-Hotel Fort Arabesque geht, nehmen wir an einem der freien Tische Platz. Bei einem der Kellner bestellen wir zwei Gläser CubaLibre, und genießen die warme Nachmittagssonne. Bis etwa 17:00 bleiben wir hier am Strand in der Yades Bar sitzen, bis wir wieder zum Hotel zurück gehen.
Wir haben danach in der Rezeption zwei weitere Restaurant Besuche im Sunrise Royal Makadi gebucht. Für den Montag Abend hier im Gaia-Restaurant (Italienische Küche) ein Stockwerk höher, und am Mittwoch wollen wir in das Manzouku Restaurant (Asiatische Küche) gehen. Das Chimichurri Restaurant (Steakhouse) können wir heute nicht mehr vorbestellen. Wir gehen anschließend weiter in unser Zimmer um zu Duschen und uns kurz frisch machen. Danach gehen wir zum Abendessen ins Lucina-Restaurant hinunter. Der Weg ist eigentlich sehr kurz, wir verlassen unser Haus gehen kurz nach rechts, eine kleine Treppe zwischen der Cohiba-Bar und den angrenzenden Souvenir-Geschäften nach unten. Danach ein paar Meter an den Geschäften vorbei und wir stehen schon am Willkommensbereich vor der Rezeption. Auf der rechten Seite ist eine schöne Mauer die mit Steinen und Kakteen in den vielen Mauernischen im Mexikanischen Stil dekoriert ist.
in der linken Bildmitte befindet sich unser Zimmer; mittleres Bild: Rezeption ; rechtes Bild: Sitzgelegenheit an der Rezeption
Im Restaurant werden wir von der gleichen Empfangsdame wie im letzten Jahr begrüßt. Sie weist uns einen Tisch auf der linken Seite des Restaurants zu, im letzten Jahr saßen wir immer auf der rechten Seite. Leider sehen wir außer Mohammed dem älteren Kellner keinen uns bekannten Kellner aus dem vergangenen Jahr. Auf unsere Nachfrage bei der Empfangs-Dame erzählt sie uns, der eine oder andere Kellner den wir kennen hätte gerade Urlaub.
Mohammed unser junger Lieblingskellner vom letzten Jahr arbeitet leider nicht mehr in diesem Hotel.
Er trug auf seinem Arm mehrere Teller übereinander mit Bravour. Dazu war er auch sehr freundlich ohne ein Trinkgeld zu erwarten. Er bediente uns fast bei jedem Frühstück und auch Abends wenn wir hier im Lucina Restaurant gegessen haben, und besorgte für meine Frau die fehlende Erdbeermarmelade und vieles andere.
Es ist schade, wir hatten uns auf ein Wiedersehen mit den verschiedenen Kellner gefreut.
Als erstes bestelle ich eine Suppe, keine Ahnung wie sie heißt, es waren ganz kleine Fleischstückchen darin und sie war ganz weiß. Als Hauptspeise nehme ich ein Beef, als der Teller kam waren drei große Stücke Fleisch mit etwas Kartoffelpürree und Karotten sowie Brokkoli darauf. Die Beilagen sind immer ganz wenig, wie es der Name schon sagt. Als Nachtisch nehme ich Eis, es kommen 4 verschiedene Eissorten in der Schale. Meine Frau bestellt sich beim Hauptgang einen Fisch, was es für einer ist, war auf der Speisekarte nicht ersichtlich, aber die Beilagen sind ähnlich wie bei mir. Nach dem Abendessen machen wir noch einen Spaziergang hinüber zum Sunrise Royal, da ist immer viel los, weil auch Familien mit Kindern hier Urlaub machen. An der Splash-Bar sind die meisten Tische belegt. Gegenüber ist eine kleine Bühne, wo eine Sängerin ihr Bestes gibt.
Bei uns im Sunrise Tucana Resort beginnt das Abendprogramm oben in der Anjum-Bar erst ab 21:00.


Das ist uns heute viel zu spät, kurz nach halb Neun gehen wir in unser Zimmer 23209 hinauf. Ich hatte die vergangene Nacht wie meistens vor einer Flugreise nicht geschlafen. (Vielleicht aus Angst zu verschlafen ?). Auf unserem Balkon trinken wir noch kurz eine Dose Stella Bier sowie einen Saft aus unserem Kühlschrank und dann geht es auch schon in`s Bett.
Sonntag, den 09.März 2025
Einen schönen guten Morgen, wir haben herrlich geschlafen, nach der entgangenen letzten Nacht zuhause. Es ist jetzt kurz nach 8:00, wir machen uns fertig zum Frühstücken im Lucina-Restaurant. Das Lucina ist das Hauptrestaurant und für alle zuständig, die kein Essen in einem der anderen A`-la-Carte Restaurants gebucht hat.
Aber jetzt zurück zu unserem heutigen Frühstück, nachdem uns die Empfangsdame einen Tisch zugewiesen hat, dieses Jahr sitzen wir auf der linken Seite des Restaurants. Im letzten Jahr saßen wir immer an den Tischen rechts vom Eingang, warum auch immer. Einer der zuständigen Bestellkellner kommt zu uns an den Tisch und tippt unsere Bestellung in sein Tablet oder Handy ein. Wir wollen zwei Cappuccino und zwei Orangensaft zum Trinken. Beim Essen gibt es die Möglichkeit, sein Frühstück nur vom Buffet zu holen, oder beim Kellner zusätzlich Eierspeisen wie Rührei, Spiegelei, oder gekochtes Ei, Knusprigen Bacon sowie verschiedene Omelettes zu bestellen. Ich bevorzuge ein Omelette mit Käse und Mushrooms, während meine Frau sich meistens ein gekochtes Ei oder ein Spiegelei bestellt. Nach unserem Frühstück gehen wir ins Zimmer zurück, um unsere Badesachen anzuziehen, wir wollen als erstes heute zum Pool gehen, es sind noch einige Badeliegen frei. Wir haben schon seit dem Aufstehen einen wunderschönen blauen Himmel, und die Sonne scheint warm herunter. Im Gegensatz zum letztem Jahr haben wir keinen Wind der bei der Rezeption durchbläst. Nachdem wir zwei nette Badeliegen gefunden haben, bestellen wir beim Kellner von der Oasis Bar der für den Pool zuständig ist zwei Strawberry Juice. Der schmeckt ausgezeichnet, wir wir feststellen konnten, ich habe die restlichen Urlaubstage wenn wir hier am Oasis Pool waren, meistens einen Strawberry Juice (Erdbeersaft) getrunken.
li.Bild: zur Rezeption ; Bild mitte: zum Pool ; re. Bild: Pool im Erdgeschoß von Haus 23
Um 10:15 Heute ist eine Besprechung mit unserem Örtlichen Reiseleiter von Schauinsland angesetzt, wir haben bei der Einbuchung gestern Nachmittag die Einladung bekommen, mal sehen was er anbietet, oder verkaufen will. Unser Treffen ist in der Cohiba-Bar, ich kann mich gar nicht daran erinnern dass wir schon einmal in dieser Bar gesessen sind.
(Im letzten Jahr waren unsere Fränkischen Bekannten immer wieder in dieser Bar- es gab hier anscheinend einen guten Martini)
Als wir in der Bar ankommen, sind schon einige Gäste hier, insgesamt sind wir fast 15 Personen, die am Freitag oder auch gestern frisch im Tucana Resort angekommen sind.
Der Reiseleiter gibt uns ein paar Interessante und Praktische Hinweise zur gesamten Hotelanlage inklusive dem Sunrise Royal Makadi dem wir eigentlich zugehören. Die Gäste des Tucana können in der gesamten Anlage zum Essen gehen, umgekehrt gilt das aber nicht für die Gäste vom Sunrise Royal Makadi. Zum Abschluss bietet er noch verschiedene Ausflüge an: Mit einem Boot zu den Fischen, Bus-Fahrten nach Luxor, einen Flug nach Kairo zu den Pyramiden usw. Wir wollen keine Ausflüge machen, da wir in der Vergangenheit schon 10mal in Ägypten waren, und schon zweimal in Kairo waren. Von Luxor aus haben wir schon mehrmals eine Nilkreuzfahrt bis nach Assuan, sowie Ausflüge nach Abu Simbel gemacht .
Im Anschluss an diese Info-Veranstaltung gehen wir wieder zu unserer Badeliege am Pool zurück.


li. Bild Frühstückstische vor dem Lucina; re.Bild: Wassergymnastic im Pool
Wir bleiben bis etwa 12:30 hier am Oasis Pool, packen dann zusammen und gehen hinunter zum Strand, wo wir in der zweiten Sonnenschirmreihe einen netten Liegeplatz unter einem mit Stroh bedeckten Schirm finden. Nach einer weiteren halben Stunde ziehen wir unsere Strandschuhe an, um an der Uferpromenade entlang, in Richtung der Red Seas Hotels zu wandern. Unser nächstes Nachbarhotel ist das Fort Arabesque**** ein großes und hübsches Vier Sterne Hotel mit einen schönen Garten.
Wir gehen weiter bis zum Ende des Fort Arabesque Strandes, wo sich der Club 159 befindet, hier befindet sich ein schöner Strandabschnitt für besonders Zahlungskräftige Gäste ?.
Gleich dahinter befindet sich der Strand vom Prima Life Hotel**** ebenfalls ein Vier Sterne Haus. Das wir schon bei unserem ersten Aufenthalt in der Makadi Bay im Jahr 2009 gesehen haben, das mir aber schon damals nicht besonders gefallen hat. Wir gehen bis zu einer Absperrung dahinter geht es weiter zu den Red Seas Hotels, hier drehen wir wieder um. Es ist mittlerweile schon ziemlich warm geworden, wir sind heute vielleicht auch etwas zu spät um einen Strand-Spaziergang zu machen.


Meine Frau hat Hunger bekommen, sie möchte im Yades Restaurant (Griechisches Restaurant) das sich hier am Ende des Sunrise Strandes befindet eine Kleinigkeit essen. Das Restaurant ist gut gefüllt, wir bekommen gerade noch zwei Sitzplätze für uns. Meine Frau bestellt sich einen Salat mit Thunfisch oder Ähnliches, ich nehme einen Teller mit Nudeln in Käsesoße und Mushroom. Zum Trinken bestellen wir zwei Gläser Bier.
Nach dem Essen gehen wir wieder zurück zu unserem Sonnenschirm/Liege zurück. Die Sonne ist schon etwas weiter gezogen, so dass wir unsere Badeliegen aus dem Schatten der Sonnenschirme ziehen müssen, um weiter die warme Sonne zu genießen.
Kurz darauf kommen ein paar Animateure vom Sunrise Royal Makadi mit Musik in abenteuerlichen Verkleidungen den Strandabschnitt herunter gelaufen. Nachdem Sie an uns vorbei gezogen sind, packen wir unsere Badetücher zusammen und gehen in unser Tucana Resort zurück. In der Oasis-Bar trinken wir erstmals eine Tasse Cappuccino, später noch einen CubaLibre, meine Frau trinkt danach noch ein Glas Tonic Water. Hier in der Oasis-Bar bleiben wir bis etwa 17:30, danach brechen wir zu unserem Zimmer auf, das sich ja nur wenige Meter von hier entfernt befindet.
Im Zimmer angekommen gehen wir nacheinander zum Duschen und uns fertig machen zum Essen und für den weiteren Abend. Unter unserem Apartment befindet sich eine Junior Suite mit einem kleinen Pool, die aber anscheinend nicht belegt ist.




re. Bild: Blick von unserem Balkon auf das Hauptgebäude / Rezeption-Lucina-Restaurant-Gaia-Restaurant
Zum Abendessen gehen wir heute noch einmal ins Lucina Restaurant, die Empfangs-dame erwartet uns an der Eingangstüre, und führt uns an einen der kleinen 2er Tische.
Beim Bestellkellner ich glaube es war Mohammed der ältere Ober, (er ist nicht unsere erste Wahl) nimmt unsere Bestellung mit seinem kleinen Tablet auf. Zum Trinken bestellen wir Rotwein der ganz ausgezeichnet schmeckt. Als Suppe nehme ich eine Linsensuppe und als Hauptspeise wähle ich ein Chicken Cordon bleu das sehr gut schmeckt, aber mit zwei großen Stücken mir zu groß ist. Ich nehme in der Regel nur zwei Gänge + Dessert das meistens aus einer Schale mit Eiskrem besteht.
Meine Frau nimmt als Vorspeise einen Meeresfrüchtesalat mit frittierten Calamaris und Muscheln. Zum Hauptgang wählt Sie dann ein Gegrilltes Rinderfilet auf Kartoffelpürree. Danach bestellt Sie zum Dessert ein Chocolate Fondue das anscheinend recht gut schmeckt.
Nachdem wir so ausgiebig gespeist haben, machen wir unseren Abendlichen Verdauungsspaziergang in Richtung Sunrise Royal Makadi, kommen an einem der vielen Standart-Restaurants vorbei. Hier auf der Außenterrasse des SHAHRAZAD –Restaurant sind viele Tische belegt. In einem der Pools entdecke ich eine neue Attraktion, es sind Autos so ähnlich wie beim Auto-Scooter, nur eben im Wasser fahrend. Damit sind ein paar Jungs im großen Pool unterwegs. Wir gehen ein Stückchen weiter bis zum Eingang des Manzouku Restaurant (Asiatisches Restaurant), hier drehen wir wieder um und gehen in unser Hotel zurück. Von der Anjum-Bar auf der Dachterrasse hört man schon die Musik spielen. Wir gehen hinauf, an der Gitano-Bar (Shishabar) vorbei, und setzen uns auf eine Sitzbank in Nähe der Aufgangstreppe. Die Musikauswahl heute Abend ist nicht unser Geschmack und die Musik ist sehr laut, was ein Gespräch fast unmöglich macht. Später kam noch eine Sängerin, sie brachte eine etwas eigenwillige Version von Dancing Queen, es hörte sich soweit ganz gut an. Meine Frau meinte darauf hin, wir müssten darauf tanzen, zumindest dieses Lied haben wir Getanzt. Ein Ehepaar das wir auch in den folgenden Tagen hier oben gesehen haben, tanzte einen äußerst eigenwilligen Stil, der mindestens zum Lächeln einlud. Man muss aber auch sagen, dass sie schon Morgens um 10:00 Sekt am Pool getrunken haben.
Nach einer Stunde verlassen wir wieder die Anjum-Bar und gehen in`s Zimmer zurück, auf unserem Balkon trinken wir auch heute ein Stella Bier (Ägyptisches Bier) meine Frau trinkt eine kleine Flasche Wasser. Wenig später gehen wir ins Bett, wir haben ja immer noch ein paar Schlafschulden.


linkes Bild : Übersichtplan vom Sunrise Gelände ; rechtes Bild: Autoscooter im Pool ?
Montag, den 10. März 2025
Wir haben heute unseren zweiten Urlaubstag hier in der Makadi Bay, geschlafen haben wir auch heute Nacht vorzüglich. Der blaue Himmel sticht durch eine kleine Lücke der Vorhänge in unserem Zimmer. Nach der Morgentoilette machen wir uns auf den Weg zu unserem Frühstücks-Restaurant dem Lucina. Heute Morgen wählen wir einen anderen Weg hinunter, eine kurze Treppe, am Oasis Pool vorbei zum Restaurant. Hier kann man schon erkennen, dass einige Badeliegen schon mit Tüchern belegt sind. Es ist schade, dass solche Unsitten immer mehr um sich greifen. (Wir hatten das gleiche auf der MSC Euribia so auch in Dubai in einem Spitzenhotel- Marriot erlebt).
Wir wollten heute Morgen vor dem Lucina-Restaurant direkt am Pool essen. Aber es war etwas windig, und die Morgensonne kommt noch nicht über das Haus. So gehen wir lieber ins Innere des Restaurants, wo wir auch heute einen Tisch auf der linken Seite bekommen. Etwas später kommt der zuständige Kellner, es ist Mohammed der Ältere und nimmt unsere Bestellung entgegen. Wir bestellen auch heute zwei Tassen Cappuccino und Orangensaft zum Trinken, schon in wenigen Minuten werden Sie von einem der Zustell-Kellner gebracht. Zum Essen bestelle ich auch heute Morgen mein Lieblingsgericht ein Käse-Omelette mit Mushrooms, während meine Frau ein Spiegelei für sich bestellt. Nach unserer Bestellung holen wir an der Buffett-Theke noch Brot oder Brötchen, auch ein Croissants findet den Weg auf meinen Teller. Wenig später werden unsere Bestellung aus der Küche geliefert, das Omelette schmeckt eigentlich immer vorzüglich, lediglich die Salz und Pfefferstreuer sind nicht immer der Renner.
Nach unserem Frühstück gehen wir nochmals ins Zimmer zurück, um unsere Badesachen und die Badetücher zu holen. Auch heute Morgen bleiben wir für ein bis zwei Stunden hier am Oasis Pool. Beim zuständigen Ober von der Oasis-Bar lasse ich mir einen Strawberry Juice (Erdbeersaft) bringen. So verbringen wir die nächsten zwei Stunden hier, bevor wir unsere Sachen packen um zum Strand hinunter zu gehen. Wir haben schon Gestern festgestellt, dass es sehr schwierig ist, einen Sonnenschirm mit freien Liegen zu finden. Von den vier Sonnenschirmreihen vom Promenadenweg bis zum Wasser waren schon im letzten Jahr mindestens die ersten zwei bis drei Reihen am Wasser immer belegt. Nach ein paar Minuten fanden wir einen freien Schirm in der letzten Reihe direkt am Promenadenweg. Wir sind in der Nähe der Chiringuito Bar, die für die Strandversorgung der Getränke der Sunrise Hotels zuständig ist. Hier treffen wir auch unseren Kellner vom letzten Jahr, der uns damals immer mit Getränken versorgt hat.
Nach einer dreiviertel Stunde ziehen wir unsere Strandschuhe an und machen uns bereit für den heutigen Strandspaziergang. Dieses Mal wollen wir auf die andere Seite der Bucht gehen, in Richtung des Jaz Makadina das wir noch unter dem Namen Sol Y Mar Club Makadi kennen. Und weiter am Iberotel Makadi Beach vorbei, das ebenfalls wie unseres zu den teuersten Hotels hier in der Makadi Bay gehört.
Hier ein paar Bilder von damals / Sol Y Mar Club Makadi
Aber nochmals zurück zum Sol Y Mar Club Makadi, das wir vor 15 Jahren zusammen mit einer unser beiden Töchter besucht hatten. Es war damals ein einfaches 4 Sterne Hotel mit einem wunderschönen gepflegten Garten im hinteren Bereich des Hotels. Unser Zimmer war relativ einfach, aber wir konnten unser Frühstück in der strahlenden Morgensonne direkt am Pool genießen. Aber wir haben uns einfach wohl gefüllt, ich denke auch heute noch gern daran zurück.
Wir gehen los, das nächste Hotel in diese Richtung ist das Xanadu Makadi Bay mit einem sehr großen Strandabschnitt. Das Hotel hat wohl auch eine große Grundstücks-tiefe, denn seine Gäste werden mit einem Elektro-Car vom Strand bis in die einzelnen Wohn-Bereiche gebracht. Letztes Jahr wollte ich einen Besuch, in das Xanadu Makadi Bay Gelände machen. Am Beginn einer Straße die zu den einzelnen Häuserblöcken führt steht ein Security Mann der einen unberechtigten Besuch unterbindet. Auch in diesem Jahr steht ein Security Mann an der Einmündung, und passt genau auf, dass keine Fremden Gäste das Gelände betreten. Wie man von der Strandpromenade erkennen kann ist das Xanadu Hotel sehr Modern gehalten.
Am weitläufigen Strand des Hotel findet heute Nachmittag eine Schaumparty statt, wir gehen zu dieser Schaumkanone die in Nähe des Wassers aufgestellt ist, wo sich viele Besucher befinden. Es scheint ein großes Vergnügen für die Gäste zu sein, sich im Schaum zu bewegen.

Nach einigen Minuten gehen wir wieder weiter, der nächste Strand-Abschnitt gehörte in der Vergangenheit zu Tia Heights Makadi. Im letzten Jahr wurde im gesamten Areal an den verschiedenen Häusern die Fenster heraus gerissen, sie hatten ein riesiges Schwimmbecken, auch das wurde abgebrochen. Man konnte vom Promenadenweg das ganze Baugebiet überblicken. In diesem Jahr wurde ein Zaun aus Bambusmatten aufgestellt, so dass kein ungehinderter Einblick auf das Gelände möglich ist. Man sieht und hört LKWs auf dieses Gelände fahren. Der schöne Strandabschnitt vom Hotel ist ohne Gäste aber mit neuwertigen Sonnenschirmen und Badeliegen ausgestattet.
Jetzt haben wir das Madinat Makadi erreicht, es ist die Keimzelle des Madinates und besteht aus 9 verschiedenen Hotels, die aber offensichtlich heute fast alle zur Jaz Hotel Gruppe gehören. Als erstes kommen wir am Jaz Makadina vorbei, unser ehemaliges Sol Y Mar Club Makadi. Auf den ersten Blick scheint es wenig verändert, bis auf das kleine Theater, das abgerissen wurde. Letztes Jahr haben wir nochmals einen Spaziergang auf das Hotelgelände mit seinem hübschen Garten gemacht. Heute gehen wir weiter bis zum Iberhotel Makadi Beach wo wir bis zum großen Pool hinein gehen.
Bild 1+2; Pool u Strand v Sol Y Mar ; Bild 3 u 4: Strandpromenade ; Blume Gazanie ; Pool v Iberhotel Makadi Beach : letztes Bild Cleopatra Luxury damals und Heute
Das Cleopatra Luxury ist schon außerhalb der damaligen Grenzen vom Madinat Makadi. Zurück blickend stellen wir fest, das letztes Jahr und auch in diesem Jahr weniger Gäste hier in der Makadi Bay ihren Urlaub verbringen. Hier drehen wir wieder um, und gehen zurück zu unserem Strandabschnitt der aber eigentlich zu unserem Nachbar & Partnerhotel Sunrise Royal gehört. Das Tucana hat selber einen kleinen Strandabschnitt der uns aber nicht sonderlich gefällt. Zuvor aber machen wir einen kleinen Abstecher zur Splash-Imbiss, wo sicherlich die Reiher schon auf uns warten. Hier bestellen wir einen Teller mit Spaghetti, meine Frau holt sich eine Schale mit Salat aus der Vitrine. Dazu trinken wir zwei Gläser Stella Bier, das hier aus Ägypten stammt.
li. Bild: Splash Imbiss ; mitte: Sunrise Royal Strand ; re. Bild: Sunrise Tucana Strand
Es ist mittlerweile 15:30 geworden, wir gehen hinüber zur Yades Bar und Restaurant (Griechisches Restaurant) um zwei CubaLibre zu trinken, hier stellen wir fest dass die Animation hier am Tucana Strandbereich eine Vorführung machen will. Die Kellner und andere Bedienstete bringen zwei Holzpodeste an den Strand. Ebenso gibt es etwas zum Trinken und kleine Schalen mit Erdbeeren. Abwechselnd tanzen immer eine Tänzerin und ein Tänzer auf dem Podest. Nach etwa 10 Minuten wechseln sie mit einem anderen Paar, es ist heute ziemlich Heiß am Strand. Die angebotenen Getränke am Stand finden reißenden Absatz bei den Strandgästen, trotz unseres All lnclusive.



Ich mache noch ein Bild von zwei der kostümierten Animateuren. Anschließend packen wir unsere Badesachen zusammen und machen uns auf den Weg nach oben zum Pool bzw zur Oasis-Bar. Wir kommen an den Posh Villen vorbei, es gibt sie in den Zimmergrößen von 36 qm bis 250 qm.
(Posh Club-Villen sind eigentlich Ferienhäuser mit verschieden großen Pools auf dem Gelände unseres Hotels im Club-Charakter. Manche haben auch noch zusätzlich einen Whirlpool auf der Dachterrasse. In einer dieser Häuser wurde im vergangenen Jahr ein Film gedreht, wie wir sehen konnten. Auf diesem geschlossenen Gelände gibt es auch eine Bar, die Royal Club Bar & Lounge ob es ein eigenes Restaurant besitzt kann ich leider nicht sagen, wir kommen hier nicht hinein. Zusätzlich zu den eigenen Pools vor den Häusern gibt es auch den größeren Royal -Pool und natürlich auch Bade-Liegen auf einer kleineren Sandfläche auf dem mit einer Hecke abgegrenzten Grundstück.
Es gibt einen Kostenlosen Transfer vom und zum Flughafen. Man hat hier natürlich einen Butler und Concierge-Service 24-Stunden-Service.
Das ganze hat natürlich auch einen Preis, Es kommt auf den normalen Hotelpreis noch weitere 250 Euro pro Tag dazu).
Zum Abschluss des heutigen Nachmittags gehen wir noch in die Oasis-Bar um einen Cappuccino und vielleicht auch mehr zu trinken. Am Nachmittag ist immer ein junger Kellner hier, wahnsinnig freundlich und zuvorkommend. Er freut sich immer wenn wir kommen. Wie geplant bestellen wir zuerst zwei Tassen Cappuccino, danach nehme ich ein Glas CubaLibre und meine Frau ein Tonic Water. Kurz darauf gehen wir auf die zweite Etage zum oberen Infinity-Pool um die restliche Abendsonne zu genießen. In einer halben Stunde verschwindet sie leider hinter den anderen Häusern vom Sunrise Royal.


Kurz vor 17:30 verlassen wir den Pool und gehen in unser Zimmer zurück. Als wir unser Zimmer betreten sehen wir einen Gast auf dem Sofa sitzen. Anscheinend hat ihn der Zimmerboy herein gelassen.

Während meine Frau jetzt zum Duschen geht, probiere ich den großen Fernseher aus, der bei uns an der Wand hängt. Dieses Jahr bekomme ich sogar das Erste und Zweite Deutsche Programm herein. Im Vergleich zu letztem Jahr hatten wir nur den Sender Österreich 3 zur Verfügung. Als meine Frau mit dem Duschen fertig ist, gehe ich jetzt in die Duschkabine um mich ebenfalls fertig zu machen.
Für 18:30 heute Abend haben wir einen Tisch im Italienischen Restaurant Gaia reserviert. Das Gaia befindet sich oberhalb des Lucina Restaurant und unterhalb der Shisha-Bar Gitano und der Anjum Bar, die sich auf der Dachterrasse befinden.
Meine Frau bestellt zur Vorspeise irgend einen Salat (Cäsar Salat ?), danach einen Meeresfrüchte-Spieß wo sich zwei Muscheln darauf befinden. Ich bestelle eine Tomatensuppe und als Hauptgericht nehmen wir beide ein Beef. Auf dem Teller befinden sich drei dicke Scheiben mit dem Schmackhaften Stück Fleisch. Zum Nachtisch bringt uns der Kellner die bestellte Schale mit Gemischtem Eis.






Nach unserem Abendessen gehen wir zur Strandpromenade hinunter, Wir wollen im Dunklen einmal einen Spaziergang durch den Garten unseres Nachbarhotel`s machen. Mit Erstaunen stellen wir fest, dass eine Kette den Promenadenweg vom Fort Arabesque absperrt. Wir fragen beim Security unseres Sunrise Hotel` nach, ob wir durch gehen können.
Er hat nicht`s dagegen, allerdings der Sicherheits-Mann vom Fort Arabesque möchte das nicht. Wir können untertags wieder hier durchgehen meint er. So machen wir uns jetzt auf den Weg ins Sunrise Royal, um hier das Abendprogramm anzuschauen.

Wir kommen am großen Pool und der beleuchteten Anlage vom Posh Club vorbei. Im anschließenden Fellucca Restaurant (Fischrestaurant) sind auch heute keine Gäste. (Ich glaube aber, dass man hier Reservieren und das Fischessen auch bezahlen muss)
Heute Abend soll im Amphitheater des Sunrise Royal eine Magic-Show stattfinden. Das wollen wir uns mal anschauen. Wir setzen uns an einen der Tische vom Splash Imbiss, gegenüber ist eine Tribüne wo eine junge Frau eine Gesangsvorstellung gibt. Es ist keine Spur einer Zaubershow zu sehen. Nach einer Weile mache ich mich auf den Weg um dieses Amphitheater zu suchen. Und tatsächlich finde ich hinter einem großen Zeltvorhang ein Amphitheater, allerdings schaut das Ganze etwas sehr kühl aus. Wie in einem Fußballstadion aus, mehr für Kinder als für Erwachsene. Wir gehen zurück in`s Tucana Resort, wo von der Dachterrasse in der Anjum-Bar schon Musik erklingt. Wir gehen hinauf auf die Terrasse, es singt auch heute eine junge Sängerin. Wir setzen uns wie gestern auf eine Sitzbank nahe der Treppe, beim Kellner der am Vormittag auch in der Oasis-Bar und den Pool bedient, bestellen wir zwei Gläser Rotwein. Das Ehepaar das immer so auffällig tanzt, ist auch heute hier. Die beiden sind heute Abend nicht so gut in Form, bei Ihr geht es ja noch einigermaßen, er springt aber eher wie ein Hampelmann umher. Nach einer dreiviertel Stunde gehen wir zurück in unser Zimmer.
Dienstag, den 11. März 2025
Guten Morgen, es ist jetzt 8:15 geworden, vor einer halben Stunde sind wir aufgestanden. Geschlafen habe ich heute Nacht nicht ganz so gut. Wir gehen jetzt wie immer zum Frühstücken in`s Lucina Restaurant hinunter. Die Sonne scheint schon warm vom Himmel herunter. Ein paar Tische auf der Terrasse sind schon aus dem Schatten des Haupthauses getreten und von der Sonne bestrahlt, wir nehmen an einem der freien Tische Platz. Gleich darauf kommt einer der zuständigen Kellner und und nimmt unsere Bestellung entgegen. Wir bestellen auch heute zwei Tassen Cappuccino und Orangensaft zum Trinken, schon in wenigen Minuten werden Sie vom Zustell-Kellner gebracht. Von der Küche bestelle ich auch heute mein Lieblingsgericht ein Käse-Omelette mit Mushrooms, während meine Frau ein gekochtes Ei für sich bestellt. Nach unserer Bestellung beim Kellner gehen wir ins Restaurant, und holen an der Buffett-Theke noch Brot oder Brötchen, auch Croissants und süßes Gebäck nehme ich mit nach draußen. Nach dem Frühstück gehen wir kurz in unser Zimmer zurück, um unsere Badesachen anzuziehen. Im Anschluss gehen wir für eine Stunde oder mehr zu einer freien Badeliege am Pool. Beim Poolboy von der Oasis-Bar bestelle ich einen Strawberry Juice (Erdbeersaft), der wie immer köstlich schmeckt. Gegen 11:00 gehen wir zum Strand hinunter, heute ist es hier noch viel voller als die vergangenen Tage. Buchstäblich in der letzten Reihe finden wir auch heute zwei freie Badeliegen mit Sonnenschirm. Kurz vor 12:00 ziehen wir unsere Strandschuhe an, gehen auf der Promenade durch den Park vom Fort Arabesque in Richtung der Red Seas Hotels.
Wir gehen weiter bis zum Ende des großen Fort Arabesque Strandes, wo sich der Club 159 befindet. Gleich dahinter schließt sich der Strandabschnitt vom Prima Life Hotel ebenfalls ein Vier Sterne Haus an. Der immer gut besucht ist, allerdings sind die Badeliegen und Sonnenschirme meiner Ansicht in billiger Ausführung. Bei den Bademeistern stehen große Musikboxen, die meistens laute Musik spielen. Durch eine Absperrung aus 3 uralten Windschotten, mit einem Schild (Privatbesitz) verziert, hier beginnt das Gelände der Red Seas Hotels.
Sie umfasst das ganze Nördliche Ende der Makadi Bay mit ihren 5 riesigen Hotels. Beginnend mit dem Grand Waterworld Makadi, The Makadi Spa, The Makadi Palace und dem Grand Makadi. Im Inneren des riesigen Areals befindet sich noch das Sunwing Familiy Star.
Zur Erklärung wir waren vor vielen Jahren Urlaubsgäste in den Hotels Grand Makadi, The Makadi Palace , The Makadi Spa. Somit kennen wir uns hier in dieser Hotelanlage recht gut aus.
Wir gehen am Aquarius Diver Club (Tauchzentrum) vorbei, bis wir die schöne mit Pflastersteinen geschmückte Promenade von den Red Sea Hotels erreichen. Auf unserer rechten Seite beginnt das große Strandareal mit Hunderten von Badeliegen und Sonnenschirmen, die für die Gäste der oben genannten Hotels zu Verfügung stehen. Auf der linken Seite befinden sich das Gebäude von Grand Waterworld Makadi, hier gehen wir eine Außentreppe nach oben, um uns die großen Pools der Sunwing Waterworld anzuschauen. Danach gehen wir weiter am Biergarten (hier gibt es deutsche Küche mit Würstchen und mehr) und am La Terraza Restaurant vorbei. Wir gehen am Infinity Pool des The Makadi Spa vorbei, bis wir an der riesigen Gartenfläche des The Makadi Palace ankommen. Was mir hier besonders gut gefällt, es stehen immer Gruppen von 4 bis 5 Palmen beieinander, das gibt ein tolles Bild. In anderen Hotels stehen die Palmen nacheinander in langen Reihen. Auf einer der vielen Sitzbänke nehmen wir Platz, gegenüber sind einige Kiosk wo es Souvenirs und Gewürze und anderes mehr gibt. Letztes Jahr als wir hier auf der Bank saßen, konnten wir gegenüber ein paar Frauen in einem Fish-Spa beobachten, wie Sie gackerten und schwatzten.
Nach einer kurzen Pause gehen wir weiter zum Ende des Grundstücks.

Das letzte Hotel in der Reihe ist das Grand Makadi, es ist auch das älteste Hotel von Red Sea hier in der Makadi Bay. Wir waren im Jahr 2011 das erste Mal im Grand Makadi. Unser Zimmer war in der Nähe der Rezeption und der großen Terrasse mit seinen vielen Sitzgelegenheiten für Cafe`s und Restaurants.
Als wir weitergehen erkennen wir einen Bauzaun der das ganze Gelände vom Grand Makadi absperrt. Ob nur der Garten und das Poolgelände oder der ganze Hotelkomplex renoviert wird, können wir hier nicht sehen. Etwas weiter auf der Meerseite befindet sich ein langer Steg der über das vorhandene Riff hinaus geht. Im letzten Jahr sind wir hier noch an diesem Steg hinaus gelaufen, den es vor einigen Jahren noch nicht gab..


Wir gehen jetzt auf das Hotelgelände vom The Makadi Palace, an den großen Pools vorbei. Auf der anderen Seite des Pools steht ein großer Rundbau (Dom) genannt, hier ist ein großer Speisesaal und eine Küche. Wenn man weiter geht, sind auf der linken Seite weitere Spezialitäten Restaurants gewesen. Und Geradeaus weiter ist der gewaltige Eingangsbereich mit der Rezeption. Wir gehen wieder zurück bis zu einem großen Haus mit vier Kuppeln an den Seiten, hier an der Seite ist eine Treppe die hinauf zum Makadi Spa führt.


Vorbei am Eingangsbereich vom Makadi Spa Hotel folgen wir dem Promenadenweg zwischen dem Spa Hotel und der Sunwing Waterworld. Er mündet beim Restaurant La Terraza wieder in die Hauptpromenade die alle Red Sea Hotels auf der Strandseite miteinander verbindet.




Es ist schon weit über die Mittagszeit hinaus und wir machen uns auf den Weg zurück zu unserer Badeliege am Badestrand von Sunrise Royal. Zurück blickend könnte man sagen, dass unser Badestrand von Sunrise zusammen mit dem Strand von Prima Life Makadi Bay am dichtesten von allen Hotels hier an der Makadi Bay belegt ist. Bevor wir aber zur Badeliege zurück kehren, möchte meine Frau eine Kleinigkeit im Yades Restaurant (Griechisches Restaurant) etwas essen. Wir finden zwei freie Sitzplätze bei einem jungen Pärchen, die gerade mit ihrem Essen fertig sind. Ich möchte nur ein paar Pommes Frites essen, meine Frau schließt sich dem an. Ich denke, wir machen uns mit unserer mageren Essensauswahl keine Freunde bei den Kellnern. Als die Pommes kommen, sind selbst wir etwas überrascht. Sie werden in einem kleinen Gitter-Körbchen serviert. Anschließend bestellen wir noch eine Schale Eiskrem. Danach gehen wir zu unserem Liegeplatz zurück.
Die Sonne ist mittlerweile etwas weiter gezogen, und wir müssen unsere Liegen aus dem Schatten der mit Stroh oder Schilf belegten Sonnenschirme ziehen. So verbringen wir noch eine knappe Stunde hier, um anschließend unser Badesachen packen, und nach oben zum Pool bei der Oasis-Bar zu gehen. Wir haben Glück und finden zwei freie Badeliegen am oberen Infinity-Pool. Beim Barkellner bestellen wir zwei Getränke, einen Mojito Cocktail und für mich einen Strawberry Juice (Erdbeer-Cocktail). Später gehen wir noch zur Oasis-Bar hinunter um hier eine Tasse Cappuccino zu trinken.
Wie wir schon heute Morgen von unserer Empfangsdame erfahren haben, findet heute ein Arabischer Abend statt, mit Essen vom Grill, alle möglichen Beilagen sind auf der Terrasse in großen Schüsseln und Behältern untergebracht. Ich habe keine Fotos von all den Köstlichkeiten die in den großen Töpfen verborgen sind. Unter anderem liegt ein Truthahn auf einer Wärmeplatte. Salate und mehr sind als weiteres Buffet im Lucina Restaurant aufgebaut, hier konnte ich in aller Ruhe ein paar Fotos machen. Wir haben uns schon zuvor Sitzplätze vor dem Lucina Restaurant gesichert.
Der Unterhaltungsabend beginnt mit einer Gruppe Nubier mit ihren Musik-Instrumenten. Sie gehen an den Tischreihen entlang und fordern die Gäste auf mit Ihnen Musik zu machen. Sie drückten mir ebenfalls ein solches Streichinstrument in die Hand, um mit Ihnen zu Musizieren. Ein paar Minuten spielte ich Musik mit Ihnen. Danach gingen sie zum nächsten Tisch, um hier die Gäste ebenfalls dazu aufzufordern.




Als nächste Darbietung kam eine Tanzgruppe bestehend aus ein paar Männer und zwei Frauen, ebenfalls aus Nubien (Nubien ist das Gebiet südlich von Assuan/Nasser-Stausee). Leider konnte ich keine Fotos von ihnen machen, weil einige Zuschauer sehr eng um die tanzende Nubier Gruppe herum standen.
Im Anschluss kommt eine hübsche junge Ägypterin und zeigt uns einen typischen Arabischen/Ägyptischen Bauchtanz in zwei verschiedenen Tänzen.
Der Begriff „Bauchtanz“ reduziert die Vielfalt des orientalischen Tanzes und den Auftritt der Tänzerinnen auf den Bauch, die Hüfte oder das Gesäß, doch umfasst der Tanz genauso Arme, Beine, den Kopf und mitunter die Brüste. Je nach Stilart wird der Tanz unterschiedlich mit langsam geschmeidigen, bis hin zu harten, rhythmischen Bewegungen durchgeführt, abhängig von dem gewählten Stil und Musikstück.




Zum Abschluss der Veranstaltung führt uns ein junger Tänzer einen Tanoura Tanz vor. In den vielen Jahren wo wir hier in Ägypten zu Besuch waren, haben wir schon einige Tanoura Tänze gesehen und erlebt. Die letzte Vorführung die wir sehen konnten, war im vorigen Jahr hier im Tucana Hotel. Es ist immer ein gern gesehenes Erlebnis, wobei auch die Qualität des Tanzes eine große Rolle spielt.
Auch unser Tanoura-Tänzer hat sehr schön getanzt, ich schätze so an die 15 bis 20 Minuten lang. Unser heutiger Tänzer hatte an einem seiner Röcke LED-Lampen befestigt, das war sicher ungewöhnlich, so etwas haben wir früher niemals gesehen.
Die folgenden drei Bilder sind aus dem Jahr 2006 im Hotel Grand Resort in Hurghada. Meiner Meinung dauerten die Tänze damals länger, bestimmt 30 Minuten oder mehr bis zu einer beginnenden Ektase.
Tanoura ist ein traditioneller Nationaltanz hier in Ägypten. Seine Besonderheit ist, dass nur Männer diesen Tanz aufführen Die Grundlage des Tanzes ist ein kreisender Tänzer der sich fortlaufend um seine Achse dreht, notwendigerweise gegen den Uhrzeigersinn. Ein Tanoura- Tänzer kann sich von 15 Minuten bis zu mehreren Stunden drehen!, und sich dadurch in einen Zustand der Trance bringen. Bei der Aufführung entstehen technisch anspruchsvolle Elemente mit 3 Röcken oder mehr, die den Tänzer vielschichtig bedecken. Eine flauschige und dramatische Schicht von Röcken dient als Attribut der Präsentation. Und erfahrene Tänzer beziehen Tamburine und andere Elemente in den Tanz ein)
Nach dem Ende der Veranstaltung machen wir einen Spaziergang ins Sunrise Royal wo ebenfalls Musik spielte, und die meisten Tische an der Splash-Bar waren belegt. Auf dem Rückweg ins Tucana Resort begegneten wir unser Platzdame, die offensichtlich jetzt Arbeitsende hat, und in ihr Zimmer geht. Wir gehen noch in die Anjum-Bar hinauf, bei einem jungen Holländer finden wir einen Sitzplatz. Er konnte etwas Deutsch, aber unser Gespräch miteinander war leider etwas Mühsam. So verließen wir die Anjum-Bar nach einer halben oder dreiviertel Stunde. Wir gehen aber dieses Mal zurück in unser Zimmer, auf dem Balkon trinken wir noch eine Kleinigkeit, bevor es ins Bett geht.
Mittwoch, den 12. März 2025
Guten Morgen, es ist 8:00 vorbei, wir machen uns zum Frühstücken fertig , sowie jeden Tag in`s Lucina Restaurant. Wir könnten ohne weiteres in ein anderes Lokal gehen, dazu fehlt uns aber die Lust. So werden wir auch heute Morgen Mohammed den älteren begrüßen, oder auch nicht, mal sehen wer uns heute bedient. Wir gehen die Treppe bei der Cohiba-Bar hinunter, an den verschiedenen Souveniergeschäften und der Rezeption vorbei.
Direkt am Pool und bei angenehmer Morgensonne ist noch ein Tisch mit zwei Plätzen frei, wo wir sogleich Platz nehmen. Heute Morgen hat das Lucina-Restaurant wohl Personalprobleme, es fehlt an Bestellkellnern. Mohammed der ältere muss fast den ganzen Außenbereich alleine bedienen. Nach gewisser Zeit kommt er auch zu uns, um unsere Bestellung aufzunehmen. Wir bestellen auch heute zwei Tassen Cappuccino und Orangensaft bei ihm, schon in wenigen Minuten werden Sie von einem der Zustell-Kellner gebracht. Von der Küche bestelle ich mein Lieblings-Gericht ein Käse-Omelette mit Mushrooms, während meine Frau ein gekochtes Ei für sich bestellt. Nach unserer Bestellung bei Mohammed gehen wir in`s Restaurant, und holen an der Buffett-Theke noch Brot oder Brötchen, auch ein Croissants nehme ich mit nach draußen.


In diesem Jahr haben wir auch einen Reiher (Kuhreiher ?) hier im Tucana Resort, der zu den Essenszeiten an den Tischen auf der Terrasse auftaucht. Im Sunrise Royal am Splash Imbiss haben wir sie ja schon im letzten Jahr gesehen. Es ist Interessant ihm beim Laufen nach zu schauen, Schritt für Schritt geht er voran, jederzeit bereit auch einen Schritt wieder rückwärts zu machen. Im Anschluss an unser Frühstück suchen wir uns ein Plätzchen am Pool. Beim Kellner von der Oasis-Bar bestelle ich einen Strawberry Juice (Erdbeersaft) der vorzüglich schmeckt, meine Frau trinkt ein Tonic Water.
Heute Morgen ist keine Wassergymnastik hier am Pool, vor ein paar Tagen hat eine Animateurin direkt vor unseren Augen eine abgehalten. Sie ist zierlich aber unheimlich agil und quirlig. Wie wir in einem späteren Gespräch mit Ihr erfahren stammt sie aus Assuan.
Gegen 11:00 packen wir unsere Badesachen zusammen und gehen zum Strand hinunter. In diesem Jahr sind anscheinend mehr Badegäste im Urlaub hier in den Sunrise Hotels. Dementsprechend sind freie Badeliegen bzw. Sonnenschirme schwer zu finden. Am Stand angekommen, sehen wir unsere Befürchtung bestätigt, es sind nur in der letzten Reihe direkt am Promenadenweg ein paar einzelne Badeliege bzw. Sonnenschirme frei. Auch heute sind wir direkt an der Chiringuito Bar (Beachbar), von wo der gesamte Strandabschnitt von Sunrise mit Getränken versorgt wird. Hier am Wegrand ist der Abstand der einzelnen Sonnenschirme noch etwas größer als am Wasser. Wir genießen die Ruhe und die warme Mittagssonne, gegen 12:30 ziehen wir unsere Strandschuhe an (meine jetzigen Strandschuhe habe ich letztes Jahr bei einem Spaziergang drüben im Makadi Palace gekauft). Heute wollen wir wieder auf die andere Seite der Bucht gehen, in Richtung des Jaz Makadina und des Makadi Beach Hotels. Wir kommen aber nicht weit, auf der Wiese wo die Gebäude von Sunrise Royal beginnen, und sich das Elia Restaurant und das Basilico Restaurant ist findet eine Veranstaltung statt. Hier haben die Köche und Bedienstete vom Sunrise Royal Schalen mit Obst und Snacks sowie Getränken aufgebaut. Wie man sieht Essen und Trinken umsonst geht bei den Urlaubern immer. Auch die Animateure sind in diversen Tierkostümen anwesend. Wir holen uns ein paar Stücke mit Ananas und geschnittene Orangen, und bleiben einige Minuten hier stehen.





Dann gehen wir auch schon weiter, gleich im Anschluss kommt das Xanadu Hotel, dessen Gelände aber weit nach Innen geht. Teile des Hotels anschauen geht leider nicht, da immer ein Security Mann am Beginn des Weges steht. Ich glaube aber nicht dass dieses Hotel mit unserem Tucana Resort qualitativ zu vergleichen ist. Man kann es auch an den Strandliegen und Sonnenschirmen erkennen. Das nächste Hotelgelände ist das Tia Height , hier wird immer noch gebaut bzw. abgerissen. Genaues ist hinter dem Bauzaun nicht zu erkennen. Ob das Hotel auch heute noch so heißt und wann es fertig ist, weiß ich nicht. Der Strandabschnitt ist mit neuen Sonnenschirmen und noch aufgestapelten Badeliegen soweit fertig aber leer. Als nächstes kommen ein paar Tauchzentren und anschließend das Hotel Jaz Makadina. Wir gehen an den verschieden kleineren Hotels bis zum Iberotel Makadi Beach weiter. Das Iberotel hier ist das beste an diesem Strandabschnitt. Die einzelnen Strand-Abschnitte sind unterteilt, auch in unterschiedlicher Qualität, ein Teilabschnitt hat sogar statt Sand eine Rasenfläche. Auf unserem Weg werden wir von einem Strandverkäufer der Karten für Bootausflüge oder Tauchfahrten anbietet, angesprochen. Ihm fallen gleich unsere wertigen Armbänder vom Tucana Resort auf. Sie haben ein Emblem von Giorgio Armani, was ihn sichtlich beeindruckt. Heute gehen wir aber nicht bis zum Ende des Madinats, wo es hinüber zum Cleopatra Resort geht. Auf einer der Sitzbänke im Bereich des Iberotel Makadi Beach genießen wir ein wenig die Zeit. Auf dem Rückweg gehen wir noch kurz auf den Steg der zu den Tauchbooten hinaus führt. Hier komme ich noch ins Gespräch mit einem jungen Pärchen mit einem vielleicht zweijährigen Kind. Sie machen gemeinsam mit ihren Eltern im Jaz Makadi Oasis Hotel Urlaub. Das ist ein Hotel in der zweiten Reihe, als wir damals vor vielen Jahren im Sol Y Mar Club Makadi Urlaub machten, hatten wir auf einem unserer Spaziergänge auch dieses Hotel besichtigt.
Wir gehen wieder zurück ins Sunrise Royal, meine Frau bekommt plötzlich Hunger so dass wir zur Splash Bar hinauf gehen. Hier bestellen wir ein paar Pommes, meine Frau nimmt einen Salat und dazu einen Hamburger. Zum Trinken bestellen wir zwei Gläser Bier, eigentlich würde uns auch Coca Cola ausreichen. Aber unser Reiseleiter hat uns bei der Besprechung darauf hingewiesen, dass im Sunrise Royal die Eiswürfel aus Nilwasser gemacht werden. Darauf können wir aus Gesundheit und Hygienegründen gern verzichten.
Nach unserem Essen, auch die Reiher sind wie im letzten Jahr zum Essen hier. Sie werden aber immer wieder von den Kellner verjagt. Schuld daran sind wohl die halbvollen Teller, die von vielen Gästen zurück gelassen werden. Auf unser Liege genießen wir die nächsten Stunden, Hier treffen wir auch unseren Strandboy vom letzten Jahr, der uns immer mit Getränken versorgt hat.
Damals hat er uns gefragt, ob wir ihm 10 Euro in Münzen umtauschen können. Die Boys bekommen immer mal ein paar Euros in Münzen als Trinkgeld geschenkt. Das können Sie aber nicht auf einer Bank umtauschen, da die Bank nur Geldscheine zum Wechseln annimmt. Der Strandboy freute sich sichtlich, seinen Münzvorrat an Euro, endlich wieder in seine heimische Währung umzutauschen.
Gegen 15:30 brechen wir zur Yades Bar (Griechisches Restaurant) auf, um einen CubaLibre und einen Mojito zu trinken. Eine halbe Stunde später machen die Animateure auf dem Strandabschnitt von unserem Hotel in Afrikanischer Verkleidung eine Vorführung , so eine Art Step-Tanz. Wenig später kam noch ein Riesen Gorilla auf den Strand.


Gegen 17:00 verlassen wir den Strand und gehen hinauf zur Oasis-Bar, wo unser junger Bar-Kellner auf uns wartet. Bei ihm bestellen wir zwei Tassen Cappuccino. Anschließend gehen wir noch kurz auf die obere Poolebene, hier finden wir freie Sitzkissen, wo wir uns setzen. Wir gehen heute Abend etwas früher in unser Zimmer zurück, um uns für den Heutigen Abend fertig zu machen. Wir wollen im Manzouku Restaurant (Asiatisch) essen, am Samstag hatten wir in der Rezeption für heute einen Tisch reserviert. Während meine Frau zum Duschen geht, mache ich noch ein paar Bilder von unserem Zimmer.
Kurz nach 18:00 machen wir uns auf den Weg zum Sunrise Royal, wo sich die meisten der Spezialitäten-Restaurants befinden. Der Eingang zum Manzouku Restaurant (Asiatisch) befindet sich zwischen dem Splash Imbiss und dem großen Shahrazad Restaurant (Internationale Küche). Und gleich daneben befindet sich das Sultana Cafe eine Shisha Bar.


Wir müssen noch ein paar Minuten warten, bis sich der Eingang öffnet. Ein Ehepaar vor uns, möchte hier zum Essen gehen hat aber nicht Reserviert. Dann sind wir an der Reihe. Der Maitre sucht auf seiner Liste nach unseren Namen, kann sie aber leider nicht finden. Auch bei der zweiten Essenszeit um 20:00 sind unsere Namen nicht dabei. Da ist wohl etwas schief gelaufen am Samstag bei unserer Buchung in der Rezeption. Wir haben Pech, auch wir bekommen keinen Zutritt ins Manzouku Restaurant (Asiatisches Restaurant) . Leicht gefrustet gehen wir zurück ins Tucana Resort, nur gut dass wir in unser Hauptrestaurant das Lucina-Restaurant immer noch gehen können. Wir gehen zuerst in die Rezeption um zu klären, warum wir heute nicht auf der Liste des Manzouku Restaurant stehen. Es stellt sich heraus, dass der Mitarbeiter uns am Samstag bei der Buchung für Mittwoch den 19. März eingetragen hat. An diesem Datum sind wir schon gar nicht mehr in Ägypten. Nachdem wir einen neuen Termin am Samstag 15. März bekommen haben, gehen wir ins Lucina Restaurant hinüber. Hier hat uns Mohammed der ältere bedient, irgendwie haben wir ein gespaltenes Verhältnis zu ihm. Auf jeden Fall mussten wir heute sehr lange auf unser Essen warten. Was es jetzt im einzelnen war, weiß ich nicht mehr.
Meiner Meinung waren im Vergleich zum letzten Jahr zu wenig Kellner, die eine Bestellung aufnehmen vorhanden. Bedienstete die Getränke bringen oder den Tisch abräumen waren ausreichend vorhanden.



Im Anschluss an unser Abendessen sind wir noch kurz in die Anjum Bar hinaufgegangen, haben uns aber heute nicht allzu lang hier aufgehalten. Auch heute ist in der Gitano Bar (Shisha Bar) wie die meisten Tage nichts los.
Von unserem Zimmer-Balkon sehen wir direkt auf ein Gebäude unseres Nachbar-Hotels Fort Arabesque. In drei Apartments uns gegenüber sind anscheinend neue Gäste angekommen, man sieht sie ihre Koffer auspacken. Wir trinken auf unserem Balkon noch ein Stella Bier, bevor wir in`s Bett gehen.
Donnerstag, den 13. März 2025
Guten Morgen, es ist 8:00 vorbei, ein strahlend blauer Himmel erwartet uns auch heute. im Anschluss gehen wir zum Frühstücken in unser Restaurant hinunter. Unsere Strandtücher nehmen wir gleich mit, um eine freie Badeliege zu bekommen. Dieses Jahr ist es leider etwas problematisch freie Liegen zu ergattern.
Viele der Badeliegen am Poolbereich sind schon vor dem Frühstück mit Handtüchern belegt. Das gleiche passiert am Strand, ab 11:00 bekommt man keine freien Sonnenschirme und Badeliegen in den ersten drei Reihen. Mit Glück gibt es dann noch in der letzten Reihe einzelne Plätze. Die Besucherzahlen in diesem Jahr scheinen etwas höher zu sein, als im vergangenen Jahr. Es betrifft aber eher die zwei Sunrise Hotels, auch die Red Seas Hotels scheinen mehr Gäste als im vergangenen Jahr zu haben. Dagegen die Hotels von Jaz Makadi in der inneren Bucht sind nicht gerade überlaufen.
Wir wählen heute Morgen einen der Tische direkt am Pool vor dem Lucina-Restaurant aus. Beim zuständigen Kellner bestellen wir unseren Cappuccino und Orangensaft, danach wähle ich meine Omelette mit Mushroom aus. Meine Gattin bestellt sich ein paar Spiegeleier. Am Buffet drinnen im Restaurant holen wir noch Brot und Gepäck und etwas Obst.


Wir haben eine freie Badeliege in der Nähe des Lifeguard der den unteren Pool überwacht, gefunden. Ich gehe zur Oasis Bar hinüber um an der Theke einen Strawberry Juice zu bestellen. Dieses Jahr haben wir einen Poolboy der nicht unbedingt zu allen Badeliegen geht. Aber er bringt dann wenigstens die bestellten Getränke. Heute Morgen ist Wassergymnastik am Pool, einer der Animateure, meiner Optischen Einschätzung kommt er aus Nubien, mit einem Muskulösem Oberkörper macht die Übung heute. Gegen 11:00 packen wir unsere Badesachen und gehen zum Strand hinunter. Wie erwartet finden wir noch einen Liegeplatz in der letzten Reihe direkt an der Chiringuito Bar (Strandbar), wo sich auch die Handtuchausgabe bzw. die Toilette befindet. Kurz vor Mittag ziehen wir unsere Strandschuhe an und machen uns auf den Weg in Richtung der Red Seas Hotels, wo wir gute Erinnerung an sie haben. Es ist merkbar wärmer geworden, jeder Tag ein bisschen mehr. Unser Weg geht die lange Promenade vom Arabesque entlang, es ist ein schöner Weg und grüne Wiesen, ob das Hotel auch so toll ist können wir leider nicht beurteilen.
Beim Club 159 befindet sich der Übergang zum Hotel Prima Life****, das mir noch nie gefallen hat, die Badegäste hier werden meist mit lauter Musik beschallt. Dann beginnt auch schon der eigentlich abgegrenzte Bereich der Red Seas Hotels Wir gehen am Aquarius Diver Club (Tauchzentrum) vorbei, bis wir ein paar Meter weiter oben die mit Pflastersteinen geschmückte Promenade der Red Sea Hotels erreichen. Hier steht das erste Hotel der Gruppe das Grand Waterworld Makadi die nach wie vor von ETI-Ägypten vertrieben wird. Auf unserer rechten Seite beginnt der riesige Strand und auf unserer linken Seite kommen die ganzen Hotel der Gruppe. Im nächsten Hotel dem Makadi Spa waren wir im Anschluss an unsere letzte Nilkreuzfahrt, hier verbrachten wir noch weitere 7 schöne Tage. Wir gehen noch ein wenig weiter, hier geht es zum Innenbereich vom Makadi Palace, in seinem schönen Gartengelände haben wir in einem Bistro in der Mittagszeit eine Kleinigkeit gegessen. Vor uns stehen jetzt einige Kiosk und Pavillons wo es Souveniers und sonstige Artikel zu kaufen gibt. Auf einer der vielen Sitzbänke im Park nehmen wir Platz, gegenüber ist ein kleiner Fisch- Spa wo ein paar Hotelgäste ihre Füße den Fischen in den kleinen Becken zum Knabbern zur Verfügung stellen.
(Vor einigen Jahren konnte ich in einen kleinen Bach im Oman meine Füße ebenfalls von kleinen Fischen anknabbern lassen. Es war ein interessantes und tolles Gefühl).
Nach einer halben Stunde brechen wir wieder auf, zurück zu unserer Sonnenliege. Einige Zeit später kam der Strandboy den wir vom letzten Jahr noch gut kannten, und fragte uns ob er etwas zu Trinken vorbei bringen könnte. Wir kommen ins Gespräch mit ihm, er stammt aus Luxor wohnt aber jetzt mit seiner Familie in Hurghada erzählt er uns. Jeden Abend nach Feierabend fährt er zu seiner Familie zurück. Das ist für uns kaum vorstellbar, weil ja keiner der Bediensteten hier ein Auto besitzt. Aber vielleicht gibt es ja Busse, die spät am Abend und sehr früh am Morgen diesen Transfer machen. Gegen 16:30 haben wir unsere Badesachen gepackt, und sind an den Posh-Villen vorbei zur Oasis-Bar hinaufgegangen. Bei unserem jungen Kellner bestellen wir zwei Tassen Cappuccino, die wir gemütlich trinken, bevor wir nochmals eine Treppe höher zum Infinity-Pool gehen. Auch hier sind alle Badeliegen belegt, aber es gibt hier noch Sitz oder Liegekissen, die wir in die Sonne ziehen. Als die Abendsonne hinter den Häusern vom Sunrise Royal verschwindet, brechen wir auf, und gehen in unser Zimmer zurück. Hier werden wir auch schon erwartet, unser Zimmerboy hat uns ein Strandtier auf`s Bett gelegt.

Nach dem ersten Schrecken gehen wir nacheinander zum Duschen, und machen uns zum Abendessen bzw. zum Abend fertig. Auch heute ist das Lucina Restaurant wieder an der Reihe. Gestern Abend hatten wir eigentlich das Manzouku Restaurant (Asiatisches Restaurant) vorgesehen, aber durch ein menschliches Versagen ging dieser Termin schief. (wir werden am Samstag im Manzouku Restaurant (asiatisch) speisen.
Am Lucina Restaurant angekommen wollten wir uns selber einen Tisch aussuchen, aber die Empfangsdame hat uns schon erspäht und führt uns gleich zu einem freien Tisch. Wenig später ist auch Mohammed der ältere an unserem Tisch und nimmt unsere Bestellung auf. Wir nehmen beide eine klare Gemüsesuppe, zum Hauptgang nehme ich so eine Art Backhähnchen, meine Gattin wählt einen Fisch mit Kartoffeln aus. Zur Nachspeise nehmen wir eine Schale mit Eis, die immer aus vier verschiedenen Kugeln Eis besteht. Zum Trinken bestellen wir eigentlich immer ein Glas Rotwein, der ganz ausgezeichnet schmeckt. Heute Abend klappt die Zustellung der Speisen wieder vorzüglich.
Nach dem Essen verlassen wir die Terrasse vom Lucina und gehen mit unseren Gläsern ein paar Schritte weiter zum Eingangsbereich vor der Rezeption. Hier an der mit Blumennischen versehenen Steinmauer im Mexikanischen Stil setzen wir uns hin. Ein alter Bekannter vom letzten Jahr Murat (er war im letzten Jahr Poolboy an der Oasis-Bar und Abends Kellner in der Anjum-Bar) bringt uns noch ein Glas Rotwein und einen Raki. Wir unterhalten uns mit ihm eine Weile. Er stammt aus Alexandria, hat einen Zwillingsbruder und ist 23 Jahre alt und unverheiratet. Er spricht ein sehr gutes Englisch, ist unheimlich freundlich und sehr schnell beim Bedienen. Da könnte sich der jetzige Poolboy der am Abend seinen Dienst in der Anjum-Bar hat, ein Beispiel nehmen.


Etwas später machen wir noch einen Spaziergang in`s Sunrise Royal Makadi, hier wollen wir ein paar Ansichtskarten für unsere Enkel kaufen. In einer der Boutiquen finden wir das passende, allerdings ohne die Briefmarken dazu. Auf dem Rückweg besuchen wir nochmals die Oasis-Bar, um bei unserem jungen Freund einen CubaLibre zu trinken. Danach gehen wir auf unser Zimmer zurück, und trinken am Balkon noch ein Stella Bier, bevor wir ins Bett gehen.
Freitag, den 14. März 2025
Heute ist schon Freitag, unser Urlaub geht bald zu Ende. Wenn man zum Fenster hinausschaut erkennen wir erstmalig einen leicht bedeckten Himmel mit Schleier-wolken. Es ist nach wie vor sehr warm, um diese frühe Zeit bestimmt schon an die 25°. Wir gehen heute über die hintere Treppe vorbei am Infinity-Pool zur Terrasse vom Lucina Restaurant. Unsere Empfangs und Platzanweiserin hat heute Morgen Unterstützung von einer anderen jungen Frau bekommen. Vielleich geht sie in Urlaub ?. Nach dem Frühstück suchen wir uns eine freie Badeliege am unteren Pool. An der Oasis-Bar bestelle ich einen Strawberry Juice (Erdbeersaft) den der Poolkellner später vorbei bringt. Um die Mittagszeit gehen wir dann zum Strand hinunter. Zwischen 13:00 und 14:00 machen wir unser Strandspaziergang, heute gehen wir in Richtung der Makadi Bay mit seinen Jaz Hotels. Bei unserem Nachbarhotel Xanadu ist alles ruhig, keinerlei Veranstaltungen zu sehen oder hören. Auch an der Baustelle von Tia Heights Makadi Bay ist alles wie sonst. Wir gehen weiter an den Tauchschulen von Egypt Divers und Scuba World Divers vorbei. Dann sind wir schon am Jaz Makadina (Sol Y Mar Club Makadi) mit seinem Aqua Restaurant (Meeresfrüchte Restaurant). An dieser Stelle war früher ein kleines Theater bzw. Atrium für die Gäste. Hier ist auch der Durchgang zum Strand für die Gäste vom Jaz Makadina.


Auf einer Bank vom Jaz Makadi Blue-Tui setzen wir uns hin, sie haben hier im Strandbereich sogar eine Rasenfläche statt der Sandfläche gemacht. An einer Hütte hängt sogar ein kleiner Bücherschrank für die Gäste.
Wenig später gehen wir zurück zum Sunrise Strand, um noch etwas zu chillen.
Um 15:00 sind wir zum Infinity-Pool hinauf gegangen. Beim Pool-Boy bestellen wir zwei Cappuccino`s, weil wir nicht in der Bar sitzen, kommen sie wohl in einem Pappbecher. Wir liegen das erste Mal hier oben unter den Markisen aus Holz, die wohl an die 15 Badeliegen beschatten. Neben uns liegt ein junges Pärchen mit einem paar Monate alten Baby. Etwas später werden zwei Badeliegen frei, so dass wir näher an den Infinity-Pool rücken. Irgendwann gehen wir nochmals zur Oasis-Bar hinunter um einen CubaLibre zu trinken. Wie meistens nach 17:30 gehen wir auf unser Zimmer zurück, um zu duschen und für den Abend fertig zu machen. Heute geht es ins Chimichurri Restaurant (Steakhaus). Es befindet sich an einem anderen Ende vom Sunrise Resort. Wir haben uns schon im letzten Jahr als wir hier waren den besten Weg dahin ausgesucht. Wie bei unseren sonstigen Spaziergängen gehen wir ins Sunrise Royal durch die große Rezeption, am vorderen Eingang wieder hinaus. Hier gehen wir rechts zum Kids Club und Kids-Playground weiter. Hier befindet sich ein weiterer großer Pool mit vielen großen Baderutschen. In der Nähe der Aqua Pool Bar befindet sich das Chimichurri Restaurant (Steakhaus).




Als wir hier ankommen stehen einige Köche an einem riesigen Außengrill. Es gibt wie sich herausstellt heute Barbecue mit verschiedenem Fleisch und Würstchen sowie auch Essen aus der Küche. Da wir heute kein Gegrilltes essen möchten bestellen wir ein Rumpsteak, das in der Küche gebraten wird. Der Kellner, der auf den ersten Blick nicht allzu ansprechend scheint, zeigt sich im Nachhinein als äußerst freundlich und zuvorkommend. Unser Rumpsteak kommt garniert mit Pilzen, und einer riesigen Kartoffel und etwas Gemüse. Das Steak ist paniert wohl nach Ägyptischer Art mit einer sehr guten schmackhaften Soße. Dazu brachte uns der Ober kleine Schalen mit verschiedenen Beilagen zum ausprobieren. Gewürzt war das Essen ganz nach Deutschen oder Europäischem Geschmack. Zum Trinken bestellten wir ein Glas Rotwein, der auch hier vorzüglich schmeckt. (Das Ägyptische Weinbaugebiet liegt in Teilen im Nildelta, im Niltal als auch im Wadi El Natrun, das zwischen Kairo und Alexandria liegt). Zufrieden und gesättigt verlassen wir das Chimichurri Restaurant (Steakhaus), nicht ohne eine kleine Geldspende in eine Box am Eingang zu werfen. Am Himmel können wir heute Abend einen Vollmond bewundern, der vom Sternbild Löwe in das Sternbild Jungfrau gewechselt hat.



Auf dem gleichen Weg wie vor dem Essen gehen wir durch das Central und Rezeptionsgebäude wo sich diverse Bar`s befinden zurück. Im Tucana Resort angekommen, ist das Abendessen auf der Terrasse und im Innenraum des Lucina-Restaurant noch im vollen Gange. Dagegen ist in der Oasis Bar im Moment nichts los. Wir gehen die Treppe hoch auf die Terrassen wo sich die Gitano Bar bzw. in die Anjum Bar befinden, wo aber zu dieser frühen Zeit auch noch nichts geboten ist. Auf der Terrasse von der Gitano Bar kann ich noch ein schönes Bild vom Zentralgebäude des Posh-Club`s im Hintergrund die Palmen vom Strand und der Makadi Bucht machen.



Im Anschluss gehen wir auf unser Zimmer zurück, auf dem Balkon trinken wir noch ein Bier, bevor wir ins Bett gehen.
Samstag, den 15. März 2025
Hallo Guten Morgen, es ist 7:45 als wir aufstehen und uns zum Frühstücken in Lucina Restaurant aufmachen. Wir gehen auch heute die Treppe zum Infinity Pool herunter, wo wir erkennen dass dreiviertel aller Badeliegen schon mit Badetüchern belegt sind. Und das um 8:15, diese üble Praxis greift immer mehr um sich. Früher sagte man, es wäre eine Deutsche Tradition mit der Belegung der Badeliegen, wir haben hier ein Internationales Publikum bzw. Gäste in den beiden Sunrise Hotels.
Wie schon die vergangenen Tage haben wir auch heute, obwohl ein scharfer Wind herrscht, draußen auf der Terrasse gegessen. Wir bestellen wie üblich zwei Tassen Cappuccino und 2 Orangensaft. Auch zum Essen wie jeden Morgen ein Omelett mit Mushroom und meine Frau nimmt zwei hartgekochte Eier. Als ich mich einmal umdrehe, sehe ich einen alten Bekannten an einem Tisch stehen. Es ist Esayed ein Kellner den wir auch im letzten Jahr kennen gelernt haben. Er stammt ebenfalls aus Alexandria, wie wir von unserer Empfangsdame gehört hatten, hatte er wohl diese Woche Urlaub gehabt. Ich gehe ihm nach, frage aber vorsichtshalber bei unserer Platzanweiserin nach, ob es wirklich Esayed ist, was Sie dann bestätigt. An einem der Tische im Restaurant die er gerade bedient hatte begrüße ich Ihn. Im ersten Moment schaut er ganz fassungslos, dann erkennt er mich sofort und umarmt mich herzlich. Als ich danach das Restaurant verlasse um zu unserem Tisch zurück zu kehren, kommt er wenige Minuten später nach um meine Frau ebenfalls zu begrüßen.
ein Bild vom vergangenen Jahr: Bedienkellner Esayed aus Alexandria
Bei einem späteren Gespräch als ich ihn nach seiner Frau frage, erzählt er uns dass er drei Kinder hätte, und das vierte Kind demnächst kommt. Im letzten Jahr hat er uns ganz stolz ein Foto von seiner Frau gezeigt.
Danach gehen wir in unser Zimmer zurück um unsere Badesachen zu holen, um danach eine freie Liege am Pool zu suchen. In der Nähe des Lifeguard finden wir noch zwei freie Liegen. Vor uns liegen drei jüngere Pärchen, ein Paar reist anscheinend heute wieder ab. Wie meine Frau hören kann, kommen die beiden jungen Leute aus Bukarest in Rumänien. Es ist für mich kaum Vorstellbar, dass Urlauber aus den ehemaligen Ostblockländern sich dieses Luxushotel !!! leisten können. Preislich ist das Tucana Resort das Teuerste Hotel im Umkreis von einigen Kilometern hier an der Makadi Bay.
Um die Mittagszeit wechseln wir zum Strand hinunter, hier stellen wir seit gestern Nachmittag ein Abnehmen der Urlaubsgäste fest. Heute Mittag sind nur noch etwa 50 Prozent der Sonnenschirme/Badeliegen belegt. Nach einer Stunde etwa haben wir unsere Strandschuhe angezogen, und sind in Richtung der Red Seas Hotels los gelaufen. Wir sind aber nicht weiter als zum Ende des Arabesque Hotels gekommen. Es war einfach heute etwas zu warm und Sauerstoffarm, ich konnte und wollte nicht mehr. Wir gehen zurück zu unserem Platz. Auch der Hurghada Express kommt mehrmals am Tag mit seinem Führer direkt am Wasser vorbei (der Hurghada Express ist ein Kamel mit seinem Führer, auf dem Kinder und auch Erwachsene am Strand reiten können, auch unser kleiner Enkel konnte bei seinem Aufenthalt vor zwei Jahren mit seinem Vater auf ihm Reiten.).
Sein Besitzer nennt ihn bei den großen und kleinen Kunden Casanova. Das Kamel gibt auf Wunsch den kleinen Kindern einen Kuss auf die Wange. Das hat meine Frau aus Hygienegründen etwas verstört.



Irgendwann gehen wir nochmals in die Yades-Bar um einen CubaLibre zu trinken. Auch hier ist es ruhiger, aber die Mittagszeit ist ja auch schon lange vorbei. Um 16:00 gehen wir wieder zum Pool zurück, in der Oasis-Bar trinken wir noch zwei Cappuccinos und danach nehme ich einen weiteren CubaLibre. Auch hier sehen wir zwei weitere Pärchen mit Ihren Handkoffern, die anscheinend die letzten Stunden hier sind.
Vor dem Zentralgebäude wo sich Rezeption bzw. dem Lucina Restaurant findet eine Animationsveranstaltung statt, auf zwei kleinen Podesten tanzt immer ein Animations-Pärchen. Im Hintergrund an der Wand stehen auf einer Anrichte Gläser mit bunten Getränken und sind kleine Schalen mit Erdbeeren aufgestellt. Es ist offensichtlich die gleiche Veranstaltung die wir am letzten Samstag als wir angekommen sind erlebt haben.


Wir verbringen noch einige Zeit an der Oasis-Bar, und danach weiter am Infinity-Pool oben. Hier finden wir noch eine freie Badeliege in der schon langsam untergehenden Sonne, bevor wir etwas später in unser Zimmer zurück kehren. Im Zimmer erwartet uns ein gefährliches Tier auf dem Bett, es ist eine Kobra die unser Zimmerboy anscheinend herein gelassen hat.

Aber es geht alles gut, wir können ohne Gesundheitliche Folgen uns Duschen und für den weiteren Abend vorbereiten. Heute geht es in das Manzoku Restaurant (asiatisch) wo wir vor ein paar Tagen vergeblich am Eingang gewartet hatten. Als wir gegen 18:30 im Manzoku eintreten, erwartet uns eine Überraschung. Der nette Kellner der uns gestern Abend im Chimichurri Restaurant (Steakhouse) bedient hat, erwartet uns auch heute und begleitet uns zu einem 2er Tisch. Im Gespräch erzählt er uns, wenn im Steakhaus Ruhetag ist, bedient er hier im Manzoku.

Wenige Minuten vor uns sind ebenfalls schon ein paar Gäste gekommen, sie werden in der Folge auch vor uns bedient. Als an einem der Nachbartische das bestellte Essen gekommen ist, stiegen zweimal Rauch oder Dampfwolken bei ihnen auf, wir können natürlich nicht erkennen, was sie zum Essen bestellt hatten.
Der nette Kellner bringt uns eine Speisekarte zur Auswahl vorbei, nach kurzer Zeit kommt er wieder an unseren Tisch um unsere Bestellung aufzunehmen. Zum Trinken bestellen wir ein Glas Rotwein sowie ein Glas mit Wasser, Was wir im einzelnen gegessen haben, weiß ich nicht mehr so ganz genau. Ich bestellte eine Tomatensuppe mit Ei, danach gibt es Hähnchen Süßsauer mit Honig und Pilzen und Zwiebel. Meine Frau bestellte ein Frittiertes Hähnchen mit Chilly Dip, als zweiten Gang nahm sie eine Asiatische Ente mit gebratenen Nudeln. Zum Abschluss bestellte sich meine Frau eine Frittierte Banane auf Vanillie-Eis. Ich nahm zum Abschluss eine Schale mit gemischtem Eis.
Nach unserem Schmackhaften und gelungenem Abendessen im Manzouku (asiatisch) gehen wir wieder zurück in unser Tucana Resort. An der Mauer zum Eingangsbereich vor der Rezeption setzen wir uns hin. Die Mauer ist mit Blumennischen versehen ganz im Mexikanischen Stil gehalten. Murat ein uns bekannter Kellner vom letzten Jahr (er war Poolboy an der Oasis-Bar und Kellner in der Anjum-Bar) bringt uns noch ein Glas Rotwein sowie eine Flasche mit Wasser und ein Glas Raki vorbei. Später gehen wir nochmals die Treppe hoch in die Anjum-Bar, wo mittlerweile eine Sängerin mit Ihrer Musikalischen Begleitung einem Gitarristen auftritt. Ihre Musik war im Jazz oder Blues-Stil genau weiß ich es nicht mehr, jedenfalls gefiel uns das nicht besonders gut. Nach einem Glas Rotwein haben wir die Anjum-Bar wieder verlassen und sind in unser Zimmer zurück gegangen. Im letzten Jahr saßen wir auch immer im geschützten Teil der Bar, weil der kühle Wind am Abend unangenehm wurde.




die beiden unteren Bilder sind aus dem letzten Jahr: der windgeschützte Teil der Anjum Bar
Auf unserem Balkon trinken wir noch ein Stella Bier, das unser Zimmerboy immer fleißig im Kühlschrank nachfüllte. Nachdem wir unser Nachtgetränk genossen haben machen wir uns Bettfertig.
Sonntag, den 16. März 2025
Guten Morgen, heute ist unser letzter Urlaubstag hier in Ägypten und im Sunrise Tucana. Wir haben auch heute ausgezeichnet geschlafen. Der Himmel ist so blau wie fast die ganze Woche. Es ist schon 8:00 vorbei, als wir zum Frühstücken ins Lucina-Restaurant hinunter gehen. Auch heute bietet unsere Empfangsdame uns einen Tisch in der Nähe des Pools an. Wenig später ist schon Esayed bei uns, um unsere Bestellung aufzunehmen. Im letzten Jahr durfte er nur das bestellte Essen an den Tisch bringen, oder die Teller abräumen. Außer Mohammed dem älteren Ober sind noch zwei weitere Kellner für die Bestellung des Essen`s zuständig. Leider arbeitet Mohammed ein junger Kellner, ebenfalls aus Alexandria kommend nicht mehr in diesem Hotel, wir hatten uns sehr auf Ihn gefreut. Aber auch Esayed macht seine Sache sehr gut, wir essen jeden Morgen eigentlich das gleiche. Zwei Cappuccino und Orangensaft, für mich noch ein Omelett mit Mushroom, meine Frau nimmt meistens ein Spiegelei oder ein hartgekochtes Ei. Den Rest an Brot oder Brötchen, bzw. Croissant holen wir dann selber am Buffett. Beim Frühstück oder am Frühstückstisch mache ich keine Fotos, weil das die anderen Gästen bestimmt stören würde.
Im Anschluss gehen wir auf unser Zimmer hinauf , um uns umzuziehen und die Badetücher zu holen. In der Nähe der Oasis-Bar finden wir zwei freie Liegen. Heute findet wieder eine Wassergymnastik im großen Schwimmbecken vor dem Restaurant statt. Der Muskulöse Animateur aus Nubien macht sie auch heute Vormittag. Die kleine quirliche Ägypterin die ebenfalls aus Assuan stammt, haben wir leider nur einmal bei der Wassergymnastik gesehen.

Es ist schon 13:00 vorbei, packen wir unsere Badesachen und gehen zum Strand hinunter, auch heute ist er wie die vergangenen Tage schon ziemlich gefüllt. Wie sonst finden wir noch einen freien Sonnenschirm direkt am Promenadenweg. Die Badetuchausgabe sowie die Toilette und die Chiringuito Bar (für den Strandausschank) befinden sich gleich in der Nähe. Die Lufttemperatur ist in den letzten Tagen immer mehr gestiegen, darum möchte ich heute keinen Strand-Spaziergang durch die anderen Hotels mehr machen. Als wir im vergangenen Jahr hier waren, war die Temperatur noch erträglicher. Sollten wir ein weiteres Mal hier in Ägypten Urlaub machen, werden wir das Datum wohl besser im Auge behalten müssen. Unser Strandkellner läuft immer wieder bei uns in der Nähe vorbei, er fragt auch immer mal, ob wir was zu Trinken benötigen. In diesem Jahr sind wir aber Selbstversorger, unsere Sonnenschirme und Badeliegen sind ja in aller nächster Nähe der Chiringuito Bar. Wenn wir eine Flasche Wasser zum Trinken benötigen, können wir sie selber holen. Auf ein kurzes Gespräch bleibt er stehen, dass er mit seiner Familie in Hurghada wohnt, wissen wir ja schon. Er hat zwei Kinder, und das dritte ist unterwegs, in 6 Monaten ist es soweit.


Um 16:15 gehen wir wieder hinauf zur Oasis Bar um einen Cappuccino zu trinken. An der Bar steht eine größere Gruppe, meist sind es Frauen (ich vermute Angestellte von irgendwelchen Reisebüros aus dem Ostblock) denen von einer Mitarbeiterin des Hotel-Management das Tucana-Resort und seine Einrichtungen vorgestellt wird. Nachdem wir unserem Cappuccino getrunken haben, gehen wir die Treppe hoch zum Infinity-Pool, wo um diese Zeit immer wieder ein paar Badeliegen frei werden. Hier verbringen wir eine weitere Stunde, bis die Abendsonne hinter den Häusern vom Sunrise Royal verschwindet.




Bevor wir in unser Zimmer gehen, schauen wir noch in die Rezeption hinein um in der Mappe von Schauinsland -Reisen nach unseren Abflugs-Zeiten für Montag Vormittag zu schauen. Es bleibt aber bei unserem geplanten Abflug von 12:45 in Hurghada.


(Wir hatten das Problem dass die Gewerkschaft Ver.di die Mitarbeiter der meisten Deutschen Flughäfen zur Arbeitsniederlegungen am 10. März 2025 aufgerufen hat. Zur Erinnerung: wir sind am Samstag, den 08. 03.2025 also 2 Tage vor dem Streikbeginn von München nach Hurghada geflogen. Es war nicht sicher, ob die Gewerkschaft nicht zu einem weiteren Streik aufrufen würde, der uns betreffen würde)

Als wir in unser Zimmer kommen, hängt ein Affe an der Decke, anscheinend hat unser Zimmerboy wieder die Balkontüre offen gelassen. Aber er verhält sich friedlich, so dass wir unbeschadet zum Duschen gehen können. Um 18:30 machen wir uns auf den Weg in`s Lucina Restaurant unser letztes Abendessen hier in Ägypten. Was wir heute Abend hier Essen weiß ich nicht mehr so genau, als erster Gang auf jeden Fall eine Suppe. Danach als Hauptgang vermutlich ein Rindersteak und zum Schluss eine Schale mit gemischtem Eis, es gibt immer vier Kugeln. Nach unserem Essen machen wir nochmal einen Spaziergang durch die Hotel-Anlage vom Sunrise. Ein paar letzte Bilder vom nächtlichen Infinity-Pool bzw. der Pool in Haus 23 wo wir in der ersten Etage gewohnt haben. Ein kurzer Blick hinauf in die Anjum-Bar und Gitano-Bar, wo wir auch in diesem Urlaub keine Shisha-Pfeife geraucht haben. Irgendwann nach 21:00 gehen wir in unser Zimmer zurück.
Montag, den 17. März 2025
Heute ist unser Abreisetag, es ist kurz vor 7:00 als wir aufstehen müssen. Der Himmel wie immer blau und die Temperaturen liegen bestimmt schon bei über 25°. Wir machen uns fertig zum Frühstück, unsere großen Koffer haben wir schon gestern Abend fertig gepackt.
Ein letztes Mal gehen wir an der Cohiba-Bar die Treppe hinunter, an den Souveniers-shops die an der Einfahrtsstraße sind, vorbei. Ich mache noch ein letztes Foto mit meinem Handy von unserem Zimmer/Balkon wo wir uns so wohl gefühlt haben. Die Empfangsdame und auch der Kellner Esayed erwarten uns schon, und bieten uns einen Tisch in der Nähe des Oasis-Pool`s an. Unser Frühstück wie immer mit Cappuccino und zwei Gläser Orangensaft, dazu ein Omelette mit Mushroom, und für meine Frau ein Teller mit Spiegeleier.
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von den verschiedenen Kellnern, die uns in den vergangenen Tagen so gut betreut haben. Wir haben immer wieder dem einen oder anderen ein Trinkgeld zugesteckt. Wir gehen ein letztes Mal in unser Zimmer um unser Gepäck zu holen. Es gibt immer die Möglichkeit das Gepäck vom Kofferboy mit dem Elektro-Caddy holen zu lassen, wir machen das grundsätzlich alleine. In der Rezeption geben wir unsere Zimmerkarten und Handtuchkarten ab.
Einer der Rezeptionisten macht uns ein tolles Angebot, drei Arabische Worte und wir bekommen 3 Tage umsonst.
Danach setzen wir uns auf eine der Bänke an der Mauer mit ihrem schönen Mexikanischen Stil die mit vielen Blumennischen versehen ist. Auch Murat, der schnelle Kellner kommt gerade vorbei, um sich von uns zu verabschieden. Er arbeitet hier an der Bar wo die Getränke und der Kaffee für das Lucina Restaurant fertig gemacht werden.


Da klingelt auch schon unser Handy, eine WhatsApp von unserem My Drive Fahrer, er steht vor dem Eingangstor des Hotels. Wir müssen jetzt in der Rezeption seine Einfahrt und das Autokennzeichen bestätigen, erst dann wird die Eingangsschranke für Ihn geöffnet. Wenige Minuten später ist er hier, die Zeit es ist 9:45 geworden. Unsere Koffer sind im Nu eingeladen, und schon kann es los gehen. Bis zum Flughafen von Hurghada sind es ca. 37 Kilometer, wir brauchen dafür eine knappe halbe Stunde. Wir müssen zum neuen Terminal 1, wir fahren eine lange Rampe zur Abflugebene hinauf. Hier lässt uns der Fahrer aussteigen, wir bezahlen für diese Fahrt 18 Euro.
(Ich meine vor fast 20 Jahren haben wir für die Gesamtfahrt etwa 35-40 Euro für den Bus von ETI bezahlt).
Danach geht es in die riesige Halle, wo wir zum Flug einchecken und unsere Koffer abgeben. Wir haben leider vergessen nach Fensterplätzen zu fragen, so bekommen wir beide Sitzplätze am Mittelgang, aber die vier Stunden oder etwas mehr wird es schon gehen. Danach geht es weiter zu den Gates wir müssen auf Gate 39, wie es sich herausstellt ist das fast am Ende der großen und modernen Abflughalle. Wir sind 10 Jahre lang von diesem Flughafen geflogen, das im Aussehen einem Beduinenzelt entsprach. Es gab viele Souvenier-Geschäfte in der damaligen Halle, es entsprach eher einem Basar als einem Terminal. Es hatte durchaus seinen Reiz, ob die neue Halle seine Besucher anspricht bleibt jedem Betrachter selbst überlassen. Auch im letzten Jahr hat der Abflugbereich noch vollkommen anders ausgeschaut.


Bild links: Alter Terminal; Bild rechts: Modell des neuen Terminals
Unser Abflug hier in Hurghada findet um 12:45 Ägyptischer Zeit statt. Eine knappe halbe Stunde früher konnte wir unser Flugzeug eine nagelneue Condor Airbus A321 betreten. Unsere Plätze waren in der Reihe 13 von insgesamt 38 Reihen direkt am Beginn der Flügel. Das Flugzeug war wider unserer Erwartung bis zum letzten Platz gefüllt.
Zum ersten Mal seit langer Zeit hatten wir einen Co-Piloten der unsere Flugroute mitteilte. Von Hurghada ging es zuerst nach Westen, wir überflogen Alexandria und Kreta, danach kamen wir an Santorin und Athen vorbei. Von hier geht es in Richtung Thessaloniki, über Dalmatien, Kosovo und den Balkan hinauf. Weiter geht es dann über Slowenien und Klagenfurt im Anschluss über Salzburg, wir sind schon seit Klagenfurt im Sinkflug auf München. Im Landeanflug auf München hatten wir ein paar Turbulenzen, beim Aufsetzen auf der Landebahn gab es eine ziemlich harte Landung. Um 16:25 sind wir in München angekommen, wie üblich müssen wir eine Weile warten, bevor wir die Maschine verlassen können. Beim Abstieg auf die Passkontrolle und die Kofferebene ließ uns eine Rolltreppe im Stich. Auf unsere Koffer mussten wir schon eine Weile warten, das Band unterbrach immer mal den Lauf, bevor es weiterging. Es war dann schon 17:00 vorbei als wir den Terminal verlassen können und unseren Parkfly-Service anrufen können. Er bringt uns in die Parkgarage wo unser Auto schon wartet. Wir haben keine gute Zeit für die Heimfahrt erwischt, es herrschte Feierabend-Verkehr auf der A92 und A99. Aber wir hatten wenigstens einen schönen Sonnenuntergang.


Nachwort: Einen Tag nach unserer Heimreise gibt es einen Temperatursturz in Hurghada/Ägypten auf etwa 12 bis 15°. Während unseres Aufenthaltes hatten wir Temperaturen von 28-30°. Für Unternehmungen wie längere Spaziergänge am Strand entlang war es mir teilweise schon zu warm.
Fazit: Wir hatten eine schöne Zeit, einen schönen Urlaub hier in Ägypten. Wir werden in jeden Fall auch in Zukunft wieder nach Reisen. Ob es wieder das Tucana Resort wird oder nicht, kann ich heute noch nicht beantworten. Die Leistung im Hotel ist sehr gut, mit seiner Menü-Karte, und nicht nur aus großen Töpfen schöpfen, wie meine Frau sagen würde. Allerdings auch das muss gesagt werden, das Hotel ist absolut nicht billig. Was mich für die Zukunft etwas stören würde, wäre der Strandspaziergang wo leider nur nach rechts (Makadi Jaz Hotels) oder nach links zu den (Red Sea Hotels) geht.
An anderen Hotels oder Stränden wäre es ähnlich, aber halt neu !!!!












































































































































Ich habe mit viel freude das gansen gelessen, es wahr als ob ich selbe da bei wahr, aber so eine Reise ist fur uns nicht möglich da wir lieber mit dem Wohnwagen gehen, aber doch ist es zehr schön von Dir geschrieben. Liebe Grüßen Henk
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Hallo Henk !
Vielen Dank für deinen netten Kommentar, es freut mich wenn Dir mein Reisebericht gefallen hat. Wie ich Dir damals schon gesagt habe, sind wir außer im Camping auch mit dem Kreuzfahrtschiff und manchmal in Hotels unterwegs. Ich möchte auf keine dieser Urlaubsarten verzichten.
Ich hoffe, dass Du auch an meinen anderen Reiseberichten Spaß findest. Liebe Grüße an deine Frau und einen schönen Urlaub in unserem Camping Monplasir.
Gruß Heinz
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