Nach über 10 Jahren wollen wir dieses Jahr wieder einmal nach Ägypten reisen. Es soll der Ersatz für unsere kurzfristig abgesagte Kreuzfahrt „Von den Seychellen bis nach Bali“ sein. Wer sich dafür interessiert kann das in meiner Sparte Kreuzfahrten nachlesen.
Nachdem es klar war dass unsere Kreuzfahrt in dieser Form nicht stattfinden wird, suchten wir ein kleines Trostpflaster für diese wunderschöne Seereise. Kurz gesagt, zwei Tage später hatten wir, besser gesagt unsere Tochter für uns 10 Tage im 5***** Sunrise Tukana Resort-Grand Select gebucht. Eine meiner beiden Töchter hatte im letzten Frühjahr eine Woche in diesem schönen Hotel verbracht.
Das Hotel liegt in der Makadi Bay ca. 30 Kilometer südlich von Hurghada. Die Makadi Bucht war uns bekannt, da wir selbst vor einigen Jahren schon mehrmals in anderen 5***** Hotels in Verbindung mit einer Nilkreuzfahrt unseren Urlaub hier verbracht hatten.

Samstag den 17. Feb. 2024
Guten Morgen, es ist ziemlich früh als wir aufstehen müssen, unser Wecker hat schon in aller Frühe um 3:00 geklingelt. Wie schon oft vor einer Urlaubsreise, haben wir auch diese Nacht so gut wie nicht geschlafen. Aber soll`s wir müssen raus. Es gibt nur eine Tasse Cappuccino zum Trinken. Unser kleines Frühstück werden wir im Terminal nach unserem Check in machen. Die großen Koffer haben wir schon gestern Abend ins Auto gebracht. Kurz vor 4:00 verlassen wir das Haus und machen uns auf den Weg zum Flughafen München, bzw. nach Hallbergmoos zum verabredeten Treffpunkt mit unserem Parkfly-Shuttle. Der uns wie schon in anderen Jahren in eine Tiefgarage führt, wo wir unser Auto abstellen, und dann mit dem Shuttle gemeinsam zum Terminal fahren. Heute fliegen wir wieder einmal von Terminal 1 nach Hurghada. Hier kennen wir uns besser aus als im Terminal 2 und seinem Terminal 2 Satelliten den man mit einem unterirdischen Shuttle-Zug (PTS – Personentransportsystem) befahren muss.
Dieses Transportsystem ist zur Zeit ausgefallen, so dass man anderweitig zum Satelliten-Terminal fahren muss. Es regnet leider ziemlich stark, so dass die Fahrt kein reines Vergnügen wird, aber immer noch besser als vereiste oder verschneite Straßen. Das wir auch schon in anderen Jahren erlebt haben.
Fünf Minuten vor der vereinbarten Zeit sind wir am Treffpunkt in Hallbergmoos angekommen. In der Tiefgarage wird unser Gepäck umgeladen und schon geht es weiter zum Terminal. Als wir die Eingangshalle von Modul A betreten, bekommen wir erstmals einen Schreck. Vor den zwei Check In Schaltern von Air Kairo stehen schon hunderte von Passagieren die offensichtlich alle nach Ägypten wollen. Wir gehen nach rechts zum Ende der Warteschlange und ich frage bei einem der wartenden Passagiere nach, er sagt mir dass Sie hier in dieser Warteschlange nach Marsa Alam fliegen wollen.


So gehen wir zurück zum anderen Check in Schalter, hier wird der Flug nach Hurghada abgefertigt, auch hier stehen bestimmt über Hundert Passagieren in der Warte-schlange. Der Flug nach Marsa Alam findet um 7:10, und unser Flug nach Hurghada um 8:00 statt. Bei uns ist nur ein Abfertigungsschalter besetzt, für den Abflug nach Marsa Alam wird an 4 Schaltern abgefertigt. Die Bedienstete an unserem Schalter macht aber eine gute Arbeit, wir werden fast genauso schnell abgefertigt. Gegen 6:30 sind wir eingescheckt, unser Abflug findet aber in Modul B statt. Zuvor holen wir unser versäumtes Frühstück auf einer der Sitzbänke in der Abfertigungshalle nach. Auf dem Weg nach Modul B müssen wir wieder nach draußen gehen, da zwischen den beiden Modulen umgebaut wird. Hier gehen wir gleich zur Passkontrolle, die Personen und Gepäckkontrollen werden immer Intensiver. Aber nach etwa 10 Minuten haben wir auch dieses geschafft und sind im Wartebereich angekommen. Um kurz nach 8:00 sind wir in unserem Flieger, eine Airbus 320 neo in Reihe 28 angekommen. Es wird leider schon 8:40 bis wir endlich abheben. Ein Blick durch unser Fenster zeigt es regnet leider immer noch.

Flughafen München 
Flughafen München 
Luftraum über dem Balkan 
Wüste in Ägypten
Unser Flieger von Air Kairo ist genauso ein Billigmodell wie all die anderen Kurzstreckenflugzeuge in denen wir die letzten Jahre in die Türkei oder auch nach Rhodos geflogen sind. Keine Monitore an den Sitzlehne oder an der Decke bzw. eine Ansage des Flug-Personals, wo wir uns im Moment befinden. Zwischenzeitlich konnte ich Berg-Landschaften vom Balkan und später wenn die Wolken wieder einmal aufgerissen waren, Bilder vom Mittelmeer sehen. Über Ägypten angekommen konnten wir Wolkenbällchen über der Wüste erkennen.

Anflug auf Hurghada 
Anflug auf Hurghada 
Anflug auf Hurghada
Um 14:45 ist unser Flug mit der Flugnummer SM2931 in Hurghada angekommen.
Nachdem wir über die hintere Treppe aus dem Flugzeug steigen konnten, fahren wir mit einem Flughafenbus zum Terminal 1. Ich hatte mich schon zu Hause vorbereitet, um an einem Bankschalter das notwendige Einreise-Visa für Ägypten zu kaufen. Aber jetzt schaut alles wieder ganz anders aus, als es in den Internetbilder zu sehen war. Wir mussten zuerst an den Schaltern der verschiedenen Reiseanbietern vorbei gehen, unsere Einreisekarten für Ägyptenhatten wir schon im Flugzeug bekommen und ausgefüllt. Bei den Bankschaltern hier im Terminal hätte das Visa 25 Euro gekostet, bei unserem Reiseanbieter „Schauinsland Reisen“ bezahlen wir jetzt 30 Euro pro Person. Aber es ist schon egal, ansonsten haben wir All Inclusive in unserem Hotel gebucht.
Nachdem wir unser Visa erhalten haben, geht es weiter zur Passkontrolle und danach zum Kofferband. Unser erster Reisekoffer erscheint relativ schnell auf dem Kofferband, für unseren zweiten Koffer müssen wir sehr lange warten. Zwischenzeitlich ist das Kofferband noch stehen geblieben, ein paar Koffer sind vom Band gefallen, das dauerte bestimmt eine Viertelstunde bis es endlich weiter ging. Meine Frau wollte zum Flughafen-Terminal hinaus gehen um unserem Shuttle-Fahrer Bescheid zu geben, der sicher schon auf uns wartete. Wie es sich dann herausstellte konnte meine Frau danach nicht mehr in den Terminal herein kommen. Kurz darauf erscheint endlich unser fehlender Koffer auf dem Band, und ich konnte jetzt mit drei Koffern in Richtung Ausgang gehen. Normalerweise hätte ich dann alle Koffer durch eine weitere Röntgenstation rollen müssen. Ein junger Mann hatte wohl mit mir Mitleid und winkte mich an der Station vorbei, so konnte ich die Halle verlassen, wo meine Frau vor dem Ausgang schon wartete. Gemeinsam fahren mit unseren Koffern auf den großen Parkplatz hinaus, wo unser Fahrer von My Driver schon wartete. Nachdem die Koffer in den Toyota eingeladen waren, konnte es nun losgehen. Vom Flughafen in Hurghada bis in die Makadi Bay sind es etwa 32 Km, allerdings kam mir heute der Weg dahin sehr lang vor. Aber es sind doch schon 10 Jahre her, als wir das letzte Mal hier waren. Im Bereich Makadi gibt es verschiedene Abzweigungen die zu den unterschiedlichen Hotels führen. Jedes der Hotels hat ein Eingangstor mit einem Absperrgitter, das von einem Wächter geöffnet oder verschlossen wird.

Um 15:10 haben wir unser Ziel, das Sunrise Tucana Resort-Grand Select ***** erreicht. Es ist im Jahr 2022 in einem sogenannten Boho-Chic-Style erbaut und neu eröffnet worden.

In der Rezeption werden wir von einem der Mitarbeiter begrüßt, unsere Anmeldung wird mit einem Tablet durchgeführt. Zur Begrüßung wird ein Glas Sekt oder auch nicht alkoholische Getränke angeboten. Ebenfalls wird uns auf einer Schale hausgemachte Schokopralinen sowie schmackhafte und schöne Erdbeeren angeboten. Ein Mitarbeiter erklärt uns in welchen weiteren a`-la-Carte-Restaurants von Sunrise wir essen können. Einige davon müssen aber in der Rezeption für den Tag Vorreserviert werden.
(sämtliche Bestellungen in den Restaurant der gesamten Hotelanlage, dazu gehört auch das Schwesterhotel Sunrise Select Royal Makadi werden mit Tablets oder geeigneten Handys durchgeführt)


Während unserer Anmeldung kann ich noch zwei Bilder vom ansprechenden Innenraum der Rezeption machen. Danach bringt uns ein Mitarbeiter in unser Zimmer, das gleich im Nachbarhaus liegt. Es liegt ganz in der Nähe von Rezeption, der Poolanlage sowie die beiden Restaurants Lucina und Gaia (Italienisch) und in der Dachterrasse die Anjum Bar sowie die Shisha Bar Gitano. Als wir unser Zimmer betreten sind wir ganz begeistert vom dem schönen Ambiente das uns erwartet.
Als nächstes räumt meine Frau noch ein paar Sachen aus dem Koffer, bevor wir uns auf den Weg machen um noch einen Cappuccino oder etwas anderes zu trinken. Es ist mittlerweile schon 16:00 geworden, also höchste Zeit unseren Urlaub zu beginnen. Zwischen dem Lucina-Restaurant und dem Pool ist eine Terrasse, wo wir einen Kaffee trinken wollten, ein Kellner erklärt uns, dass hier schon geschlossen ist. Wir sollten ein paar Meter weiter in der Oasis-Bar unseren Cappuccino trinken. Wie wir später bemerkten, war ein Ober dieser Bar auch für den weiteren Service am Pool verantwortlich.

Der Cappuccino schmeckte ganz ausgezeichnet, wie wir feststellen konnten. Ein wenig später sind wir zum Strand hinunter gegangen, an einem Ende unseres Hotel-Strandes befindet sich die Yades Bar (Griechisches Restaurant). Hier machen wir Halt und setzen uns an einen der Tische, meine Frau bestellt beim Kellner einen Cocktail mit dem Namen „Sex on the Beach“ und für mich einen „Cuba Libre“. Das Getränk meiner Frau schmeckte aber mehr nach Fruchtwasser und war ganz wohl ohne Alkohol.
(Das Originalrezept umfasst einen Cranberry-Necktar, Wodka, Pfirsichlikör sowie Orangensaft)


Hier verbringen wir eine ganze Weile, die Sonne scheint noch herrlich warm vom Himmel herunter. Mittlerweile ist schon 17:30 geworden als wir zurück gehen zu unserem Zimmer, um unsere Koffer ganz auszupacken. Später wollen wir ja noch zum Abendessen in das Lucina-Restaurant gehen, es ist das Hauptrestaurant hier im Hotel und hat eine Internationale Küche. Kurz nach 18:30 waren wir dann im Lucina zum Abendessen. Meine Frau bestellte sich Lachs, was sonst auf unseren Tellern war weiß ich nicht mehr, ich suchte mir ein Rinderfilet aus. Beide Teller waren auf jeden Fall sehr schmackhaft angerichtet.
Was ich bisher noch gar nicht erwähnt hatte, in allen Restaurants wo wir Zutritt haben, herrscht All Inclusive und a`-la-Carte. Nach dem Essen machen wir noch einen kurzen Spaziergang und zum Abschluss des heutigen Tages einen kurzen Besuch in der Anjum-Bar. Die Bar befindet sich auf der Terrasse im zweiten Stock gleich über dem Gaia Restaurant (Italienisch). Wie gesagt eine knappe Stunde sitzen wir hier, bevor wir wieder nach unten gehen, ein kurzer Blick zu einer Sitzecke gegenüber der Rezeption die hübsch beleuchtet ist. Dann geht es zurück in unser Zimmer mit der Nummer 20107.



Aus unserer Minibar holen wir noch eine Dose Bier und eine Flasche Wasser und trinken es auf unserer kleinen Terrasse, danach geht es ins Bett. Wir müssen ja die vergangene Nacht nachholen, in der wir nicht geschlafen haben.
Sonntag den 18. Feb. 2024
Guten Morgen, es ist 8:00 als wir aufstehen, geschlafen wir sehr gut. Allerdings hat meine Frau in der Nacht noch einen leichten Durchfall (Rache des Pharaos) bekommen. Als Sie das heute Morgen unserer Empfangs und Platzanweiserin im Lucina erzählt, bringt diese Ihr eine Tasse Tee, der angeblich helfen soll. Im Laufe des Tages tritt der Durchfall auch nicht mehr auf, wir rätseln aber darüber, weil meine Frau eigentlich nichts außergewöhnliches gegessen oder getrunken hat.
Unser erstes Frühstück ging nicht so reibungslos ab, man konnte beim Kellner Kaffee, Tee, Orangensaft sowie diverse Sachen wie Rührei, gekochte Eier oder verschiedene Omelette bestellen. Ansonsten gab es ein Buffett mit Brot, Käse, Wurst, Gebäck, Salate, Müsli und andere Sachen wie sie halt an jedem Buffett angeboten werden. Auf jeden Fall hat mein bestelltes Omelett nie seinen Platz an meinem Tisch gefunden. Als wir das reklamierten, suchte der zuständige Kellner ganz verzweifelt in seinem Handy nach dem vermissten Omelett, es war ihm offensichtlich sehr peinlich. Weitere fünf Minuten später war das Ersatz-Omelett an unserem Tisch.
Nach unserem Frühstück gehen wir zurück auf`s Zimmer und machen uns für den weiteren Tag fertig. Danach packen wir unsere Badetasche und nehmen unsere Handtuch-Karten mit. Gegenüber der Oasis-Bar befindet sich ein Stand wo der Boy die Tücher für die Badeliegen ausgibt. Er fragt zusätzlich noch nach der Zimmernummer, was uns etwas erstaunt. Hier am schönen Pool direkt vor dem Hauptrestaurant finden wir zwei noch freie Badeliegen. Eine Etage höher ist ein Infinity-Pool mit weiteren Badeliegen. Noch etwas höher liegen Zimmer und Wohnungen, die einen direkten Zugang zum eigenen Pool haben. Nachteilig ist dass immer etwas Wind am Pool herrscht, der von Nordosten durch den Zugang von der Rezeption durchbläst.

unterer Pool mit Haupthaus/ 2 Restaurant und Anjum-Bar 
unterer Pool 
Ein bis Eineinhalb Stunden lang bleiben wir hier am Pool liegen, dann brechen wir auf um unser Schwesterhotel das Sunrise Royal Makadi Resort wenigstens in Teilen zu erkunden. Vorbei an den schönen Häusern in weiß/grauen Beton oder Putzfassaden unseres Resorts. Gehen wir über die schönen Grünanlage bis zur riesigen Poolanlage des Royal Makadi Resort , die aber erstaunlicher Weise ziemlich leer ist. Dahinter befindet sich unter anderem die Rezeption des großen Hotels, diverse Shops wo man Souvenirs, Schmuck, und andere Ägyptische Sachen kaufen kann. Als nächstes kommt das Shahrazad (Internationale Küche), das Basilico (Italienische Küche) und das Manzoku Restaurant (Asiatisch). Hier beim Asiaten sowie im Chimichurri (Steakhaus) wollen wir unbedingt einmal Essen. An einem Ende des Zentrums kommt die Splash Bar, wo man ebenfalls essen kann. Es ist in jedem Fall ein Selbstbedienungs-Imbiss, gleich daneben kann man Pizzas bestellen. Während meine Frau sich hier eine Pizza bestellt, hole ich mir einen kleinen Teller mit Pommes Frites, bei einem Kellner bestelle ich dazu zwei Gläser mit Bier. So verbringen wir unsere erste Mittagszeit hier in Ägypten.
Nach einer Stunde etwa gehen wir weiter zum Strand, wir kommen am Fellucca Restaurant (Meeresfrüchte-Küche) vorbei. Es ist wie eine große überdachte Terrasse, aber es sitzen während unseres gesamten Urlaubs kaum Gäste drin.

Gleich anschließend kommt die Chiringuito-Bar (Beach Bar), von hier wird anscheinend der ganze Strandbereich des Hotels Sunrise Royal Makadi mit Getränken versorgt. Gleich hier in der Nähe gehen wir auf den Sandstrand mit seinen aus Schilfdächern bedeckten Strandliegen. Jede der vielen Strandinseln ist mit einem Windschutz versehen. Die ersten drei Reihen Liegen vom Wasser aus gesehen sind aber alle belegt.


(man sagt das Reservieren von Badeliegen sei ein Deutsches Übel, hier ist aber ein Internationales Publikum, trotz allem sind viele Liegen mit Handtüchern belegt und doch leer)
So nehmen wir halt eine Liege in der dritten Reihe, wir haben unsere Badetücher vom Tukana Resort mit dabei. Nach einiger Zeit kommt ein Strandboy mit Getränken vorbei, bei ihm bestellen wir ein Glas Bier sowie ein Tonic Water. So geniesen wir die nächsten eineinhalb Stunden in der warmen Ägyptischen Sonne. Hier am Strand ist es auch windstiller als weiter oben am Hotel-Pool. Mehrmals am Tag kommt der Hurghada Express am Strand vorbei
(es ist ein Kamel mit seinem Führer, wo Kinder und auch Erwachsene am Strand reiten können).

Später gehen wir wieder hinauf zu Poolanlage unseres Hotels, die Badeliegen am unteren Pool sind alle belegt, so versuchen wir unser Glück am oberen Pool wo wir noch zwei freie Liegen finden. Als der Boy von der Oasis Bar vorbei kommt, bestellen wir zwei Cappuccino bei ihm. Es wird immer später und die Sonne verschwindet hinter den Häusern der Badeanlage. So wechseln wir wieder die Plätze und setzen uns bei der Rezeption auf eine Sitzgruppe, gegenüber befindet sich der Getränke-Ausschank für das Lucina Restaurant. Hier bestellen wir nochmals zwei Cuba-Libre die uns ein Bediensteter macht, sie schmecken ausgezeichnet. Auf eine Bitte macht er auch ein Foto mit dem Handy von uns beiden. Wenig später geht meine Frau noch in die Rezeption, um sich nochmals die notwendigen Reservierungen bei den anderen Restaurants erklären zu lassen.



Während unseres Aufenthaltes haben wir noch öfters Kontakt mit Ihm, er bedient auch zu anderen Zeiten in der Anjum Bar in der zweiten Etage des Hauptgebäudes.
Wenig später gehen wir in unser Zimmer zurück, zum Duschen und fertig machen für den Abend. Auf jeden Fall gehen wir heute Abend ins Lucina Restaurant zum Essen. Die Empfangs-Frau am Eingang erwartet uns schon und bringt uns zu einem der kleinen Tische. Hier kommt auch schon der Bestell-Kellner mit seinem Tablet und nimmt unsere Bestellung auf. Meine Frau bestellt sich ein Rinderfilet und ich bestelle mir ein Cordon Bleu mit Kartoffeln und Gemüse. Zum Trinken nehmen wir Rotwein und ein Glas Bier. Am Nebentisch sitzt ein Ehepaar das anscheinend erst heute Morgen angekommen ist. Sie sind aus Ansbach in Franken und machen einen netten Eindruck, wir sprechen mit den beiden ein paar Worte . In den folgenden Tagen treffen wir sie immer wieder mal und wechseln ein paar Worte. Nach unserem Abendessen das übrigens sehr schmackhaft war, machen wir einen Spaziergang über die Anlage, bzw. das Zentrum vom Sunrise Royal Makadi wo ebenfalls in den Restaurants reges Treiben herrscht. Allerdings gibt es hier nur Buffett-Essen zum Auswählen, hier ist auch eher ein Kinderparadies wie man unschwer erkennen kann. Bei uns im Hotel geht es eher ruhig zu, bis auf ein oder zwei Familien die ein paar kleinere Kinder haben. Die fallen manchmal schon auf mit Ihrer Lautstärke, aber die Eltern hören das nicht.

Gegen 20:00 gehen wir die Treppe hoch in die Dachterrasse, wo sich die Gitano-Bar (Shisha-Bar) und noch eine Treppe weiter die Anjum-Bar befindet. Hier oben ist es sehr nett, nachteilig aber sind die kühlen Abendtemperaturen die wir zur Zeit haben. Es gibt einen größeren offenen Teil mit einer halbhohen Glasbrüstung, dahinter befindet sich ein geschlossenen Teil mit teilweise geschlossenen Glasfronten. Heute sitzen wir eine knappe Stunde mit einem Bier, im vorderen offenen Teil der Bar, wie schon erwähnt der Wind hier oben ist für mich besonders unangenehm. Auf der kleinen Bühne stand eine gutaussehende junge Sängerin, die schöne Deutsch/Englische Schlager sang. Sie hatte eine tolle Stimme, mir tat sie nur etwas leid, weil Sie ein rückenfreies Glitzerkleid an hatte, und der kühle Wind bestimmt auf Ihren nackten Rücken blies. Danach gehen wir wieder in unser Zimmer zurück und machen uns zum Schlafen fertig.
Montag den 19. Februar 2024
Es ist kurz nach 7:30 als wir heute Morgen aufstehen, wir haben ausgezeichnet geschlafen, was auch nicht selbstverständlich ist. Als wir die Vorhänge aufmachen, kommt ein strahlend blauer Himmel zum Vorschein. Wir machen uns zum Frühstücken fertig und gehen in das Lucina-Restaurant wo wir schon von den betreffenden Kellnern erwartet werden. Unsere Bestellung ist schnell aufgenommen: (zwei Cappuccino, 2 Orangensaft und für meine Frau ein gekochtes Ei; ich esse jeden Morgen ein Omelett mit Pilzen) mal sehen ob es heute klappt.
Der Cappuccino schmeckt heute Morgen nicht allzu gut, wir mussten im Laufe der Zeit feststellen, er schmeckt eigentlich immer etwas anders. Woran das liegt, keine Ahnung vielleicht das Bedienpersonal, aber die Maschine kann das wohl nicht sein. Mit meinem Omelett klappt das heute recht gut. Was das Buffett ansonsten anbietet, ist in meinen Augen eher Durchschnittlich.

Das Lucina Restaurant ist für Frühstück und Abendessen vorgesehen
Nach unseren Frühstück gehen wir zurück auf unser Zimmer und machen uns fertig für den heutigen Tag. Es weht leider ein kühler Wind und er soll im Laufe des Tages stärker werden. Es stellt sich die Frage, was wir tun werden, wir entscheiden uns für einen Strandspaziergang in Richtung der Red Seas Hotels an einem Ende der Bucht. In diesen Hotels waren wir vor vielen Jahren, unser letzter Aufenthalt war im Makadi Spa von Red Sea, das damals nagelneu und in Teilen noch im Bau war. In diesen Jahren waren wir mehrmals auf einer Nilkreuzfahrt und verbrachten die Anschlusswoche hier oder in Hurghada.
Am Strand angekommen gehen wir nach links, am Yades Restaurant (Griechisches Restaurant) vorbei, sind wir schon am Fort Arabesque Hotel ***** angekommen. Das Hotel hat einen wunderschönen grünen Garten mit vielen Palmen und Hängematten. Es sind auch viele Pavillion im Park die wohl auch zu Massage-Zwecke genutzt werden. Vom Garten aus macht das Hotel einen sehr guten Eindruck. Wie viele verschiedene Kategorien es hier gibt und was in welchem Preis enthalten, ist kann ich hier natürlich nicht beurteilen.

Fort Arabesque 
Fort Arabesque 
Fort Arabesque-Club 159 
Fort Arabesque 
Fort Arabesque-Club 159 
Fort Arabesque
Wir gehen weiter, kommen Hotel Prima Life**** vorbei, es hat mir schon vor 10 und mehr Jahren nicht gefallen, daran hat sich auch heute nichts geändert. Die Musik aus den großen Lautsprechern ist gut und laut als wir am Hochsitz des Lifeguard vorbei gehen. Der Strandabschnitt ist auch Relativ schmal gegenüber anderen Hotels. Hier am Ende des Strandes ist eine Wand aus Sperrholz oder Ähnlichem und der weitere Weg ist durch 3 uralte verrostete Windschotte abgegrenzt. Wenn ich nicht gewusst hätte, was sich hinter dieser sogenannten Absperrung verbirgt, hätten wir einfach umgedreht. Am Ende der Bretterwand stehen ein paar Buden von einem Tauchclubs und sonstiges. Wir gehen jetzt vom Sandstrand aufwärts zum gepflasterten Uferweg der die 5 Red Sea Hotels miteinander verbindet. Er ist nach wie vor in einem sehr guten Zustand wie auch die gesamten Hotels.

Sunwing Waterworld 
Makadi Spa 
Makadi Spa 
Uferpromenade bei den Red Sea Hotels 
Uferpromenade bei den Red Sea Hotels 
Makadi Palace 
Grand Makadi 
Makadi Palace 
Uferpromenade bei den Red Sea Hotels
Hier eine kleine Bilderauswahl von den Red Sea Hotels
Was mir heute leider auffällt, der riesige Strand mit seinen Liegeinseln ist sehr schwach besucht. Bei unseren Spaziergängen am Strand entlang, kommen wir auch immer wieder bei den Red Sea Hotels vorbei, und ich stelle in den nächsten Tage einen Zuwachs an Gästen fest.
Wir gehen weiter bis zum Grand Makadi, in dem wir als erstes zu Gast waren. Es schaut auch heute noch so aus wie damals, als wir hier waren. Es gibt einen Durchgang zum Makadi Palace bei dem Haus in dem unser Zimmer lag, hier geht eine Treppe zum Palace .. hinunter. Neben der Treppe befindet sich ein kleiner Shop in dem wir neue Strandschuhe für mich finden. Nach kurzem Anprobieren wechseln sie für 8 Euro den Besitzer. Wir gehen weiter durch den riesigen Innenhof, am Dom das ist eines der Restaurants gewesen wird gerade gebaut. Durch den Park zurück gehend, auf der rechten Seite kommen wir jetzt wieder am Makadi Spa vorbei. In diesem Superhotel waren wir das letzte Mal hier in der Makadi Bay. Es war eine schöne Zeit damals, eine Woche auf dem Nil-Kreuzfahrtschiff und eine Woche hier, oder in Hurghada im Hotel Grand Resort.

Teilansicht vom Makadi Palace
Langsam gehen wir den Weg zurück, am Hotel Prima Life vorbei, hier steht am Strand-übergang zum Fort Arabesque ein Händler der Flaschen mit schönen Sandbildern anbietet. Meine Frau schaut sich die Flaschen in Ruhe an, sie möchte unserer Hausnachbarin eine solche mitbringen. Wir gehen wieder durch den schönen Park vom Arabesque und machen ein paar Bilder davon.

Pool vom Arabesque 
Pool vom Arabesque 
eines der Restaurants 
Im Tukana Resort angekommen, gehen wir zuerst auf unser Zimmer, um meinen Fotoapparat im Safe abzulegen. Am Platz vor dem Hauptgebäude und der Oasis-Bar steht eine drei Personen Tanz oder Musikgruppe in Dirndl und Lederhosen. An der Oasis-Bar trinken wir noch etwas, bevor wir zum Sunrise Royal Resort hinüber gehen um eine Kleinigkeit zu essen. Hier im Tukana Resort gibt es leider nur komplette Mittags-Menüs, das ist uns zuviel. Im Splash Imbiss angekommen setzen wir uns an einem der zahlreichen Tische. Meine Frau bringt mir eine Schale mit Spaghetti Bolognese. Während ich an einem anderen Tisch eine Besteckgarnitur hole, sehe ich an unserem Tisch einen der zahlreichen Reiher (die mit den Gästen gemeinsam speisen) genüsslich meine Spaghetti aus der Schale holen. Sie haben hier im Splash Imbiss einen Bediensteten der mit einem Elektrischen Federballschläger die Reiher von den Tischen verjagen soll, auch er kam zu spät. Natürlich hat der Reiher eine Sauerei am Tisch gemacht, die wir mit Servietten wieder abwischen. Ein paar Tage später konnte ich die Reiher beim Pizza essen an einem der Nachbartische Fotografieren. Nachdem wir unsere Pommes und meine Spaghetti gegessen und unser Bier getrunken haben, gehen wir weiter zu unserem Strandabschnitt.
Wie man sich im Ausland oder auch in Norddeutschland die Bayern vorstellt ?
Zum Wetter hier in der Makadi Bay könnte man noch sagen: seit unserer Ankunft in Ägypten haben wir einen blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein, die Tagestemperaturen liegen wohl bei etwa 25°. Einziges Manko bis jetzt ist der für meinen Geschmack zu starke und kühle Wind.
Bis ca. 17:00 bleiben wir am Strand, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen. In einer der großen Strand-Villen die zum Posh-Club gehören, stehen an die 20 Mann mit Kameras und Mikros sowie einem mehrere Meter langen Gleis für den Kamerawagen. Als wir hier stehen bleiben und zuschauen wollen, schickt uns ein Ordner weiter. Vor dem Lucina-Restaurant ist ein Grill aufgebaut. Wir erfahren dass für heute Abend ein Barbecue gedacht ist
Drinnen im Restaurant ist ein Buffet mit Salaten, Obst und Gebäck. Vor dem Haus sind mehrere Grills aufgebaut, sowie eine Wärmestation für einen Truthahn der anschließend zerlegt wird. Dahinter sind unzählige Töpfe mit verschiedenen Gerichten aufgebaut, was in den Töpfen alles drin ist kann ich nicht sagen. Ich bin im Essens-Angelegenheiten kein Fachmann. Ich selber habe, als der Truthahn angeschnitten wurde ein paar Stücke davon auf meinen Teller gemeinsam mit Penne-Nudeln geholt und an einem der Tische im Restaurant gegessen. Nach dem schmackhaften Essen machen wir noch einen Spaziergang hinüber bis zum Sunrise Royal Resort, wo wir noch das Manzouku Restaurant suchen, in dem wir am Donnerstag Abend Asiatisch essen werden. Gegen 20:00 gehen wir in die Anjum Bar auf der Dachterrasse, aber in den geschlossenen Teil der Bar, wo kein Wind herein kommt. Auch heute ist eine Sängerin hier, allerdings war der Gesang gestern besser, und die Sängerin natürlich hübscher. Bis ca. 22:00 bleiben wir hier oben, manche der vielen Gäste spielen hier auch Karten, die meisten hier sind Englisch sprechend.


Bis ca. 22:00 bleiben wir hier oben sitzen, eine Treppe hinunter durch die Shisha-Bar Gitano Bar, in der kaum Gäste sitzen und am Gaia Restaurant (Italienisch) vorbei. Es sind ja nur ein paar Meter bis zu unserem Zimmer.
Dienstag den 20. Feb. 2024
Es ist kurz vor 8:00, als wir aufstehen und uns zum Frühstücken fertig machen. Auch heute ist der Himmel strahlend blau, die Temperaturen werden wir gleich feststellen, wenn wir unser Zimmer verlassen. Am Eingang zum Lucina Restaurant wartet schon die Frau, die alle Gäste begrüßt und zu Ihren Tischen bringt. Sie ist immer sehr freundlich, wie auch die anderen Kellner (Ober), wo die Bestellungen aufnehmen bzw. das bestellte Frühstück bringen.
(wir hatten selten so ein freundliches Personal wie hier im Hotel außer auf unseren Kreuzfahrten )
Meistens sind es die gleichen Kellner die uns bedienen, einer der Älteren Kellner scheint etwas überfordert mit den Essens-Bestellungen zu sein. Während einer Bestellungs-Aufnahme schaut er immer wieder von seinem Tablet auf, um vielleicht Informiert zu sein, über neue Gäste die kommen. Danach hat er einen Teil der Bestellung wieder vergessen, und muss sich wiederholen.
Aber alle anderen Kellner sind spitze, ein junger Kellner fällt sehr positiv dabei auf. Er trägt auf seinem Arm mehrere Teller übereinander mit Bravour. Dazu ist er auch sehr freundlich ohne ein Trinkgeld zu erwarten.
(Im Makadi Palace hatten wir einmal einen Kellner, der wahnsinnig freundlich und bemüht war. Nach einem sehr reichhaltigen Trinkgeld von uns, war der gute Service von ihm uns gegenüber erledigt)
Aber zurück zu unserem jungen Kellner, er bediente uns fast zu jedem Frühstück und auch Abends wenn wir hier im Lucina Restaurant gegessen haben. Er besorgte für meine Frau die fehlende Erdbeermarmelade und vieles andere. Nach dem Frühstück gehen wir zurück auf unser Zimmer, und machen uns Pool bzw. Strand fertig. Gegenüber der Oasis-Bar holen wir frische Badetücher, der Bedienstete hier fragt trotz unserer Handtuchkarten immer nach der Zimmernummer. Danach gehen wir zum Strand hinunter um uns zwei freie Liege in der Nähe des Wasser zu suchen, was aber nicht klappt, auch heute muss die dritte Reihe ausreichen. Nach einer Weile ziehen wir unsere Strandschuhe an, und brechen zu einem Strandspaziergang in Richtung dem Madinat Makadi. Hier waren wir zusammen mit unserer Tochter Raphaela für 10 herrliche Tage.
Mal sehen wie es heute im Hotel Sol Y Mar Club oder im Iberotel Makadi Beach ausschaut. Wir verlassen unseren Hotelstrand und wechseln ins Nachbarhotel Xanadu Makadi Bay das ebenfalls einen guten Eindruck macht. Nach diesem Hotelgebiet ist erstmals Schluss, ab hier beginnt eine Baustelle, wo gerade ein riesiger Pool abgetragen wird, im Hotel-Gebäude fehlen schon die Fenster und im Strandgebiet ist praktisch nichts schönes mehr vorhanden. Beim letzten Mal als wir hier waren stand an dieser Stelle das Luxushotel Tia Heights Makadi*****, schade darum. Wir gehen weiter, jetzt beginnt das Madinat Makadi die Keimzelle der Makadi Bay. Das erste Hotel das wir erreichen ist der ehemalige Sol Y Mar Club****, der heute einem neuen Besitzer gehört Jaz Makadina*****.
Wir können es nicht lassen und spazieren noch einmal durch diese wunderschöne und gepflegte Gartenanlage, die mir schon damals gut gefallen hat. An den Stämmen von vielen Palmen hängen Namensschilder von ehemaligen Gästen, denen es hier offensichtlich sehr gut gefallen hat.

Jaz Makadina***** 
Jaz Makadina***** 
Jaz Makadina***** 
Jaz Makadina*****
Danach gehen wir weiter am Strand entlang, das nächste Hotel heißt Tui Blue Makadi und das Juwel in dieser Reihe ist meines Wissens das Iberotel Makadi Beach. In der zweiten Reihe dahinter befinden sich noch weitere Hotels, die auch teilweise einen Strandanteil haben. Ein Strandteil besitzt sogar statt Sand eine Rasenfläche am Wasser. Was uns aber auch hier auffällt, im Gegensatz zu den Hotels auf unserer Seite Xanadu Makadi Bay , Fort Arabesque und Sunrise Royal Makadi und unseres Sunrise Tukana Makadi sind auch hier weniger Gäste zu sehen.

Iberotel Makadi Beach 
Iberotel Makadi Beach 
Iberotel Makadi Beach 
Iberotel Makadi Beach
Als nächstes gehen wir beim Iberotel Makadi Beach in die Hotelanlage hinein, auch sie ist wunderschön und sehr gepflegt. Wir sind jetzt am Ende des Madinats Makadi angekommen, siehe unten Plan vom Madinat Makadi.


Hier ein Ortsplan aus dem Jahr 2009
Vor Jahren sind wir noch etwas weiter nach Süden gewandert. Hier entstand im Jahr 2009 das Cleopatra Luxury Resort. Weiter nach Süden kommen dann die Hotels die Sonnenklar TV seit ein paar Jahren anbietet.



3 Bilder von 2009
Hier brechen wir unseren Spaziergang ab, und gehen zurück bis zu einem Steg der von einer Tauchschule genutzt wird. Gleich hier in der Nähe ist ein Riff wo man Schnorcheln oder mit einer Sauerstoff-Flasche ins Wasser gehen kann. Anschließend geht es zurück ins Sunrise Royal Resort (Splash) um hier eine Kleinigkeit zu essen.


Danach gehen wir wieder am Strand entlang und kommen an den Posh Club Villen vorbei.
( Posh Club-Villen sind eigentlich Ferienhäuser mit verschieden großen Pools auf dem Gelände unseres Hotels im Club-Charakter. Manche haben auch noch zusätzlich einen Whirlpool auf der Dachterrasse. In einer dieser Häuser wurde ja gestern ein Film gedreht, wie wir sehen konnten. Auf diesem geschlossenen Gelände gibt es auch eine Bar, ob es ein eigenes Restaurant besitzt kann ich leider nicht sagen, wir kommen hier nicht hinein. Zusätzlich zu den eigenen Pools vor den Häusern gibt es auch den größeren Royal -Pool und natürlich auch Bade-Liegen auf einer kleineren Sandfläche auf dem mit einer Hecke abgegrenzten Grundstück.
Das ganze hat natürlich auch einen Preis: Laut Aussage unseres Bekannten aus Ansbach der mit einem Manager des Hotels gesprochen hat, kommt auf den normalen Hotelpreis noch weitere 250 Euro pro Tag dazu).

Posh-Villa 
Posh-Villa
Wir gehen jetzt hinauf ins Hotel um meinen Fotoapparat in unser Zimmer zu bringen. Anschließend setzen wir uns in die Oasis-Bar um einen Cappuccino zu trinken. Zehn Minuten später kommen auch unsere Bekannten aus Ansbach vom Strand herauf. Sie sind ebenfalls sehr viel unterwegs, und die restliche Zeit verbringen sie am Strand wie auch im Wasser. Für eine Tasse Kaffee setzen sie sich zu uns, bevor es weiter geht. Heute Abend gehen Sie zum Essen ins Asia-Restaurant Manzouku, sie sind seitdem sie hier im Hotel sind, jeden Abend in ein anderes Spezialitäten-Restaurant gegangen.
In der Anjum-Bar oben auf der Dachterrasse wird gerade ein Film gedreht, man sieht einen Kameramann und den Regisseur und die übrigen 20 Mann oben auf der Dachterrasse umher laufen. Wenig später gehen wir in unser Zimmer um uns für den Abend fertig zu machen.
Für heute Abend in der ersten Essenszeit um18:30 haben wir einen Tisch im Gaia Restaurant (Italiener) bestellt. Mal sehen wie gut das Essen hier ist.

Punkt halb Sieben werden wir ins Lokal gelassen, und an einen der kleinen Tische geführt, meine Frau bestellt als Vorspeise einen Shrimps-Salat, und für mich eine Tomatensuppe. Als Hauptspeise nimmt Sie dann Gnochi mit einer Trüffelsoße. Ich esse ein Beefsteak mit Karotten dazu Kartoffelspalten. Dazu trinken wir einen ausgezeichneten Rotwein. Kurz vor 20:00 bevor die zweite Essenszeit beginnt, verlassen wir nach einem guten Essen das Gaia Restaurant.

Tomatensuppe & Shrimpssalat 
Beefsteak & Gnochi mit Trüffelsoße
Als wir an der Rezeption vorbei gehen, sehen wir die ganze Film-Mannschaft vor dem Haus stehen und oberhalb des Getränkeausschanks sind große Scheinwerfer zur Beleuchtung aufgestellt. Wir glauben dass hier ein neuer Werbefilm für das Hotel gedreht wird. Wir gehen ein paar Meter in Richtung des Eingangs-Tores von unserem Resort. Auf der linken Seite der Straße sind ein paar Geschäfte, ein Juwelier, Souvenier und Geschenkartikel aus Ägypten sowie ein Friseur. Gleich danach kommt eine Treppe die nach oben führt, hier befindet sich die Cohiba Bar, wir schauen kurz hinein, aber es sind keine Gäste hier. Unsere Bekannten aus Franken haben erzählt, hier in der Bar gibt es einen guten Martini zum Trinken.
Hier soll es irgendwo zum Chimichurri-Steakhaus gehen, wo wir in den nächsten Tagen essen werden. Ein Hotelboy zeigt uns den Weg dahin. Es ist in der Nähe des Kidsclub / Spielplatzes, hier befindet sich ein weiterer Pool mit einer großen Anzahl an Bade-Rutschen. Über den uns bekannten Weg an der Rezeption des Sunrise Royal Resort vorbei, gehen wir in unser Tukana Resort zurück. Hier angekommen gehen wir die zwei Stockwerke hoch, vorbei an der Gitano Bar wo wir eigentlich einmal eine Shisha rauchen wollten. In der Anjum Bar setzen wir uns in den hinteren Teil wo es windgeschützt ist. Die beiden Kellner die hier bedienen sind zu anderen Tageszeiten an der Oasis-Bar bzw. am Pool tätig. Wir bestellen ein Glas Raki für meine Frau, und ich nehme ein Glas Rotwein, der hier im Hotel ausgezeichnet schmeckt. Hier verbringen wir die nächste Stunde bevor es in unser Zimmer zurück geht.
Mittwoch den 21.Feb. 2024
Auch heute Morgen sind wir gegen 7:30 aufgestanden und haben uns zum Frühstücken fertig gemacht, das wir wie immer im Lucina (Hauptrestaurant) einnehmen. Der Himmel ist auch heute Morgen strahlend blau. Und der Wind hat etwas nachgelassen.
Mohammed unser junger Kellner nimmt die Bestellung auf, Wir essen eigentlich immer dasselbe, ein Omelette mit Pilzen für mich, meine Frau nimmt ein hartgekochtes Ei und Cappuccino für uns beide. Hier gibt es auch frisch gepressten Orangensaft. Am Buffett suchen wir uns dann verschiedene Brote oder ein Gebäck aus, dazu etwas Käse, die Wurst möchten wir nicht. Die passende Erdbeermarmelade besorgt uns Mohammed von anderen Tischen. Wie er uns erzählt hat ist er in der Nähe von Alexandria zuhause.
Nach dem Essen gehen wir ins Zimmer zurück und ziehen uns um, nehmen unsere Badetücher und suchen uns eine freie Liege am unteren Pool vor dem Restaurant aus. Eine Frau zwei Badeliegen von uns entfernt hat vom Poolboy einen Cocktail Spezial bekommen, es gibt zu diesem Getränk aber keine nähere Beschreibung. Als der Serviceboy von der Oasis-Bar das nächste Mal wieder bei uns vorbei kommt, bestellt meine Frau den gleichen Spezial Cocktail zum Trinken, während ich mich mit einem einfachen Cocktail Sex one the Beach zufrieden gebe. Der Spezial Cocktail war wohl nicht ganz so prickelnd, wie es sich dann heraus stellt.
Gegen 12:30 verlassen wir mit unseren Badetüchern den Pool und gehen zum Strand hinunter um hier nach einer freien Badeliege zu schauen. Heute wollen wir wieder mal in Richtung Osten gehen zu den Red Sea Hotels, um dort in Erinnerungen zu schwelgen. Es war eine schöne Zeit damals, ob in Hurghada, hier in Makadi Bay oder auf einer der vielen Nil-Kreuzfahrten die uns hinunter bis nach Assuan und weiter führten. Den Tempel von Ramses II in Abu Simbel konnte ich zweimal besuchen.
Aber zurück zum Strand, unser Weg geht durch das hübsche Fort Arabesque Hotel***** das mit seinen ausgedehnten Grünanlagen durchaus einen Charme verbreitet. Vorbei am Prima Life**** über das ich jetzt keine weiteren Worte verlieren werde. Und schon sind wir am großen Strand der Red Seas Hotels angekommen. Im Bereich der Sunwing Waterworld gehen wir eine Treppe hoch um den Innenbereich des Hotels mit seinen riesigen Pools zu sehen. Beim wieder Abwärts gehen verliert meine Frau die Balance und stolpert ein paar Stufen nach unten. Gottseidank ist nicht mehr passiert. Kurz darauf gehen wir einen Promenadenweg entlang, der schon damals angelegt wurde und zwischen dem Sunwing Waterworld Hotel und dem Makadi Spa durchgeht und der am Eingang des Spa Hotels vorbei führt.


Fußweg am Makadi Spa vorbei 
Makadi Spa 
Eingang vom Makadi Spa 
im Garten vom Makadi Palace 
im Garten vom Makadi Palace
Über eine Treppe wechseln wir auf das Gelände vom Makadi Palace, es werden wieder Erinnerungen wach. Direkt hier war eines der zahlreichen Gartenbistros wo wir zur Mittagszeit einen kleinen Snack zu uns nahmen. Ein paar Meter weiter zum Strand hin können wir zu unserem damaligen Zimmer im Makadi Spa hoch schauen.

Gartenbistro im Makadi Palace 
Gartenbistro im Makadi Palace 
unser Zimmer im Makadi Spa 
Ausblick von unserem Zimmer auf das Makadi Palace
Über die schöne Strandpromenade wandern wir zurück zum Tukana Resort, wo wir meinen Fotoapparat im Zimmer ablegen und die Badesachen mitnehmen. Es ist jetzt etwa 11:00 und ca. 1,5 Stunden waren wir heute unterwegs. Zuerst gehen wir zum Strand um die Morgensonne zu geniesen, und ein Glas Bier das der Strandboy uns bringt zu trinken. Alle Liegen direkt am Wasser sind natürlich belegt, so begnügen wir uns halt wieder mit der dritten Reihe.
Gegen 12:30 verlassen wir den Strand und gehen hinüber zum Sunrise Royal Resort, genauer gesagt zum Splash Imbiss, wo sicher schon die Reiher auf uns warten. An einem freien Tisch essen wir einen Teller Pommes Frites und eine Schale mit Spaghetti und bestellen bei einem Kellner zwei Glas Bier.
Danach kehren wir für weitere zwei Stunden auf unsere Strandliegen zurück. An der Strandpromenade befindet sich die Chiringuito-Bar (Beach-bar), hier holen die Strand-Kellner ihre bestellten Getränke ab.
Eine nette Episode dazu: Gleich daneben befindet sich eine Toilette und und eine Badetuch-Abgabestelle, die von einem Hotel-Mitarbeiter betreut wird. Als ich zufällig vor diesem Haus stand, wird der Badetuch-Mitarbeiter auf lautes Gelächter gleich nebenan aufmerksam. Hier befindet sich eine der Luxuriösen Villen des Sunrise Posh Clubs, die ausgestattet mit einem großen Pool ist. Vier Frauen im mittleren Alter tummeln sich hier ausgelassen im Pool der Villa, die zur Zeit nicht bewohnt ist. Der Mitarbeiter ist erbost und jagt die Frauen vom Grundstück herunter, sie flüchten über eine niedrige Hecke. Ob Sie überhaupt Gäste vom Sunrise Tukana Hotel oder vom Sunrise Royal Makadi waren, oder nur Spaziergänger von anderen Hotels waren, lässt sich im Nachhinein kaum feststellen.

Hier die betreffende Villa mit Pool, leider ohne die vier Badenixen
Um etwa 15:30 gehen wir zurück in unser Hotel, um einen Cappuccino an der Oasis-Bar zu trinken. Bald darauf setzen sich unsere Fränkischen Bekannten an unseren Tisch, um ebenfalls eine Tasse Kaffee zu trinken. Etwas später gehen Sie an den Strand zurück, während wir eine leere Badeliege am Pool gefunden haben. Hier verbringen wir bis ca. 17:00 die Zeit, trinken noch einen CubaLibre, und gehen danach auf unser Zimmer um uns für den Abend fertig zu machen.
Heute Abend essen wir wieder im Lucina-Hauptrestaurant. Die Empfangs-Frau am Eingang erwartet uns auch heute und bringt uns zu einem der kleinen Ess-Tische. Beim Kellner bestellt meine Frau als Vorspeise einen Meeresfrüchtesalat und zum Hauptgang so eine Art Zürcher Geschnetzeltes, das sehr schön ausschaut und offensichtlich auch so schmeckt. Ich bestelle mir eine Pilzrahmsuppe und als Hauptspeise einen Lachs.
Nach dem Essen machen wir wie immer einen Spaziergang hinüber zum Sunrise Royal Makadi (Buffett), wo die Gäste ebenfalls beim Essen sind. Danach gehen wir über die Strandpromenade zurück in unser Hotel.
Zum Abschluss des Tages gehen wir wieder auf die Dachterrasse in die Anjum-Bar, wo unsere beiden Poolboy`s schon ihren Abenddienst begonnen haben. Die beiden sind stark unterschiedlich in ihren Charakteren. Der eine ist wahnsinnig aufmerksam und sehr schnell, während der zweite ebenfalls sehr höflich, sich aber mehr als Schauspieler präsentiert. Wir bestellen ein Glas Rotwein und für meine Frau ein Glas Raki (hier ist die Trinkmenge im Glas maßgebend). Was heute Abend für eine Musik war, weiß ich leider nicht mehr. Gegen 22:00 gehen wir auf jeden Fall wieder zurück in unser Zimmer.
Donnerstag, den 22. Feb. 2024
Guten Morgen, heute haben wir schon unseren 6. Urlaubstag hier in der Makadi-Bay. Der Himmel ist strahlend blau, auch der Wind hat etwas nachgelassen. Wie jeden Morgen gehen wir zum Frühstücken ins Lucina Restaurant, wo die Bediensteten schon auf uns warten. Sameh einer der netten Kellner nimmt unsere Bestellung auf und schickt sie per Tablet an die richtige Stelle. Der Kaffee kommt von einer kleinen Bar, so auch der Orangensaft, das Omelett wie auch die Eier selbstredend aus der Küche. Nach unserem Frühstück gehen wir in unser Zimmer zurück, und machen uns für den weiteren Tag fertig. Heute wollen wir wieder einen Spaziergang in Richtung Madinat Makadi machen. Wir haben ja nur zwei Richtungen wo wir gehen können. Am Strandende vom Sunrise Royal Makadi befindet sich ein weiterer Steg an dessen Ende sind einige Schiffe die für Tauchfahrten genutzt werden. Hier am Übergang zum Xanadu Makadi Hotel befindet sich ein Tauchzentrum sowie einige andere Geschäfte. Unter anderem auch ein Souveniershop mit Ägyptischen Skulpturen aus Alabaster, Schmuck, Parfüm und natürlich Magneten die man an einem Kühlschrank anbringen kann.
Ich möchte mir dieses Mal unbedingt einen Magneten aus Ägypten mitbringen. Aus vergangenen Jahren besitze ich natürlich einen Pharao-(Magnet) und viele andere Ägyptische Souveniers. Hier finde ich einen hübschen Fisch (Magneten) für unsere Magnetwand zu Hause.
Wir gehen weiter am Baustellen-Gelände des ehemaligen Tia Heights Hotel***** vorbei, ins Madinat Makadi mit seinen vielen kleineren Hotels. Auch hier ist auffällig, wie wenig Urlauber sich hier befinden. Wir spazieren bis zur Grenze vom Makadi Beach Hotel zum Cleopatra Luxury Resort, hier drehen wir wieder um. Als wir wieder am Jaz Makadina (ehemals Sol Y Mar Club Makadi) vorbei kommen, beginnt gerade ein Spiel mit Wasser gefüllten Luftballons. Die Spieler stehen sich in zwei Reihen gegenüber. Die Teilnehmer einer Seite müssen die Luftballons zur anderen Seite werfen. Wenn das nicht gelingt, platzen die Ballons und der Spieler wäre nass, allerdings tragen die Mitspieler Schürzen zum Schutz. Es ist eine lustige und feuchte Aktion, wir gehen weiter über die Baustelle des ehemaligen Tia Heights***** Hotels und seinem Strandabschnitt.
(Schutt und Abfall werden in Ägypten erst bei einem etwaigen Neubau entfernt und an anderer Stelle in der Wüste abgelagert).
Wir gehen weiter zu unserem Strandabschnitt von den Sunrise-Hotels.



Als wir gerade am Felucca Restaurant vorbei kommen, sehen wir eine Karawane von Animateure vom Sunrise Royal in bunten Tierkostümen kommen. An der Uferpromenade wurde von Köchen des Sunrise Hotels mehrere Stände mit verschiedenem Obst, Fleischspieße und Popcorn aufgebaut.
Wir hatten bevor wir unseren Spaziergang begonnen hatten, unsere Badetücher auf eine der Strandliegen gelegt. Hier machen wir erstmals Pause, und als der Strandboy gerade vorbei kommt, bestellen wir bei ihm ein Glas Bier bzw. eine Flasche Wasser. Gegen 12:30 wandern wir zum Splash (Selbstbedienungs-Imbiss) zu einer kleinen Mittagspause hinauf. Meine Frau bestellt für mich eine Schale mit Spaghetti, sie selber holt sich einen Hamburger und dazu eine Portion Pommes Frites, die wir dann gemeinsam essen. Beim Kellner bestellen wir zwei Glas Bier zum Trinken. Die Geier warten schon auf uns, sie haben wohl auch etwas Hunger.


Um ca. 15:00 gehen wir zum Hotel-Pool hinauf , der Himmel war zwischenzeitlich ziemlich bedeckt. Plötzlich erscheinen Animateure aus unseren Hotel sowie vom Sunrise Royal in Afrikanischen Kostümen. Wir haben gelegentlich Kontakt mit einer ungarischen Animateurin, sie erzählt von einer Tanz-Veranstaltung die sie gleich am Strand machen werden. Wir beschließen danach ebenfalls zum Strand hinunter zu gehen, wo der Tanz schon begonnen hat. Sie haben einen Teil des Tukana-Strandabschnittes frei geräumt, wo jetzt mehrere Afrikanische Tänze vorgeführt werden.
Nach den Tänzen die von den Animateuren des Hotel vorgeführt werden, werden die Zuschauer in einem Kreis gerufen, wo ein weiteres Spiel stattfindet. Wir ziehen uns zurück und setzen uns in die gleich oberhalb liegende Yades-Bar (Griechisches Lokal), wo wir zwei Glas Prosecco bestellen. Von hier können wir beobachten wie es weiter geht. Nach verschiedenen Aktionen bekommen alle Teilnehmer einen Becher in die Hand gedrückt, der zum Abschluss in die Luft geschleudert wird.
Das Ergebnis kann man gleich sehen. Die meisten Teilnehmer erscheinen jetzt in bunten Farben. Was für Farben verwendet wurden, weiß ich nicht, allerdings sind ein paar Mitwirkenden danach ins Meer gegangen, und waren hinterher wieder sauber.





Gegen 17:30 gehen wir zurück in unser Zimmer um zu Duschen und uns für den weiteren Abend fertig zu machen. Wir wollen heute Abend im Schwesterhotel Asiatisch essen. Das Manzoku-Restaurant (Asia) befindet sich zwischen dem Shahrazad (Internationale Küche) meines Wissens das Hauptrestaurant vom Sunrise Royal Makadi und dem Splash Imbiss. Hier befindet sich auch eine kleine Bühne für Kindervorstellungen.

Sharazad – Restaurant 
Manzoku – Restaurant

Manzoku – Restaurant 
Manzoku – Restaurant 
Manzoku – Restaurant 

Gemüsesuppe & Tomatensuppe 
Hähnchen Süßsauer 
Ente in Asiatischer Soße 
Eis mit gebackene Banane
Um 18:30 ist unsere Essenszeit die wir für heute Abend gebucht haben, im Lokal ist gerade einmal Platz für ca. 70 Gäste. Meine Frau bestellt für sich eine Gemüsesuppe und für mich eine Tomatensuppe, zum Hauptgang wählen wir einmal Hähnchen süßsauer und für meine Frau eine Ente in einer Asiatischen Soße. Als Nachtisch wählt meine Frau eine Schale mit Eis und Frittierten Bananen.
Als Getränk wählen wir einen Rotwein der auch hier in diesem Speiselokal ausgezeichnet mundet. Das Essen hat sehr gut geschmeckt, der Restaurantleiter kommt mit dem Chefkoch an jeden Tisch um sich eine Belobigung abzuholen. Es ist natürlich schon Toll wenn ein Ägyptischer Koch so ausgezeichnet Asiatisch kochen kann. Kurz vor der zweiten Essenszeit die um 20:00 beginnt, verlassen wir das Manzoku-Restaurant. Draußen vor der Türe warten schon die nächsten Gäste. Heute Abend gehen wir mal in die andere Richtung spazieren, zurück ins Tukana Resort.

Hier angekommen stellen wir fest, das zwischen dem Lucina-Restaurant und dem Pool eine Tanz-Vorführung stattfinden soll. Es soll wohl ein Ägyptischer Abend werden.
Vor dem großen Pool sehen wir einen Tanoura-Tänzer stehen, der sich auf seinen Tanz vorbereitet. Wir haben schon in unseren vielen Ägypten-Urlauben diesen wunderschönen Tanz gesehen. Er ist immer wieder ein tolles Erlebnis.
Leider war mein Handy nicht in der Lage, diesen Tanz in seiner schnellen Drehbewegung aufzunehmen. Nur die ersten zwei Bilder sind an diesem Abend entstanden.
Die übrigen 5 Bilder sind von mir vor vielen Jahren in Hurghada im Hotel Grand Resort gemacht worden.


Led-Lämpchen 




(Tanoura ist ein traditioneller Nationaltanz hier in Ägypten. Seine Besonderheit ist, dass nur Männer diesen Tanz aufführen Die Grundlage des Tanzes ist ein kreisender Tänzer der sich fortlaufend um seine Achse dreht, notwendigerweise gegen den Uhrzeigersinn. Ein Tanoura- Tänzer kann sich von 15 Minuten bis zu mehreren Stunden drehen!, und sich dadurch in einen Zustand der Trance bringen. Bei der Aufführung entstehen technisch anspruchsvolle Elemente mit Röcken, die den Tänzer vielschichtig bedecken. Eine flauschige und dramatische Schicht von Röcken dient als Attribut der Präsentation. Und erfahrene Tänzer beziehen Tamburine und andere Elemente in den Tanz ein)
Auch unser Tanoura-Tänzer hat sehr schön getanzt, ich schätze so an die 20 Minuten lang. Unser heutiger Tänzer hatte an einem seiner Röcke LED-Lampen befestigt, das war sicher ungewöhnlich, so etwas haben wir bisher noch niemals gesehen. Nach diesem Tanz ist eine Bauchtänzerin aufgetreten und zum Abschluss kam eine weitere Tanzgruppe bestehend aus zwei Frauen und drei Männern. Auch diese Gruppe machte eine schöne Tanzaufführung.
Während dieser Tanzvorführungen saßen wir bei zwei Frauen am Tisch. Die beiden sind uns schon am Nachmittag in der Oasis-Bar aufgefallen. Wie es sich jetzt herausstellt kommen die beiden aus Belarus / Minsk. Mit Hilfe eines Übersetzungs-Programmes mittels Handy kam eine nette Unterhaltung zustande. Eine der Frauen hieß Anna-Maria, bei der zweiten Frau konnte ich ihren Namen nicht definieren. Obwohl sie die Lebhaftere der beiden Frauen war. Sie erzählt uns , dass Ihr Mann Lehrer für Geschichte und Deutsch wäre, und daher ausgezeichnet Deutsch spräche. Die Gegenwärtigen Kampfhandlungen in Osteuropa erwähnte sie nur kurz. Sie meinte (sie wären doch alle Brüder und Schwestern, und eine Familie).
Etwas auffällig für mich war, dass sie dem Alkohol (Rotwein und Schnäpse) sehr gerne zusprachen. Beide flirteten mit einem Kellner, Eysayed kommt ebenfalls aus der Nähe von Alexandria. Er zeigt uns auf seinem Handy Bilder von seinen beiden Kindern und seiner Frau. Seine Ehefrau ist sehr hübsch und auf diesem Foto Arabisch gekleidet.
Mittlerweile ist es schon nach 22:00 geworden, als wir in unser Zimmer aufbrechen. Unser Zimmerboy hat uns heute als hübsche Bettdekoration zwei sich liebende Schwäne hinterlassen.

Freitag, den 23. Feb. 2024
Als wir heute Morgen aufstehen ist der Himmel noch ziemlich Blau, das soll sich aber im Laufe des Tages ändern. Nach unserem Frühstück im Lucina-Restaurant und danach fertig zu machen für den heutigen Tag, beschließen wir einen weiteren Spaziergang in Richtung der Red Seas Hotels zu machen.
Gegen 10:30 brechen wir auf, vorbei an der schönen Gartenanlage vom Fort Arabesque Hotel mit seinen verschiedenen Strandrestaurants. Weiter am Strandabschnitt vom Prima Life Makadi Bay der mit großen und lauten Lautsprechern beschallt ist vorbei, kommen wir am Gelände der Red Seas Hotels an. Heute gehen wir die ganze hübsche Promenade bis zum Ende entlang. Das letzte Hotel in dieser Reihe ist das Grand-Makadi-Hotel.


Diese wunderschönen Bogainvillea Sträucher konnte ich in diesem Jahr leider nicht sehen
Vorbei an schönen Palmengruppen kommen wir jetzt an einen Steg der nur für Schnorchler und andere Gäste vor einigen Jahren neu gebaut wurde. Von hier kann man die gesamte Bucht von Sahl Hasheesh überblicken, die schon vor vielen Jahren als neues Touristenzentrum geplant war. Wir gehen den langen Steg hinaus, unter uns ist ein Riff zu erkennen, wo schon ein paar Schnorchler unterwegs sind. Hinter der Abgrenzung vom Grand-Makadi-Hotel beginnt die Wüste und die Bucht von Sahl Hasheesh mit seinen wenigen Hotels. Direkt hinter dem Zaun hat ein Quad-Verleiher sein Haus gebaut, am Strand stehen ein paar Fahrzeuge, mit denen man durch den Wüstensand brettern kann. Im hinteren Drittel der Bucht von Sahl Hasheesh befindet sich das Luxus-Hotel Baron Palace dem 6 Sterne zugerechnet werden. Leider können wir es von unserem Standpunkt nicht erkennen.


Danach kehren wir wieder um, von hier bis zu unserem Hotel sind es doch etwa 2 Kilometer. Heute Mittag essen wir ausnahmsweise einmal im Lucina-Restaurant. Das Essen schmeckt mir heute nicht, ich bin auch nicht gewöhnt im Urlaub mittags größere Mengen zu essen. Später brechen wir zum Strand auf, in der Hoffnung auf schöneres Wetter. Aber es bleibt weiterhin bewölkt, nur manchmal kommt die Sonne etwas durch die Wolken.
Am Spätnachmittag sind wir in die Yades-Bar die gleich hier am Strand ist gegangen, um zuerst einen Cappuccino zu trinken, wenig später bestellen wir noch ein Glas Rotwein bzw. einen CubaLibre für mich. So verbringen wir eine knappe Stunde hier in der Bar, bevor wir wieder nach oben ins Hotel gehen. Hier in der Oasis-Bar sitzen heute viele Leute, aber da es hier immer einen stärkeren Wind gibt, gehen wir lieber in unser Zimmer zurück. Während meine Frau sich in der Dusche zurecht macht, schaue ich in unserem Fernseher einen Naturfilm mit allerlei Arten von Tieren an. Wir bekommen hier im Hotelfernseher nur Europäische Sender wie Österreich 3 herein. Dieser Sender wäre ganz nett und Informativ, bei mir zu Hause wird er von Kabel-Deutschland leider nicht eingespeist. Heute Abend essen wir wieder im Lucina-Restaurant.

ich weiß nicht, was das ist 
Rindergulasch mit Kartoffelbrei
Ich bestelle für mich eine Art Rindergulasch auf Indische Art, pikant und sehr Schmackhaft. Was meine Frau gegessen hat, weiß ich nicht mehr. Wie immer machen wir nach dem Abendessen einen Spaziergang hinüber in`s Sunrise Royal, hier sind immer viel Menschen unterwegs. Bevor wir in die Anjum Bar hinauf gehen machen wir noch ein Foto vom Eingang der Rezeption und der schönen Mauer im Mexikanischen Stil mit ihren Nischen und Kakteen.
Kurz nach 22:00 verlassen wir die Dachterrasse (Anjum-Bar) wieder, und gehen in unser Zimmer zurück.

Rezeption 
Blick von der Anjum Bar 
Blick von der Anjum Bar 
Mexikanische Kakteenwand 
Mexikanische Kakteenwand
Samstag, den 24. Feb. 2024
Einen schönen guten Morgen, der Himmel begrüßt uns mit einem strahlenden Blau, auch der Wind hat anscheinend etwas nachgelassen. Nachdem wir uns fertig gemacht haben, gehen wir die paar Meter hinüber ins Lucina-Restaurant. Mohammed der junge Kellner (er ist wohl der jüngste hier im Restaurant) begrüßt uns, und bringt die Frühstückskarte zur Auswahl. Die aber bei uns nicht notwendig wäre, da wir sowieso immer das gleiche zum Frühstück essen. So auch heute, 2 Cappuccino, 2 Orangensaft dazu ein gekochtes Ei und für mich ein Omelett mit Mushrooms. Den Rest unseres Frühstückes holen wir am Buffett im Anschluss.
Nach unserem Frühstück gehen wir wieder ins Zimmer um uns fertig zu machen. An der Ausgabe für Badetücher am Pool holen wir zwei neue Tücher, und gehen anschließend zum Strand hinunter. Heute haben wir Glück und finden eine Badeliege in der ersten Reihe. Anscheinend sind heute Morgen viele Urlauber abgereist und die neuen Gäste kommen erst heute Nachmittag an. So geniesen wir den Tag am Strand, zwischenzeitlich machen wir auch heute einen Spaziergang in Richtung Jaz Makadina unserem ehemaligen Hotel Sol Y Mar Club Makadi. Um die Mittagszeit gehen wir zum Essen hinauf zur Imbiss-Terrasse Splash. Meine Gattin holt sich wieder einen Teller mit Hamburger und Pommes, während ich einen kleinen Teller mit Spaghetti Bolognese esse. Zum Trinken bestellen wir bei einem Kellner zwei Glas Bier. Auch hier sind heute merkbar weniger Gäste zu sehen. Es ist halt Samstag, der große An und Abreisetag in den meisten Hotels. Auch heute sind einige Reiher um die Tische oder auf den Tischen unterwegs. Nachdem wir in aller Ruhe gegessen haben, gehen wir wieder zu unserer Badeliege am Strand zurück.



Der Hurghada Express kommt auch heute mit ein paar kleinen Kindern auf dem Rücken vorbei.
(es ist ein Kamel mit seinem Führer, wo die Kinder und auch Erwachsene am Strand reiten können).
Im letzten Jahr durfte mein kleiner Enkel mit seinem Vater auf einem Kamel hier an diesem Strand reiten. Heute ist meiner Ansicht der schönste und wärmste Tag in dieser Woche, so könnte es bleiben. Aber leider haben wir nur noch zwei Urlaubstage, am Montag geht es wieder zurück nach Hause. Beim Strandboy bestellen wir ein Glas Bier und eine Flasche Wasser. Vor ein paar Tagen hat er uns gefragt, ob wir ihm 10 Euro in Münzen umtauschen können. Damals hatten wir kein Geld am Strand dabei, heute Morgen haben wir etwas Geld mitgenommen um für Ihn umzutauschen. Die Jungs bekommen immer mal ein paar Euros in Münzen als Trinkgeld geschenkt. Diese können Sie aber nicht auf einer Bank umtauschen, da eine Bank nur Geldscheine zum Wechseln annimmt. Der Strandboy freute sich sichtlich, seinen Münzvorrat an Euro, endlich wieder in seine heimische Währung umzutauschen.
(solche Tauschaktionen haben wir auch früher regelmäßig gemacht, im Grand Resort/Hurghada hatte ich einmal einem Kellner 40 Euro umgewechselt.)


Gegen dreiviertel Vier gehen wir zum Cappuccino trinken in die Yades-Bar (Restaurant), anschließend bestellen wir noch zwei CubaLibre zum Trinken. Die Sonne scheint herrlich warm auf diese Terrasse herunter, es ist leider unser vorletzter Urlaubstag hier im Sunrise Tukana. Unterhalb der Terrasse ist die Fußgängerpromenade die an der ganzen Bucht entlang führt. Gleich nebenan hinter der Hecke beginnt das hübsche Hotel Fort Arabesque. Hier ist immer Bewegung, und die Leute promenieren von einem Hotel zum anderen. Kurz vor 17:00 gehen wir in unser Zimmer zum Duschen und uns für den weiteren Abend fertig zu machen.

Heute Abend speisen wir wieder in unserem Hauptrestaurant dem Lucina. Als Suppe wähle ich eine Hühnerbrühe mit Ägyptischen Nudeln. Meine Gattin bestellt sich eine Rinderlende. Zum Abschluss essen wir noch eine Schale mit Eis. Wie man auf den Bildern erkennen kann, ist unser Essen optisch und Geschmacklich erstklassig. Danach machen wir wie jeden Abend auf den gut beleuchteten Wegen des Hotel einen Spaziergang hinüber zum Sunrise Royal.

Vorspeise 
Rinderlende 
Lachs
Zum Abschluss des Tages gehen wir auf die Dachterrasse, an der Gitano-Bar vorbei. Eigentlich wollten wir hier einmal eine Shisha rauchen, das schaffen wir wohl in diesem Urlaub nicht mehr. Oben in der Anjum-Bar gehen wir gleich in den windgeschützten Teil hinüber. Murat der schnellere der beiden Poolboys hat inzwischen seinen Dienst hier in der Bar begonnen. Meine Frau bestellt sich ein Glas Raki, ich nehme einen Rotwein, der hier in unserem Hotel ganz ausgezeichnet schmeckt. Die Bar ist ziemlich voll, laut Programm ist heute Jazz-Nacht, warum es so heißt ist uns nicht klar. Aber die Sängerin hat eine sehr schöne Stimme, was auch nicht selbst verständlich ist. So wurden einige der Gäste zum Tanzen animiert. Dafür sorgte auch einer der Animateure des Hotels. Wie die meisten Abende gehen wir so gegen 22:30 in unser Zimmer zurück.
Sonntag, den 25. Feb. 2024
Guten Morgen, heute ist unser letzter Urlaubstag hier in Ägypten. Der Himmel erscheint auch heute Morgen in einem strahlenden Blau. Und die Temperaturen sind weiter angestiegen. So dass wir Gestern und Heute wohl unsere wärmsten Urlaubstage erleben werden. Schade dass unser Urlaub schon Morgen enden wird. Nach unserem Frühstück im Lucina, das wie immer war, gehen wir kurz in unser Zimmer zurück, um unsere Badesachen zu holen bzw. die Badetücher die wir immer wieder mal mit in unser Zimmer nehmen. Am Strand sind heute wie schon die ganze Woche die Badeliegen in der ersten Reihe am Wasser belegt. Wir begnügen uns halt mit der zweiten oder dritten Reihe. Wenig später haben wir unseren Strandspaziergang begonnen. Heute geht es wieder in Richtung der Red Seas Hotels, die optisch in meinen Augen immer noch Sehenswert sind. Vorbei am Fort Arabesque, das immer wieder einen guten Eindruck macht.



Wir spazieren über das große Gelände der vier Red Sea Hotels, die Gästeanzahl hat sich hier wohl positiv verändert. Welche Nationen sich hier aufhalten kann ich natürlich nicht erkennen. Auf dem Rückweg halten wir noch an dem Verkaufsstand an, wo es Flaschen mit Sandbildern wie Kamele mit Palmen oder Pyramiden zum kaufen gibt. Meine Frau sucht sich eine der hübschen Flaschen aus, die sie unserer Hausnachbarin mitbringen will.


Wir verbringen noch eine gute Stunde auf unserer Badeliege, bevor wir eine zum Splash-Imbiss (Sunrise Royal) hinauf gehen um eine Kleinigkeit zu essen. Während meine Frau das Essen besorgt, kümmere ich mich um die Getränke. Auch heute sind wieder sehr viele Reiher (Kuhreiher ??) zum Mittagessen eingeladen. Ich habe Glück und kann ein paar Foto mit meinem Handy machen wie sie genüsslich eine übrig gebliebene Pizza verspeisen.

Reiher beim Pizza essen 
Reiher beim Pizza essen 
Reiher beim Pizza essen 
Reiher beim Pizza essen
Nach unserer Mittagspause machen wir noch einen Spaziergang über das Gelände vom Sunrise Royal Makadi. Heute Abend haben wir ja einen Tisch im Chimichurre (Steakhaus) reserviert, und wir wollen noch kurz den Weg dahin erkunden. Hier befindet sich auch der Aqua-Park mit dem Kidsclub sowie unzählige Rutschen für Groß und Klein.

Eingang zum Sunrise Royal Makadi 
Anfahrt zum Sunrise Royal Makadi 
Aqua Park mit Kindergarten 
Rutschenparadies am Aqua-Park
Im Anschluss gehen wir wieder zu unserem Liegeplatz am Strand zurück. Wir kommen noch kurz an den luxuriösen Posh-Villen vorbei. Hier gibt es trotz Pool vor der eigenen Villa noch einen Gemeinschaftspool und natürlich einen Sandstrand mit Badeliegen.


Kaum an unseren Badeliegen angekommen, tauchen schon verkleidete Figuren an unserem Strandabschnitt auf. Es sind wohl die Animateure vom Sunrise Royal, die zu einem Spiel aufrufen. Als unser Strandboy wieder auftaucht bestellen wir etwas zum Trinken bei ihm. Kurz vor 17:00 gehen wir in unser Zimmer zurück, um uns für den Abend bzw. unser Essen im Steakhaus fertig zu machen. Unsere Bekannten aus Ansbach haben heute schon ihren Letzten Tag hier im Hotel. Ihr Abflug nach Nürnberg soll aber erst am Spätabend stattfinden. Sie fragten in der Rezeption bzw. dem Manager nach, wann sie ihr Zimmer verlassen müssen. Es wurde Ihnen bis 18:00 ein anderes Zimmer, das sich im Eingangsbereich des Hotels befindet, gegen eine Gebühr von 40 Euro überlassen.
Um 18:30 stehen wir vor dem Chimichurri (Steakhaus), wir sind fast die ersten Gäste, soeben wird aufgesperrt. Das Lokal macht einen netten Eindruck, was mir aber auffällt, die vielen Fenster im Lokal sind alle aus Kunststoff-Folie. Ein Kellner führt uns zu einem kleinen Tisch, als Getränk wählen wir einen Rotwein, der ja wie wir inzwischen wissen hier im Hotel ausgezeichnet schmeckt. Als Vorspeise wähle ich eine Ägyptische Flädle-Suppe, was meine Frau als Vorspeise wählt kann ich nicht mehr sagen. Als Hauptspeise bestellt meine Frau ein Rindersteak mit Gemüse, bestehend aus Karotten, Erbsen, Bohnen und Süßkartoffeln, und natürlich Zwiebel. Genau aus diesem Grund habe ich dieses Menü nicht genommen. Ich gebe mich mit einem Wiener Schnitzel, garniert mit Krautsalat und Kartoffeln zufrieden. Allerdings war das Schnitzel hauchdünn und die Panade sehr dunkel, aber es schmeckte soweit ganz ordentlich. Zum Nachtisch haben wir eine Schokoladen-Mousse bzw. eine Erdbeer-Mousse gegessen. Beides waren sehr schmackhaft und lecker.

Eingang vom Steakhaus 
Ich warte 

Wiener Schnitzel mit Krautsalat 
Erdbeer- Schokolade-Mousse 
Rindersteak
Nach unserem ausgezeichneten Abendessen machen wir uns auf den Heimweg hinüber ins Tukana Resort. Wir wählen den Weg durch das Hauptgebäude vom Royal Makadi, eine Alternative wäre durch das übrige Gelände vom Tukana oder Royal gewesen. Das wollten wir aber in der Nacht nicht machen, und uns am letzten Tag noch in dem riesigen Gelände verlaufen. Im Tukana angekommen setzen wir uns noch kurz auf die hübschen Sitz-Gelegenheiten bei der Rezeption. Allerdings bläst hier immer wieder ein kühler Wind durch. Gegen 20:30 gehen wir in Anjum hinauf, hier soll heute ein Mystischer Abend stattfinden. Keine Ahnung was das sein sollte, es sind zwei oder drei Tänzer wo mit Lichtstäben oder Lichtschwertern herum wirbeln. Mehr konnten wir aus unserem mit Glasfenstern geschützten Raum nicht erkennen. Wie meistens verlassen wir nach 22:00 die Bar und gehen in unser Zimmer zurück.
Montag, den 26. Feb. 2024
Heute ist unser letzter und Abreisetag hier im Sunrise Tukana, um die Mittagszeit werden wir von unserem Privat-Shuttle abgeholt.
Wir sind auch heute Morgen um etwa 7:45 aufgestanden und haben uns zum Frühstücken fertig gemacht. Die Empfangsdame sowie Mohammed unser junger Kellner warten schon auf uns. Unser letztes Frühstück hier im Lucina ist wie immer ein bis Tassen Cappuccino und ein Orangensaft gepresst, dazu mein Pilzomelett und für die Gattin ein Ei und den Rest holen wir vom Buffett.
Mit dem Frühstück fertig, verabschieden wir von Mohammed, Sayed und all den anderen Kellner, sowie den Jungs die Getränke und Essen an den Tisch bringen bzw. den Tisch abräumen. Es waren durch die Bank alle Bedienstete hier im Lucina sehr freundlich. Natürlich gab es für viele auch ein Trinkgeld, wobei es offensichtlich auch eine Sammelkasse gab, wie wir feststellen konnten.
Mohammed unser junger Freund verdrückte Spaßeshalber eine Träne als wir uns von ihm verabschiedeten. Als nächstes gehen wir ins Zimmer zurück um unsere Koffer zu packen. Als das erledigt ist setzen wir uns in die Oasis-Bar zu einer letzten Tasse Cappuccino. Murat unser schneller Kellner, der am Tag den Pool und Abends die Anjum-Bar betreut, macht ein Foto von uns mit unserem Handy. Auch er versteht die Kunst mit der verdrückte Träne, wir müssen alle darüber lachen.

Um 11:40 gehen wir ins Zimmer zurück um unsere Koffer zu holen, natürlich müssten wir nur in der Rezeption Bescheid geben und ein Bediensteter würde unsere Koffer vor dem Eingang der Rezeption bringen. Aber so etwas machen wir in der Regel selber, solange wir das noch können. Wir übergeben die Koffer dem zuständigen Boy und geben unsere Zimmerkarten in der Rezeption ab. Ein letztes Mal setzen wir uns auf die Bänke die mit ihrer Rückwand nach meiner Ansicht ein wenig an Mexiko erinnern könnten.

Plötzlich kommt eine WhatsApp von unserem Privat-Shuttle auf`s Handy, wir sollen die Nachricht bestätigen, der Fahrer steht draußen vor dem Eingangstor des Hotels und könnte nicht herein fahren. Das wussten wir so nicht, meine Frau geht in die Rezeption um das zu klären. Wenig später steht unser Shuttle-Auto hier, um gleich unsere Koffer einzuladen. Gemeinsam mit uns verlassen zwei weitere Urlauber-Paare aus Franken, die wir erst gestern kennen gelernt haben, in einem anderen Auto das Hotel.

Ägypten außerhalb der Hotels 
vor dem Terminal 
im Terminal 
viele Souveniers
Bis zum Terminal 1 des Flughafens von Hurghada sind es ca. 30 Kilometer, die wir in etwa 40 Minuten hinter uns lassen. Als erstes geht es zum Check-In um unseren Rückflug zu bestätigen und unsere Koffer abzugeben. Im riesigen Souvenier-Shop treffen wir unsere Fränkischen Hotelgäste wieder. Sie sind anscheinend zum falschen Flug-Terminal gefahren, dem Terminal 2. Der aber meines Wissens nur für Inlandflüge gedacht ist. Um zum Terminal 1 zu kommen, müssen Sie weitere 25 Euro bezahlen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Souvenier-Bereich wechseln wir in den Warte-Bereich, wo wir nach einer weiteren halben Stunde in unser Flugzeug wechseln können. Wir haben auch am Rückflug beinahe den gleichen Platz, in Reihe 27. Wie es sich heraus stellt bleibt der Fensterplatz in unserer Reihe frei, den jetzt meine Frau belegen kann. Unser Abflug erfolgt ziemlich pünktlich um 14:55 Ortszeit.
Über den Flug gibt es wenig zu sagen, im Gegensatz zu unserem Hinflug nach Ägypten spricht unser Flugkapitän wenigstens mit uns, und gibt ein paar Informationen zum jetzigen Flug.
Relativ pünktlich so gegen 18:40 kommen wir in München an, nach der Passkontrolle geht es weiter zum Kofferband, das sich auch spannend gestaltet. Nach dem wir unsere Koffer gefunden haben, kann ich unseren Shuttlebus von Parkfly informieren dass wir gelandet sind. Seit Anfang des Jahres müssen Sie außerhalb des Flughafen-Geländes warten, da innerhalb der Parkzone hohe Parkkosten drohen. So warten wir im Anschluss einige Minuten vor der Ankunftshalle bevor unser Shuttle-Fahrzeug ankommt. Nachdem unsere Koffer im Fahrzeug verstaut geht es weiter ins Parkhaus wo unser Auto steht. Nach dem Umladen unserer Koffer fahren wir aus dem Parkhaus hinaus, hier überlegen wir noch, wo wir heute Abend eine Pizza essen könnten. Wir hatten unseren Shuttle-Fahrer schon bei der Fahrt nach einer Pizzeria gefragt. Vor vielen Jahren waren wir in Hallbergmoos in der Pizzeria Il Mistero, dessen Namen und Adresse mir aber entfallen war. Laut Aussage des Shuttle-Fahrers ist diese Pizzeria aber immer voll. Als Alternative suchten wir die Pizzeria Girasole auf, die hier gleich an der Hauptstraße liegt. Wir gehen in das Lokal das auch gut besucht ist, nach einem Blick auf die Pizza auf einigen der Tische verlassen wir wieder das Lokal.
Wir machen uns auf den Heimweg, überlegen aber immer noch welche Pizzeria wir noch besuchen könnten. Das Problem ist, bis wir in Ottobeuren oder Umgebung ankommen, wäre es schon nach 21:15, und so spät möchte meine Frau keine Pizza mehr essen.
Zuhause angekommen gibt es jetzt nur eine kleinen Brotzeit mit einer mageren Auswahl die im Haus zur Verfügung steht. Damit war unser Urlaub zu Ende.
Fazit: Wir hatten einen wunderschönen Urlaub in Ägypten. Das Wetter war schön wenn auch teilweise am Abend etwas kühl und windig.
Unser Hotel war Erstklassik und das Essen in der Mittag und Abendzeit war in Menüauswahl. In allen Hotel in denen wir bisher in Ägypten zu Gast waren, gab es nur Essen vom Buffett. Die Zubereitung und Präsentation des angebotenen Essen entsprach einer gehobenen Küche. Positiv war ebenfalls, dass wir in allen Restaurants der Hotelanlage Sunrise Royal Makadi und Sunrise Tukana Resort bei Bedarf essen gehen konnten. Was wir selber aber nicht machten (unsere Ansbacher Bekannten waren fast jeden Tag in einem anderen Restaurant beim Essen).
Die Hotelanlage sowie unser schönes Zimmer entsprechen hohen Ansprüchen. Vor Beginn unserer Reise konnte ich mich nicht mit der Architektur des Hotels befreunden, da mir der Orientalische Baustil siehe Red Sea Hotels besser gefallen hat.
Der Service in fast allen Abteilungen (Restaurant, Strandboy, Zimmerboy und diversen Bars ausgenommen die Oasis-Bar war gut. In der Oasis-Bar war das Personal hinter der Theke meist nicht in der Lage Getränke zeitnah zu machen.
Wir machten jeden Tag einen Spaziergang am Strand entlang, auf Grund der Lage aller Hotels in der Makadi Bay konnte man leider nur in zwei Richtungen gehen. Trotz allem kamen auch hier jeden Tag ein paar Kilometer zusammen.
Wir würden ohne weiteres ein weiteres Mal unseren Winterurlaub im Sunrise Tukana Resort verbringen.
































